• Ubud

    June 29 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Kaum ist man nach Ubud reingefahren, steht man gefühlt über Stunden im Stau. Die kleine Stadt scheint noch viel mehr als Sanur oder Denpasar unter den Touristenmassen (ja, wir sind Teil davon) zu leiden. Wir brauchen gefühlt Stunden bis wir an unserem Hotel angekommen sind. Hauke verpasst leider die Ausfahrt und wir müssen einen geeigneten Platz zum wenden finden. In diesem Moment knattert Pekka die Hose voll…und auch den Sitz. Notfall… an einer kleinen Eisdiele halten wir an und verarzten den kleinen Sohnemann. Zum Glück gab es dort Waschbecken zum sauber machen 😅. Im Hotel angekommen beziehen wir unser Zimmer und suchen nach einem geeigneten Abendbrot.

    Auf unserer ersten Bali-Rundreise vor 12 Jahren wurde uns Ubud als Ort der Künstler angepriesen. Tatsächlich konnte man dort damals viele Skulpturen, Masken oder Gemälde von den dort ansässigen Künstlern sehen und bestaunen. Das scheint jetzt nicht mehr so. Die Stadt hat sich in eine art Hipsterburg entwickelt. Überall trendige Klamotten oder Schmuckläden und als kleine Verschnaufpause einen Baristakaffee natürlich mit Sojamilch! Man sieht kaum noch Einheimische Läden oder gar Kunsthandwerk. Wir fahren zur großen Markthalle. Dort habe ich damals eine hölzerne Barong Maske gekauft. Auch dieser Ort nicht wiedererkannt. Jeder Laden bietet das gleiche Sortiment an. Irgendwelche Billigmasken oder mit der heißen Nadel zusammengenähte Kleidung. Wir fragen uns wie man so gar kein Interesse daran haben kann, sich aus der Masse hervorzuheben. Jeder Stand hat den selben Kram - als ob es eine Art Glücksspiel wäre, wer denn heute etwas verkauft. Schade… meine Suche nach einer schön lackierten Barong Maske oder nach den balinesischen Schattenspielpuppen blieb erfolglos.
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