• Osaka – Zwischen Neonlichtern und Streetfood

    Aug 10–15 in Japan ⋅ ☁️ 34 °C

    Wir sind nun seit knapp 4 Tagen in Osaka. Diese Stadt ist im Vergleich zu Tokyo und Kyoto total anders. Die Menschen sind lockerer, das Lebensgefühl ist ein wenig leichter und das Essen ist deftig😋 viel Fleisch, viel Grilliertes, viel Frittiertes, japanisches Bier, gute Drinks und Karaoke.
    Natürlich haben wir nicht nur gegessen und getrunken sondern auch intensiv die Stadt erkundet.

    Kulturell unterscheidet sich Osaka dadurch, dass es im Vergleich zu Tokyo viel lockerer, direkter und herzlicher ist. Das konnten auch wir bis jetzt feststellen. Essen spielt eine riesige Rolle – Osaka wird nicht umsonst gerne als „Japans Küche“ bezeichnet. Die Stadt hat eher eine lebendige, bodenständige und etwas chaotische Atmosphäre, was uns sehr gefällt☺️.

    Während der ersten Tage haben wir das Osaka Castle besucht. Das Osaka Castle ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Osakas. Es wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert von Toyotomi Hideyoshi erbaut und spielte eine wichtige Rolle bei der Einigung Japans. Er trug entscheiden dazu bei Japan nach langen Bürgerkriegen wieder zu vereinen.

    Weiter waren wir auf dem Umeda Skybuilding. Das Umeda Sky Building ist eines der bekanntesten modernen Wahrzeichen Osakas. Es besteht aus zwei 40-stöckigen Türmen, die ganz oben durch eine kreisförmige Aussichtsplattform verbunden sind.

    Besonders bekannt ist die „Kuchu Teien Observatory“ (Floating Garden Observatory). Von dort hat man einen 360°-Blick über Osaka. Unglaublich beeindruckend und bei Nacht ist das Observatory mit UV Licht ausgestattet und der Fussboden leuchtet als Sternenhimmel🥰.

    In Osaka darf ein Besuch in einer Karaokebar nicht fehlen. Das liessen wir uns nicht entgehen und haben mit unserer kanadisch-australischen Begleitung ein paar Ständchen gesungen. Natürlich in einer Localbar, die uns von einem Barbesitzer empfohlen wurde. Es war unglaublich lustig und schräg😂.

    Nach einem Shoppingtag waren wir gestern im Nara Deer Park, ebenfalls ein Must wenn man in Osaka oder Kyoto ist. In diesem Park gibt es nebst dem sehenswerten Tōdai-ji-Tempel mit seiner riesigen Buddha-Statue auch die zahmen Sika-Hirsche. Die Tiere gelten in Japan traditionell als heilig und sind eng mit der Geschichte der Stadt Nara verbunden. Die Hirsche können mit speziellen Shika-Senbei (Hirsch-Crackern) gefüttert werden. Die Tiere sind sehr zutraulich – und manchmal auch ziemlich frech. 😋 wir haben darauf verzichtet, weil man wirklich förmlich gefressen wird von den Tieren😂.

    Die nächsten Tage widmen wir der Umgebung von Osaka🫶🏼⛩️🍱🥢🍛☺️
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