Tag 10 - Hiroshima
May 11 in Japan ⋅ ☀️ 18 °C
Heute früh mit passender Zugverbindung mit dem Shinkansen um 7:34 Uhr ging es nach Hiroshima. Am Bahnhof kaufte ich mir noch ein echt leckeres Sandwich und standardmäß meine Cola Zero.
Die Fahrt dauerte ca. 1:30 Std und kostete stolze 58 €. Shinkansenfahren ist echt teuer 🥲 Alle Zugtickets beinhalten gleichzeitig eine Sitzplatzreservierung.
Hiroshima dann tatsächlich auch schon meine letzte Station, bevor es dann noch mal für ein paar Tage zurück nach Tokio geht.
In Hiroshima angekommen, vertsaute ich zunächst mein Gepäck in ein Schließfach am Bahnhof und zog direkt los in Richtung Friedenspark. Vom Bahnhof Hiroshima waren das ca. 40 Minuten Fußweg.
Zuerst schaute ich mir das Gebäude "Atomic Bomb Dome" an. Am 6. August 1945 explodierte die US-Atombombe „Little Boy“ nur rund 160 Meter entfernt und etwa 600 Meter über dem Gebäude.Überstehen: Da die Druckwelle fast senkrecht von oben einschlug, blieb das eiserne Skelett der Kuppel und Teile der Außenwände als einziges Gebäude in der direkten Umgebung stehen.UNESCO-Erbe: Heute steht die Ruine im Friedenspark von Hiroshima und gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie erinnert an die Opfer und mahnt zum Weltfrieden.
Das Gebäude sieht schon sehr faszinierend aus.
Sie ist das berühmteste Friedensdenkmal in Hiroshima.
Direkt gegenüber und auf der anderen Seite des Flusses stehen ebenfalls ganz viele verschiedene Mahnmale mit Informationstafel mit dessen jeweiligen Bedeutungen. Dieser Ort löste sehr viel Wehmut aus und gerade deshalb war es so komisch, dass rund um den Friedenspark das Leben einfach ganz normal und schier unbekümmert weitergeht.
Für den Park habe ich mir viel Zeit genommen und habe dies mit einem Besuch in dem Museum kombiniert, in dem man das ganze Ausmaß, welches man vorher nur erahnte, auch realistisch dargestellt bekommen hat. Ich finde solche Museen immer sehr bedrückend. Die Stimmung in diesen ist immer ganz sonderbar und traurig 😢
Der Eintritt in dieses Museum lag gerade Mal bei einem Euro!
Von dort aus zog ich weiter zum Hiroshima Castle. Dieses bezieht aus mehreren Eingängen sowie Komplexen. Leider war das Schloss nicht zugänglich und deshalb nur von außen, am Fuße einer Treppe zu betrachten.
Nach einigen Fotos bin ich weiter zu einem Stadtpark, den Shukkeien Garden gegangen. Der Eintrittspreis lag bei umgerechnet 2 Euro.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich Parks in mitten der Städte einfach liebe?! 🥰😍 Das erste Mal hatte ich sie in New York wahrgenommen. Aber die waren nicht annähernd so schön, wie hier. Waren eher Parks für Jogger. Das hier sind Parks, die eher eine Oase gleichen.
In diesem Park war sogar ein kleiner Bambuswald intigiert. Es war traumhaft schön! Ich machte Rast (natürlich ohne Essen und Trinken, wie sich das gehört 😒) in einer kleinen Holzhütte direkt am Teich und beobachtete die Kois im Wasser. Ringsum die ganzen Wolkenkratzer. Was für ein toller Ort! 😍
Am späteren Nachmittag fuhr ich dann Richtung Bahnhof um mein Gepäck wieder aus dem Schließfach zu nehmen und in der Unterkunft ein zu checken.
Die Auswahl der Unterkünfte war in Hiroshima sehr begrenzt. Das Hostel, in dem ich war, war vom Standard her sehr niedrig, aber dennoch gleichzeitig anhand der Bewertungen eines der Besten. Zumindest die Lage war sehr zentral und in diesem Zimmer war mit mir nur eine weitere Person 😃
Morgen fahre ich auf die Insel Miyajima.
Ich freu mich! 🤗Read more









































