Tag 3 - Kamakura
4. maj, Japan ⋅ ☁️ 25 °C
Heute morgen ging es nach Kamakura.
Es ist eine historische Küstenstadt ca. 95 km südlich von Tokio entfernt und bekannt für ihre zahlreichen Schreine, Tempel und den großen Buddha.
Erst mal ging es durch die "shoppingstreet", die wesentlich entspannter war, als die vom gestrigen Tage. Aber ehrlich? Irgendwie gewöhnt man sich an diese Menschenmassen.
Danach ging es ein bisschen außerhalb des Zentrums zum ersten Schrein, zum Sasuke Inari. Dieser ist bekannt für seine roten Tore und hunderte kleiner Fuchsfiguren. Ich fand ihn nicht so spannend, deshalb war ich nach ein paar Bildern wieder weg, zurück zur shoppingstreet und auf dem Weg zum "großen" Schrein Tsurugaoka Hachiman-gū, mit einem wunderschönen Teich, bei dem es sich bei den warmen Temperaturen sehr gut zu einer Mittagspause verweilen ließ 😍
Hier scheint es auch Tradition zu sein, dass sich Menschen in "Kutschen" cheaufieren lassen, die durch andere Menschen gezogen werden?! Ich fand den Anblick ziemlich befremdlich und eher unangenehm.
Von dort aus ging es weiter zum "großen Buddha". Hierbei handelt es sich um eine riesige Statue, die gegen einen geringen Eintrittspreis zu besichtigen ist. Es erinnerte mich sehr an meine Asien Reise. Der Buddhismus hat mich schon in dieser Zeit etwas geprägt, da ich immer wieder erstaunt bin, wie Religion und Toleranz in anderen Menschen funktionieren kann.
Schon waren es 17 Uhr und was an Tokio/Japan super schade ist, dass viele Tempel/Einrichtungen wahllose Öffnungszeiten haben. Manchmal nur bis 16/17 Uhr zugänglich. Man achtet oft nicht darauf und steht dann nicht selten vor geschlossenen Türen.
Auch hier in Kamakura gibt es einen Tempel, der sehr sehenwert sein solle, der Hasedera Tempel. Allerdings sollte dieser bereits innerhalb einer Stunde schließen und Eintritt kosten. Viele Schreine/Tempel kosten tatsächlich Eintritt, auch wenn es eher erschwinglich ist. Aber oft lohnt sich der Eintritt trotzdem nicht.
Trotz der knappen Zeit sollte ich es mir nicht nehmen lassen, diesen Tempel zu besichtigen.
Und was soll ich sagen?! Einer der schönsten Tempel, die ich gesehen habe. Ein wunderschön angelegter Tempelgarten mit diesen kleinen zuckersüßen Buddha?! Ich war sofort verliebt! 😍 Ich blieb so lange, bis ich förmlich rausgeschmissen worden bin 🤣 Ich konnte mich gar nicht satt sehen 😍
Irre, dass meist die Dinge, an die man die wenigen Erwägungen hegt oder spontan macht, meist die tollsten Dinge sind. Das war defintiv mein Highlight des Tages.
Danach bin ich zurück nach Tokio gefahren und dann abends doch noch mal im Viertel Ueno los, weil ich wusste, dass ich am nächsten Tag Tokio erst mal verlassen werde und weiter ziehe... 🥺Læs mere












































