Tokio Tag 2 - Harajuku & Shibuya
May 3 in Japan ⋅ ☁️ 20 °C
Heute standen die Stadtteile Harajuku & Shibuya auf dem Plan. Mehr als 2 Stadtteile an einem Tag zu machen ist in Tokio kaum machbar. Überall gibt es Etwas zu sehen, man möchte es auf sich wirken lassen und trotzdem irgendwie so. viel wie möglich aufsaugen.
Eines vor meinem Trip war mir klar - Japan wird kein "Spaziergang".
Es ist defintiv sinnvoll, sich im Vorfeld einen Plan zusammen zu stellen, was man sehen möchte und welche Stadtteile für einen interessant sind, um zumindest einen groben Fahrplan zu haben.
Zu Harajuku hatte ich mir aufgeschrieben:
30 min mit der Bahn von Ueno entfernt - Streetfood, Shopping-Meile mit Seitengassen und Boutiquen. Meiji Shrine - durchlaufen bis nach Shibuya Abends: Shinjuku - beliebtes Viertel, Partymeile und Werbewand mit Katze
Klang eigentlich ganz harmlos..
Ich muss dazu sagen, dass die erste Mai Woche in Tokio die "golden week" ist. Das bedeutet, dass die meisten Japaner genau in dieser einen Woche Urlaub haben und es sein kann, dass ein "bisschen" mehr los ist, als sonst. Als ich meinen Flug gebucht habe, war nur klar, dass ich zu dem Ansturm der Kirschblüte nicht in Japan sein wollte. Von golden week wusste ich damals noch nichts 😅
Kaum in Harajuku angekommen wurde man durch die Menschenmassen schon automatisch Richtung Ausgang geschoben. Nein, das ist nicht übertrieben... Irgendwann den Menschenmassen entflohen, stand ich dann vor der besagten Shoppingstraße. Zumindest wies das Schild darauf hin. Tausende von Menschen versperrten die Sicht auf Straße und auf Shopping 🤣 Na ich bin ja nicht zum Spaß hier.. Also rein ins Vergnügen! Selten hat "shoppen" so wenig Spaß gemacht! Man hatte kaum eine Chance überhaupt im die Geschäfte zu kommen geschweige denn zu sehen, was es da überhaupt gab. Man wurde quasi anhand der Massen einfach durch die Straße "geschleust". Anhalten und mal gucken war kaum möglich.
Irgendwann am Ende der Einkaufsstraße angekommen, habe ich mir einen Spot gesucht, der ein bisschen weitläufiger war. Brauchte gerade mal ein bisschen Abstand vor Menschen 😆
Also ging ich in ein Einkaufscenter, welches mal wieder eine tolle begehbare Dachterasse inkl. Starbucks Cafè hatte mit echt tollen Ausblick. Dort habe ich erst mal eine Kleinigkeit gegessen bevor ich weiter zum Meiji Schrein gezogen bin.
Der Schrein liegt inmitten eines 70 Hektar großen Waldes mit rund 100.000 gespendeten Bäumen und dient als ruhige Oase mitten in der Metropole.
Dort gab es unter anderem auch ein paar Foodtrucks, die frische japanische Spezialisten angeboten haben. Frische Onigiri mit Thunfisch - warm?! Ein Traum 🥰 und das für umgerechnet 2 Euro!
Den Schrein selber fand ich jetzt nicht so spektakulär.
Von dort aus ging es weiter in das Zentrum von Shibuya. Gerade an die kleine Freiheit abseits der Menschenmassen gewöhnt, ging es gleich wieder rein. Richtung der bekannten Kreuzung Shibuya Crossing ging es nur noch im mini Schritt Tempo weiter. Teilweise ging es nicht mehr vor und zurück. Aber soll ich euch was sagen? Irgendwie gewöhnt man sich ziemlich schnell dran und nimmt es einfach hin 😄
Also lies ich auch hier mich bis zur bekannten Kreuzung durch die Massen schieben und war erst mal überwältigt von dieser riesigen Kreuzung und diese unfassbare Menge an Menschen 😆
Ich stand bestimmt eine viertel Stunde an der Kreuzung um diesem wilden Treiben einfach zu zu gucken 👀 natürlich könnte ich es mir dann auch nicht nehmen lassen, über die Kreuzung zu laufen. Naja ok... Nicht ein mal, nicht zwei mal, dutzende Male 😁 aber ich war nicht die Einzige... Gefühlt sind fast alle immer nur hin und her gelaufen. Ja, gelaufen um dann als erster auf der Kreuzung zu stehen und dann ein cooles Video/Foto zu machen. Fragt nicht - ich hab einfach mitgemacht 😁
Shibuya war dann so ein... WOW... COOL
.. KRASS... Erlebnis. Überall diese bunten Leuchtreklame, diese unfassbaren Menschenmengen, die Geräuschkulisse. Es war so überwältigend aber ich habe es sofort geliebt. Es ist einfach verrückt! Super schwer zu beschreiben. Mit dem breitesten Grinsen und Kribbeln im Bauch bin ich abends durch die Straßen geschlendert und da ist mir so richtig bewusst geworden - wie verrückt. Ich bin einfach in Tokio! 😍😍😍Read more






























