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Wir sind dann mal weg

Während Corona waren wir schon einmal unterwegs, nun wagen wir ein neues Abenteuer. Dieses Mal mit weniger Einschränkungen und ganz viel Spontanität!☀️🌊🏄🏼‍♀️🤙🏼🧘🏼‍♀️ Leer más
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    San Francisco

    🌺Ia Orana French Polynesia - Moorea

    1–5 oct., Polinesia francés ⋅ 🌬 24 °C

    Erneut steigen wir am 1. Oktober gegen Nachmittag in ein Propeller Flugzeug in Richtung Französisch Polynesien🌺.
    Von Rarotonga fliegt man ca. zweienhalb Stunden nach Papeete, die Hauptstadt Tahitis und ganz Französisch Polynesien. Wir landen gegen 17:00 Uhr und übernachten in Papeete.

    Am nächsten Morgen geht‘s dann ab auf die Fähre zur Nachbarsinsel Moorea. Moorea gehört zu den Gesellschaftsinseln und ist vulkanischen Ursprungs. Die Insel ist relativ klein – ungefähr 60 km Strasse führen einmal um sie herum –, wirkt aber durch ihre zerklüfteten Berge und tief eingeschnittenen Buchten sehr spektakulär. Die Gesellschaftsinseln (îles de la Société) bestehen aus zwei Inselgruppen: Die „Îles du vent“ (Inseln über dem Winde) zu denen unter anderem Tahiti und Moorea gehören welche auf der Windseite der Inselgruppe liegen. Die
    „Îles Sous-le-Vent“ (Inseln unter dem Winde) zu denen Inseln wie Bora Bora, Raiatea, Huahine und andere gehören liegen auf der windabgewandten Seite. Die Aufteilung hat also tatsächlich mit den Passatwinden zu tun.
    Der Name „Gesellschaftsinseln“ geht auf James Cook zurück, der die Inselgruppe im 18. Jahrhundert so bezeichnete. Die Inseln liegen relativ dicht beieinander, sind aber jeweils eigenständige Inseln mit ihrer eigenen Landschaft und Atmosphäre.

    Nach dem Bezug unserer supersüssen Unterkunft, stocken wir erstmal unseren Lebensmittelvorrat auf😋. Danach geniessen wir den späteren Nachmittag und Abend in unserem gemütlichen Häuschen und kochen uns etwas leckeres. Am nächsten Morgen entscheiden wir uns für eine Wanderung beim Belvédère de Moorea. Von dort hat man einen tollen Blick über Opunohu Bay und Cook’s Bay und auf die markanten grünen Berge. Wir starten am ersten Aussichtspunkt und wandern dann ca. 45min dem Col des Trois Cocotiers (Three Coconuts Pass) entlang durch den Dschungel bis wir zu einem weiteren Aussichtspunkt gelangen🥰. Die Artenvielfalt der Tiere ist zwar nicht spektakulär, wir sehen aber doch ein paar Wilde Hühner und Katzen die hier im Wald leben. Es gibt auch ganz viele Vogelarten, die aber sehr scheu sind uns sich nur selten zeigen. Wir geniessen die Aussicht, machen Fotos und bewundern die Insel. Danach geht‘s zu Fuss den gleichen Weg zurück. Geduscht und zufrieden gehen wir Abends zum Italiener und geniessen Pasta und Pizza😋. Natürlich darf eine Lagoon Tour auf Moorea nicht fehlen! Diese machen wir am dritten Tag mit einem super coolen Touranbieter (Captain Taina). Ausgerüstet mit Schnorchel und allem was dazugehört machen wir uns im Glasboden-Boot auf zur privaten kleinen Insel des Anbieters. Dort erwartet uns ein uuunglaublich leckers Mittagessen und Ananassaft mit tahitianschem Rum. Das Mittagessen der sogenannte Poisson Cru wird direkt vor unseren Augen frisch zubereitet. Roher Thunfisch (oder anderer Fisch aus der Lagune) wird mit reichlich Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Karotten, Gurke, Tomaten, Frühlingszwiebeln und Petersilie in einer Schüssel vermischt. Danach kommt die Hauptzutat, frische Kokosmilch😍😋. Serviert wird uns die Köstlichkeit in einer halbierten Kokosnussschale☺️ „soo fein!“
    Nach dem Mittagessen fahren wir zum ersten Schnorchelspot. An diesem hat es ziemlich Strömung, von welcher wir uns aber gemütlich bis zur nächsten Sandbank treiben lassen können. Wir sehen fünf riesige Schildkröten und eine ist nur ganz wenige cm von mir entfernt🥰 was für ein Wunder! Der zweite Schnorchelspot befindet sich auf einer Sandbank wo mir das Wasser bis unter die Brust reicht. Wir staunen nicht schlecht als wir ins Wasser gleiten und umzingelt sind von Stachelrochen und Schwarzspitzen-Riffhaie. Die Haie schwimmen so nah an einem vorbei, dass man sie fast berühren kann. Wer allerdings wirklich auf Kuschelkurs kommt (natürlich mit Aussicht auf ein leckers Stück Fisch, das unser Guide stehts in seiner Hand versteckt hält), sind die Stachelrochen😳. Sie fühlen sich ganz weich und gummiartig an und machen einen schon Respekt🤣. Mir wird langsam kalt im Wasser also setze ich den letzten Schnorchelspot aus an welchem wir die zehn versenkten Tiki-Statuen bewundern dürfen. Da das Wasser nicht tief ist, sehe ich sie auch vom Boot aus😉. Sie heissen „Tiki immergés de Papetoai“ sie sind keine jahrhundertealten Originalstatuen, sondern wurden 1998 vom Mooreaner Künstler Tihoti Guy geschaffen und absichtlich im Meer aufgestellt. Es handelt sich um eine Unterwasser-Kunstausstellung.
    Die Idee bezieht sich auf die Geschichte der Christianisierung Polynesiens. Laut der Erklärung des Künstlers sollten die Tiki an die polynesischen Vorfahren und an die Zeit erinnern, in der traditionelle religiöse Symbole und Glaubensvorstellungen unter dem Einfluss der Missionierung aufgegeben bzw. ins Meer geworfen wurden. Dem Sonnenuntergang entgegen und mit ganz viel schönen Eindrücken fahren wir zurück Richtung Hafen🥰.

    Während den Monaten Juli-November ist an den Riffen rund um Moorea und Tahiti Buckelwal-Saison. In dieser Zeit kommen die Walkühe in die Gewässer um ihre Kälber zu gebären und fit zu machen für die grosse Rückreise in die Antarktis. Auch deshalb sind wir hier, um die friedlichen Riesen in ihrer Schönheit und freien Wildbahn zu sehen. Da die Bedingungen auf dem offenen Ozean allerdings nicht gerade top sind wird unsere erste Tour, die wir lange im Voraus gebucht haben, abgesagt😓. Wir beschliessen aber nicht direkt den Kopf in den Sand zu stecken und buchen direkt zwei weitere Touren auf Tahiti☺️🙏🏼. Nun hoffen wir, dass das Glück auf unserer Seite ist🌊.

    Wir geniessen also die letzten beiden Tage auf Moorea mit Strand🏖️, Schnorcheln🤿 und Sunset-Watching🌅.

    Drückt uns die Daumen für Tahiti😋🫶🏼
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  • Mitten im Südpazifik - Cook Islands

    21–29 sept., Islas Cook ⋅ ⛅ 28 °C

    Wer kennt ihn nicht, den Disney Pixar Animationsfilm Vaiana (im Englischen Moana). Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen eines Maori-Stammes die, mit Hilfe des Halbgott Maui und der Kraft des Meeres, die Natur der Inseln im Südpazifik rettet. Falls ihr den Film nicht gesehen habt - unbedingt anschauen🌺🥰
    Warum ich den Film erwähne, ist einerseits wegen meiner Nichte (die den Film liebt und das Meer so gerne sehen will♥️) und andereseits weil wir uns genau auf einer dieser Inseln befinden!😳

    Es ist einfach unglaublich. So paradiesisch ist es hier! Wir starten mit vier Nächten auf der Insel Rarotonga. Genauer gesagt am Muri Beach (der bekannteste Strandabschnitt an welchem sich auch viele Hotels und Resorts befinden). Wir merken schnell - in Indonesien ging alles viel hektischer und schneller zu und her. Auf den Cookinseln ist der Insel-Vibe Programm. Alles gemütlicher und langsamer.

    Nach dem wir uns in unserem Strandbungalow eingerichtet haben, haben wir ein wenig die Gegend erkundet. Man kann dies einfach zu Fuss am Strand tun oder man mietet einen Roller und erkundet so dann die Insel. Wir haben uns dafür entschieden am zweiten Tag einen Roller zu mieten, damit wir auch einmal zu einem anderen Teil der Insel fahren können. Wir geniessen hier erstmal die Ruhe und gönnen uns nebst Beach-Time auch Schnorcheln und Rollersightseeing. Wir besuchen unter anderem den Muri Night Market (der grösste Foodmarkt auf Rarotonga) geniessen frischen Thunfisch und wunderschöne Sonnenauf- sowie Untergänge🥰.

    Wenn man schon auf den Cook Inseln ist, dann darf ein Aufenthalt in der schönsten Lagune der Welt nicht fehlen: Aitutaki.
    Bereits der Anflug mit dem 30-Plätzer Propellerflugzeug ist ein Abenteuer für sich. Wenn man direkt auf die Insel zufliegt dann hat man das Gefühl sich in einer Fantasiewelt zu befinden. Das Herz von Aitutaki ist eine riesige, türkisfarbene Lagune, die von einem Riff umgeben ist. Darin liegen 15 kleine Inselchen, sogenannte Motu. Aitutaki hat auch eine spannende polynesische Geschichte. Einer lokalen Überlieferung zufolge stammen die Bewohner von Ru, einem legendären Seefahrer, ab, der mit einem Doppelrumpf-Kanu aus der mythischen Heimat Avaiki gekommen sein soll. Man spürt diese ursprüngliche Kultur noch sehr, so werden wir am Flughafen mit frischen Blumenkränzen und Ketten empfangen. Durch polynesische Missionare wurde Aitutaki im Jahr 1821 christianisiert. Das Christentum sowie die alten Bräuche spielen hier eine enorm wichtige Rolle und sind ineinander verschmolzen.
    Die Landessprache ist zwar Englisch aber viele Inselbewohner sprechen noch das Cook Island Māori. Mit einem freundlichen „Kia Orana“ begrüsst man sich und es heisst wörtlich übersetzt„Mögest du gesund sein“🌺

    Wir sind in einem Hotel direkt am Strand untergebracht. Das Wasser ist so türkisgrün und klar, dass man bis auf den Grund sehen kann. Wir geniessen das Island Life hier sehr und können die Eindrücke der letzten Wochen verarbeiten. Auf Aitutaki bleiben wir ebenfalls vier Nächte. Die ersten beiden Tage gehen wir ruhig an, da wir beide noch etwas verschnupft sind. Wir machen eine Fahrradtour um die Insel und gehen mit den im Hotel verfügbaren Paddelboards bei uns in der Bucht auf Erkundungstour.
    Am Abend findet im Hotel die Island Night statt. Es gibt ein traditionelles Buffet und eine Musik- sowie Tanzshow. Es ist so schön etwas von dieser Kultur miterleben zu dürfen🌺🥥🌴🧉
    Das Highlight für uns war definitiv die Lagoon-Tour die wir an unserem letzten Tag in Aitutaki gemacht haben😍 um 11:30 Uhr wurden wir vom Ehepaar, das die Touren anbietet, abgeholt. Unglaublich freundlich und lustig waren die beiden. Am Hafen angekommen stiegen wir in unser kleines Speedboat und ab ging die Fahrt. Begleitet wurden wir vom Sohn des Ehepaares und dem Captain. Was soll ich sagen…ich habe noch nie solch blaues Wasser gesehen🥰😍 Am ersten Schnorchelspot machten wir halt, das Wasser ist so klar, dass wir bis auf den Grund sehen können. Kaum im Wasser sind wir umzingelt von riesigen Dickkopf-Stachelmakrelen😳 sie haben fast gar keine Scheu vor uns und sind gut 1-1m20 gross. Wir sehen unter anderem wunderschöne Korallenblöcke und unzählige Fische. Der zweite Spot war ebenfalls gigantisch. Der Grund war übersäht mit Riesen-Muscheln😍😳 wir haben so etwas noch nie gesehen und sind überwältigt🥰. Wir schnorcheln bis zu einer Sandbank vor der Honeymoon-Island (ja, hier wird auch geheiratet🤣). Wir erkunden die Insel in deren Mitte ein kleiner Palmenwald steht und in dem die Red-tailed Tropicbirds nisten. Wir sehen ein Jungtier und ein brütendes Weibchen. Danach gibts leckere Sandwiches, frische Wassermelonen, Papaya, Guave (mega lecker) , Bananen, Doughnuts und eine frische Kokosnuss🥰. Zurück aufs Boot und zum letzten Schnorchelspot - zu den purple Corals. Je nach Lichteinfall wechseln sie die Farbe von Violett zu Blau und zu Türkis😍 was für ein Anblick🥰.

    Wir fahren zurück zum Hafen und werden vom Inhaber und seiner Frau zurück zum Hotel gebracht. Natürlich standesgemäss im Pick-up Truck hinten auf der Ladefläche🤣. Wir sind beide geflasht von diesem wunderschönen und aufregenden Tag und lassen ihn bei einem leckeren Essen und einem tollen Sonnenuntergang ausklingen🥰.

    Aitutaki, du machst deinem Namen als schönste Lagune der Welt alle Ehre🌺

    Meitaki🫶🏼♥️

    Für uns geht‘s nun weiter nach Französisch Polynesien, genauer gesagt auf die Insel Moorea🌴🥥 was wir dort wohl tolles erleben dürfen?
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  • Kultur, Silver Class und ein (Auf)Wiedersehen

    17–21 sept., Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach dem wir in Sidemen die Ruhe und Natur genossen haben, sind wir mit unserem Transport nach Ubud gefahren.
    Rund 2h haben wir von Sidemen nach Ubud gebraucht, da der Verkehr zunahm (in Canggu und Kuta soll es noch extremer sein😳, zum Glück skippen wir diese beiden Orte😋).
    Angekommen in unserer wunderschönen Unterkunft richten wir uns erstmal ein und gehen Wasser- und Snackvorrat einkaufen.

    Abends treffen wir uns mit alten Bekannten von unserer Tour durch den Komodo Nationalpark auf ein super leckeres Abendessen (sehr fancy Italienisch) und ein paar Cocktails🥰

    Der zweite Tag in Ubud starten wir nach dem Frühstück auf dem Campuhan Ridge Walk. Der ca. 2km lange Weg führt durch eine grüne Landschaft mit Palmen, Reisfeldern und tropischer Vegetation. Wenn man in Ubud den Trubel entkommen will, dann eignet sich dieser Weg super🦎.
    Zurück in der Stadt besuchen wir den Ubud Palace und den Saraswati Tempel (den Wassertempel). Der Ubud Palace, auch Puri Saren Agung genannt, ist ein historischer Palast im Zentrum von Ubud. Er war früher der Sitz der königlichen Familie von Ubud. Heute ist er vor allem für seine traditionelle balinesische Architektur und die dort stattfindenden Tanz- und Kulturveranstaltungen bekannt. Der Saraswati-Tempel ist ein hinduistischer Tempel, der der Göttin Saraswati, der Göttin der Weisheit, Bildung und Kunst, gewidmet ist. Besonders bekannt ist der Tempel für seinen wunderschönen Teich mit Lotusblumen. Er liegt mitten in Ubud und ist ein schönes Beispiel für die Verbindung von Religion, Kunst und Natur in der balinesischen Kultur.
    Nach so viel Kultur gönnen wir uns eine Abkühlung in unserem eigenen Pool und lassen den Nachmittag/Abend mit einer Massage und einem leckeren Abendessen in Ubud Zentrum ausklingen. Ubud ist bekannt für seine grüne Natur, Reisfelder, Tempel und vor allem seine traditionelle balinesische Kultur. Besonders wichtig sind in Ubud auch Kunst und Handwerk. Viele Künstler lassen sich von der Natur, der Religion und den alten Geschichten Balis inspirieren. Dadurch verbindet Ubud die traditionelle balinesische Kultur mit einer lebendigen Kunstszene. Man spürt dieses Feeling sehr gut und wir geniessen es sehr🥰🌺🙏🏼

    Am dritten Tag in Ubud ist noch mehr Kultur angesagt und wir machen uns auf zum Gunung Kawi Tempel. Gunung Kawi ist eine beeindruckende historische Tempelanlage in der Nähe von Ubud. Besonders bekannt ist der Ort für seine grossen, in Felswände gemeisselten zehn Schreine. Die Anlage liegt in einem grünen Tal, umgeben von Reisfeldern und tropischer Natur. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde vermutlich zu Ehren des Königs Udayana Warmadewa und seiner Familie errichtet. Wahrscheinlich eine der schönsten Tempel, die wir je gesehen haben. Abends darf ein wenig Shopping und Entspannung nicht fehlen🥰.

    Der letzte Tag, den wir gemeinsam in Ubud verbringen dürfen widmen wir ganz dem Silber- Handwerk. Wir kreieren und schmieden unsere eigenen Ringe aus Silber🥰 es macht mega viel Spass und wir geniessen die Zeit. Ubud ist nicht nur für Kunst, Tanz und Tempel bekannt, sondern auch für traditionelles Kunsthandwerk. Silber spielt dabei eine besondere Rolle, vor allem bei religiösen Zeremonien und der Herstellung von Schmuck und Opfergaben.

    Wie schnell die Zeit doch vergeht😳 gerade waren wir noch in Japan und nun steht schon das nächste Land vor der Tür🫣 und leider heisst’s schon wieder (Auf)Wiedersehen sagen😢 Martina macht sich alleine auf den Weg und erkundet weiter Indonesien (wir sind so stolz macht sie diesen Schritt♥️) während wir ins nächste Paradies fliegen😋 und das schon fast am anderen Ende der Welt🌺🦎 es fliessen ein paar Abschiedstränchen, aber wir werden nochmals einen Teil der Reise gemeinsam verbringen - Wo?! Das wissen wir selbst noch nicht, ihr dürft also genauso gespannt bleiben wie wir😊

    Indonesien, du warst wunderbar, die Menschen, die Kulturen, die Natur, das Essen einfach alles! Terima Kasih, Suksma und Merci🥰🙏🏼 wir kommen wieder!
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  • Natur, Reisfelder und Ruhe - Sidemen

    14–17 sept., Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einer gefühlt endlosen Reise nehmen wir meine Schwester Martina endlich in Empfang. 🥰 Hinter ihr liegt eine sehr lange Anreise – vor ihr liegen drei Monate voller Abenteuer, neuer Erlebnisse und das Beste: die erste Woche davon dürfen wir gemeinsam verbringen! 🫶🏼✨

    Unser erstes Ziel: Sidemen 🌿

    Spätabends erreichen wir unser kleines Paradies – natürlich stilecht bei strömendem Regen. 🌧️😄 In dieser Gegend rund um den heiligen Mount Agung ist das allerdings keine Seltenheit. Also heisst es: Gepäck abstellen, ein Schlumi und ab ins Bett. 💤

    🌾 Tag 1 – Reisterrassen & ganz viel Bali-Feeling

    Am nächsten Morgen starten wir ganz entspannt mit einem unglaublich leckeren Frühstück in unserem wunderschönen Hotel. ☕️🥭🍳 Danach geht’s hinaus in die Natur und mitten hinein in die berühmten Reisterrassen von Sidemen.

    Die Reisfelder ziehen sich durch die gesamte Region und werden von verschiedenen Farmerfamilien bewirtschaftet. Unser Guide führt uns durch die schmalen Wege zwischen den Feldern und zeigt uns die unterschiedlichen Wachstumsstadien des Reises.

    Für uns ist vieles davon inzwischen schon bekannt, aber für Martina ist es besonders spannend, diese faszinierende Seite Balis zum ersten Mal so hautnah zu erleben. 🌱🌾😊

    Nach unserer Tour durch die Reisfelder geht’s zurück ins Hotel – und erstmal direkt in den Pool. 👙💦 Nach so viel Sonne und Bewegung genau das Richtige! Den Abend lassen wir ganz gemütlich ausklingen – mit gutem Essen, schönen Gesprächen und dem Gefühl, dass unsere gemeinsame Bali-Woche gerade erst begonnen hat. 🥰

    💦 Tag 2 – Wasserfälle & ein ganz besonderer Ort

    Am nächsten Morgen geht’s nach dem Frühstück zu den Gembleng Wasserfällen. 🌿💦 Besonders schön sind die natürlichen Becken, in denen wir uns eine wohlverdiente Abkühlung gönnen.

    Unser Fahrer hat danach noch einen besonderen Tipp für uns – und so landen wir spontan beim Pura Besakih, dem grössten und wichtigsten Hindu-Tempel Balis. 🙏🏼✨
    Direkt am Fuss des Mount Agung gelegen, wirkt die gesamte Anlage unglaublich imposant und gleichzeitig fast schon mystisch. 🏔️🌺

    Unser Guide nimmt uns mit durch den weitläufigen Tempelkomplex und erzählt uns viel über seine Geschichte und Bedeutung. Dabei erfahren wir, dass Besakih nicht einfach „ein Tempel“ ist, sondern aus mehr als 20 einzelnen Tempeln besteht. Das spirituelle Zentrum bildet der Pura Penataran Agung, der sich über mehrere Terrassen den Berghang hinaufzieht.
    Besonders faszinierend finden wir die Verbindung von Religion, Natur und Architektur. Die Anlage verkörpert unter anderem das balinesische Prinzip Tri Hita Karana – die Harmonie zwischen Mensch, Gott und Natur. 🙏🏼🌿
    Die Nähe zum heiligen Mount Agung macht diesen Ort noch einmal ganz besonders. Für die Balinesen ist Besakih bis heute ein lebendiger Ort der Anbetung und eine wichtige Pilgerstätte, an der regelmässig grosse religiöse Zeremonien stattfinden.
    Ein wirklich eindrücklicher Ort, den wir so schnell wohl nicht vergessen werden. ✨

    Nach so vielen neuen Eindrücken geht’s zurück ins Hotel. Noch ein bisschen im Pool entspannen, frisch machen und anschliessend gemütlich zusammen essen inkl. Livemusik🥰🍜🌺

    Und dann heisst es schon wieder: Rucksack packen! 🧳

    Unser nächstes Ziel wartet bereits auf uns: Ubud - das kulturelle Zentrum Balis, dort verbringen wir die nächsten vier Tage gemeinsam und freuen uns auf ein Wiedersehen mit neu gewonnenen Freunden🌴👙🌺😋

    Wir freuen uns auf Ubud, die vielen kulturelle Highlights und natürlich die gemeinsame Zeit mit meiner Schwester🫶🏼🥰
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  • Zwei Nächte und drei Tage im Paradies - Komodo

    10–14 sept., Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Wow, die letzten Tage waren unglaublich!🥰😍
    Wir waren zum ersten Mal auf einer mehrtägigen Bootstour inkl. Übernachtung auf dem Boot. Gut vorbereitet mit Medis gegen Seekrankheit und mit ganz viel Vorfreude starteten wir am Freitagmorgen ins Abenteuer Komodo.

    Unser Touranbieter (Captain Komodo) hat alles wunderbar organisiert und wir wurden am Hafen bereits von unserem Tourguide Dony empfangen. Dort trafen wir dann auch auf unsere 19 Mitreisenden, die für die nächsten beiden Tage mit auf dem Schiff namens Notila dabei sein werden. Mit der Crew waren wir 27 Leute auf dem Boot. Wir knüpften sofort Kontakt mit einem britischen und schottischen Paar.
    Nach einem Briefing durch unseren Tourguide und dem Bezug der Zimmer gings auch schon mit dem ersten Programmpunkt los:
    🤿 schnorcheln am Manta-Point
    Dony meinte, dass wir vielleicht Glück haben und die friedlichen Riesen zu Gesicht bekommen. Leider hatten wir kein Glück, sahen aber wunderschöne Korallen und verschiedene Fische und Stachelrochen.
    Nach dem Schnorcheln ging es zu einem kleinen Strand, dort war dann auch unser Anlegeplatz für die erste Nacht. Nach einem sehr leckeren Abendessen und einem erneuten Briefing für den nächsten Tag gings dann auch schon ins Bett💤.
    Bereits um 04:15 klingelte der Wecker, um 04:40 gings dann ab aufs Boot und auf die Insel Padar. Nach einem 30minütigen Aufstieg kamen wir am obersten Punkt an. Nicht nur der wunderschöne Sonnenaufgang, sondern auch der Blick auf die drei Strände (pink Beach, black Beach und white Beach) waren atemberaubend.
    Ein leckeres Frühstück später ging es zu den berühmten Komodowaranen (die es weltweit nur hier gibt). Die Komodowarane leben auf der Insel, die wir besucht haben, in Koexistenz mit den Menschen. Total gibt es noch gut 3300 Komodowarane die auf bewohnten und unbewohnten Inseln im Nationalpark leben. Die Menschen auf der Insel wissen, wie sie mit den Waranen umgehen müssen. Deshalb hatten wir während der Tour auch lokale Guides dabei, die im Notfall eingreifen konnten. Immer mit sicherem Abstand bestaunten wir diese gewaltigen Echsen🦎.
    Die Komodowarane können bis zu 3 Meter lang und über 70 Kilogramm schwer werden. Komodowarane sind Fleischfresser und ernähren sich zum Beispiel von Hirschen, Wildschweinen und anderen Tieren. Sie haben einen sehr guten Geruchssinn und können ihre Beute über große Entfernungen wahrnehmen (2-5km). Ausserdem können sie bis zu 20kmh schnell sein😳. Der Biss eines Komodowarans verläuft meist tödlich ihr Gift kann den Blutdruck senken und die Blutgerinnung beeinflussen. Dadurch kann ein verletztes Tier viel Blut verlieren.
    Mit den spannenden Eindrücken ging es zurück aufs Boot und zum Pink Beach. Der Strand ist tatsächlich Pink!😍 Das Wasser war glasklar und auch fürs Schnorcheln war gesorgt🥰. Auf dem Boot gab es ein leckeres Mittagessen während wir erneut zum Manta-Point aufbrachen. Kaum im Wasser haben sie sich endlich gezeigt, die majestätischen Manta-Rochen🥰 was für ein Geschenk🙏🏼.
    Während wir zur Anlagestelle für die Nacht tuckerten genossen wir das Sonnendeck und schliefen ein wenig, da wir ja sehr früh aufgestanden sind😉. Mit guten Gesprächen und einem wunderschönen Sonnenuntergang inkl. ganz vielen Flughunden gings dann auch ab ins Bett. Der letzte Tag startete mit einem wunderschönen Schnorchelspot mit vielen Schildkröten Begegnungen und einem wunderschönen Riff. Vor dem Lunch fuhren wir zu einem wunderschönen Strand wo wir ganz viele Schwarzspitzen-Riffhai Babys während des Schnorchelns beobachten konnten. Zum Abschluss der Tour durften wir noch vom Boot springen ca. 7m hoch war das Oberdeck (Nicole war weniger mutig als Simon aber 3m waren genug hoch😉).
    Zurück in Labuan Bajo liessen wir den Abend mit unseren neu gewonnenen Freunden bei Pizza und Bier ausklingen.

    Die Komodo-Tour gehört bereits jetzt zu einem der Highlights unserer Reise. Wir haben so tolle Menschen kennengelernt und eine unglaubliche Natur und Unterwasserwelt erlebt. Was für ein Abenteuer es doch war und was für Wunder unsere Welt doch bietet🙏🏼🥰🫶🏼🐠🪸🦎.

    Ab geht‘s nach Bali wo wir auf Martina (Nicoles Schwester) treffen und mit ihr die letzte Woche in Indonesien geniessen dürfen🥰😍.

    Terima Kasih Komodo, es war uns eine Ehre🫶🏼
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  • Paradiesisches Tetebatu - umgeben von Reisfeldern

    7–10 sept., Indonesia ⋅ ☁️ 24 °C

    Unsere letzten Tage auf Lombok haben wir in Tetebatu verbracht. Tetebatu ist ein kleiner, ruhiger Ort im Süden des Rinjani-Gebiets auf Lombok und fühlt sich wie eine ganz andere Welt an. Statt Strände und Meer erwarten uns hier saftig grüne Reisfelder, Palmen, kleine Dörfer und eine beeindruckende Bergkulisse.

    Wir sind im Family Guest House das seit erst zwei Monaten geöffnet hat. Vier Zimmer beherbergt diese Unterkunft die inmitten der Reisfelder liegt. Die Hosts sind unglaublich herzlich und wir wurden sofort in die Familie aufgenommen🥰

    Am ersten Tag haben wir eine Tour mit unserem Host Yan und zwei weiteren Gästen gemacht. Yan erklärte uns alles über den ganzen Prozess des Reises, vom Anbau bis zur Verabeitung. Ausserdem durften wir frische Früchte probieren und haben in einem Wasserfall in einer Höhle gebadet. Nach einer leckeren, heissen Schokolade (die von selbstgemachtem Kakao stammt) und einem
    Zwischensnack, gings weiter in den Black Monkey Forest. In diesem Wald lebt eine ganz besondere Affenart: die Javanischen Lutung (Trachypithecus auratus), auch Ebony Leaf Monkey oder Schwarzer Langur genannt. Im Gegensatz zu den sonst frechen, grauen Makaken sind diese Affen eher scheu und leben hoch oben in den Baumkronen. Deshalb benötigt es Glück und Know-How um die süssen Tiere zu sehen. Wir hatten Glück, dank Papis Feldstecher und Simus Kamera haben wie die Affen von nah bestaunen können. Nur noch rund 50 Affen leben in diesem geschützten Waldabschnitt auf Lombok🥰. Nach einem leckeren Mittagessen gings zurück zur Unterkunft - und pünktlich setzt der Regen ein.
    Den Abend verbringen wir mit einem leckeren Abendessen und einer geselligen Runde mit der Gastfamilie.

    Den gestrigen Tag verbrachten wir mit einem Spaziergang durchs Dorf und einer Massage für Simon und einer Pediküre für mich. Wir wurden auch hier herzlich empfangen und erhielten sogar nach der Behandlung ein Nachmittagsessen ein typisches Gado-Gado und Eier Curry, das Gado-Gado besteht aus gedünstetem Wasserspinat und Sojasprossen mit einer Erdnusssauce die ziemlich Scharf ist, dazu gibt es weissen Reis. Entspannt und viel Liebe im Herzen konnten wir den letzten Abend im Guesthouse geniessen inkl. lustigem UNO spielen und einer Live-Band durch die Gastgeber🥰♥️

    Lombok ist definitiv eine Reise wert, die Menschen sind so freundlich, herzlich und hilfsbereit und die Insel ist noch verschont geblieben vom grossen Touristenstrom🙏🏼🌺.

    Die nächsten Tage verbringen wir auf dem Schiff und schippern durch den Komodo Nationalpark, wo wir hoffentlich auf ganz viele schöne Strände, Tiere und eine wunderschöne Unterwasserwelt treffen werden🥰
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  • Sonnenaufgang und Erdbeeren

    4–7 sept., Indonesia ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir befinden uns in Sembalun was sich auf ca. 1100-1200 m.ü.M. befindet. Sembalun ist besonders bei Naturliebhabern und Wanderern beliebt. Von hier aus starten viele Besucher ihre Tour zum Mount Rinjani. Das Klima ist hier deutlich kühler als an der Küste und in Senaru☺️.

    Die fruchtbaren Böden rund um den Rinjani-Vulkan unterstützen die Landwirtschaft. Deshalb wird in Sembalun vor allem Gemüse wie Chili🌶️, Zwiebeln🧅, Knoblauch🧄, Karotten🥕und Erdbeeren angebaut me🍓😋. Wir haben es uns nich nehmen lassen und haben selbst ein paar süsse Erdbeeren gepflückt🤤.
    Nebst den Plantagen ist Sembalun der perfekte Wanderort. Mit unserer neuen Bekanntschaft (Carla aus Deutschland) haben wir uns deshalb für die Pergasingan Wanderung für den nächsten Tag verabredet. Und wann ist eine Bergbesteigung am schönsten?! Natürlich Morgens um 02:30 Uhr damit wir pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel sind. Rund 700 Höhenmeter haben wir zurückgelegt (inkl. klettern und viiiiel Staub). Unser Guide hat uns sehr sicher durch die Dunkelheit geführt (natürlich mit unseren Stirnlampen) und uns auf dem Gipfel einen heissen Tee gekocht☕️. Um etwas nach 06:00 Uhr zeigt sich dann langsam die Sonne am Horizont…atemberaubend und einfach nur wunderschön war die Aussicht und der Mount Rinjani hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt.
    Den Abstieg gut überstanden, geduscht und ein kleines Nickerchen gemacht gönnen wir uns einen ruhigen Nachmittag. Morgen fahren wir weiter nach Tetebatu, eine der schönsten Gegenden auf Lombok, und zugleich unser letzter Stopp auf der Insel, wo uns Reisfelder, Black Monkeys und viel Natur erwarten werden😉😊
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  • Wasserfälle und eine Reise in die Vergangenheit

    2–4 sept., Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Angekommen in Senaru bestaunen wir zu erst die Aussicht, die wir von unserer Unterkunft haben. Direkt auf den Mount Rinjani, den zweitgrössten Vulkan Indonesiens!😍

    Nach dem Frühstück geht’s ab zu den beiden Wasserfällen Sendang Gile und Tiu Kelep. Der Weg führt uns steile Steintreppen hinunter in den grünbewachsenen Dschungel. Bereits nach ein paar Hundert Metern stehen wir vor dem Sendang Gile Wasserfall. So eindrücklich und schön. Wir lassen es uns nicht nehmen ein paar tolle Fotos zu machen ehe wir zum zweiten Wasserfall aufbrechen, der ein bisschen weiter weg ist.
    Der Tiu Kelep Wasserfall ist noch eindrücklicher und gewaltiger. Bei beiden Wasserfällen kann man baden und Simon hat sich sogleich ins erfrischende Wasser gestürzt🤣💦

    Nach dem anstrengenden Rückweg besuchten wir dann noch ein traditionelles Dorf das “Desa Adat” in Senaru. Das Dorf vermittelt einen guten Eindruck von der Sasak-Kultur, der traditionellen Kultur der Bevölkerung Lomboks. Traditionen, Gemeinschaft und der Respekt vor der Natur spielen dabei eine wichtige Rolle. Es gibt zwei religiöse Führer im Dorf (der Imam aus dem Islamischen Glauben und ein spiritueller Führer der nach den alten Traditionen lehrt). Nebst den religiösen Führern gibt es noch das Stammesoberhaupt, der das Volk vor dem Gesetz vertritt. Die Einwohner haben sogar Wahlen und eine eigene Demokratie😊Unsere Guide Yuni, die selbst im Dorf lebt, hat uns viel über die Bräuche und Lebensweise erzählt. Rund 120 Menschen leben noch im Dorf, das sich über Spenden und selbstgemachten Schmuck so wie selbst gewonnenen Honig, Chashew Nüssen, Kaffee, Vanilleshoten, Kokosöl usw. finanziert. Yuni zeigte uns den kleinen Tempel (ein mit Bambusumzäunter Garten), die Gemeinschaftsküche und auch den Garten mit allen exotischen Früchten und Gewürzen, die selbst angebaut werden. Die Häuser bestehen grösstenteils aus natürlichen Materialien wie Bambus, Holz und Lehm. Wir durften einen Blick in Yunis Hütte werfen, die sie mit ihrer Familie bewohnt. Im Gegensatz zu früher dürfen nun auch die Mädchen zur Schule gehen und können sogar studieren an der Uni. Es war sehr sehr spannend und unglaublich schön diese Eindrücke erhalten zu haben.

    Wir geniessen den Abend noch und reisen Morgen weiter nach Sembalun🙏🏼
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  • Sonne, Surfen und pures Indonesien

    20 ago.–2 sept., Indonesia ⋅ ☀️ 28 °C

    Hallo ihr Lieben! Wir melden uns mal wieder zu Wort☺️. Wir sind nun schon etwas mehr als eine Woche in Indonesien und es gefällt uns ausgesprochen gut🥰. Der Kulturschock zu Beginn war schon ein wenig heftig, aber mittlerweile sind wir voll im Flow🧘🏼‍♀️. Im Gegensatz zum fast schon perfekten und detailverliebten Japan, wirkt Lombok in Südostasien deutlich ursprünglicher - aber gerade diese Einfachheit macht die Insel auf ihre ganz eigene Weise wunderschön🏝️.

    Das Wetter ist absolut traumhaft, 30 Grad und eine niedrige Luftfeuchtigkeit machen es sehr angenehm☀️🏖️. Wir haben eine sehr schöne Unterkunft - ein kleines Paradies im Ort Selong Belanak wo wir uns super wohl fühlen. Die Menschen hier sind so unglaublich herzlich und freundlich☺️. Hier ein kleines Beispiel: Wenn wir mit unserem Roller entlang der Südküste von Lombok den Wellen nachjagen, winken uns die Menschen am Strassenrand regelmässig zu und freuen sich uns zu sehen. Ein Zeichen der Herzlichkeit, das jede Fahrt noch besonderer macht🛵🥰.

    Die Uhren ticken hier nochmals anders als auf Bali. Nicht nur, weil die Religion auf Lombok muslimisch ist, sondern auch, weil der Tourismus in Bali gerade einen wahnsinnigen Aufschwung erlebt. In Lombok dagegen ist der Aufschwung geringer und es ist deutlich entspannter und autenthischer. Es ist ein Paradies und wir möchten nichts beschönigen aber Indonesien hat definitiv ein Müllproblem und Instagram und Co. trägt auch seinen Teil dazu bei. Was wir tun können ist, Bewusstsein zu schaffen und demütig zu sein und andere darauf aufmerksam machen, damit dieses Paradies auch in Zukunft ein Paradies bleiben darf♥️. Wir sammeln nun täglich einen ganzen Sack voller Müll ein und entsorgen diesen am richtigen Ort, so können auch wir einen Teil zur Erhaltung dieses wunderschönen Ortes beitragen und sind zugleich Vorbild.

    Wir geniessen nun noch die letzten Tage mit Surfen, Sonne, Sport, Meer und Strand🧘🏼‍♀️🏄🏼🌊☀️.

    Nach dem Süden geht’s anschliessend in den Norden von Lombok zum zweitgrössten Vulkan Indonesiens wo wir noch mehr Natur, Tierwelt und traditionelles Indonesien entdecken und geniessen dürfen. Bleibt gespannt, so wie wir🥰😋🤙🏼
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  • Danke Japan 🫶🏼

    15–19 ago., Japón ⋅ ⛅ 33 °C

    Unsere letzten Tage waren vor allem sehr ereignisreich und wahnsinnig spannend!😍

    Wir haben uns wirklich in Japan verliebt! Ein wunderschönes Land, das kulturell, kulinarisch und menschlich so viel zu bieten hat.

    Die Matacha-Stadt Uji (ausgesprochen Utschi) hat uns mit ihrem Charme verzaubert. Wir konnten bei einer Mönchszeremonie als stille Zuschauer kurz dabei sein, haben leckeren Matcha probiert und uns ein bisschen Sake gegönnt.
    Wir haben einen Kochkurs besucht und gelernt, wie man Gyoza und Ramensuppe selbst macht🥢🥟🍜🍲 und worauf wir besonders achten müssen.
    Wir lernten die verschiedenen Viertel Osakas kennen und deren Besonderheiten.
    Kulinarisch kamen wir vollends auf unsere Kosten und haben Sushi, Ramen, Udon, Teppanyaki, Okonomiyaki, Kaizeki uvm. probiert.

    Und zum Schluss waren wir in den Universal Studios Japan! Crazy, lustig und aufregend😅🎉🥰

    Wir sagen Danke Japan, Arigato gozaimas, Okini und auf jeden Fall bis bald🙏🏼😋♥️🫶🏼⛩️😻
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  • Osaka – Zwischen Neonlichtern und Streetfood

    10–15 ago., Japón ⋅ ☁️ 34 °C

    Wir sind nun seit knapp 4 Tagen in Osaka. Diese Stadt ist im Vergleich zu Tokyo und Kyoto total anders. Die Menschen sind lockerer, das Lebensgefühl ist ein wenig leichter und das Essen ist deftig😋 viel Fleisch, viel Grilliertes, viel Frittiertes, japanisches Bier, gute Drinks und Karaoke.
    Natürlich haben wir nicht nur gegessen und getrunken sondern auch intensiv die Stadt erkundet.

    Kulturell unterscheidet sich Osaka dadurch, dass es im Vergleich zu Tokyo viel lockerer, direkter und herzlicher ist. Das konnten auch wir bis jetzt feststellen. Essen spielt eine riesige Rolle – Osaka wird nicht umsonst gerne als „Japans Küche“ bezeichnet. Die Stadt hat eher eine lebendige, bodenständige und etwas chaotische Atmosphäre, was uns sehr gefällt☺️.

    Während der ersten Tage haben wir das Osaka Castle besucht. Das Osaka Castle ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Osakas. Es wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert von Toyotomi Hideyoshi erbaut und spielte eine wichtige Rolle bei der Einigung Japans. Er trug entscheiden dazu bei Japan nach langen Bürgerkriegen wieder zu vereinen.

    Weiter waren wir auf dem Umeda Skybuilding. Das Umeda Sky Building ist eines der bekanntesten modernen Wahrzeichen Osakas. Es besteht aus zwei 40-stöckigen Türmen, die ganz oben durch eine kreisförmige Aussichtsplattform verbunden sind.

    Besonders bekannt ist die „Kuchu Teien Observatory“ (Floating Garden Observatory). Von dort hat man einen 360°-Blick über Osaka. Unglaublich beeindruckend und bei Nacht ist das Observatory mit UV Licht ausgestattet und der Fussboden leuchtet als Sternenhimmel🥰.

    In Osaka darf ein Besuch in einer Karaokebar nicht fehlen. Das liessen wir uns nicht entgehen und haben mit unserer kanadisch-australischen Begleitung ein paar Ständchen gesungen. Natürlich in einer Localbar, die uns von einem Barbesitzer empfohlen wurde. Es war unglaublich lustig und schräg😂.

    Nach einem Shoppingtag waren wir gestern im Nara Deer Park, ebenfalls ein Must wenn man in Osaka oder Kyoto ist. In diesem Park gibt es nebst dem sehenswerten Tōdai-ji-Tempel mit seiner riesigen Buddha-Statue auch die zahmen Sika-Hirsche. Die Tiere gelten in Japan traditionell als heilig und sind eng mit der Geschichte der Stadt Nara verbunden. Die Hirsche können mit speziellen Shika-Senbei (Hirsch-Crackern) gefüttert werden. Die Tiere sind sehr zutraulich – und manchmal auch ziemlich frech. 😋 wir haben darauf verzichtet, weil man wirklich förmlich gefressen wird von den Tieren😂.

    Die nächsten Tage widmen wir der Umgebung von Osaka🫶🏼⛩️🍱🥢🍛☺️
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  • Matcha, Onsen und Zen

    7–10 ago., Japón ⋅ ☀️ 32 °C

    Wer in Kyoto ist, kommt um eine traditionelle Teezeremonie nicht herum🍵.
    Wir haben Glück und dürfen eine private Teezeremonie besuchen. Die Teemeisterin begrüsst uns in perfektem Englisch und im traditionellen Kimono. Sie erklärt uns, dass es über 400 verschiedene Arten der Teezeremonien gibt und diese etwa 500 Jahre alt sind. Die Zeremonien werden in den Teestuben serviert, die jeweils zur Jahreszeit dekoriert und sorgfältig vorbereitet werden. Auch die Matcha-Bowls werden nach Jahreszeiten bereitgestellt. Bevor wir die Zeremonie starten, dürfen wir unsere eigene Bowl auswählen. Danach dürfen wir der Teemeisterin zusehen, wie sie den Matcha Tee zubereitet. Jeder Handgriff sitzt präzise und ist unglaublich grazil. Dann können wir unseren eigenen Matcha in der Bowl zusammenrühren; zwei Löffel Matcha Pulver und heisses Wasser, that’s it! Zugegeben, ich bin eigentlich kein Matcha Fan aber er schmeckte erstaunlich lecker😋🍵

    Nach der Zeremonie machten wir uns auf in einen Zen-Tempel. Zen ist eine buddhistische Tradition, die ihren Ursprung in China hat und später vor allem in Japan verbreitet wurde. Im Mittelpunkt steht die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Augenblicks. Durch Meditation, Ruhe und Achtsamkeit soll man lernen, Gedanken loszulassen und die Dinge so anzunehmen, wie sie sind. Zen bedeutet daher nicht einfach nur „Entspannung“, sondern eine Lebensweise, bei der man versucht, mit mehr Klarheit, Gelassenheit und Bewusstsein zu leben🧘🏼‍♀️. Wir waren im Daisen-in Tempel. Der Daisen-in ist ein Zen-Tempel in Kyoto und gehört zum Daitoku-ji-Tempelkomplex. Er wurde im frühen 16. Jahrhundert gegründet. Besonders bekannt ist Daisen-in für seinen traditionellen Steingarten (Karesansui). Der Garten besteht aus Steinen, Kies und wenigen Pflanzen und soll die Landschaft der Natur symbolisch darstellen. Wie im Zen geht es dabei um Ruhe, Einfachheit und die bewusste Wahrnehmung des Augenblicks. Es war wirklich eindrücklich und wunderschön durch diesen Garten zu wandern! Kyoto gilt als eines der bedeutendsten Zentren des Zen-Buddhismus weltweit. Die Stadt ist besonders für ihre zahlreichen historischen Zen-Tempel und Gärten bekannt.

    Nach einem gemütlichen Tag, den wir mit weiterplanen und Hotel- sowie Flugbuchung verbracht haben, sind wir nun nach Ohara, einem Vorort von Kyoto, gefahren. In einem typischen Ryokan Hotel lassen wir es uns gut gehen und geniessen die Ruhe sowie die Onsen Bäder⛰️🥰 heute Abed dürfen wir ein traditionelles Shabu-Shabu (Art Fondue-Chinoise) mit Wagyu geniessen😋wir bleiben eine Nacht und gehen dann Richtung Osaka🎉🍱🥢🍛😻🌸
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  • Die Seele Japans - Kyoto

    4–6 ago., Japón ⋅ ☀️ 35 °C

    Beinahe 300kmh. So schnell fährt der Shinkansen auf der Strecke von Tokio nach Kyoto🚅. Auch am Bahnhof in Tokio läuft alles sehr geregelt und sortiert ab. Einsteigen darf man erst, wenn der komplette Zug nochmals gereinigt wurde (es gibt Schranken, die erst einige Minuten vor Abfahrt aufgehen). Auch im Zug gibt es Regeln, nicht laut sprechen und nicht zu telefonieren. Essen ist ganz anders als in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln jedoch sehr erwünscht😊. Nach bereits 2h15 sind wir schon im kulturellen Zentrum Japans - Kyoto.

    Dass Kyoto so ganz anders als Tokio sein soll haben wir gehört, wirklich glauben tut man es erst, wenn man da ist. Kyoto ist die ehemalige Kaiserstadt Japans und gilt als kulturelles Herz des Landes. Die Stadt ist berühmt für ihre zahlreichen Tempel und Schreine, von denen viele zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Besonders bekannt sind der Goldene Pavillon, der Fushimi-Inari-Schrein mit seinen roten Torii-Toren und der Bambuswald von Arashiyama. Kyoto ist ausserdem ein Zentrum der traditionellen japanischen Kultur mit Teezeremonien, Kimonos und Geishas, die vor allem im historischen Stadtviertel Gion zu sehen sind. Auch die Natur prägt das Stadtbild: Im Frühling lockt die Kirschblüte viele Besucher an, im Herbst begeistern die bunt gefärbten Ahornbäume. Darüber hinaus ist Kyoto für seine feine Kaiseki-Küche, Matcha-Spezialitäten und Tofugerichte bekannt🥢

    Unser Hotel ist im typisch japanischem Stil und modernen Einflüssen gehalten. Wir fühlen uns direkt sehr wohl.

    Überaus heiss ist es wieder in Kyoto (38 Grad gefühlt wie 41), also legen wir die Programmpunkte wie Tempel- und Schreinbesuche auf den frühen Morgen und späteren Nachmittag. Den ersten Tag verbringen wir mit einer kurzen Erkundung und einem gemütlichen Abendessen🍛.
    Wenn man so auf reisen ist, muss auch mal gewaschen werden. Den zweiten Tag haben wir einfach mal genutzt um ein wenig zu sein. Frühstück, waschen, chillen, abendessen und schliesslich früh zu Bett💤 wir wollen am nächsten Morgen früh los😋.

    Aufgestanden und los geht‘s, ab zum Fushimi Inari-Taisha. Er ist einer der bekanntesten und bedeutendsten Shintō-Schreine Japans. Er befindet sich in Kyoto und ist dem Gott Inari gewidmet, der als Schutzgott für Reis, Landwirtschaft, Handel und Wohlstand verehrt wird. Berühmt ist der Schrein vor allem für seine Tausenden leuchtend roten Torii-Tore, die sich in langen Reihen den Berg Inari hinaufziehen. Diese Tore wurden von Privatpersonen und Unternehmen gestiftet, um ihren Dank auszudrücken oder um Glück und Erfolg zu erbitten.⛩️
    Der Schrein wurde im Jahr 711 gegründet und gehört zu den ältesten und wichtigsten Schreinen des Landes. Der etwa 4km lange Weg bis zum Berg ist gesäumt mit den roten Torii-Toren durch die der Weg führt. Unterwegs befinden sich kleinere Schreine, Steinfiguren von Füchsen sowie Aussichtspunkte. Die Füchse gelten als Boten des Gottes Inari und sind deshalb überall auf dem Gelände zu sehen.🦊

    Danach machten wir noch einen Abstecher zum Tempel Kiyomizu Dera, der ein berühmter buddhistischer Tempel in Kyoto ist und zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Japan gehört. Er wurde bereits im Jahr 778 gegründet und ist der buddhistischen Kannon, der Göttin der Barmherzigkeit, gewidmet. Besonders bekannt ist die große Holzterrasse des Tempels, die ohne Nägel gebaut wurde und hoch über einem Hang steht. Von dort aus hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt Kyoto und die umliegende Natur🏞️.

    Nach einem gemütlichen und kühlen Mittagessen geht‘s zur Erholung ins Hotel. Wir werden uns dann gegen Abend wieder auf Entdeckungstour wagen, wenn es kühler ist😅🥵.

    Wir bleiben noch zwei weitere Tage in Kyoto bevor wir einen Abstecher in die Berge machen⛰️.
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  • Manga, Gaming und Sushi

    1–4 ago., Japón ⋅ ☁️ 35 °C

    Die letzten zwei Tage vergingen wie im Flug🫣
    Am Samstag erkundeten wir das Viertel Akihabara, welches für seine Gaming- und Mangaszene bekannt ist.
    Akihabara wird auch als „Electric Town“ bezeichnet, ist eines der bekanntesten Viertel Tokios. Einst das Zentrum für Elektronikgeschäfte, hat es sich zu einem Hotspot für Anime-, Manga-, Gaming- und Cosplay-Fans entwickelt. Zwischen riesigen Leuchtreklamen, modernen Kaufhäusern und kleinen Spezialläden ist man leicht überfordert und weiss gar nicht wohin man zuerst schauen will.
    Wenn man will kann man die neuesten Technik-Gadgets entdecken, seltene Sammlerstücke finden oder in den berühmten Arcade-Hallen sein Können unter Beweis stellen (was wir beim Mario-Cart spielen gemacht haben😆)Ebenso bekannt sind die thematisch gestalteten Maid Cafés, die ein für uns Europäer spezielles Erlebnis bieten. In diesen thematischen Cafés bedienen Kellnerinnen in Dienstmädchen-Outfits die Gäste und schaffen eine verspielte, oft von Anime inspirierte Atmosphäre mit besonderen Ritualen und Unterhaltung (hört sich erstmal verrucht an, war aber nicht so).

    Nach Akihabara machten wir uns auf den Weg ins Viertel Shinjuku. Besonders berühmt ist der Teil Kabukicho, Tokios bekanntestes Ausgeh- und Vergnügungsviertel (ebenfalls Rotlichtviertel aber das ist ganz anders als bei uns in Europa), das mit Bars, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten ein pulsierendes Nachtleben bietet. Gleichzeitig findet man in Shinjuku auch ruhige Ecken, traditionelle Gärten und kulturelle Highlights. Wir haben dort in einem ganz kleinen Restaurant superleckeres Sushi gegessen, direkt vor unseren Augen zubereitet😋 Nachdem Essen gingen wir noch für ein zwei Drinks in die bekannte Golden-Gai Strasse. Dieses enge Viertel besteht aus mehreren winzigen Gassen mit über 200 kleinen Bars, von denen viele nur wenige Gäste gleichzeitig aufnehmen. Jede Bar hat ihr eigenes, oft sehr individuelles Thema und eine ganz besondere Atmosphäre. Golden Gai ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische, Künstler und Reisende wie uns, die das authentische, intime Nachtleben Tokios erleben möchten🥂.

    Gestern, nach einem ruhigeren und gemütlicheren Tag, haben wir Abends noch den Tokyo Sky Tree Tower besucht. Der Tokyo Skytree ist mit 634 Metern das höchste Bauwerk Japans und eines der markantesten Wahrzeichen der Hauptstadt🏙️. Die Aussicht auf den beiden Plattformen ist einmalig und einen Besuch wert!

    Heute war unser letzter Tag in Tokio. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Senso-jii Tempel. Der Senso-ji im Stadtteil Asakusa ist der älteste und einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel Tokios. Er wurde im Jahr 628 gegründet und ist der Göttin Kannon gewidmet, die für Mitgefühl und Barmherzigkeit steht. Trotz seiner langen Geschichte zieht der Tempel jedes Jahr Millionen von Besuchern an🏯🎍. Im Gegensatz zum Meji-Shrein fanden wir es ziemlich überlaufen und ein wenig kommerziell. Das Stadtviertel Asakusa ist aber mega schön und lädt zum schlendern und verweilen ein.

    Da wir Morgen nach Kyoto weiterziehen, mussten wir uns noch Tickets für den Shinkansen Zug besorgen🚅. Am grössten Bahnhof der Welt kann man schon leicht den Überblick verlieren🫣 die Tickets waren jedoch schnell gekauft, das Hotel in Kyoto gebucht und wir sind startklar!

    Tokio du warst toll, verrückt und hast unser Foodie-Herz erobert! 🍜🥟🥬🍣🍱

    ありがとうございます (arigatō gozaimasu)🌸
    Vielen Dank!
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  • Das Land der aufgehenden Sonne - Japan

    30–31 jul., Japón ⋅ ⛅ 34 °C

    Kon'nichiwa Tokio!🌸

    Nach einem nicht ganz so ruhigen, knapp 6,5h Flug (es gab kleinere Turbulenzen aber Nicole hat fast den ganzen Flug verschlafen😂) kamen wir Abends in Tokio an.
    Eine ganz neue Kultur für uns beide wartete auf uns. Wir waren so gespannt und haben uns unglaublich gefreut.
    In Japan ist es derzeit auch sehr heiss und feucht, aber nach Bangkok konnte uns das Wetter nicht mehr überraschen😉

    Gemütliches Ausschlafen war angesagt (die plus 2h Zeitverschiebung haben wir gemerkt) danach machten wir uns in unserem Viertel (unser Hotel liegt in Akasaka, das Businessviertel) auf die Suche nach einem leckeren Zmorge/Zmittag😂. Wir wurden schnell fündig und kamen zum ersten Mal in den Genuss der japanischen Gastfreundschaft. Unglaublich höflich und freundlich wurden wir bedient. Nach der Stärkung (Nudelsuppe🍜) spazierten wir Richtung Meiji-Shrein.

    Der Meiji-Schrein wurde 1920 zu Ehren von Kaiser Meiji und Kaiserin Shōken erbaut. Kaiser Meiji spielte eine entscheidende Rolle bei der Modernisierung Japans und leitete den Übergang des Landes in die Neuzeit ein. Obwohl die ursprünglichen Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, wurde der Schrein 1958 originalgetreu wieder aufgebaut.
    Schon der Weg zum Schrein ist ein besonderes Erlebnis. Besucher passieren ein riesiges Torii-Tor und folgen den schattigen Waldwegen. Auf dem Gelände finden regelmässig traditionelle Shintō-Zeremonien und Hochzeiten statt. Besonders zum Jahreswechsel strömen Millionen Menschen hierher, um beim ersten Schreinbesuch des neuen Jahres Glück und Segen zu erbitten.
    Ein weiteres Highlight sind die kunstvoll aufgestapelten Sake- und Weinfässer entlang des Weges. Sie symbolisieren die Verbindung von japanischer Tradition und internationalen Beziehungen.

    Nun zog es uns Richtung Shibuya (das trendige, lebendige und hippe Viertel von Tokio)und was entdecken wir auf dem Weg dorthin? Ein Katzencafé😻🐈 diese liegen meist in den oberen Stockwerken (Danke Biggi für den Tipp) und können per Lift erreicht werden. Die Stubentiger waren alle sehr faul und waren nicht wirklich an uns interessiert, vielleicht gibt es da ja das eine oder andere Baldrian Drops für die Fellknäuel😉 die Tiere haben aber die Gelegenheit sich zurückzuziehen an einen Ort an dem die Besucher nicht hinkommen.

    Langsam zog uns der Hunger doch in ein Restaurant. Direkt in der Nähe des Shibuya-Crossing (die weltberühmte Fussgängerkreuzung) haben wir ein super Restaurant gefunden. Direkt am Tisch werden die Speisen mit den frischen Zutaten zubereitet. Eine heisse Platte auf dem Tisch dient als Kochfeld (Teppanyaki). Suuuperlecker!🥰😋

    Noch ein kurzer Bummel durch Shibuya und in einen der vielen Läden in denen man alles kriegt (totale Reizüberflutung) ging es zurück ins Hotel☺️

    Was wir Morgen wohl noch erleben dürfen🥰
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  • Chinatown und Blumen - Happy Birthday King Rama X

    27–29 jul., Tailandia ⋅ 🌧 31 °C

    Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück im Hotel haben wir uns auf den Weg gemacht in den Lumphini Park🦎einer der bekanntesten und grössten Parks im Zentrum Bangkoks. Er bietet viel Grün, einen künstlichen See, Spazier- und Joggingwege sowie Möglichkeiten zum Rudern und Entspannen. Der Park ist besonders beliebt bei Einheimischen, die dort morgens Sport treiben oder Tai-Chi praktizieren. Bekannt ist er auch für seine grossen Warane, die in und um den See leben. Wir kamen in den Genuss ein paar dieser Riesenechsen zu bestaunen.

    Nach dem Park haben wir uns im direkt daneben gelegenen Einkaufszentrum mit einem leckeren Thaigericht gestärkt, bevor es dann zur entspannten Massage ging💆‍♀️.

    Gegen 19.00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Chinatown. Bangkok Chinatown, auch Yaowarat genannt, ist ein lebendiges Viertel, das für seine engen Gassen, bunten Märkte, chinesischen Tempel und vor allem für sein vielfältiges Streetfood bekannt ist. Besonders am Abend verwandelt sich die Yaowarat Road in eine belebte kulinarische Strasse mit zahlreichen Essensständen und Restaurants🥬🍜🥟Totale Reizüberflutung und ebenfalls ein super leckeres Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants konnten wir geniessen. Besonders beliebt bei den Einheimischen ist die Haifisch-Flossensuppe, welche überall supergünstig gegessen werden kann
    (wir haben sie natürlich nicht probiert🦈).

    Gebührend ausgeschlafen und erholt haben wir heute ein leckeres Auswärtsfrühstück genossen und uns dann auf den Weg an den Blumenmarkt gemacht. Da der Geburtstag des Thailändischen Königs gestern war, haben sich viele Thais mit den schönsten Blumengestecken eingedeckt um diese bei den Tempeln abzulegen. Der Pak Khlong Talat Markt gilt als grösster Blumenmarkt der Stadt und ist besonders für seine grosse Auswahl an Orchideen, Rosen, Lotusblumen und Jasmin bekannt 🌹🪷🌸.Wunderschön und preislich absolut fair waren die Blumen und Gestecke, die es zu kaufen gab. Für uns war es jedenfalls ein schönes und spannendes Erlebnis☺️.

    Den letzten Abend in Bangkok liessen wir auf der Rooftop unseres Hotels ausklingen🍹🥂

    Kob khun kha Bangkok für die vielen, tollen Erlebnisse🥰

    Morgen geht es weiter. Wohin?! Lasst euch überraschen😉😋
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  • Sawasdee Kha Bangkok

    26–27 jul., Tailandia ⋅ ☁️ 32 °C

    Nach unserem knapp 11h Flug (den wir dank unserem Freund Pädu komfortabel in der Premium Eco verbringen durften🥰) kamen wir am Morgen um 10.00 Uhr in Bangkok an.
    Das Wetter war sonnig und heiss.

    Nach unserer Ankunft im Hotel haben wir uns eine Dusche und ein langes Nickerchen gegönnt😄 gegen Abend sind wir dann auf unsere Rooftop im Hotel und haben auf den Beginn unserer Reise angestossen🫶🏼✈️

    Gestern, nach einer angenehmen Nacht im Hotelbett, haben wir uns dann den Tempel Wat Pho und den Königspalast angesehen.
    Wat Pho ist einer der ältesten und kulturell wichtigsten Tempel in Thailand. Von hier stammt die bekannte Thai-Massage☺️
    Im Königspalast sind die Kleiderregeln sehr streng, wir mussten uns noch T-Shirt und Hose kaufen (Simu sah aus wie der typische Thailand-Touri😂). Prunkvoll und auch hier mit viel Gold wurden wir empfangen. Das Wetter schien sich zu ändern (kein Wunder, wir sind auch zur Regenzeit hier) und gerade rechtzeitig, als es anfing zu regnen waren wir im Tempel des Jade-Buddha. Rund 64cm klein ist die Statue und zugleich das wichtigste Buddha Relikt in ganz Thailand. Überall standen Wachposten, die darauf achteten, dass keine Fotos gemacht werden und dass man auch ja nicht mit den Fusssohlen zum Buddha sitzt (die Fusssohlen gelten als unreinster und niedrigster Teil des Körpers, weil sie den Boden berühren).
    Nachdem der Regen ein wenig nachgelassen hatte, machten wir uns auf den Weg ins Hotel. Ein wenig frischgemacht und mit einem leckeren Drink im Magen, machten wir uns auf den Weg fürs Abendessen🥰 es gab ein leckeres Thaicurry für Simon und Fried-Rice mit Krabbenfleisch für mich😋.

    Heute wollen wir zum Lumphini Park (dort soll es Warane haben🤷🏼‍♀️) und uns eine Massage gönnen, bevor wir dann Chinatown erkunden🍜😋

    Wir bleiben gespannt, wir hoffen, ihr auch😉
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  • So schnell vergeht die Zeit

    24–25 jul., Suiza ⋅ ☀️ 28 °C

    Vor ca. einem halben Jahr haben wir uns noch Gedanken um die Unterbringung unseres geliebten Büsis gemacht und über die Route gesprochen, nun ist es schon soweit und wir sitzen mit gepackten Rucksäcken im Zug nach Zürich Flughafen.🚂

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir uns von unseren Liebsten in den letzten Tagen verabschiedet, emotional und aufregend war es🤧🫶🏼

    Eine Nacht verbringen wir in Zürich und Morgen starten wir dann offiziell in unser neues Abenteuer!🥰

    Der erste Flug wird uns nach Thailand führen, genauer gesagt in die Metropole Bangkok🇹🇭. Wir waren zwar schon in Thailand aber Bangkok haben wir bisher noch nicht geschafft🫣.

    Das obligate Startfoto darf natürlich nicht fehlen!🥰

    Tschüss Schweiz, bis bald!♥️✈️
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    24 de julio de 2026