• Monika Weitermann
  • Andreas Runge
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Lombok & Bali

wir freuen uns auf Indonesien, Read more
  • Trip start
    May 8, 2026

    Tag 1

    May 8 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Urlaub beginnt … zumindest theoretisch
    Nachdem vermutlich alles Wichtige und sicher auch drei völlig unnötige Dinge im Koffer gelandet sind, wird die Wohnung noch schnell „urlaubssicher“ gemacht und dann geht’s endlich los Richtung Frankfurt Flughafen. Überraschenderweise zeigt sich die Autobahn an einem Freitagnachmittag von ihrer seltenen Seite: frei, entspannt und ohne größere Dramen.
    Keine Vollbremsung, kein klassischer Baustellenwahnsinn, nur ein kleiner Stau am Frankfurter Kreuz

    Auch am Parkplatz klappt alles erfreulich unkompliziert. Das Auto findet schnell seinen Stellplatz, der Shuttle steht quasi schon bereit und wenig später rollen unsere Koffer Richtung Terminal.
    Für uns heißt es jetzt erst einmal Koffer abgeben und einchecken.
    Die Wartezeit bis zum Flug überbrücken wir ganz professionell: erst mit mitgebrachter Verpflegung und einem Radler zur mentalen Reisevorbereitung, danach mit einem Flughafen-Marathon durch die Shops.
    Und dann ist es endlich soweit: Boarding.
    Wenig später sitzen wir auf unseren Plätzen und genießen die ersten echten Urlaubsgefühle.
    Bali – wir kommen
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  • Tag 2

    May 9 in Singapore ⋅ ☁️ 31 °C

    Nach 13 Stunden Flug landen wir sogar überpünktlich in Singapur. Der Flughafen dort ist ein Highlight... eher schon eine Sehenswürdigkeit als einfacher Airport.
    Der Weiterflug verspätet sich zwar um eine halbe Stunde, wodurch wir auch etwas später als geplant in Denpasar ankommen, aber nach so vielen Stunden macht das irgendwann auch keinen großen Unterschied mehr.
    Am Gepäckband beginnt dann allerdings das große Warten.
    Unser Koffer lässt sich wirklich Zeit, sehr viel Zeit ... Wir hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben, da tauchte er doch noch als letzter auf dem Band auf. 😰
    Danach verläuft zum Glück alles schnell und reibungslos.

    Für heute gibt es nur noch ein Ziel: ab ins Hotel. Nach 32 Stunden ohne Schlaf wünsche ich mir eigentlich nur noch eine Dusche und ein bequemes Bett.
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  • Tag3

    May 10 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück bleiben uns bis zum Weiterflug noch drei Stunden Zeit, genug für einen kleinen Ausflug zum nur einen Kilometer entfernten Strand. Klingt entspannt… wäre da nicht die tropische Hitze. Der Schweiß läuft mindestens genauso schnell wie wir.
    Am Strand angekommen dann leider die Ernüchterung: statt Postkartenidylle erstmal Müllberge. Verbotsschilder stehen zwar überall herum, aber offenbar eher zur Dekoration. Wirklich mehr als schade, hoffen wir einfach mal, dass das nicht überall so aussieht.
    Zurück im Hotel schnappen wir uns Koffer und Rucksäcke und gönnen uns zum Abschied noch einen Smoothie, bevor es wieder heißt: ab zum Flughafen. Dort dann die inzwischen vertraute Routine... Koffer abgeben, warten aufs Boarding
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  • Lombok

    May 10 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einem gerade mal 30-minütigen Flug erreichen wir Lombok.
    Der Koffer ist schnell eingesammelt.
    Passkontrolle? Fehlanzeige. Das geht hier angenehm unkompliziert.
    Weniger unkompliziert gestaltet sich allerdings die Fahrt zum Resort. Für 45 Kilometer brauchen wir satte 1,5 Stunden. Viele Autos, noch mehr Roller und gleich drei Hochzeitsumzüge unterwegs sorgen dafür, dass wir Lombok teilweise im Schritttempo kennenlernen dürfen.
    Irgendwann sind wir dann aber endlich angekommen:
    The Chandi Boutique Resort & Spa.
    Die Anlage ist wirklich wunderschön, ruhig und genau das Richtige zum Abschalten. Nur der Strand lässt für unseren Geschmack zu Wünschen übrig.
    Aber ich gehe mal stark davon aus, dass wir die Postkartenstrände spätestens auf den Gili's zu sehen bekommen.
    Bis dahin genießen wir einfach den Service, die Ruhe und das Gefühl, endlich angekommen zu sein.
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  • Tag 4 ...Entschleunigung

    May 11 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute stand tatsächlich nur ein einziger Programmpunkt auf dem Plan: maximale Erholung.
    Der Tag begann mit einem richtig guten Frühstück und anschließend wechselten wir im Hochleistungstempo zwischen Liege, Wasser und wieder Liege. Urlaub kann schließlich auch körperlich fordernd sein.
    Um 15 Uhr wartete dann noch das nächste Highlight: 60 Minuten Massage.
    Andreas entschied sich für die entspannende Aroma-Massage, während ich mich mutig an die etwas härtere Shiatsu-Variante wagte. Zwischenzeitlich war ich mir nicht ganz sicher, ob ich massiert oder neu zusammengedrückt werde, aber danach war wirklich jeder Rest von Stress verschwunden und wir fühlten uns herrlich tiefenentspannt.
    Am späten Nachmittag ging es noch kurz ins Lombok Epicentrum Mall: ein bisschen bummeln, etwas essen und vor allem Bargeld für den morgigen Ausflug zu den Gili-Inseln besorgen.
    Alles in allem also ein unfassbar anstrengender Urlaubstag. Wir haben tapfer durchgehalten. 😄
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  • Tag 5 - 3 kleine Inseln

    May 12 in Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Die Gili’s...
    Pünktlich um 9 Uhr werden wir am Hotel abgeholt und zum Boot gebracht. Das Ausflugsboot wartet bereits auf uns und tatsächlich haben wir es ganz für uns alleine. Klingt entspannt, wäre da nicht der Wellengang gewesen. Schnell war das Boot zwar nicht unterwegs, geschaukelt hat es trotzdem mehr als ordentlich.

    Erster Stopp: Gili Trawangan – Schildkröten schauen.
    Und dann passiert’s tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit gleiten die ersten Schildkröten direkt unter uns durchs Wasser ...einfach unglaublich schön. Für einen Moment ist alles um uns herum vergessen.

    Zweiter Stopp: die berühmten Unterwasserstatuen „Nest“ vor Gili Meno.
    48 lebensgroße Figuren unter Wasser, die als künstliches Riff dienen...wirklich beeindruckend und irgendwie auch leicht gruselig.

    Dritter Stopp: Gili Air.
    Diesmal deutlich entspannter, schließlich bleiben wir hier fast 3 Stunden.
    Also wieder ab ins Wasser. Wobei „entspannt“ zumindest für mich relativ war, denn die Strömung hatte scheinbar andere Pläne mit mir. Während andere gemütlich schnorchelnd durchs Wasser treiben, kämpfe ich zwischenzeitlich eher damit nicht am anderen Ende der Insel zu landen.
    Irgendwann kapituliere ich dann freiwillig und entscheide mich für die deutlich entspanntere Variante: einfach chillen, das glasklare Wasser genießen und ausnahmsweise mal ohne Schnorchelbrille Urlaub machen. 😉

    Fazit:
    Die Strände, die wir gesehen haben, waren super sauber und das Wasser traumhaft klar. Beim Riff hatte ich mir allerdings etwas mehr erhofft.
    Und ein Tag für die Gili’s ist definitiv zu kurz – man sieht viel, aber eben längst nicht genug.
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  • Tag 6

    May 13 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute stand wieder "Höchstleistung" auf dem Programm: möglichst wenig bewegen....
    Zwischen Pool, Sonnenliege und Massage pendelten wir mit der Eleganz zweier Faultiere. Selbst das Drehen auf die andere Seite fühlte sich schon fast nach Aktivurlaub an.
    Nichtstun kann ja so anstrengend sein 😜

    Um uns nun doch noch ein wenig die Beine zu vertreten, fahren wir gegen 17 Uhr in den nächsten "Ort" und landen natürlich direkt in einem riesigen Souvenirshop.
    Die Auswahl ist groß und vieles wird sogar direkt vor Ort genäht. Trotzdem springt der Funke bei mir nicht wirklich über, ganz im Gegensatz zu Andreas, der gönnt sich ein im wahrsten Sinne affengeiles T-Shirt.

    Um 19:30 Uhr startet dann das große Barbecue im Hotel. Bei gutem Essen, warmer Abendluft und dem Blick aufs Meer lassen wir unseren letzten Abend hier ganz entspannt ausklingen. Ein wirklich schöner Abschluss.
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  • Tag 7

    May 14 in Indonesia ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen vom The Chandi Boutique Resort.
    Unser nächstes Ziel ist das Jivana Resort im Süden der Insel.
    Der erste Eindruck? Eher unspektakulär. Doch hinter der unscheinbaren Zufahrt verbirgt sich eine richtig schöne Gartenanlage.
    Die Zimmer sind großzügig, das Open-Air-Bad diesmal etwas schlichter.
    Im Garten begegnen uns außerdem die als freilaufend angekündigten Schildkröten, deren Bewegungsfreiheit sich jedoch in überschaubaren Grenzen hält.

    Kuta zeigt sich laut, voll und wenig einladend. Auch der nur wenige Gehminuten entfernte Kuta Beach trifft nicht so ganz unseren Geschmack.
    Für heute haben wir erstmal genug Eindrücke gesammelt, wir sind gespannt, was die nächsten Tage noch für uns bereithalten.
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  • Tag 8 Beach-Hopping

    May 15 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Vorweg: Die Schildkröten dürfen hier tagsüber tatsächlich frei herumlaufen und werden wohl nur abends wieder eingesammelt — quasi „Freigang mit Ausgangssperre“.
    Nach einer erholsamen Nacht ging’s wie immer erst mal zum Frühstück. Anders als in den vorherigen Hotels, aber wir wurden satt und das ist schließlich die Hauptsache.
    Um 11 Uhr startete dann unser heutiges Beachhopping.

    1. Stopp: Tanjung Aan
    Das Kap hatten wir gestern schon kurz bewundert, heute blieb mehr Zeit dafür. Also einfach sitzen, aufs Meer schauen und die Surfer in der Ferne beobachten.
    Immerhin war ich hier auch mal im Wasser, wenn auch deutlich unsportlicher als die Surfer draußen auf den Wellen.

    2. Stopp: Mawun Beach
    Traumhafte Lage, eingerahmt von grünen Hügeln und in perfekter Hufeisenform. Wirklich wunderschön… zumindest auf den ersten Blick. Beim genaueren Hinsehen lagen leider immer wieder Müllreste am Strand und auch im Wasser kam mit manchen Wellen mehr als nur Meeresschaum angeschwommen.
    Schade um diesen eigentlich traumhaften Ort.
    Also genossen wir lieber die Aussicht und das Meeresrauschen, das war eindeutig sauberer.

    3. Stopp: Tampah Beach
    Und plötzlich: ein kleines Paradies. Weißer Sand, glasklares Wasser, super sauber und keine Händler. Schon die Anfahrt versprach viel und der Strand hielt Wort.
    ❤️❤️❤️
    Die stylische BIRAS Beach Bar vom exklusiven Tampah Hills Resort passte perfekt ins Bild. Wer’s lieber ursprünglich mag, bekommt an kleinen Warungs frische Kokosnüsse und indonesisches Essen.

    4. und letzter Stopp:
    Selong Belanak Beach
    Eine schöne sichelförmige Bucht. Am Eingang leider wieder kleinere Müllberge, der Strand selbst dafür überraschend sauber nur hier und da sah man etwas rumliegen.
    Eigentlich waren wir aber wegen der berühmten Büffelherde dort, die angeblich jeden Nachmittag über den Strand getrieben wird. Ergebnis: viele Touristen, keine Büffel. Wahrscheinlich hatten die heute frei.
    Auch der legendäre Sonnenuntergang wollte sich nicht zeigen, weil sich der Himmel pünktlich, wie bisher jeden Tag, zuzog.
    Das Timing der Wolken ist echt beeindruckend.

    Fazit:
    Ein entspannter und abwechslungsreicher Tag mit tollen Stränden, kleinen Enttäuschungen und immerhin keiner einzigen Büffelattacke.
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  • Tag 9 - Secret Gilis

    May 16 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute standen die „Secret Gilis“ auf dem Programm.
    Wie immer wurden wir pünktlich von unserem Fahrer Harris abgeholt und zum Boot gebracht.
    Der zwischenzeitliche Starkregen sorgte zwar kurz für leichte Weltuntergangsstimmung, aber vor Ort war es dann, Gott sei Dank, nur noch bewölkt und trocken.
    Also: Leinen los Richtung Inselparadies.

    Erster Stopp: Gili Nanggu.
    Die geheimen Inseln scheinen allerdings ungefähr so geheim zu sein, wie Sonderangebote im Supermarkt. Boote überall, Menschen im Wasser, Schnorchelverkehr in alle Richtungen.
    Bekannt ist die Insel für ihr Hausriff und natürlich packen auch wir die Schnorchel aus. Andreas stürzt sich zusammen mit dem Guide direkt mitten ins Getümmel, während ich erstmal in sicherem Abstand die Lage beobachte. Erst als ein Teil der Touristen weiterzieht, wage auch ich mich näher ans Riff. Und siehe da: plötzlich war’s richtig schön.
    Nach etwa 1,5 Stunden ging es weiter.

    Nächster Halt: Gili Kedis.
    Winzig, unbewohnt und im Grunde eine leuchtende Sandbank mit ein paar Bäumen mitten drauf. Dazu ein paar Holzliegen und einem Mini-Warung.
    Genau die Art Insel, bei der jeder sofort sein Handy zückt und versucht, das perfekte Bild festzuhalten.

    Mittagspause im Kedai Bintang Sekotong.
    Leckeres Essen, entspannte Atmosphäre und wie fast überall hier unglaublich freundliches Personal...Punkt!

    Danach ging es nach Gili Sudak.
    Laut Internet: exotische Trauminsel mit kristallklarem Wasser.
    Die Realität: erstaunlich leer, geschlossene Warungs und leider ein ziemlich unschöner Müllstreifen oberhalb des Strandes. Auch das Wasser wirkte stellenweise wenig einladend. Kein Wunder also, dass kaum jemand länger bleiben wollte.
    Wobei… eine einzelne Sonnenanbeterin haben wir tatsächlich entdeckt...Geschmäcker sind eben verschieden.

    Da uns Müll und trübes Wasser nicht gerade zum Bleiben eingeladen haben, machten wir uns früher auf den Rückweg.
    Wegen der noch vorherrschenden Ebbe kam das Boot nicht bis zum Anleger und wir durften die letzten 50 Meter durch schlammige Graswiesen stapfen.
    Ich hatte zwischenzeitlich ernsthaft Sorge, dauerhaft Teil der Landschaft zu werden.

    Fazit des Tages: Die Secret Gilis waren vielleicht nicht ganz so paradiesisch wie erhofft, aber definitiv ein Abenteuer mit Schlammpackung inklusive.
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  • Tag 10 Letzter Ausflug auf Lombok

    May 17 in Indonesia ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute geht’s zum Pink Beach.
    Am Hafen angekommen sieht mal wieder alles herrlich vertrauenserweckend aus… zumindest, wenn man Abenteuerurlaub gebucht hat.
    Die Boote haben optisch definitiv schon bessere Zeiten gesehen, aber bisher sind wir ja immer irgendwo angekommen.
    Kaum läuft der Motor, ist klar: Das wird keine entspannte Bootstour, sondern ein kostenloser Hörtest mit Dauerbeschallung. Gespräche an Bord bestanden hauptsächlich aus „WAS?“ und bedeutungsvollem Nicken.
    Erster Stopp: eine Lobsterfarm.
    Andreas schaut sich alles interessiert an, macht das obligatorische Foto und lehnt den Kauf eines Hummers freundlich ab. Glück für den Hummer, denn der wäre am ersten Pink Beach direkt auf dem Grill gelandet.

    Weiter nach Gili Gambir, einer der unberührten „Secret Gilis“.
    Dort ging’s vom Boot aus zum schnorcheln und wow… richtig schön.
    Kurz darauf noch ein zweiter Schnorchelstopp, ebenfalls deutlich besser als gestern auf Gili Nanggu.

    Dann Pink Beach 1.
    Da der Strand bequem mit dem Auto erreichbar und Sonntag ist, hatte wohl halb Lombok denselben Einfall wie wir.
    Wir essen eine Kleinigkeit, spazieren am Strand entlang und machen Fotos mit Einheimischen, für die wir scheinbar die eigentliche Sehenswürdigkeit sind.
    Andreas spielt noch kurz Fußball mit ein paar Jungs und fühlt sich dabei offensichtlich direkt wieder wie 10.

    Nächster Halt: Pink Beach 2.
    Endlich ruhig, entspannt und deutlich weniger Menschen. Wir gehen schwimmen und machen das, was man im Urlaub perfekt kann: absolut nichts.
    Offenbar etwas zu lange, denn plötzlich hieß es: entweder Pink Beach 3 oder Gili Pasir, die Zeit reicht nur noch für eins.
    Wir entscheiden uns für Gili Pasir, eine Sandbank mitten im Meer, die nur bei Ebbe auftaucht.

    Die Sandbank:
    bekannt für ihre vielen Muscheln und winzigen Seesterne, die das Meer bei ablaufendem Wasser zurücklässt.
    Heute sind auch viele Einheimische unterwegs und sammeln die Herz-Muscheln, die hier oft mit Chili, Knoblauch und Limette in der Pfanne landen.
    Wir schauen uns das emsige Treiben eine Weile an und entdecken auch hier und da einen Seestern.
    Wirklich faszinierend, was die Natur hier einfach so ausspuckt und irgendwie auch der perfekte Abschluss für den letzten großen Lombok-Ausflug.

    Zurück im Hotel machen wir uns frisch und genießen den letzten Abend.
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  • Tag 11 zurück nach Bali

    May 18 in Indonesia ⋅ 🌩️ 29 °C

    Ein letztes Frühstück im Jivana Resort, dann heißt es Abschied nehmen von Lombok…
    Und ja, die Insel hat uns zwiegespalten zurückgelassen.
    Die Strände könnten hier wirklich eine absolute Traumkulisse sein, wäre da nicht das Müllproblem, das einen immer wieder unsanft aus dem Inselparadies-Gefühl reißt. Dazu der dichte Verkehr, den man als Tourist zwangsläufig mitverursacht, weil öffentliche Alternativen praktisch nicht existieren. Lombok hätte eigentlich so unfassbar viel Potenzial...
    einfach schade.

    Unser Rückflug nach Bali startet fast pünktlich um 15:10 Uhr und auch der Transfer läuft problemlos. Also auf in Richtung Villa Esa, unserer neuen Unterkunft nahe dem Zentrum von Ubud.
    Die gerade mal 34 Kilometer ziehen sich dank balinesischem Verkehr allerdings wie eine kleine Weltreise. Gegen 17:20 Uhr kommen wir schließlich an: schlicht, balinesisch angehaucht, gemütlich und komplett für uns allein. Klingt schon mal nach einem guten Start.
    Also Koffer erneut auspacken und danach erst mal losziehen, etwas essen.
    Mal sehen, was Ubud und die nächsten Tage für uns bereithalten.
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  • Tag 12 und erster Ausflug

    May 19 in Indonesia ⋅ 🌧 24 °C

    Nach einem kleinen Frühstück werden wir um 8:30 Uhr von unserem Guide Newman abgeholt – heute steht Kultur, Natur und ganz viel Bali auf dem Programm.

    Erster Stopp ist ein traditionelles balinesisches Familien-Compound: umgeben von Natursteinmauern, mit kunstvoll verziertem Eingangstor, offenem Innenhof, Reisspeicher und hauseigenem Familientempel im Nordosten. Während draußen der Regen auf die Dächer trommelt, erfahren wir mehr über die jahrhundertealten balinesisch-hinduistischen Bau- und Lebensphilosophien.

    Da das Wetter erst einmal nicht besser werden will, besuchen wir spontan eine Aufführung von „Kecak & Barong Dance Seraya Budaya“. Trommeln, Gesänge, aufwendige Kostüme und die traditionellen Tänze sorgen trotz Regen für echtes Bali-Feeling.
    Kurz darauf zeigt sich Bali plötzlich wieder von seiner sonnigen Seite: Der Taman Ayun Tempel strahlt im besten Licht. Der historische Tempelkomplex mit seinen Wassergräben, Pagoden und gepflegten Gartenanlagen wirkt fast wie aus einer anderen Zeit.

    Danach wartet mit dem Bayan Ancient Tree eines der beeindruckendsten Naturwunder der Insel auf uns: ein über 700 Jahre alter Kapokbaum mit riesigem Stamm und meterhohen Wurzeln. Natürlich können auch wir nicht widerstehen und zücken sofort die Kameras.

    Mittagessen gibt’s mit traumhaftem Blick auf die Jatiluwih-Reisterrassen.
    Über 600 Hektar sattes Grün, UNESCO-Weltkulturerbe und trotz des wiederkehrenden Regens einfach wunderschön anzusehen.
    Eigentlich wollten wir danach noch den Ulun Danu Bratan Tempel besuchen, aber bei dem Wetter verschieben wir dieses Ziel lieber auf einen anderen Tag.
    Also geht’s weiter Richtung Süden zum berühmten Tanah Lot Tempel. Der Meerestempel thront spektakulär auf einem Felsen mitten im Ozean und wirkt bei Flut fast schwebend.
    Bei uns herrscht allerdings gerade Ebbe.
    Auch die umliegenden Tempel, wie Batu Bolong, sind absolut sehenswert. Den legendären Sonnenuntergang? Den verpassen wir natürlich wieder souverän, da es hier zwar nicht regnet aber sehr bewölkt ist. Irgendwann klappt’s bestimmt noch. 😊

    Gegen 18 Uhr treten wir völlig platt, aber voller schöner Eindrücke die Rückfahrt an.
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  • Tag 13

    May 20 in Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute stand bei uns ganz klar das Chillen im Mittelpunkt – unsere kulturelle Aktivität des Tages sozusagen. 😄
    Die Sonne brannte schon am Vormittag vom fast wolkenlosen Himmel, also hieß es: Bikini und Badeshort raus, Buch geschnappt und ab auf die Liegen. Einfach mal nichts tun außer dem leisen Rauschen der Natur zuzuhören und die Seele baumeln zu lassen.
    Doch Bali wäre nicht Bali ohne seine kleinen Überraschungen. Gegen 14:30 Uhr zog plötzlich der typische tropische Regen auf. Eben noch Sonnenschein, fünf Minuten später prasselten dicke warme Tropfen vom Himmel. Also flüchteten wir ins Trockene und bestellten erst einmal einen Eiscafé und dazu warme Zimtschnecken. Ganz ehrlich… in solchen Momenten denkt man sich einfach nur:
    Neeee, was geht es uns doch gut. 😊
    Am späten Nachmittag machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg Richtung Ubud. Die Strecke lässt sich wirklich gut laufen und unterwegs gibt es ständig etwas zu entdecken, Räucherstäbchen-Duft in der Luft, Roller die sich hupend durch jede noch so kleine Lücke schlängeln und überall liebevoll geschmückte Opfergaben auf den Gehwegen.

    Ubud selbst hat sofort diesen besonderen Mix aus Chaos und Magie. Nicht umsonst gilt es als das kulturelle Herz von Bali. Zwischen Tempeln, kleinen Boutiquen, Restaurants und dem quirligen Verkehr pulsiert überall das Leben. Und gerade am Abend, wenn die Luft angenehmer wird und die Tempel beleuchtet sind, hat Ubud eine ganz besondere Stimmung. 🌴✨
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  • Tag 14 und zweiter Ausflug

    May 21 in Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute ging es bereits um 8 Uhr los zu den Tegalalang-Reisterrassen
    und das war definitiv die richtige Entscheidung. So früh am Morgen hielten sich die Touristenmassen noch in Grenzen und wir konnten die wunderschöne Anlage einigermaßen entspannt genießen. Auch wenn alles sehr touristisch angelegt ist, sind die Reisterrassen wirklich beeindruckend und absolut sehenswert.

    Unser zweites Ziel war der Gunung Kawi Tempel, ein außergewöhnlicher archäologischer Komplex aus dem 11. Jahrhundert in Tampaksiring. Zwischen den riesigen in den Fels gehauenen Schreinen herrscht eine ganz besondere Atmosphäre.
    Dort nahmen wir auch an einer Reinigungszeremonie teil, ein spannendes und sehr besonderes Erlebnis, das uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Danach ging es weiter zum „Bali Cat Poo Chino“... ein humorvolles Wortspiel rund um den berühmten Kopi Luwak, den wohl bekanntesten und gleichzeitig umstrittensten Kaffee Balis. Die Kaffeebohnen werden von Fleckenmusangs gefressen und später wieder ausgeschieden, bevor daraus Kaffee hergestellt wird. Andreas kam hier besonders auf seine Kosten, denn bei der Verkostung gab es nicht nur verschiedene Kaffeesorten sondern auch den Kopi Luwak, zum Probieren.

    Zum Mittagessen Richtung Kintamani, dort machten wir Halt mit Blick auf den Gunung Batur. Das Panorama rund um den Vulkan zählt zu den spektakulärsten Landschaften auf Bali. Eine Aussicht, bei der das Essen fast zur Nebensache wird.

    Zum Abschluss stand noch der Suwat Wasserfall auf dem Programm. Der etwa 15 Meter hohe Wasserfall liegt malerisch eingebettet im Dorf Suwat und stürzt in ein natürliches Becken, das eigentlich perfekt zum Schwimmen gewesen wäre. Unten angekommen genießen wir erst einmal die beeindruckende Kulisse, doch leider setzt, wie bisher jeden Tag, plötzlich der Regen ein und es donnert verdächtig. Also bleiben die Badesachen diesmal im Rucksack und wir machen uns lieber wieder auf den Rückweg.

    Ein abwechslungsreicher Tag mit viel Natur, Kultur, gutem Kaffee und typisch balinesischem Wetterchaos.
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  • Tag 15 Monkey Forest

    May 22 in Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute ist wieder offizieller Ausruhtag...
    Frühstück, danach Massage und noch eine kleine Maniküre... Urlaub kann wirklich anstrengend sein. 😅
    Am Nachmittag geht es zum berühmten Monkey Forest in Ubud. Der Heilige Affenwald „Mandala Suci Wenara Wana“ verbindet tropischen Dschungel mit Tempelanlagen und über 1.260 frei lebenden Makaken. Zwischen riesigen Bäumen, alten Steinbrücken und schattigen Wegen fühlt sich alles ein bisschen wie ein Abenteuerfilm an.
    Die Anlage ist wunderschön gepflegt und das Personal achtet gut darauf, dass die Affen keine allzu kreativen Ideen entwickeln. Solange man die Regeln beachtet, bleibt auch die Sonnenbrille meistens in Sicherheit.
    Zurück in der Unterkunft heißt es erstmal frisch machen und die durchgeschwitzten Sachen wechseln.
    Heute Abend lassen wir uns Essen liefern und genießen einen gemütlichen Abend, bevor morgen noch ein Tagesausflug mit Newman ansteht.
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  • Tag 16 letzter Ausflug

    May 23 in Indonesia ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute ging es noch einmal quer über die Insel – mit vielen unterschiedlichen Eindrücken und einem entspannten Ausklang der Reise 🌺
    Der Tag begann mit dem Besuch des Schmetterlingsparks. Neben den vielen bunten Schmetterlingen gab es dort auch wunderschöne Orchideen und liebevoll gepflegte Bonsai-Bäume zu sehen.
    Danach ging es weiter zum Tegenungan Wasserfall.
    Wir haben ihn diesmal von oben betrachtet und hatten dabei einen tollen Blick über die Wassermassen und das grüne Umland.
    Eigentlich stand anschließend noch der Batuan Temple auf dem Plan, doch die Hitze meinte es heute wirklich ernst mit uns 😅 Deshalb entschieden wir uns spontan für eine etwas kühlere und entspanntere Alternative und fuhren nach Icon Bali, der modernen Mall direkt an der Strandpromenade von Sanur.
    Dort sahen wir die Aufführung der Rama Dance Group mit der traditionellen Liebesgeschichte von Rama und Sita – begleitet von Musik, Tänzen und beeindruckenden Kostümen. Danach blieb noch Zeit für einen kurzen Spaziergang am Sanur Strand, bevor es weiter zum GWK Kulturpark ging. Die riesigen Statuen und die weiten Ausblicke waren noch einmal ein beeindruckender Abschluss des Tages.

    Danach folgte der Check-In im Hotel in Flughafennähe.
    Morgen früh um 7:15 Uhr geht es weiter nach Singapur.

    Gedanklich verabschieden wir uns schon jetzt von Bali und nehmen viele schöne Eindrücke, besondere Momente und unvergessliche Erinnerungen mit ✨
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  • Singapur

    May 24 in Singapore ⋅ ☁️ 31 °C

    Nach einer fast schlaflosen Nacht hieß es um 5 Uhr morgens: ab in den Flughafenshuttle Richtung letzter großer Etappe dieser Reise. Pünktlich um 7:15 Uhr hob unser Flieger ab und gute zwei Stunden später landen wir in Singapur. Koffer geschnappt und bevor es überhaupt Richtung Hotel ging, stand natürlich erstmal der berühmte Wasserfall am Flughafen auf dem Programm. Wenn schon Transitbereich, dann bitte direkt mit Weltrekord-Atmosphäre.

    Mit der MRT ging’s anschließend zu unserem Hotel, dem lyf Funan Singapore, mitten im Herzen der Stadt und direkt in der modernen Funan Mall gelegen.
    Da unser Zimmer noch nicht bezugsfertig war, machten wir das, was man in Singapur wohl am besten kann....🍜. Und zwar mit der schwierigen Entscheidung zwischen zig Möglichkeiten in der Mall. 😄

    Nachdem der Koffer endlich im Zimmer verstaut war, machten wir uns auf den Weg zu den Gardens by the Bay.
    Erste Station: Flower Dome
    Das größte Glasgewächshaus der Welt ... Guinness-Weltrekordhalter und gefühlt der einzige Ort in Singapur, an dem man nicht sofort komplett zerläuft. Mediterranes Klima, exotische Pflanzen aus aller Welt und eine Kulisse, bei der man permanent zwischen „Wow!“ und „Ich brauch noch ein Foto!“ schwankt. Einfach wunderschön.
    Zweite Station: Cloud Forest & Jurassic World
    Schon der gigantische Indoor-Wasserfall am Eingang ist absolut beeindruckend. Mitten darin ragt der künstliche Cloud Mountain 35 Meter in die Höhe, umgeben von futuristischen Stegen.
    Und dann plötzlich: Dinosaurier.
    Lebensgroß und erschreckend lebensecht.
    Irgendwo zwischen tropischer Pflanzenwelt und Jurassic Park stellte sich kurz die Frage, ob wir wirklich noch in Singapur oder schon in einem Hollywoodfilm gelandet sind. 🦖
    Der Nachmittag hatte wettertechnisch zwar wieder seine eigenen Pläne und überraschte uns mehrfach mit Regenschauern, aber pünktlich zum Abend zeigte sich Singapur plötzlich von seiner besten Seite: teilweise blauer Himmel, trocken und perfekte Bedingungen für die Spectra Licht- und Wassershow an der Marina Bay Sands, sowie die Garden Rhapsody bei den berühmten Supertrees.
    Sobald die Sonne untergeht, verwandelt sich dort alles in ein riesiges Lichtermeer mit Musik, Farben und echten Gänsehautmomenten.

    Damit geht ein weiterer besonderer Reisetag voller Eindrücke, Lichter, tropischer Luft und wahrscheinlich mehr gelaufener Kilometer als gedacht zu Ende.
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  • Tag 18 Abreise

    May 24 in Singapore ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen, unser letzter Reisetag und der Rückflug von Singapur nach Frankfurt stehen an. ✈️

    Das Hotelzimmer in Singapur war… nennen wir es einmal „speziell“. Eine Mischung aus Krematorium und IKEA-Ausstellung. Manche würden wahrscheinlich „originell“ sagen – wir eher: „Das muss man mögen.“ 😅
    Positiv war allerdings die Lage: schön zentral und direkt in einer Mall gelegen, wodurch man jederzeit genug Möglichkeiten hatte, dem Zimmer zu entkommen.
    Die Fahrten mit der MRT waren wieder ein echtes Highlight... sauber, pünktlich, unkompliziert.
    Grüße gehen raus an die DB. 😄

    Am Flughafen angekommen gab’s erst einmal einen guten Kaffee bei Starbucks, danach entspannt Koffer abgeben. Und wie immer vergeht die Zeit auf diesem beeindruckenden Airport fast wie von selbst.

    Unser Fazit dieser Reise?Teilweise unerwartet, oft spannend, voller schöner Eindrücke, besonderer Begegnungen und Momente, die bleiben werden. Gleichzeitig aber auch eine Reise, die uns immer wieder nachdenklich gemacht hat, vor allem beim Thema Umweltverschmutzung und dem Umgang mit Natur und Ressourcen.

    Wir nehmen viele Erinnerungen mit nach Hause – schöne, kuriose und auch kritische. Genau das macht Reisen am Ende aus 🌏✨
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    Trip end
    May 25, 2026