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  • Day3

    Laufen, schwitzen, sitzen

    March 2, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Bangkok sei keine fußgängerfreundliche Stadt, haben wir mehrfach gelesen. Jedoch auch, dass die nächste Skytrainstation zu Fuß 20 min vom Hotel entfernt liege. Da können wir auch direkt einfach los marschieren. Motiviert stapfen wir los, werden jedoch schon bald durch die feuchtschwüle Luft ausgebremst. Im Lumpini Park geben wir uns geschlagen und legen wiederholt Sitzpausen ein. Tatsächlich trocknet dort auch eine leichte Brise den Schweiß zumindest etwas. Außerdem bietet der Park die ideale Gelegenheit, unsere neue Kamera etwas besser kennenzulernen.
    Gegen frühen Nachmittag suchen wir uns ein Café mit WLAN, damit wir während der Wohnungsübergabe in Hamburg für alle Fälle erreichbar sind.
    Durch das gut temperierte Café sowie wie den leckeren Kaffee und Kuchen sind wir anschließend wieder etwas laufwilliger und erkunden die Gegend rund um den Siamsquare. Hier zeigt sich Bangkok von seiner modernen und im Siam Center auch von seiner luxuriösen Seite. Es gibt vorrangig Luxusmarken für den gut gefüllten Geldbeutel. Gucken macht trotzdem Spaß und gegen eine kurzzeitige Abkühlung haben wir auch nichts. Wir bummeln weiter über den Streetfood-Markt nebenan und erkunden die zahlreichen Straßenüberführungen, die durch Streetart und Schattenplätze zum Verweilen und Fotografieren einladen. Leider findet die Freude ein jähes Ende, als unsere Kamera zunächst einen Displayfehler aufweist und sich dann ganz verabschiedet.
    Da nichts hilft, besuchen wir im nahegelegenen Ma Boon Khrong Center (MBK), eine Mall der Superlative, die Etage mit den unzähligen Kameraläden. Doch auch dort kann niemand helfen. Nachdem im dritten Laden wieder die gleichen Versuche unternommen werden, um die Kamera zum Laufen zu bringen - Nein es liegt nicht am Akku, ohne Objektiv einschalten, haben wir auch schon versucht, ja auch die SD-Karte haben wir entfernt, die Kamera gibt trotzdem keinen Mucks von sich, hat Schütteln ernsthaft schon mal geholfen? 😞 - geben wir entnervt auf...
    Nach einer Stärkung sind wir motiviert genug auch noch den Rückweg zu Fuß zu bewältigen und noch einen Streifzug über den Nachtmarkt im Amüsierviertel zu unternehmen. Abschließend haben wir dann doch etwas über 16 km zu Fuß abgerissen, so fußgängerunfreundlich scheint die Stadt dann doch nicht zu sein... Lediglich das sogenannte "Jailwalking" sollte man vermeiden, angeblich werden dafür Strafen bis zu 100 € verhangen.
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