• Manga, Gaming und Sushi

    1–4 de ago., Japão ⋅ ☁️ 35 °C

    Die letzten zwei Tage vergingen wie im Flug🫣
    Am Samstag erkundeten wir das Viertel Akihabara, welches für seine Gaming- und Mangaszene bekannt ist.
    Akihabara wird auch als „Electric Town“ bezeichnet, ist eines der bekanntesten Viertel Tokios. Einst das Zentrum für Elektronikgeschäfte, hat es sich zu einem Hotspot für Anime-, Manga-, Gaming- und Cosplay-Fans entwickelt. Zwischen riesigen Leuchtreklamen, modernen Kaufhäusern und kleinen Spezialläden ist man leicht überfordert und weiss gar nicht wohin man zuerst schauen will.
    Wenn man will kann man die neuesten Technik-Gadgets entdecken, seltene Sammlerstücke finden oder in den berühmten Arcade-Hallen sein Können unter Beweis stellen (was wir beim Mario-Cart spielen gemacht haben😆)Ebenso bekannt sind die thematisch gestalteten Maid Cafés, die ein für uns Europäer spezielles Erlebnis bieten. In diesen thematischen Cafés bedienen Kellnerinnen in Dienstmädchen-Outfits die Gäste und schaffen eine verspielte, oft von Anime inspirierte Atmosphäre mit besonderen Ritualen und Unterhaltung (hört sich erstmal verrucht an, war aber nicht so).

    Nach Akihabara machten wir uns auf den Weg ins Viertel Shinjuku. Besonders berühmt ist der Teil Kabukicho, Tokios bekanntestes Ausgeh- und Vergnügungsviertel (ebenfalls Rotlichtviertel aber das ist ganz anders als bei uns in Europa), das mit Bars, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten ein pulsierendes Nachtleben bietet. Gleichzeitig findet man in Shinjuku auch ruhige Ecken, traditionelle Gärten und kulturelle Highlights. Wir haben dort in einem ganz kleinen Restaurant superleckeres Sushi gegessen, direkt vor unseren Augen zubereitet😋 Nachdem Essen gingen wir noch für ein zwei Drinks in die bekannte Golden-Gai Strasse. Dieses enge Viertel besteht aus mehreren winzigen Gassen mit über 200 kleinen Bars, von denen viele nur wenige Gäste gleichzeitig aufnehmen. Jede Bar hat ihr eigenes, oft sehr individuelles Thema und eine ganz besondere Atmosphäre. Golden Gai ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische, Künstler und Reisende wie uns, die das authentische, intime Nachtleben Tokios erleben möchten🥂.

    Gestern, nach einem ruhigeren und gemütlicheren Tag, haben wir Abends noch den Tokyo Sky Tree Tower besucht. Der Tokyo Skytree ist mit 634 Metern das höchste Bauwerk Japans und eines der markantesten Wahrzeichen der Hauptstadt🏙️. Die Aussicht auf den beiden Plattformen ist einmalig und einen Besuch wert!

    Heute war unser letzter Tag in Tokio. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Senso-jii Tempel. Der Senso-ji im Stadtteil Asakusa ist der älteste und einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel Tokios. Er wurde im Jahr 628 gegründet und ist der Göttin Kannon gewidmet, die für Mitgefühl und Barmherzigkeit steht. Trotz seiner langen Geschichte zieht der Tempel jedes Jahr Millionen von Besuchern an🏯🎍. Im Gegensatz zum Meji-Shrein fanden wir es ziemlich überlaufen und ein wenig kommerziell. Das Stadtviertel Asakusa ist aber mega schön und lädt zum schlendern und verweilen ein.

    Da wir Morgen nach Kyoto weiterziehen, mussten wir uns noch Tickets für den Shinkansen Zug besorgen🚅. Am grössten Bahnhof der Welt kann man schon leicht den Überblick verlieren🫣 die Tickets waren jedoch schnell gekauft, das Hotel in Kyoto gebucht und wir sind startklar!

    Tokio du warst toll, verrückt und hast unser Foodie-Herz erobert! 🍜🥟🥬🍣🍱

    ありがとうございます (arigatō gozaimasu)🌸
    Vielen Dank!
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