• Tag 9 - Secret Gilis

    May 16 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute standen die „Secret Gilis“ auf dem Programm.
    Wie immer wurden wir pünktlich von unserem Fahrer Harris abgeholt und zum Boot gebracht.
    Der zwischenzeitliche Starkregen sorgte zwar kurz für leichte Weltuntergangsstimmung, aber vor Ort war es dann, Gott sei Dank, nur noch bewölkt und trocken.
    Also: Leinen los Richtung Inselparadies.

    Erster Stopp: Gili Nanggu.
    Die geheimen Inseln scheinen allerdings ungefähr so geheim zu sein, wie Sonderangebote im Supermarkt. Boote überall, Menschen im Wasser, Schnorchelverkehr in alle Richtungen.
    Bekannt ist die Insel für ihr Hausriff und natürlich packen auch wir die Schnorchel aus. Andreas stürzt sich zusammen mit dem Guide direkt mitten ins Getümmel, während ich erstmal in sicherem Abstand die Lage beobachte. Erst als ein Teil der Touristen weiterzieht, wage auch ich mich näher ans Riff. Und siehe da: plötzlich war’s richtig schön.
    Nach etwa 1,5 Stunden ging es weiter.

    Nächster Halt: Gili Kedis.
    Winzig, unbewohnt und im Grunde eine leuchtende Sandbank mit ein paar Bäumen mitten drauf. Dazu ein paar Holzliegen und einem Mini-Warung.
    Genau die Art Insel, bei der jeder sofort sein Handy zückt und versucht, das perfekte Bild festzuhalten.

    Mittagspause im Kedai Bintang Sekotong.
    Leckeres Essen, entspannte Atmosphäre und wie fast überall hier unglaublich freundliches Personal...Punkt!

    Danach ging es nach Gili Sudak.
    Laut Internet: exotische Trauminsel mit kristallklarem Wasser.
    Die Realität: erstaunlich leer, geschlossene Warungs und leider ein ziemlich unschöner Müllstreifen oberhalb des Strandes. Auch das Wasser wirkte stellenweise wenig einladend. Kein Wunder also, dass kaum jemand länger bleiben wollte.
    Wobei… eine einzelne Sonnenanbeterin haben wir tatsächlich entdeckt...Geschmäcker sind eben verschieden.

    Da uns Müll und trübes Wasser nicht gerade zum Bleiben eingeladen haben, machten wir uns früher auf den Rückweg.
    Wegen der noch vorherrschenden Ebbe kam das Boot nicht bis zum Anleger und wir durften die letzten 50 Meter durch schlammige Graswiesen stapfen.
    Ich hatte zwischenzeitlich ernsthaft Sorge, dauerhaft Teil der Landschaft zu werden.

    Fazit des Tages: Die Secret Gilis waren vielleicht nicht ganz so paradiesisch wie erhofft, aber definitiv ein Abenteuer mit Schlammpackung inklusive.
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