Gegen 7.30 Uhr erreichen wir Bergen. Der Himmel ist wolkenverhangen, es regnet, und die umliegenden Berge verstecken sich hartnäckig in den Wolken.
Für mich geht es zunächst zum Frühstück, anschließend heißt es warten auf den erlösenden Anruf und die Aufhebung der Quarantäne. Um 9.40 Uhr klingelt endlich das Telefon: Wir dürfen wieder an Land!
Trotz Regen und tiefer Wolken entfaltet Bergen sofort seinen ganz eigenen Charme. Die bunten Häuser, die verwinkelten Gassen und das geschäftige Treiben verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre. Zu Fuß erkunden wir die Innenstadt und sammeln dabei einige Höhenmeter, denn in Bergen geht es gefühlt ständig bergauf oder bergab.
Eigentlich wollten wir auch mit der Floibanen auf den Berg fahren, doch ein Blick auf die Webcam zeigt nur Nebel und Wolken, von der berühmten Aussicht wäre heute nichts zu sehen gewesen. Schade, aber manchmal muss man sich einfach dem Wetter geschlagen geben.
Nach rund fünf Stunden und unzähligen Schritten machen wir uns gegen 15.30 Uhr auf den Rückweg zum Schiff. Kaum sind wir wieder an Bord, zeigt sich tatsächlich noch etwas blauer Himmel. Leider etwas zu spät, denn bereits um 17 Uhr heißt es Leinen los.
Die wenigen Sonnenstrahlen nutzen wir für ein kühles Bier an Deck und lassen die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren. Um 18 Uhr geht es zum Abendessen, bevor wir den Tag ganz entspannt bei einem Drink in einer der Bars ausklingen lassen.Read more