• Wieder daheim und kurzes Fazit

    14 Mart, Almanya ⋅ ☁️ 14 °C

    Schneller als gedacht verlief unsere Heimreise und wenn wir es genau betrachten, gab's dafür zwei Gründe. Einerseits war es nicht sehr verlockend, die schönen und fremden Städte bei Regen und fast winterlichen Temperaturen anzuschauen (wer kennt das nicht: die prächtigste Stadt hinterlässt bei Schmuddelwetter überwiegend unschöne und graue Erinnerungen, während bei Sonnenschein selbst ein unscheinbares Dorf Begeisterung und Verzückung erweckt) und da ist noch die andere Seite: nach so langer Zeit zieht es uns ganz im inneren Unterbewusstsein ja doch wieder irgendwie nach Hause, obwohl wir es gar nicht wahr haben wollen. Also schieben wir es aufs Wetter und nehmen die kürzeste Verbindung.
    Nach Andorra gab's noch 2 Übernachtungen, einmal in einem französischen Dorf am Fluss mit hübscher Brücke und das andere Mal kurz vor Nürnberg wieder auf einem ruhigen naturnahen Parkplatz mit vielen Gassi-Gängern.
    Zu Hause zeigte sich ja schon vor Wochen der Frühling, jetzt gönnt er sich wieder eine Pause, aber wir erfreuen uns auch bei einstelligen Temperaturen an den bunten Frühblühern.
    Viereinhalb Monate auf Achse mit 7.000 Kilometern, 2 Camping- und etlichen Freihsteh-Plätzen bescherten uns wieder unvergessliche Erlebnisse. Der sonnige Süden zeigte sich diesen Winter mehr als zurückhaltend (an Sommerkleidung hatten wir viel zu viel eingepackt), dafür war es dank heftiger Stürme und sintflutartiger Regengüsse nicht gerade langweilig. Angesichts der vielen registrierten Schäden sind wir im Nachhinein froh, dass uns nichts Ernstes passiert ist. Und wenn wir es so richtig bedenken, war dieser Winter in ganz Europa für die Menschen eine Belastungsprobe. Wir glauben ganz fest, dass das nicht immer so sein muss und schmieden schon wieder neue Pläne.
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