• Simon Rossier
  • Fabienne Minder
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  • Fabienne Minder

Panamerica Süd

Petualangan 714-sehari oleh Simon & Fabienne Baca selengkapnya
  • Lima

    23 September 2024, Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Noch Eingangs Peru lernen wir in der Nähe des Gocta Wasserfalls Fernando kennen. Fernando ist in Lima aufgewachsen und lebt jetzt in Mexiko. Er lädt uns ein seine Mutter sowie seinen Patensohn in Lima zu besuchen. Keine Widerrede. Fernandos Familie empfängt uns als wären wir gerne gesehene Gäste und führt uns durch die Kulinarik, Architektur und Geschichte Peru's Hauptstadt.Baca selengkapnya

  • Kite light

    29 September 2024, Peru ⋅ 🌬 19 °C

    Céline und Dario aus dem Thurgau überzeugten uns vor fast einem Jahr nach Paracas zu fahren und uns dort im Drachensurfen zu versuchen. Jetzt sind wir hier und geben dem Sport tatsächlich eine Chance. Fabienne's Bedingung hierbei ist aber, dass sie jederzeit aufhören darf, wenn sie nicht mehr weitermachen will. Dazu kommt es nicht. Trotz dem anfänglichen Gefühl, dass der Kite unfassbar gefährlich und kaum kontrollierbar erscheint, machen wir beide gefühlt rasch Fortschritte. Nach wenigen Tagen bereits brettern wir mit der Körperspannung und Eleganz eines Reissacks über den Ozean. Und so vergeht Tag um Tag an dem wir jeweils auf Wind hoffen und jede Gelegenheit packen uns durchs Wasser ziehen zu lassen. Als der Wind einmal nicht auftaucht unterbrechen wir unsere Ausbildung und machen einen Abstecher zur Huacachina Oase. Zwei Tage später sind wir zurück in Paracas und machen mit unserer Kiteschule einen Ausflug dem Wind entgegen durch den angrenzenden Nationalpark. Bei einem Fischerdorf werden wir fündig und verbringen den gesamten Nachmittag im und am Wasser während die Hunde am Strand unentwegt unseren ominösen Drachen hinterher rennen. Gegen Ende des Tages werde ich beim Versuch im seichten Wasser aufs Board zu stehen in den Oberschenkel geklemmt. Es fühlt sich an als hätte mich ein riesiger Hummer drei Mal sehr fest gezwickt. Dann schwimmt irgendwas schnell vor mir von mir weg. In Anbetracht der latenten Gefahr klappt das Aufstehen dann plötzlich schnell und ich ziehe hinaus ins offene Meer. Nach ein paar Minuten ist der Schmerz immernoch da - jetzt stärker. Also treibe ich zurück an den Strand und entledige mich des Kitematerials. Am Schmerzpunkt entdecken wir ein Loch im Wetsuit und darunter eine Einstichstelle, die offensichtlich von einem Stachelrochen stammen muss. Der Besitzer der Kiteschule hat hierfür eine Art umgekehrte Spritze dabei. 'The Extractor' wird auf der Einstichstelle platziert und dann so gut wie möglich das Gift des Rochen abgepumpt. Das ist zu Beginn dann noch schmerzhafter. Glücklicherweise ist der Stachel aber nicht allzu tief eingedrungen. Bald verteilt sich der brennende Schmerz aufs ganze Bein. Nach ein paar Stunden ist er aber auch wieder grösstenteils vorbei. Ein paar Tage später schmerzt nur noch die Einstichstelle. Für uns war das in Peru unser letzter Kitetag. Wir ziehen weiter in den Süden.Baca selengkapnya

  • Morgendliche Ornithologie

    30 September 2024, Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Unsere Kitewiese grenzt direkt an den Nationalpark Paracas, der unter anderem Flamingos beherbergt. Die bunten Gesellen halten sich aber nicht an die Grenzen des geschützten Gebiets und wagen sich frühmorgens trotz offensichtlichen Absperrungen und Warnschildern ganz nahe an den Kite-Strand. Da zu der Zeit in der Regel noch kein Wind weht, beschäftigen wir uns beinahe täglich damit den pinken Stelzenenten und anderen Vögeln nach zu schauen.Baca selengkapnya

  • Pisco Disco

    2 Oktober 2024, Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir besuchen einen Peruaner der Pisco herstellt. Mit dabei sind vier neue Freunde aus der Schweiz. Vor Ort werden wir in die hohen Künste der Piscoproduktion eingeführt. Während der Führung sorgen Babykatzen, eine Eule und der Pisco selbst für ordentlich Ablenkung. Gleichzeitig neigt sich die Konzentration synchron zum Piscoflascheninhalt dem Ende zu. Von den Informationen über den Herstellungsprozess bleibt am Schluss nicht viel hängen. Wir wissen aber, dass er mit beinaher Sicherheit aus Trauben hergestellt wird. Und es gibt wie bei den Trauben auch verschiedene Sorten. Und wenn man ihn schnell trinkt wirkt er auch schnell. Zum Schluss essen wir ums Feuer die wohl hässlichste Pizza der Welt. Allerdings ist es Dunkel genug, sodass wenigstens unsere Augen vom Leid verschohnt werden.Baca selengkapnya

  • it will be fun they said

    3 Oktober 2024, Peru ⋅ 🌙 25 °C

    Zusammen mit Vivi, Lukas, Vale und Marc buchen wir einen gemütlichen Dünenfahrzeugausflug inkl. Sandboarding in die Wüste Perus. Ausgangspunkt ist eine Oase von der aus wir ein paar Meter in die Dünen hoch laufen, wo bereits eine Vielzahl an Madmaxfahrzeugen auf die eintreffenden Touristenkarawanen warten. Wir werden zu einem Fahrzeug in den hinteren Reihen geführt und aufgefordert darin Platz zu nehmen. Danach wird noch geprüft, ob wir alle die Sicherheitsgurte montiert haben. Kurz darauf startet der Fahrer den ultralauten Motor und fährt gemütlich die ersten Dünen hoch. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch das Gefühl, dass die Fahrt lustig, vielleicht sogar schön wird. Dann presst der Fahrer das Gaspedal zu Boden und schlägt mir metaphorisch ins Gesicht. Meine Schädelrückwand hält verzweifelt dem daran gepressten Hirn stand, während letzteres sofort zu bereuen beginnt dem gerade Geschehenden zugestimmt zu haben. Unmittelbar später durfte bereits jede Schädelseite nähere Bekanntschaft mit dem zunehmend verzweifelteren Hirn machen. Die gefühlt stundenlange Fahrt nimmt kein Ende. Wir rasen Dünen hoch und runter und werden dabei schlimmer als auf jeder Achterbahn, die ich jemals besucht habe, wie ein Pisco Sour durchgeschüttelt. Nach einer Ewigkeit wird das Nahtoderlebnis endlich unterbrochen. Wir dürfen aussteigen und kriegen Bretter, um darauf die Düne runterzubrettern. Am liebsten würde ich einfach zurück laufen. Aber ich unterliege dem Gruppendruck, lege mich ebenfalls auf das Brett und ziehe los den Hang hinab. Nach der soeben überlebten Irrfahrt ist noch mehr Adrenalin das perfekte Gegenmittel. Tatsächlich ist die kurze aber schnelle Reise mit dem Brett zum Fuss der Düne ziemlich lustig. Jegliches positives Gefühl wird aber von der Tatsache, dass wir irgendwann wieder in die Horromaschine einsteigen müssen, überschattet. Während dieses Damoklesschwert latent über mir schwebt, versuche ich mich mit der wunderschönen Landschaft davon abzulenken. Viel zu früh heisst es aber dann wieder: einsteigen. Wir schleudern zur nächsten Düne, die wir wieder runterbrettern - sowohl wortwörtlich als auch im übertragenen Sinn. Irgendwann dürfen wir uns ein bisschen hinsetzen und uns der sich senkenden Sonne sowie Pulse widmen. Die Sonne fällt so schnell wie die Hand des Damokles. Und so hocken wir wieder im fahrbaren Metallgerüst und unser geisteskranker Chauffeur katapultiert uns zurück an den Ausgangspunkt. Zuletzt demonstriert er seine angebliche Fahrzeugbeherrschung noch indem er auf einer Düne viel zu knapp an ein paar stehenden Touristen vorbeidriftet. Ich ereiche die Oase mit leerem Adrenalintank und der Gewissheit, dass ich mich nie wieder in ein Madmaxmobil setzen werde.
    Disclaimer: der Rest der Gruppe fand es noch lustig.
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  • Nasca Linien

    4 Oktober 2024, Peru ⋅ ☀️ 31 °C

    Nasca sieht aus wie jedes andere Peruanische Dorf: graue Backsteinhäuser, Müll liegt rum, ein Hund jagt bellend jedem Motorrad hinterher, überall sind Autos parkiert und immer Mal wieder hupt jemand. Vor fast 2000 Jahren geschah hier aber Sonderliches. Die damals hier anwesenden Kulturen begannen die dunklen Steine in der Wüste umzuplatzieren und dabei den hellen darunter liegenden Sand freizulegen. Dabei gingen sie derart unzufällig vor, dass auf der Erde riesige Geoglyphen entstanden. Über Jahrhunderte hinweg wurden immer wieder neue Zeichnungen erstellt und dabei (wie bei Graffiti) alte überdeckt. Entstanden ist ein Geflecht von kilometerlangen perfekt geraden Linien, Spiralen und Abbildern von Tieren und Menschen (und womöglich eben auch Astronauten bzw. Aliens). Am wohl erstaunlichsten erscheint aber, dass die Bilder erst sichtbar werden, wenn man sich in einen Flieger setzt und darüber fliegt. Die Menschen (oder Aliens), die sie errichtet haben, konnten ihr Werk daher wohl nie selber erblicken. Unser Vertrauen in die hiesigen Chauffeure und Piloten schwebt jedoch durch kaum mehr messbare Bereiche. Deshalb verzichten wir auf einen Chesnaflug. Dafür besuchen wir einen alten Astronomen, der in Nasca seit Jahren Overlander bei sich zu Hause empfängt und sich noch länger mit den Nasca Linien beschäftigt. Héctor lädt abendlich in sein Planetarium ein und präsentiert darin Historisches über die Nasca Linien sowie Mutmassungen über die Beweggründe derer Ersteller. Das Planetarium ist das rustikalste und zugleich herzerwärmendste das wir je besucht haben. Die Nasca Linien sowie der Sternhimmel werden darin über händisch gebaute Lichtmaschinen an die Decke projeziert während der kleine Beamer immer wieder Filmausschnitte von einem Windows 2000 PC an die Wand leuchtet. Eigentlich würde uns Héctor noch gerne einen Blick durch sein Fernrohr gewähren. Aber seit drei Tagen ist der sonst immer sternenklare Nachthimmel hier inmitten der trockenen Wüste Perus neblig. Weil der Amazonas brennt. Wir übernachten vor Héctors Haus.Baca selengkapnya

  • der beste Freund des Menschen

    5 Oktober 2024, Peru ⋅ ☀️ 29 °C

    Vor wohl etwa 20'000 Jahren traf ein Mensch auf einen Wolf und sie wurden Freunde. Über Jahrtausende hinweg wurden die Nachkommen des Wolfes, die mit dem menschlichen Dasein harmonierten, miteinander gepaart, um so enige Zeit später im besten Freund des Menschen zu resultieren: dem Hund.

    Der Hund ist darauf programmiert den Menschen zu lieben, sich von ihm streicheln zu lassen und sich in seine sozialen Strukturen einzubetten.

    Gleichzeitig hatte vor ein paar hundert Jahren jemand die sadistische Idee einem Hund die Haare weg zu züchten. Daraus resultierte später der peruanische Nackthund - ein Tier das in seinem Wesen einem stinknormalen Familienhund gleicht. Auf der Suche nach Liebe streunert er heute durch die Gassen Peru's und stösst dabei aufgrund seines Äusseren hauptsächlich auf Ekel und Abneigung. Dabei hätte er ein gutes Herz.
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  • Infla(ma)tion

    6 Oktober 2024, Peru ⋅ ☀️ 13 °C

    Innerhalb eines Tages fahren wir von der Küste wieder auf etwa 4000 m.ü.M. und passieren dabei unzählige Klimazonen während die Tagestemperatur zwischen 37°C und 8°C schwankt. Je länger wir fahren desto häufiger begegnen wir Lamas, Alpakas und Vicuñas. Das Hochland scheint voll von den kleinen Rackern. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit begeben sich die Lamas und Alpakas zu hunderten zurück in ihre schützenden Steinkreisstallungen, um am nächsten Morgen wieder hinaus zu diffundieren.Baca selengkapnya

  • Matsch u Pitschgu

    10 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    Eigentlich wollte ich hier gar nicht hin. Fabienne aber schon. Also sind wir hin und ich musste mit. Und wie wir hin sind. Drei volle Tage. Lange hiess es, man müsse den Mitschu Pacchu Monate im voraus buchen. Jetzt hat man aber auch gute Chancen ein Ticket für die Ruinen zu ergattern, wenn man sich vor Ort morgens in eine Schlange stellt und für den nächsten Tag einen der 1000 jeweils zusätzlich verfügbaren Eintritte kauft. Klingt in der Theorie einfach.

    Aufgrund unfassbarer Besucherströme hat das Macho Pisco OK einst beschlossen, die Besichtigung der Ruinen in drei unterschiedliche Routen zu unterteilen. Jeder kriegt also was anderes zu sehen. ABER die Sadisten im OK haben sich auch entschieden nur eine der angebotenen Routen attraktiv zu gestalten. Auf die anderen will eigentlich niemand. Wenn man also ein Ticket für die gute Route ergattern will, muss man sich spätestens gegen neun Uhr Morgen in Aguas Calientes in die Schlange stellen. Normalerweise.

    Nach Aguas Calientes kommt man entweder per Zug (kostenpflichtig) oder zu Fuss (gratis). Wir nehmen den Zug. Hehe, Spass. Nach knapp 3h Marsch entlang der Bahnschinen stellen wir uns gegen 9 Uhr morgens in Aguas Calientes in die Schlange und kriegen die Nummern 825 und 826. Gemäss Erfahrungsberichten anderer Reisenden sollten wir um diese Uhrzeit Nummern zwischen 100-200 erhalten. Man erklärt uns aber, dass wir wieder einen Nationalfeiertag erwischt haben. Der Typ der die Nummer 1 gezogen hat erzählt uns, dass er seit gestern Nachmittag in der Schlange steht. Für die nächsten Tage sei keine Beruhigung in Sicht und so verlängern wir unseren Aufenthalt und stellen uns am nächsten Morgen, um 4:30 Uhr erneut in die Schlange, kriegen nach ein paar Stunden die Nummern 241/242 und haben damit Glück, dass wir für den nächsten Tag ein Ticket für die gewünschte Route kaufen können.

    Bis dahin vertrödeln wir uns die Zeit in unserem Hotel und versuchen dabei nicht zu viel Geld auszugeben, was in dieser Touristenhochburg nicht gerade einfach ist. Am ersten Abend kochen wir noch mitgebrachte Spaghetti im Hotelzimmer und treffen uns später mit Vivienne und Lukas zu unserem ersten und besten Pisco Sour, yet. Raffael und Nicole treffen auch ein und zu sechst erklimmen wir zwei Tage später den Berg auf dem die Ruine sitzt. Und die Ruinen sind schön. Hätten wir sie aber nicht bereits tausende Male vorher auf Bildern gesehen, würden sie uns bestimmt noch schöner dünken.
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  • Salz

    11 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Schon wieder ein Post von uns? Die schlechten Nachrichten reissen heute wirklich nicht ab. Dafür beschäftigen wir uns in dieser Folge mit einem spannenden Thema.

    Wo kommt eigentlich Salz her? Tja, bevor es in Dosen abgepackt beim Schuhhändler im Kühlregal steht, hat es eine abenteuerliche Reise absolviert. Alles beginnt hier in Peru, wo ein Salzfluss aus dem Berg fliesst. Menschen haben hier Pools gebaut, wo das Salz zuerst badet. Erst wenn das Salz so lange in den Pools gebadet hat, dass das ganze Wasser weggebadet wurde, darf es aus den Becken entfernt werden. Das Salz geht aber nicht von alleine raus - ein Mensch muss das mit einer Schaufel machen. Dann kommt es in einen schmutzigen Sack, der eine Weile rum steht bevor allerlei wilde Sachen passieren und irgendwann klebt es an unserer Hand, wird von einer Zunge abgeleckt und mit billigem Tequila und einer evtl. bereits gebrauchten Limette heruntergespült, um irgendwie die Sorgen aus Übersee zu ertränken.Baca selengkapnya

  • Komet

    12 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir finden uns wieder inmitten einer Horde Lamas, Babyalpakas, Eseln, Pferden und stets aggressiven Gänsen. Warum sind Gänse nur immer so wütend?

    Ein schmutziger Bauarbeiter nötigt mich einen Becher seines selber gemachten, gegärten, noch schmutzigeren Maissafts (Chicha) zu trinken und eine Windhose wirbelt an uns vorbei. Dann stochert Lukas der (wahrscheinlich selbsternannte) Arzt in meiner Stachelrochenstichwunde rum und am Abend verzücken uns die Götter mit einem Geschenk aus dem All: C/2023 A3 Tsuchinshan-ATLAS gestattet uns einen vielleicht letzten Besuch.Baca selengkapnya

  • Cusco

    13 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Cusco war einst Hauptstadt der Incas, wurde später ergänzt mit katholischer Architektur, bevor sich dann Peru entschied, die Hauptstadt neu und hässlicher in Lima zu errichten. Das sind Fakten, die einigermassen gut klingen und vielleicht sogar wahr sind. Zumindest wenn man meiner selbst Glauben schenken will. Tatsächlich bin ich mir nicht ganz sicher ob das so stimmt, aber Sinn macht es allemal. Viele Touristen kommen nach Cusco, um von hier wieder weg zu gehen. In alle Richtungen kann man von hier. Am meisten geht man nach links in Richtung Matsch u Pitschgu. Aber auch wenn man nicht weg geht von hier und in der Stadt bleibt, ist es schön. Ausser man kriegt hier eine Lebensmittelvergiftung, vor der uns unzählige Backbacker bereits gewarnt haben. Wir kriegen aber keine.Baca selengkapnya

  • Rainbow Mountains

    15 Oktober 2024, Peru ⋅ 🌩️ 7 °C

    Die von Kindern designten Rainbow Mountains ziehen täglich viele Leute an. Alle wollen sehen ob sie wirklich so farbig sind, wie sie auf den Bildern vor den Tourenbüros in Cusco abgedruckt werden. Noch besser als die farbigen Hügel sind aber die Alpakas mit Sonnenbrillen, die hier täglich genötigt werden nackt aber unglaublich cool für Touristenfotos zu posieren.Baca selengkapnya

  • Paraden

    15 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Fabienne liebt Paraden. Lateinamerika liebt sie ebenfalls. In irgend einem Dorf stossen wir wieder auf eine. Fabienne schiesst 200 verschwommene Fotos. Nach 15 Min zieht glücklicherweise ein Sturm auf, so dass alles unterbrochen werden muss und wir weiter fahren können.Baca selengkapnya

  • Mechnotechno

    18 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Vivi und Lukas haben Probleme mit dem DPF und besuchen einen weiteren Mechaniker in Puno. Und wir sind hautnah mit dabei. Der Mechaniker konzentriert sich ein bisschen auf den DPF und dann ein bisschen mehr noch auf Bier und Drinks vor Feierabend. Wir trinken ein Glas bolivianischen Singani mit Sprite nach dem anderen. Ziemlich bald sind die Bierkisten leer und die Nieren voll. Aus dem Auto des Mechanikers dröhnen laute Hits in die Gassen der Wüstenstadt und wir feiern bis tief in die Nacht. Später sogar noch in einem VIP-Abteil eines Clubs, das an Fremdscham kaum zu übertreffen ist. Ein paar Tage später sind die DPF Probleme zurück.Baca selengkapnya

  • Titicacasee - Uros Inseln

    19 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Das SRF sagt, dass der See stark verschmutzt ist. Wir nehmen einen Schluck und stimmen zu. Ein Typ der hier wohnt und eine Frau kennt, die ein Boot besitzt, nimmt uns mit zu seiner Insel. Die Leute hier wohnen auf Inseln, die aus vielen Schichten Schilf gebaut werden. Der Typ erklärt uns wie hier alles funktioniert und was Sache ist. Wir hören aufmerksam zu. Später laufen wir auf der Insel rum. Man sinkt mit jedem Schritt ein bisschen ein. Es ist wie auf einem Wasserbett. Links am Boden liegen zwei Hundewelpen, die uns in ihren Bann ziehen. Fabienne kauft aus Mitleid noch eine Art Stickerei, die wir nicht brauchen können. Die Frau, die sie gemacht hat meint aber, dass sie einen Monat dafür gebraucht habe und deshalb sei sie wertvoll. Ich finde die Frau arbeitet langsam. Dann fahren wir noch zu einer Schule wo gerade niemand da ist. Und etwas später verlassen wir diesen skurrilen Ort, der sich ohne Touris wohl nicht über Wasser halten könnte.Baca selengkapnya

  • letzte Stunden in Peru

    20 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Der Supermond scheint, eine Eule fängt eine Maus, wir fahren entlang dem Titicacasee, nehmen eine Fähre und wir befinden uns auf der Zielgerade Peru's. An der Grenze zu Bolivien sind wir seminervös weil wir nicht mehr wissen wo wir unsere Kokablätter verstaut haben und 70 Liter Reservediesel schmuggeln. Keinen interessierts.Baca selengkapnya

  • Typisch Peru 🇵🇪

    21 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 11 °C

    - wieder TukTuks
    - schlechte Strassen
    - viele gefährliche Strassen (einspurig an steilen Schluchten etc)
    - viele Chinesische Grossbauprojekte
    - Müll am Strassenrand
    - sehr freundliche Leute im Norden
    - Leute fahren per Anhalter rum
    - grosse und hohe Hüte
    - byo: WC Papier
    - rücksichtsloses Fahren
    - Je touristischer desto unfreundlicher
    - Erzfeind: Chile
    - Koka Blätter
    - Ayahuasca und San Pedro
    - Inca Cola (Energy Drink)
    - Cusqueña Bier
    - vielfältigere Gerichte (Asiatische Einflüsse)
    - Meerschweinchen und Alpaka werden gegessen
    - Gerichte: Pisco Sour, Meerschweinchen, Alpaka, Lomo saltado, tajarin, aji de gallo, chaufa, cuy, alpaka, aeropuerto (wie chaufa aber Reis und Nudeln gemischt), Chicha (fermentierter Mais), Chicha morada (blauer gekochter Maissirup), richtig gute Churros, antichucos (gegrilltes Rinderherz), Chocman
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  • La Paz

    21 Oktober 2024, Bolivia ⋅ ☁️ 20 °C

    La Paz ist wieder einmal einer der Orte an dem wir ein zwei Tage verbringen wollten und uns nach drei Wochen fragen, weshalb wir immernoch hier sind. Interessanterweise gibt es dafür auch gute Gründe: hier kann man sehr gut essen, für uns ist alles ziemlich günstig, es gibt unzählige Touren, die hier starten, viele Strassen zu anderen Orten werden blockiert, wir kriegen nicht genug vom Leute beobachten beim Seilbahn fahren, es gibt kein Benzin, um von hier wegzufahren und die in einem Talkessel gelegene Stadt selbst hat auch irgendwie sowas wie Charme.Baca selengkapnya

  • Huayna Potosí #1

    23 Oktober 2024, Bolivia ⋅ ☁️ 4 °C

    Ganz in der Nähe von La Paz steht ein Berg der so hoch ist wie zwei. Mit seinen 6088 Metern Höhe kratzt er schon fast an den Fronten des Weltalls. Da müssen wir hin! Nicht zuletzt, um einmal einen Satelliten aus der Nähe zu sehen oder vielleicht sogar den Mond zu streicheln. Zuerst müssen wir aber lernen wie man mit Steigeisen und Eispickel umgeht. Dafür laufen wir zu einem auf etwa 4900 Metern Höhe gelegenen Gletscher und bezwingen ihn in heldenhafter Manier. Wir perfektionieren den Umgang mit den Eisgeräten und ziehen weiter auf 5100 M.ü.M. wo wir das high camp beziehen.
    Um 1800 Uhr legen wir uns schlafen.
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