• Karin Zumstein
  • Karin Zumstein

Lausanne - London VF

Een 58-daags avontuur van Karin Meer informatie
  • Unterwegs

    14 juni, Engeland ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute wollen wir in London ein wenig auf Flohmärkten stöbern. Da wir früh dran sind, starten wir zunächst beim Borough Market, um gemütlich einen Kaffee zu trinken. Anschliessend fahren wir nach Notting Hill zur Portobello Road. Da der eigentliche Markttag jedoch Freitag und Samstag ist, ist heute am Sonntag nur wenig los. Es zeigt sich, dass vom ursprünglichen Markt nicht mehr viel übrig geblieben ist. Heute verkaufen dort vor allem Händler touristischen Tand und billigen Schmuck. Wir ziehen also bald weiter und fahren zum Hard Rock Café, um eine T-Shirt-Bestellung für Urs zu erledigen. Danach steuern wir in Richtung Oxford Street, um von dort die U-Bahn zum Brick Lane Vintage Market in Spitalfields zu nehmen. Im Untergeschoss finden wir unzählige Altkleiderhändler mit – für unser Empfinden – teils recht hochpreisigen Stücken. Im oberen Bereich laden Essensstände mit Gerichten aus aller Welt zum Probieren ein. Wir wagen etwas, können aber bis auf die Nudeln nicht genau identifizieren, was wir da eigentlich essen. Hinterher ist uns etwas flau im Magen. Als wir die Hallen durch den Hinterausgang verlassen, landen wir in einem islamisch geprägten Viertel mit heruntergekommenem Strassenbild und vielen Graffitis. Mitten in diesem Chaos parkt ein Bentley, vermutlich gehört er dem „Viertelkönig".
    Nach dem Essen wollen wir die stickige U-Bahn meiden, also laufen wir zur Tower Bridge und weiter zur Station London Bridge. Eigentlich soll es im Vinegar Yard einen Flohmarkt geben, doch der findet heute nicht statt. Wir haben nun genug und machen uns auf den Rückweg zum Appartment. 

    Apropos U-Bahn: Die Fahrten sind teils wirklich abenteuerlich. Die Züge kreischen so laut auf den Schienen, dass sich manche Fahrgäste die Ohren zuhalten, und das starke Rumpeln lässt einen sich wie in einem Schüttelbecher fühlen. Immerhin die Anlagen sind größtenteils sauber und der beissende Uringeruch, den man früher oft wahrnahm, ist weitgehend verschwunden.

    Zum Abendessen gehen wir wieder zum Thai um die Ecke. Er ist preiswert und sehr gut. Auf dem Weg zum Appartement im Quartier Southwark kann man meinen wir seien in einem Dorf. Es ist mehr als ruhig und man sieht niemanden.
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  • Soho

    15 juni, Engeland ⋅ ☁️ 20 °C

    Am Morgen besichtigen wir die Royal Victoria Docks. Da diese weit ausserhalb liegen, fahren wir mit der U-Bahn dorthin. Die Docks sind zwar nicht mehr in Betrieb, wurden jedoch aufwendig restauriert. Von dort aus nehmen wir die Luftseilbahn „London Cable Car“ für eine Fahrt über die Themse. Wir kaufen ein Einweg-Ticket und geniessen bei der Überquerung einen schönen und spannenden Ausblick. Wir sind besonders von der Höhe der Bahn beeindruckt; sie wurde so hoch gebaut, um den großen Schiffen darunter Platz zu bieten. Die Gondeln befinden sich etwa 50 Meter über dem Wasser. Auf der Seite der Greenwich Peninsula führt die Bahn auf einem kurzen Stück steil nach unten. Anschliessend umrunden wir die Greenwich Peninsula. Das Gebiet ist eine neuere Trabantensiedlung mit spezieller Architektur, bei der einige Anlagen noch in der Fertigstellung begriffen sind. Viele Skulpturen säumen den Themsenuferweg und alles wirkt sehr vornehm. Wir steigen wieder in die U-Bahn und fahren eine Station zur Isle of Dogs. Auch hier drehen wir eine Runde zwischen den Hochhäusern und entlang der Kanäle. Es ist ein Bankenviertel, in dem die Leute sehr geschäftig wirken; zur Mittagszeit trägt fast jeder eine Lunchbox mit sich herum. In einem Restaurant trinken wir je eine Cola und staunen nicht schlecht über den Preis von 13 Pfund. Mit der eleganten Victoria-Linie fahren wir weiter in die City zum Piccadilly Circus. Wir schlendern durch Soho und essen später bei einem Singhalesen ein Pad-Thai-Nudelgericht. Da uns das Essen etwas auf den Magen schlägt, entscheiden wir uns, zum Appartment zurückzugehen, um etwas zu faulenzen und den Einkauf für das Frühstück zu erledigen. Die ständigen neuen Eindrücke machen uns zudem müde.Meer informatie

  • Zurück an der Themse

    16 juni, Engeland ⋅ ☁️ 26 °C

    Guido hat heute Morgen eine Route abseits der grossen Touristenströme zusammen gestellt. Da ich Graffitis sehr gerne mag, gehen wir zuerst zum Bahnhof Waterloo zum Graffiti-Tunnel. Die Tunnelwände und die Decke sind komplett mit Graffitis übersät. In einem Nebentunnel findet sich das Gleiche, jedoch mit einem geschützten Wandbild von Banksy. Weiter geht es zum Neal's Yard wegen der farbigen Häuser, von denen wir jedoch etwas enttäuscht sind. Also fahren wir nach Notting Hill beziehungsweise Maida Vale, Little Venice wo wir uns die Hausboote auf dem Kanal ansehen und uns zum Kaffee setzen, bevor es weiter zum Kyoto Garden geht. Die Parkanlage ist bis auf den kleinen, japanisch gestalteten Teich nichts Aussergewöhnliches. Der Grossteil des Parks dient den Hundebesitzern primär als Gassimeile. Wir suchen die nächste U-Bahn-Station und fahren wieder ins Stadtzentrum um zum ältesten Teeladen, Twinings, zu kommen. Dieser wurde 1706 gegründet und ist heute ein sehr moderner und durchgestylter Laden. Wir sind schon etwas müde vom vielen laufen, aber den Postman's Park mit den historischen Denkmälern für Alltagshelden besuchen wir dennoch, da es ein kleiner, stiller Park mit einer guten Atmosphäre ist. Dann durchlaufen wir noch den Leadenhall Market, einen viktorianischen Markt. Und zum Schluss besichtigen wir St Dunstan in the East Church Garden. Es ist eine Kirchenruine in einem verwunschenen Garten, wären da nur nicht so viele Touristen. Jetzt ziehen wir aber definitiv Richtung Appartment, mit einem Abschlusstrunk in einem nahegelegenen Pub.
    Zum Nachtessen gibt's nochmals Fish&Chips.
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  • Abschied von London, Heimreise

    17 juni, Engeland ⋅ ☁️ 21 °C

    Ausschlafen war heute leider nicht möglich, da wir vermutlich bereits genug geschlafen haben und für die bevorstehnde Heimreise etwas angespannt sind. Unternehmen können wir heute nicht mehr viel. Die Zeit ist zu knapp und mit dem Rucksack durch die Stadt zu laufen macht auch keine Freude. Im weiteren ist richtiges Londonerwetter. Es ist neblig und nieselt leicht.
    Also hangen wir bis knapp vor elf Uhr im Appartement herum und machen uns reisefertig. Dann fahren wir mit der U-Bahn zur Bank-Station wo wir auf den Flughafenzug DLR wechseln. Dieser Zug fährt führerlos und so kann man aus dem Frontbereich ein spannendes Fahrerlebnis geniessen.
    Es wird ein langes warten auf den Flug. 
    Nach 20.00 Uhr sind wir zuhause und sind glücklich wieder einmal in den eigenen vier Wände zu sein. 
    Bis wir all die vielen Eindrücke und Erlebnisse verarbeitet haben wird es wohl noch etwas dauern. Wir schätzen uns glücklich die Wanderung ohne nennenswerte Zwischenfälle überstanden zu haben.
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    Het einde van de reis
    17 juni 2026