• 2 Wochen Sonne und dann: Freiheit!

    28. februar, Spanien ⋅ ☁️ 16 °C

    Ab dem Tag, als wir das "Bärchen" wieder abgaben, schien die Sonne. In Malaga noch mit Wind und Sturm, aber in La Herradura ohne! Das sollte 14 Tage so bleiben und deshalb beschlossen wir, so lange noch mit unserer Abreise zu warten, die Sonne zu genießen, zu relaxen und das Ganze mit einigen kleinen Unternehmungen zu würzen.
    In einem sehr speziellen Möbelgeschäft am Ort suchten wir nach neuer Einrichtung für den Mops, ließen es dann aber bleiben. Spaziergänge durch die hoch gelegene Altstadt ermöglichten völlig neue Perspektiven und Einblicke bis hin zur Sonntagpredigt bei offener Kirchentür oder besonderen Streetartexponaten. Auf dem Weg zum Hafen leuchteten die Mimosenblüten und die hier überall anzutreffendenden Blüten des ursprünglich aus Südafrika stammenden Kap-Geißblattes präsentierten sich plötzlich in fantastischem Kontrast zum Hintergrund. Einmal stand noch der Besuch von Nerja mit Freunden an und auch hier wie in La Herradura hat sich der Strand schon in beeindruckender Weise wiederbelebt.
    So vergingen die 2 Wochen wie im Fluge und wir konnten sie wie Urlaub vom Urlaub genießen.
    Heute, am letzten Februartag verabschieden wir uns von den lieben Campingnachbarn und -freunden und nehmen nochmal Kurs auf die Küste (so den richtigen Blick auf's Meer hatten wir ja noch nicht!). Einem alten WoMo-Heft folgend fahren wir an Almeria vorbei bis zu dem kleinen verschlafenen Örtchen La Isleta del Moro. Den empfohlenen großen Parkplatz erreichen wir aber nicht - in der Zwischenzeit hat man hier eine Höhenbegrenzung errichtet. Doch ein kleines Stück oberhalb finden wir ein trautes Plätzchen. Hier stehen wir endlich - nach über einem Vierteljahr! - wieder einmal frei und zwanglos! Dazu mit einem Superblick auf die Bucht - und das sogar ganz allein! Das denken wir aber nur, denn am anderen Morgen fühlen wir uns wie umzingelt, aber wir lassen es uns nicht verdrießen, wir bleiben noch einen Tag und eine Nacht, bis der immer mehr zunehmende Sturm uns überzeugt, die Fahrt fortzusetzen und im Landesinneren ein ruhigeres Fleckchen zu suchen.
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