• Andorra und der Drang nach oben

    10. marts, Andorra ⋅ ☁️ 5 °C

    Heute zieht's uns nach Andorra, hier tanken wir gleich bei sensationellen 1,38 €, aber leider fehlen im Tank nur etwas mehr als 30 Liter. Mit dem Spaziergang durch die Stadt verschaffen wir uns die nötige Bewegung, denn die Skulptur "Beständigkeit des Erinnerns" oder "Die zerrinnende Zeit" von Salvatore Dalì wollen wir unbedingt aus der Nähe sehen. Nach einer kleinen Stärkung bei Starbucks schlendern wir durch den Stadtpark zum Mops zurück und fahren weiter nach Canillo. Es geht unentwegt bergauf und hier hätten wir gerne noch zwei weitere Highlights besucht: die auf 1.900 m Höhe liegende Aussichtsplattform Mirador Roc De Quer und die mit über 600 m eine der längsten Hängebrücken der Welt, die Pont Tibetà Canillo. Aber das Wetter verschlechtert sich schon wieder bedenklich und außerdem lese ich im Internet, dass die Brücke nur von April bis November geöffnet sein soll. Also begnügen wir uns mit einigen schönen Fotos beider Ziele aus dem Internet und setzen unsere Fahrt in Richtung Heimat fort.
    Wir wissen dass die Pyrenäen recht hoch sind, aber stetig im 4. Gang bergauf, die vielen Kehren max. im 3., das erfordert schon Geduld. Aber wir werden belohnt mit reichlich Winterfeeling, wie wir es dieses Jahr nicht hatten. Da muss eine kleine Schneeballschlacht natürlich sein und angesichts der fast leeren Pisten bereuen wir es beinahe, die Ski zu Hause in der Garage ihrem Winterschlaf überlassen zu haben.
    Ab 2.400 m Höhe geht es über eine Stunde nur noch bergab und am ersten hübschen Waldplatz machen wir nach einem erlebnisreichen Tag Halt für die Nacht.
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