• 🌺Ia Orana French Polynesia - Moorea

    Oct 1–5 in French Polynesia ⋅ 🌬 24 °C

    Erneut steigen wir am 1. Oktober gegen Nachmittag in ein Propeller Flugzeug in Richtung Französisch Polynesien🌺.
    Von Rarotonga fliegt man ca. zweienhalb Stunden nach Papeete, die Hauptstadt Tahitis und ganz Französisch Polynesien. Wir landen gegen 17:00 Uhr und übernachten in Papeete.

    Am nächsten Morgen geht‘s dann ab auf die Fähre zur Nachbarsinsel Moorea. Moorea gehört zu den Gesellschaftsinseln und ist vulkanischen Ursprungs. Die Insel ist relativ klein – ungefähr 60 km Strasse führen einmal um sie herum –, wirkt aber durch ihre zerklüfteten Berge und tief eingeschnittenen Buchten sehr spektakulär. Die Gesellschaftsinseln (îles de la Société) bestehen aus zwei Inselgruppen: Die „Îles du vent“ (Inseln über dem Winde) zu denen unter anderem Tahiti und Moorea gehören welche auf der Windseite der Inselgruppe liegen. Die
    „Îles Sous-le-Vent“ (Inseln unter dem Winde) zu denen Inseln wie Bora Bora, Raiatea, Huahine und andere gehören liegen auf der windabgewandten Seite. Die Aufteilung hat also tatsächlich mit den Passatwinden zu tun.
    Der Name „Gesellschaftsinseln“ geht auf James Cook zurück, der die Inselgruppe im 18. Jahrhundert so bezeichnete. Die Inseln liegen relativ dicht beieinander, sind aber jeweils eigenständige Inseln mit ihrer eigenen Landschaft und Atmosphäre.

    Nach dem Bezug unserer supersüssen Unterkunft, stocken wir erstmal unseren Lebensmittelvorrat auf😋. Danach geniessen wir den späteren Nachmittag und Abend in unserem gemütlichen Häuschen und kochen uns etwas leckeres. Am nächsten Morgen entscheiden wir uns für eine Wanderung beim Belvédère de Moorea. Von dort hat man einen tollen Blick über Opunohu Bay und Cook’s Bay und auf die markanten grünen Berge. Wir starten am ersten Aussichtspunkt und wandern dann ca. 45min dem Col des Trois Cocotiers (Three Coconuts Pass) entlang durch den Dschungel bis wir zu einem weiteren Aussichtspunkt gelangen🥰. Die Artenvielfalt der Tiere ist zwar nicht spektakulär, wir sehen aber doch ein paar Wilde Hühner und Katzen die hier im Wald leben. Es gibt auch ganz viele Vogelarten, die aber sehr scheu sind uns sich nur selten zeigen. Wir geniessen die Aussicht, machen Fotos und bewundern die Insel. Danach geht‘s zu Fuss den gleichen Weg zurück. Geduscht und zufrieden gehen wir Abends zum Italiener und geniessen Pasta und Pizza😋. Natürlich darf eine Lagoon Tour auf Moorea nicht fehlen! Diese machen wir am dritten Tag mit einem super coolen Touranbieter (Captain Taina). Ausgerüstet mit Schnorchel und allem was dazugehört machen wir uns im Glasboden-Boot auf zur privaten kleinen Insel des Anbieters. Dort erwartet uns ein uuunglaublich leckers Mittagessen und Ananassaft mit tahitianschem Rum. Das Mittagessen der sogenannte Poisson Cru wird direkt vor unseren Augen frisch zubereitet. Roher Thunfisch (oder anderer Fisch aus der Lagune) wird mit reichlich Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Karotten, Gurke, Tomaten, Frühlingszwiebeln und Petersilie in einer Schüssel vermischt. Danach kommt die Hauptzutat, frische Kokosmilch😍😋. Serviert wird uns die Köstlichkeit in einer halbierten Kokosnussschale☺️ „soo fein!“
    Nach dem Mittagessen fahren wir zum ersten Schnorchelspot. An diesem hat es ziemlich Strömung, von welcher wir uns aber gemütlich bis zur nächsten Sandbank treiben lassen können. Wir sehen fünf riesige Schildkröten und eine ist nur ganz wenige cm von mir entfernt🥰 was für ein Wunder! Der zweite Schnorchelspot befindet sich auf einer Sandbank wo mir das Wasser bis unter die Brust reicht. Wir staunen nicht schlecht als wir ins Wasser gleiten und umzingelt sind von Stachelrochen und Schwarzspitzen-Riffhaie. Die Haie schwimmen so nah an einem vorbei, dass man sie fast berühren kann. Wer allerdings wirklich auf Kuschelkurs kommt (natürlich mit Aussicht auf ein leckers Stück Fisch, das unser Guide stehts in seiner Hand versteckt hält), sind die Stachelrochen😳. Sie fühlen sich ganz weich und gummiartig an und machen einen schon Respekt🤣. Mir wird langsam kalt im Wasser also setze ich den letzten Schnorchelspot aus an welchem wir die zehn versenkten Tiki-Statuen bewundern dürfen. Da das Wasser nicht tief ist, sehe ich sie auch vom Boot aus😉. Sie heissen „Tiki immergés de Papetoai“ sie sind keine jahrhundertealten Originalstatuen, sondern wurden 1998 vom Mooreaner Künstler Tihoti Guy geschaffen und absichtlich im Meer aufgestellt. Es handelt sich um eine Unterwasser-Kunstausstellung.
    Die Idee bezieht sich auf die Geschichte der Christianisierung Polynesiens. Laut der Erklärung des Künstlers sollten die Tiki an die polynesischen Vorfahren und an die Zeit erinnern, in der traditionelle religiöse Symbole und Glaubensvorstellungen unter dem Einfluss der Missionierung aufgegeben bzw. ins Meer geworfen wurden. Dem Sonnenuntergang entgegen und mit ganz viel schönen Eindrücken fahren wir zurück Richtung Hafen🥰.

    Während den Monaten Juli-November ist an den Riffen rund um Moorea und Tahiti Buckelwal-Saison. In dieser Zeit kommen die Walkühe in die Gewässer um ihre Kälber zu gebären und fit zu machen für die grosse Rückreise in die Antarktis. Auch deshalb sind wir hier, um die friedlichen Riesen in ihrer Schönheit und freien Wildbahn zu sehen. Da die Bedingungen auf dem offenen Ozean allerdings nicht gerade top sind wird unsere erste Tour, die wir lange im Voraus gebucht haben, abgesagt😓. Wir beschliessen aber nicht direkt den Kopf in den Sand zu stecken und buchen direkt zwei weitere Touren auf Tahiti☺️🙏🏼. Nun hoffen wir, dass das Glück auf unserer Seite ist🌊.

    Wir geniessen also die letzten beiden Tage auf Moorea mit Strand🏖️, Schnorcheln🤿 und Sunset-Watching🌅.

    Drückt uns die Daumen für Tahiti😋🫶🏼
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