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  • Day9

    Cala Goloritzé - wie in der Karibik

    September 24 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute hatten wir erst einmal schön ausgeschlafen, bis uns die Bohrmaschinen vom Nachbarn geweckt hatten 😄
    Nach dem Frühstück überlegten wir, wohin es an diesen schönen sonnigen Tag hingehen sollte. Das Ziel war schnell gefunden. Wir fahren zum schönsten Strand der Insel - Cala Goloritzé, wenn man den Google Einträgen glauben kann.
    Bis dahin 1:45h laut Navigation. Geht aber leider nicht, denn spätestens nach 30min geht alles nur noch in Schlangenlinien voran und so hätte die Fahrt mindestens 2:15h gedauert. Zwischendrin hatten wir aber noch einen Unfall (Es gab ein Unfall, ohne unsere Beteiligung 😉) , also nochmal 30min oben drauf.
    Dort angekommen kamen wir auf einen gut angelegten Parkplatz. Nicht wundern, denn es ist ja schließlich der schönste Strand Sardiniens. Also bezahlten wir auch die 6€ Eintrittsgebühr pro Person 😄
    Der Platzwart machte uns auf unser Schuhwerk aufmerksam, wir trugen beide Flip Flops. Er sagte, es wäre damit zu gefährlich, der Weg zum Strand ist felsig und steinig, er dürfe uns so nicht rein lassen. Also schnell zurück zum Auto, Bergschuhe angezogen und weiter geht's. Ich hatte leider keine Strümpfe dabei. Somit bin ich barfüßig in die Schuhe. Man muss kein Hellseher sein, um zu sagen, dass man bei einer längeren Strecke Blasen bekommt, so war es dann auch 🤪, egal, Hauptsache wir rutschen nicht aus.
    Leider wussten wir auch nicht, wie lange der Weg zum Strand sein sollte. Schlimmer als der Monte Baldo kann es ja nicht sein 😉
    Wir kamen ziemlich flott voran, denn es war ja schon 12:30 Uhr und bis 17 Uhr darf der Strand besucht werden. Also avanti. Nach gut 20min Weg kommt uns ein deutsches Pärchen, mittleren Alters, völlig aus der Puste, entgegen. Wir fragen, wie weit es noch sei. Und sie jappste: "Geht bloß zurück, ihr habt gerade mal 1/4 des Weges geschafft. Tut euch das nicht an. Der Rückweg ist der Schlimmste.". Okay. Hätte nur noch gefehlt, die sagt "Es wird noch schlimmer..." 😄
    Das klingt mal wieder nach einer Herausforderung. Also weiter geht's. Auch Anika sagt, na so schlimm wie der Monte Baldo wird es schon nicht werden.
    Nun ging es eigentlich immer nur bergab. Also 1h lang bergab. Mit dem Gefühl, dass dann wieder hoch zu müssen 😄🤪
    Der Weg war dann auch ziemlich steinig und rutschig und meine 2 Druckstellen machten sich so langsam bemerkbar. Da freute ich mich schon darauf, den schwitzenden, aufgequollenen Fuß aus dem Schuh zu ziehen 😄
    Kurz vorm Ziel sah man schon das Meer und einige Leute schrien. Es konnte nicht mehr weit sein. Und plötzlich sahen wir den Strand mit türkis-blauen Wasser. Es sah wirklich aus wie in der Karibik, der Weg hatte sich gelohnt 👍
    Natürlich sind wir sofort ins Wasser gesprungen und waren begeistert von der Fischvielfalt unter unseren Füßen. Leider hatten wir keine Taucherbrille + Schnorchel dabei. Trotzdem hat es sich gelohnt.
    Nach gut 1 1/2h mussten wir uns dann wieder auf den Rückweg machen, welchen wir in einer guten Stunde absolviert hatten. Also alles machbar 😄
    Auf der Rückfahrt sind wir noch schnell nach Nuoro vorbeigefahren und waren einkaufen und sind dann komplett fertig 21 Uhr in der Behausung angekommen.

    Fazit des Tages: "Habe immer Strümpfe dabei."
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