• Mal wider baden

    December 21, 2024 in Australia ⋅ 🌧 29 °C

    Deutsch:
    Heute Morgen sind wir aufgewacht und leider hat es wieder geregnet, auch wenn der Abend Sternklar war. Außerdem waren die Morgenstunden wirklich wirklich hart, da ohne Moskitonetz sehr viele Mücken über uns her gefallen sind. Ich habe unfassbar viele Stiche alleine zehn auf der Stirn. Vor dem Frühstück haben wir unsere Matratze und das kleine von uns gebaute Lager etwas aufgeräumt, so dass alles unter unserem Vordach trocknen kann. Während wir entspannt unseren Kaffee getrunken haben, läuft auf einmal ein kasuar nur 15 m weg von uns über die Lichtung. Natürlich haben wir ihn beobachtet und einige Fotos gemacht. Das war ein unglaublich surreales Gefühl diesen wie ein Dinosaurier aussehenden Vogel live sehen zu können. Wirklich Toll!! Nach diesem Erlebnis haben wir uns auf den Weg gemacht und sind zu der unteren Hälfte des Mission-Beach gefahren, wo wir tatsächlich in einer entsprechend dafür vorgesehenen Gebiet gebadet haben. Das war wirklich schön, da zu dieser Zeit noch etwas die Sonne geschienen hat. Danach wollten wir noch an einem anderen Spot ein bisschen Angeln. Zu diesem kleinen abgelegenen Strand muss man ein paar Meter laufen und da ich mir noch ein porrige gemacht habe, ist Pauline schon etwas früher los. Als ich fertig war habe ich mich auf den Weg gemacht sie zu suchen, doch ich konnte sie am ersten Strand nicht sehen. Also bin ich weiter den Weg durch den Dschungel gelaufen bis es plötzlich wider anfangen hat zu regnen. Da ich nicht wollte, dass sie sich Sorgen macht bin ich natürlich unbeirrt weiter. Auf dem kleinen Pfad habe ich noch eine Hornisse gesehen die eine von ihr getötete und relativ große Spinne getragen hat.
    Als ich näher kam, lies sie die Spinne fallen und griff mich ohne ersichtlichen Grund an. Der Stich tat weh! Als ich das Ende des Weges erreicht hatte und Pauline immer noch nicht gefunden habe bin ich zurück zum Auto, um dort auf sie zu warten. Nach insgesamt 40min Fußweg bin ich dort angekommen und was soll ich sagen Pauline kam ca 4 min vor mir an. Sie hatte mich natürlich auch gesucht und lag davor etwas versteckt am ersten Beach. Bei meinem Auto standen wir noch eine Weile zusammen unter einem Pavillon und beobachteten eine Gruppe von Jungs, die versuchten ein Boot während des starken Wellengang es aus dem Wasser zu bekommen. Sie brauchten keine Hilfe beziehungsweise man konnte Ihnen nicht mehr weiterhelfen (zu viele Köche versalzen, die Suppe). Das war ein wirkliches Spektakel. Am Ende haben sie es geschafft. Danach haben wir uns ins Auto gesetzt und sind weiter gefahren, wir hatten uns einen schönen Spot am Meer rausgesucht. Als wir ankamen, stellte sich nur leider raus, dass wir dort nicht schlafen können. Deshalb sind wir weiter gefahren, bis wir einen sehr abgelegenen tollen Parkplatz mit einem kleinen Park mitten im Nirgendwo gefunden haben. Dort war wirklich niemand, es gab ein Toilettenhäuschen, das sehr sauber und schön war mit Veranda, einem großen rasen Platz mit verschiedenen Bänken und einem kleinen Pavillon. Dort saßen wir haben gekocht und Karten gespielt.
    Geschlafen haben wir heute Nacht auf der Veranda des sehr sauberen Toilettenhäuschens (unserer Schale) dort konnten wir auch unser Moskitonetz aufhängen.

    Englisch:
    We woke up this morning and unfortunately it was raining again, even though the evening was starry. In addition, the morning hours were really really hard, because without a mosquito net there were a lot of mosquitoes attacking us. I have an incredible ten bites on my forehead alone. Before breakfast, we tidied up our mattress and the small camp we had built so that everything could dry under our canopy. While we were relaxing and drinking our coffee, a cassowary suddenly walked across the clearing just 15 meters away from us. Of course, we watched it and took some photos. It was an incredibly surreal feeling to be able to see this dinosaur-like bird live. Really great! After this experience, we set off and drove to the lower half of Mission Beach, where we actually bathed in a designated area. It was really nice, as the sun was still shining a bit at that time. Afterwards, we wanted to do a bit of fishing at another spot. You have to walk a few meters to this small, secluded beach and as I had made myself a porrige, Pauline left a little earlier. When I was ready I set off to look for her, but I couldn't see her on the first beach. So I carried on walking through the jungle until it suddenly started raining again. As I didn't want her to worry, I carried on undeterred. On the small path I saw a hornet carrying a relatively large spider that it had killed.
    As I got closer, it dropped the spider and attacked me for no apparent reason. The sting hurt! When I reached the end of the path and still hadn't found Pauline, I went back to the car to wait for her. After a 40 minute walk I got there and what can I say, Pauline arrived about 4 minutes before me. Of course she had been looking for me too and was a little hidden on the first beach. We stood together under a pavilion by my car for a while and watched a group of boys trying to get a boat out of the water during the strong swell. They didn't need any help, or rather we couldn't help them any further (too many cooks over-salting the soup). That was a real spectacle. They made it in the end. Then we got in the car and drove on, we had picked out a nice spot by the sea. Unfortunately, when we arrived, it turned out that we wouldn't be able to sleep there. So we drove on until we found a great, remote parking lot with a small park in the middle of nowhere. There was really no one there, there was a toilet block that was very clean and nice with a veranda, a large grassy area with various benches and a small pavilion. We sat there, cooked and played cards.
    Tonight we slept on the veranda of the very clean toilet block (our shell) where we could also hang up our mosquito net.
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