• Tag 11 - Miyajima

    12 Mayıs, Japonya ⋅ ☀️ 16 °C

    Mit der Straßenbahn im Milka Design ging es heute morgen nach einem morgendlichen Halt im 7eleven, wie soll es auch sonst sein?! Auf die andere Seite von Hiroshima zum Fährhafen. Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde.

    In Hiroshima gibt es mehrere Fahrhäfen, die auf die Insel Miyajima übersetzen. Einen sogar nicht im Zentrum. Bedeutet aber im umkehrschluss, dass man die eine Stunde, die ich mit der Straßenbahn gefahren bin, auf der Fähre verbringen müsste. Wer mich kennt weiß, Bootsfahrten und ich sind nicht so dicke 😁
    Also entschied ich mich für die Variante, so nah wie möglich an die Insel heran zu kommen und dann für eine Fährfahrt von ca. 10 Minuten.

    Die Überfahrt kostet pro Strecke inkl. Inselsteuer 300 Yen/1,60 €. Also quasi nichts!
    Wer hat noch mal behauptet, Japan sei teuer?!
    Im nu war man also drüben auf der Insel.

    Die Insel Miyajima ist bekannt für das "schwebende" Tor (Torii) im Wasser, sofern gerade Flut ist. Bei Ebbe kann man tatsächlich auch bis zum Tor laufen.
    Auch hier auf der Insel ist freilaufendes Wild beheimatet 🦌
    Neben des gehypten Tores, welches auch eines der berühmtesten Fotomotive in Japan ist, gibt es hier auch diverse Wanderwege, Schrein sowie Tempel (wartet mal ab.....) und sogar eine Seilbahn, mit der ich allerdings nicht gefahren bin.

    Unweit vom Hafen entfernt, führt der erste Weg erst mal zum "schwebenden Tor". Allerdings musste ich auf dem Weg dort hin erst mal an einen wunderschönen Strandabschnitt vorbei. Das Wetter war wunderschön, die Sonne spiegelte sich in dem blauen Wasser und ich wusste, hier bleib ich erst Mal! Wasser und Strand zieht mich einfach magisch an. Dort saß ich bestimmt eine Stunde und schaute zu, wie nach und nach die vollen Fähren den Hafen ansteuerten.. 😅 Es wurde also voll..!

    Irgendwann dann doch am Tor angekommen, ein paar Bilder gemacht und einfach mal ohne Plan los. Einige Sehenswürdigkeiten waren ausgeschildert. Aber bis auf einen speziellen Tempel stand eigentlich nichts auf meiner Liste. Also konnte ich mir viel Zeit nehmen.

    Ich schlenderte ein bisschen rum. Setze mich hier und da mal hin und steuerte Grob den Weg zum Daishoin Tempel an. Kaum dort angekommen, wurde ich von ganz niedlichen und herzlichen kleinen Buddhastatuen begrüßt 😍 ich war sofort in love! ❤️

    Entlang der Treppen und Pfade des Tempelgartens stehen über 500 steinerne Buddhastatuen (Rakan). Jede einzelne besitzt einen völlig einzigartigen Gesichtsausdruck.

    Unter anderem und sehr faszinierend war auch eine schwach beleuchtete Höhle, in der die Hauptgötter aller 88 Tempel des berühmten Shikoku-Pilgerwegs aufgestellt sind.
    Die gesamte Tempelanlage war riesig, absolut vielseitig, wunderschön und kostenlos zugänglich.
    Ich konnte mich an diesen kleinen Mäusen gar nicht satt sehen. Die waren wirklich Zucker! 🥰😍
    Danach schlenderte ich ein wenig durch die Shoppingstraße. Hier wird sehr viel traditionelle Handarbeit verkauft. An einem kleinen Stand saß eine süße Omi die kleine Holzlöffel individuell mit einem Pinsel gemalte. Wenn ich auf etwas stehe, dann defintiv auf selbstgemachte und individuelle Souvenirs.
    Jeder Löffel hätte eine besondere Bedeutung und das besondere war, dass man seinen Namen auf japanisch von dieser Dame auf die Rückseite schreiben lassen konnte. Ich suchte mir aus hunderten von süßen Löffelchen zwei aus, die für "Glück" standen aus, und schrieb meinen sowie den Namen meiner Tante auf einen Zettel. Eine Dame übersetzte diesen ins japanische und die Dame malte diesen dann vor Ort mit einem Pinsel auf diesen Löffel, kurz angeföhnt, und schon war das Sovinir fertig 🥰😍 das war übrigens das Erste, welches ich kaufte. Übersetzt haben die beiden ca. 7 Euro gekostet.

    Hier in Japan ist Softeis sehr begehrt. Dieses gibt es in allen denkbaren Varianten. Macha ish hier sehr hoch im Kurs. Habe ich aber nicht probiert. Stattdessen entschied ich mich für Kaffee und Vanille und es war mit Abstand das beste Eis, dass ich ja aß 😍
    Am Nachmittag zog es sich leider ein wenig zu und es fing an zu tröpfeln. Gegen 15 Uhr ging ich dann in Richtung Fähre.
    Später in der Unterkunft machte ich dann meinen Rucksack leer und wollte die kleinen Löffelchen gut in mein Handgepäck verstauen.
    Da ist mir aufgefallen, dass die kleine Tüte nicht mehr in meinem Rucksack war. Ich hab den ganzen Rucksack auf links gedreht. Die konnte doch nicht weg sein 😔 Ich schaute auf die Uhr. Wir hatten bereits 17 Uhr... Noch mal zurückfahren war keine Option. Bis ich da gewesen wäre, hätte der kleine Laden schon zu gehabt und am nächsten Tag ging mein Flieger bereits um 9 Uhr nach Tokio. Ich war unfassbar traurig! Ich musste die Tüte beim Eiskaufen und der Suche meines Portemonnaies aus dem Rucksack genommen und auf die Theke gelegt haben, um daran zu kommen. Im Nachhinein habe ich sie aber scheinbar vergessen, wieder ein zu packen. Oh man, war ich traurig! 😢
    Ich sortierte ein bisschen meinen Kram und suchte bereits eine Verbindung zum Flughafen Hiroshima raus und versuchte verzweifelt mich online ein zu checken. Allerdings ohne erfolg. Ich prüfte noch mal genau die Gepäckbestimmungen und schickte währenddessen ein paar Sprachnachrichten mit einer Bekannten hin und her, die bereits auch schon in japan war und einen Inlandsflug hatte.
    Sie wies mich darauf hin, dass die Gepäckkontrolle am Flughafen der Stasi gleichen. Kein Gramm Übergepäck erlaubt und noch weniger eine kleine zusätzliche Tasche. Nicht mal eine kleine Bauchtasche 🫪

    Wunderbar! Ist nicht so, als hätte ich nicht nur einen Trolley dabei, sondern auch noch einen Rucksack sowie eine Bauchtasche und defintiv mehr als 8 kg... Ich erkundigte mich also vorsorglich schon mal zu den Kosten für Übergepäck und plante gleichzeitig mehr Zeit am Flughafen ein 🙄
    Okumaya devam et