• Simon Rossier
  • Fabienne Minder
  • Simon Rossier
  • Fabienne Minder

Panamerica Nord

Von Kanada nach Panama und weiter... Les mer
  • Oh Kaktusbaum

    24. desember 2022, Mexico ⋅ ⛅ 18 °C

    Auch die Mexikaner feiern Weihnachten. Und zwar sehr professionell. Einiges lauter, länger und öfter als wir. Bereits die Woche vor Weihnachten waren ihre Feste täglich bis 5 Uhr morgens hörbar. Immer mal wieder gesellten sich Hundeferngespräche oder ein paar in die Luft gefeuerte Schüsse unter die Partymusik. Unser Fest wirkte dagegen ziemlich harmlos. Auf unserem Weihnachtsfest ist die Hauptattraktion ein echtes schweizer Brot, das unsere Freunde auftreiben konnten. Wir geniessen die Zeit unter Gleichgesinnten und integrieren uns ein bisschen indem wir eine Piñata verhauen.Les mer

  • Die schönste Stadt

    25. desember 2022, Mexico ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir hatten geplant für ein bis zwei Nächte in Guanajuato zu bleiben. Am Schluss waren es vier und wir hätten problemlos noch mehr Zeit da verbringen können. Für uns die bisher absolut schönste Stadt, die wir auf dieser Reise besuchen durften. In Guanajuato verdrücken wir in der Markthalle mexikanisches Essen, schlendern durch bunte Gässchen, "geniessen" das traditionelle Pulque (gegärter Agavensaft), entdecken und erleben mit Freunden das Prinzip der Botañeros (Restaurants in denen man nur Getränke bestellt und dazu gratis Essen serviert erhält), essen Churros, trinken unbekannte Cocktails und sitzen auf Bänkchen während wir die vorbeiziehenden Leute beobachten. Die Stadt zieht uns in ihren Bann.
    Die Nächte verbringen wir auf dem Parkplatz eines kleinen Hotels. Dort entdecken wir einen inkludierten Tennisplatz und Muskelkater an bisher unbekannten Stellen.
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  • Schmetterlingflation

    29. desember 2022, Mexico ⋅ ⛅ 10 °C

    Irgendwo auf einem Hügel in Mexiko mehr als 3000 Meter über Meer versammeln sich alljährlich ein paar handvoll, wenn nicht sogar dutzende Monarchfalter im Wald. Was dann geschieht siehst du wenn du hier klickst. Nach einem halben Jahr sind dann alle Schmetterlinge tot. Manche sogar schon früher. Aber an ihre Stelle drängt sich die nächste Generation. Die frisch geschlüpften Schmetterlingbabies machen sich auf eine weite Reise an die Westküste der USA und Kanada. Dort sterben die Falter nach einem halben Jahr wieder und die nächste Generation fliegt wiederum in den Süden Mexikos (den Geburtsort ihrer Eltern). Warum die farbigen Falter jeweils wissen wo sie hinfliegen sollen, wissen wir nicht. Auch andere Menschen wissen das nicht. Wir meinen sogar zu wissen, dass das niemand weiss. Erstauntes Raunen.

    Diesen berüchtigten Hügel der Monarchfalter haben wir besucht. Wir fanden es dort ziemlich kalt. Haben dafür aber viele Schmetterlinge gesehen. Da wir kein Zoomobjektiv haben, sieht man die versammelten Falter auf den Fotos nur von weitem. Oder von Nahem wenn man etwas rein zoomt.
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  • Ciudad de México 2022

    31. desember 2022, Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Die letzten vier Tage bzw. Nächte haben wir die neuntgrösste Stadt der Welt erkundet. Mexiko Stadt beherbergt mehr Einwohner als etwa New York, Los Angeles oder Chur. Als vorübergehende Neuzugänger entschärfen wir beiden die Situation kaum.
    Der erste Abend steht im Zeichen von Lucha Libre, einem Kampfspektakel mexikanischer Art. Wir und die anderen ca. 16'000 vorwiegend mexikanischen Gäste feiern und beschimpfen die im Ring kämpfenden Protagonisten bzw. Antagonisten lautstark. Am Ende gewinnen zur ohrenbetäubenden Enttäuschung vieler die Bösen. Nach der Kulturlektion geniessen wir mit ein paar Amerikanern, die wir noch von der letzten Fähre kennen, in einer geheimen Bar supergeheime Cocktails.
    Der nächste und letzte Tag des Jahres erlaubt es uns unseren Tagesrhythmus um einige Stunden nach hinten zu verschieben. Wir beenden das Jahr mit Konzert, Feuerwerk und Salsatanz. Das neue Jahr beginnt frühmorgens in einer Bar wo wir mit den Amis versumpfen, bis wir beide je zweimal von Vögeln angeschissen werden. Die Amis versuchen uns einzureden, dass dies Glück bringe. Wir deuten es als Zeichen zu gehen.
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  • Ciudad de México 2023

    1. januar 2023, Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Die folgenden Tage beginnen für uns jeweils erst nach Mittags. Unsere Reise führt uns die Tage dann noch für einige Stunden in die atemberaubenden (Unterwasser-) Landschaften von Pandora. Überwältigt von den Bildern verlassen wir das IMAX und kehren mit einem Uber zurück ins Hotelzimmer.
    Am letzten Tag führen wir uns noch das anthropologische Museum zu Gemüt. Umgeben von einer immensen und beeindruckenden Sammlung an Artefakten aus längst vergangenen Zeiten, verweilen wir fast fünf Stunden in den Ausstellungsräumen. Anschliessend machen wir uns auf den Weg nach Teotihuacan, wo wir die Relikte der einstigen Hochkulturen Mittelamerikas hautnah erleben werden.
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  • Teotihuacan - Ballonstart

    4. januar 2023, Mexico ⋅ 🌙 5 °C

    Nach einer nicht allzu langen Nacht auf dem Parkplatz einer Pemex Tankstelle stehen wir frühmorgens auf, um den Ballonen beim Starten zuzusehen. Jeden Tag starten hier in Teotihuacan dutzende Ballone und fliegen danach über die gleichnamigen Ruinen und Pyramiden.Les mer

  • Teotihuacán - Ruinen

    4. januar 2023, Mexico ⋅ ☀️ 7 °C

    Wir besuchen unsere erste Ruinenstadt. Teotihuacán beherbergte vor ca. 1'500 Jahren gegen 200'000 Einwohner und bildete ihrerzeit die grösste amerikanische Stadt - sowie eine der grössten der Welt. Da aber keiner der 200'000 Einwohner geschriebene Sprache beherrschte blieb nur wenig überliefert. Ein paar Jahrhunderte später wurde die Stadt als verlassene Ruine von den Azteken entdeckt. Letztere verehrten Teotihuacán als Ort wo die Welt erschaffen und deren Götter geboren wurden. Auch wir fühlen uns erschlagen von der schieren Grösse der Anlage und Pyramiden. Auf unserem Erkundungsgang durch die Ruinen legen wir mehr als acht Kilometer zurück.Les mer

  • Teotihuacán - Ballonfahrt

    5. januar 2023, Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Bevor wir Teotihuacán verlassen steigen wir aufgeregt selber auch noch in einen Heissluftballon und lassen uns, als kleiner Teil des zweitgrössten Ballonstarts der Welt, vom allmorgendlichen Ostwind über die Sonnenpyramide schieben.Les mer

  • Las Grutas de Tolantongo

    7. januar 2023, Mexico ⋅ ☀️ 23 °C

    Ein paar Stunden nördlich von Mexiko Stadt finden wir einen magischen Ort innerhalb eines Canyons. Die Grutas de Tolantongo wurden vor ca. 30 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Öffentlichkeit ist dem Ruf gefolgt und versammelt sich mittlerweile in grossen Zahlen dort - insbesondere an Wochenenden. Wir erreichen die Grutas also pünktlich am Samstagnachmittag und dürfen für die nächsten vier Nächte direkt am warmen Fluss campieren. Als erstes besuchen wir Wasserfall und Höhle. Das Wasserfallwasser ist zwar eher kühl, dafür werden wir gleich dahinter mit richtig schön warmem nassem Wasser belohnt. Das uns umgebende natürliche Spektakel macht uns fassungslos. Aus der Höhlendecke und aus trichterförmigen Stalaktiten spritzt heisses Wasser und speist den aus der Finsternis entspringenden Höhlenfluss. Wir verweilen in der Dunkelheit bis unsere Hände maximal schrumplig und in unseren Genen erste Echolotmutationen erkennbar sind.
    Die Tage besuchen wir noch die etwas höher gelegenen Pools und bleiben auch dort ewig lange im warmen Wasser liegend.
    Wir hätten nie gedacht, dass es irgendwo auf der Welt einen solch zauberhaften Ort gibt.
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  • Iztaccíhuatl und Popocatépetl NP

    11. januar 2023, Mexico ⋅ ⛅ 11 °C

    Wieder einmal lassen wir uns von unseren österreichischen Freunden zu etwas inspirieren das grösser ist als wir. Dieses Mal zur Erklimmung des Iztaccíhuatl. Der Iztaccíhuatl ist mit 5230m der dritthöchste Berg Mexikos. Als Vorbereitung steigen wir mit unserem Büssli am Tag vor der Wanderung von 1200 m.ü.M. auf ca. 3800 m.ü.M. wo sich sozusagen das Basecamp befindet. Die dünnere Luft merken wir bereits vor Abmarsch.

    Eigentlich wollten wir um 3 Uhr Morgens starten. Wir finden aber 4 Uhr besser und einigen uns darauf den Wecker auf halb 5 zu stellen. Etwas nach 5 Uhr stehen wir auf und marschieren kurz vor 6 los. Das Büssli und unsere Umgebung sind noch gefroren und glitzern im Schein unserer Stirnlampen ganz schön. Wir kämpfen uns durch die Dunkelheit und erreichen den ersten Aussichtspunkt auf ca. 4300 Metern höhe pünktlich zum Sonnenaufgang. Hier bietet sich uns eine wunderschöne Sicht auf den Popocatépetl, der zur Begrüssung ein paar Mal in den Himmel spuckt. Irgendwann zwingen wir uns weiterzugehen. Die Zahl auf dem Altimeter unserer Uhr steigt mit jedem Schritt weiter in Höhe während sich unsere Kondition für den Weg bergab entscheidet. Gleichzeitig werden wir immer langsamer und pausieren nach gefühlt jedem dritten Schritt wieder für eine Minute. Schweigend und keuchend kämpfen wir weiter, atmen immer tiefer und kriegen dennoch weniger Luft. Auf 4700 m.ü.M. machen wir eine Mittagspause in einem Refugio, wo uns von anderen mexikanischen Bergsteigern (natürlich) Tacos zur Stärkung aufgezwungen werden. Jetzt kommt ein ziemlicher Anstieg auf etwas über 5000 Meter. Die ersten etwa hundert Meter keucht sich Simon noch mit hoch, gibt dann aber auf und lässt Fabienne noch knapp zweihundert Meter alleine weiterziehen bis sie schliesslich kurz vor 5000 m.ü.M. ebenfalls umkehrt. Mitlerweile setzen auch Kopfschmerzen ein. Wir entscheiden uns daher für den Rückweg.

    In den Fussstapfen Ikarus' kamen wir auf unserem Aufstieg der Sonne zu nahe und wurden von den Göttern mit Gesichtssonnenbränden bestraft. Nach ein paar Stunden sind wir zurück im Auto und fahren wieder den Berg runter, um den Kopfschmerzen zu entkommen.
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  • Puebla (und Cholula)

    13. januar 2023, Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Während Fabienne durch die Stadt schlendert und dabei all die bunten Häuschen bewundert, die eindrücklichen Wandmalereien bestaunt und die authentische Altstadt auf sich wirken lässt schlendert Simon einfach nur durch eine weitere Stadt. Sein Durchhaltevermögen wird am Abend mit einer Bierdegustation bei den Bilderbergern belohnt.

    Ah und irgendwo in Cholula haben wir noch die offenbar volumenbezogen grösste Pyramide der Welt gesehen. Zumindest den kleinen nicht mehr verschütteten Teil der Pyramide haben wir gesehen. Etwas mehr freizulegen würde wohl unseren kollektiven Verstand sprengen, weshalb der Rest lieber weiterhin zugeschüttet bleibt. Damit das so bleibt haben die Spanier zuoberst eine Kirche gebaut.
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  • Kurzes Meeting mit der Polizei

    13. januar 2023, Mexico

    Um uns die ziemlich hohen Mautgebühren zu ersparen nehmen wir zwischen Puebla und Oaxaca wieder einmal die mit unzähligen Topes (Bodenwellen) verzierte Nebenstrasse. Gleich im zweiten Dorf fahren wir bei orange über die Ampel, was den ebenfalls an der Kreuzung stehenden Polizisten gefällt. Als Zeichen ihrer Bewunderung fahren sie uns dicht hinterher und beglücken uns mit einer Lichtshow. Damit wir uns etwas besser unterhalten können, sollen wir am rechten Strassenrand anhalten. Einer der Polizisten nähert sich unserem Fenster und weist uns freundlich darauf hin, dass er der Meinung sei, dass wir bei rot über die Ampel gefahren seien und deshalb mit aufs Revier kommen müssten, um dort eine Busse von umgerechnet CHF 100.- zu bezahlen. Darauf haben wir aber keine Lust, weshalb wir seine Erklärung auf Spanisch nun doch nicht verstanden haben. Nach rund 10 Minuten einseitiger Diskussion kommen wir dem Polizisten etwas entgegen indem wir ihm zu verstehen geben, dass wir nun verstanden hätten was eine Ampel sei. In der Zwischenzeit hat uns der Polizist, ohne dass wir es natürlich verstanden hätten, erklärt, dass wir die Busse auch direkt bei ihm mit 50% Rabatt begleichen könnten. Die Zeit verstreicht und der Polizist versucht uns weiterhin zu erklären was das Problem sei. Wir geben mehrmals zu verstehen, dass wir mit einem Besuch auf dem Revier zufrieden seien. Den Polizisten scheint dieser Weg aber weniger zufrieden zu stellen, weshalb er uns mehrmals (u.a. aufgrund der dort vorherrschenden langen Wartezeiten) davon abrät. Auch sein Bussen-Rabatt steigt derweil weiter in die Höhe. Als wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit die Gesamtsituation "verstanden" haben, erklären wir zum offensichtlichen Leid der Miene des Polizisten, dass wir nur Kreditkarten dabei hätten. In unserer Fakebrieftasche kramen wir dann zum Beweis noch 100 Pesos (CHF 5.-) zusammen, die der Polizist voller Freude entgegennimmt und uns dann noch ein paar Restaurants zum Essen vorschlägt, bevor er uns lächelnd durchwinkt.

    [Symbolbild]
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  • Monte Alban

    14. januar 2023, Mexico ⋅ ☀️ 20 °C

    In Monte Alban waren die Zapoteken am Werk. Die Zapoteken haben hier auf einem hoch gelegenen Hügel Häuser und pyramidenförmige Pyramiden gebaut. Das ganze ist schon eine Weile her, steht aber immernoch.Les mer

  • Oaxaca

    15. januar 2023, Mexico ⋅ ☀️ 22 °C

    Und als es niemand mehr gehofft hätte erscheint aus dem Nichts noch eine Stadt durch die wir schlendern können! Auch hier gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel Schuhputzer an jeder Ecke, diverse Kirchen an die man sich später nicht mehr wirklich erinnert oder Hochzeiten zu denen man nicht eingeladen ist. Simon entdeckt die Stadt derweil sitzend vom Bänkchen im Park aus. Als Belohnung gibt es dieses Mal ein Mezcal Tasting.Les mer

  • Oaxaca Camp

    17. januar 2023, Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Auch ausserhalb der Stadt läuft einiges. Zum Beispiel auf unserem Campingplatz. Hier führt unser Herzchirurg des Vertrauens (Marco) eine komplexe Operation an unserem Bus durch, um dessen Lebenserwartung mit einem neuen Zahnriemen um ein paar weitere Kilometer zu erhöhen. Der Patient überlebt, was uns entgegen kommt, weil wir sonst keinen Bus mehr hätten. Etwas später dürfen wir dafür auf die beiden reizenden Kinder von Marco und Steffi aufpassen. Auch das erfolgt glücklicherweise ohne Komplikationen.Les mer

  • Kroki und Boom

    19. januar 2023, Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Nachdem wir uns ein paar Stunden durch das wunderschöne Hochland Mexikos hoch und runter geschlängelt haben, erreichen wir einmal mehr die Pazifikküste. Wir werden sogleich von einer jetzt tropischen Vegetation und feudalen 95% Luftfeuchtigkeit begrüsst. Uns nimmt auch ein Mangrovenwald in Empfang. Letzteren erkunden wir per Boot und lernen dabei den Unterschied zwischen einem Krokodil und einem Leguan und was Palmen sind.Les mer

  • Palenque

    21. januar 2023, Mexico

    Abermals führen wir uns eine Ruine zu Gemüt. Dieses Mal aber eine mitten im Dschungel und dieses Mal offenbar eine der Mayas. Um uns herum machen Blattschneiderameisen den Weg frei, in den Bäumen brüllen Brüllaffen um unsere Aufmerksamkeit und auf dem Rasen nicken Leguane zufrieden in Richtung Pyramide. Es ist ein schöner Ort und einmal mehr hätten wir mit einem Guide vielleicht auch etwas zu dessen Geschichte erfahren. Uns bleibt nur zu mutmassen. Und so sind wir uns sicher, dass hier Aliens am Werk waren.Les mer

  • Manatee Rescue Center

    22. januar 2023, Mexico

    Etwas ausserhalb von Palenque befindet sich die offenbar einzige mexikanische Auffangstation für Babyseekühe, die das Ziel verfolgt letztere wieder auszuwildern. Damit wir da rein dürfen, müssen wir für die kleinen dicken Seenymphen eine Opfergabe in Form bestimmter Naturalien organisieren. Uns wird berichtet, dass es den Tieren nach Kopfsalat, Broccoli, Blumenkohl, Karotten und Kartoffeln gelüstet. Auf dem Gemüsemarkt werden wir fündig und bringen unsere Gaben zur Auffangstation. Auf dem Gelände (bzw. in einem kleinen Becken) leben zwei Manatees, von denen eines hundert Meter vom Grundstück entfernt gefunden wurde. Im Wasser natürlich. Dennoch ein ziemlich grosser Zufall. In einem Jahr soll eines davon wieder ausgewildert werden. Die kleinen Dicken würden sich wohl darauf freuen, wenn sie es wüssten. Bis dahin kauen sie aber genüsslich schmatzend weiter auf den Wasserpflanzen und gespendeten Gemüsen rum.Les mer

  • Ankunft Betty und Chichén Itzá

    25. januar 2023, Mexico

    Für die nächste Woche werden wir von Betty besucht. Wie ein Reiter der Apokalypse landet sie auf Yucatán und geisselt uns die nächsten Tage mit ihrem Unglück. Alles fängt mit ihrer verspäteten Ankunft und dem deshalb annullierten Mietauto an. Betty mietet ein neues und fährt los bis der Tank auf halber Strecke leer wird und für teures Benzin aus einem Kanister wieder gefüllt werden muss. Unbeirrt fährt Betty weiter in unsere Richtung und schenkt uns nach mehr als zwei Monaten Sonne ein paar Tage Regen. Am nächsten Tag besuchen Betty und Fabienne die Ruinen von Chichén-Itzá. Vorher wird aber noch der einzige Schlüssel des Mietwagens irreversibel im Kofferraum eingeschlossen. Das hat zur Folge, dass wir die drei Stunden zurück nach Cancún fahren, dort beim Verleiher den Ersatzschlüssel holen und wieder drei Stunden zurück nach Chichén-Itzá fahren müssen. Später wird dann noch die Seite unseres Büssli von einem anderen eingedrückt und Fabienne holt sich die Tage noch eine Erkältung. Zum Abschied läuft Simon mit dem Gesicht in eine Fensterkante. Und trotzdem haben wir die Zeit mit Betty sehr genossen :)Les mer

  • Private Cenote

    26. januar 2023, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    In der Nähe von Valladolid finden wir einen Campingplatz auf dem wir eine private Cenote (Cenote Xnuuk) fast ganz für uns alleine haben. Nur ein paar kleine Welse tummeln sich mit uns im klaren Wasser während ein zwei Schwalben den Höhlendecken entlang fliegen. Wir verbringen ein paar Stunden in der dunklen Stille und lauschen dem Klang der Wassertropfen, die von der Decke fallen und auf der Wasseroberfläche verschwinden.Les mer

  • Cenote Xcanahaltun

    27. januar 2023, Mexico ⋅ ☁️ 24 °C

    Unser absolutes Highlight auf Yucatán sind die unzähligen Cenoten. Zwar sind deren Eintrittsgebühren in den letzten Jahren exponentiell gestiegen, aber dennoch würden wir diese Süsswasserlöcher nicht missen wollen. In der Cenote Xcanahaltun können wir vor dem Regen geschützt baden.Les mer

  • Ruinen von Cobá

    27. januar 2023, Mexico ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Ruinen von Cobá erkunden wir im Schnelldurchlauf. Am Eingang werden wir darauf hingewiesen, dass die Ausgrabungsstätte um fünf geschlossen wird. Wir verstehen hier noch nicht, warum man uns das sagt, immerhin ist auf unseren Uhren erst kurz vor drei. Später würden wir erfahren, dass sich unsere Uhren noch in der falschen Zeitzone befinden. Hier ist kurz vor vier. Gemütlich schauen wir uns die ersten Ruinen an, während die anderen Touristen viel zackiger auf dem weitläufigen Areal umherziehen. Die Pyramide sparen wir uns als Highlight zum Schluss auf. Dort angekommen werden wir sodann auch wieder gebeten wieder zu gehen, weil die Stätte geschlossen wird. Wir schaffen es noch ein paar Fotos zu machen bevor man uns wieder hinaus eskortiert.
    Die Nacht verbringen wir bei intensivem Regen auf dem Parkplatz der Ausgrabungsstätte.
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  • Ruinen von Tulum

    28. januar 2023, Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Das sind jetzt die letzten Ruinen* - wir schwören. Die Ruinen von Tulum sind dafür bekannt, dass sie in Strandnähe errichtet wurden. Zu bekannt. Simon mischt sich nicht unter die Touristen und bleibt wieder draussen, während sich Fabienne und Betty die nächsten Steinhaufen zu Gemüt ziehen. Tatsächlich handelt es sich hierbei um besonders schöne Steinarrangements.

    *in Mexiko
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