• Daniela und Heiko
  • Daniela und Heiko

Lappland - Das Land der Sami

Una aventura de 26 días de Daniela und Heiko Leer más
  • Inicio del viaje
    8 de septiembre de 2026

    Finnmaid

    11–13 sept., Finlandia ⋅ 🌧 17 °C

    Schon komisch, wenn man bei über 30°C im Schatten mit Winterreifen in den Sommerurlaub aufbricht. Aber wer weiß, was uns im hohen Norden diesmal erwartet.
    Nach kurzen Besuchen bei Verwandtschaft in Oberfranken, am Steinhuder Meer und in Lübeck checken wir gegen 23 Uhr in die Finnmaid ein. Leider dürfen wir die Koje noch nicht beziehen. Erst ca. 2 Stunden später können wir unsere müden Häupter zur Nachtruhe betten.
    Morgens erwartet uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit finnischen Spezialitäten, wie z.B. karelische Piroggen mit salziger Ei-Butter und warmer Haferbrei mit Zimt, aber auch Rührei mit Speck, baked Beans, Lachs, Obst, Gemüse, Joghurt, Müsli, Brot, Semmeln, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, Saft, grüner Smoothie und und und... Wir können gar nicht alles probieren. Werden aber auf jeden Fall satt.
    Die Fahrt über die Ostsee wird zunehmend unruhiger und geradeaus laufen wird nahezu unmöglich. Wir gönnen uns ein finnisches Bären-Bier zu Oktoberfest-Preisen und schwanken ins Bett. Am nächsten Morgen verpassen wir beinahe das Frühstück, weil wir die finnische Zeit (MEZ+1) noch nicht verinnerlicht haben.
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  • 1. Nacht

    12–13 sept., Finlandia ⋅ ⛅ 14 °C

    In Finnland leben derzeit ca. 88.000 Elche. Und zwei davon standen uns, uns kaum wahrnehmend, gemütlich grasend in der Dämmerung Spalier.

    Irgendwo im Nirgendwo schlummern wir bei + 1,5 °C mit süßen Träumen von Polarlichtern.

    Weiter geht's nach einer kalten Katzenwäsche in Richtung Polarkreis. Und zack - noch keinen Kilometer gefahren - Blitzlicht - also haben die Finnen jetzt auch ein Foto von uns... 🤣
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  • Santa Claus - Rovaniemi

    12 de septiembre, Finlandia ⋅ ⛅ 10 °C

    Leider hatte Santa Claus gerade keine Sprechstunde, dafür konnten wir Post dalassen, außerdem heißen Filterkaffee mit Weihnachtsstimmung genießen. Ein Sprung über den Polarkreis durfte natürlich auch nicht fehlen.

    Noch kurz das Nötigste für die nächsten Tage einkaufen gestaltete sich etwas schwierig. Ein in Finnland eher seltenes Bild war ein riesiger Laden, in dem man einfach alles, alles, alles bekommt, und zudem auch massenhaft Auswahl. Auf den Fotos sieht man nur einen kleinen Ausschnitt z.B. vom Lakritz-Gang oder der selbst abfüllbaren Süßigkeiten-Wand.
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  • Ruska

    12 de septiembre, Finlandia ⋅ ☁️ 13 °C

    Bei traumhaftem Wetter begeben wir uns weiter Richtung Norden. Die Straßen werden von Kilometer zu Kilometer ruhiger, bis wir bald gar kein Auto mehr vor oder hinter uns sehen. So können wir in vollen Zügen die nordfinnische Aussicht genießen. Und davon gibt es hier jede Menge!
    Strahlend blauer Himmel zeigt uns das satte Grün der Kiefern. Das Blaubeergrün am Boden leuchtet rot. Die Birken verwandeln ihr Blätterwerk hier oben in golden glänzende Kronen. Mit den Handykameras können wir diese Stimmung leider nicht einfangen, saugen aber jeden Moment tief ein.
    "Ruska" ist die finnische Bezeichnung für eine Jahreszeit, die "Färbung des Laubes im Herbst". Jahrezeiten gibt es hier oben übrigens acht.
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  • Kilpisjärvi

    13 de septiembre, Finlandia ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute ist bei Regen chillen angesagt. Chillen, Gitarre spielen, chillen, lesen und chillen. Am Nachmittag dann plötzlich Sonne, also raus aus dem Caddy. Eine gute Runde durch den goldenen Birkenwald spazieren, kurz, wirklich nur ganz kurz in den See steigen und noch mehr chillen.Leer más

  • Grenzgänger

    14–15 sept., Finlandia ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute begeben wir uns auf eine Zwei-Tages-Wanderung zum Dreiländereck Finnland-Norwegen-Schweden. Bei 6°C und einem frischen Wind starten wir ins Abenteuer. Uns erwartet die finnische Ruska, die ihre Fjells in herrliche Gelb-, rot- und Orangetöne färbt. Ein Naturschauspiel der besonderen Art. Stetig geht es bergan erst durch niedrige Birkenwälder, und Moorgebiete, die nur teilweise mit Holzbalken, welche an den Schwebebalken aus dem Turnunterricht erinnern, begehbar gemacht wurden. Eine Fluss- und eine Wasserfallüberquerung stehen ebenso auf dem Plan wie mehrere halsbrecherische Geröllfeldabschnitte. Den letzten Kilometer begleitet uns ein circa drei Meter hoher Zaun. Das muss die Grenze zu Norwegen sein. Wir fragen uns warum hier ein Grenzzaun steht. In Lappland wischen Finnland und Russland gab es nur Schilder, die darauf hinweisen, aber keinen Zaun.
    Nichtsdestotrotz geht es weiter und wir erreichen erschöpft aber glücklich die gelbe Boje im See. In weniger als einer Minute standen wir in drei Ländern.
    Nicht weit entfernt finden wir eine frei zugängliche Touristenhütte, in der wir uns am Holzofen wärmen können. Das Holzlager ist gut gefüllt, klein gemacht werden muss es allerdings selber. Es gibt Trockentoiletten und sogar eine Hütte für den Abfall.
    Noch eine heiße Tasse Tee am Lagerfeuer und ab ins Zelt. Gute Nacht.
    Am Morgen nach einer recht frostigen Nacht, begeben wir uns auf den Rückweg, der uns trotz müder Knochen leichter erscheint. Obwohl - bei einer kurzen Rast auf einer Bank ohne Rücklehne - gewinnt die Erdanziehung, Dank Rucksack, im Kampf um Heikos Gleichgewichtssinn und er streckt, rücklings liegend, die Füße gen Himmel. 🤣
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  • Strasse der Rentiergespanne

    15 de septiembre, Noruega ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir fahren ein Stück auf der E8 / E6, der Verbindundsstrasse von Ostsee zum arktischen Meer,
    ehemals eine wichtige Handelsstrasse für Rentiergespanne, die nur im Winter befahrbar war. Erst im 2. Weltkrieg errichten die Deutschen eine Autostrasse, die nun ganzjährig befahrbar ist.
    Die Fotos sprechen für sich.
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  • Sommarøy

    16 de septiembre, Noruega ⋅ ☁️ 13 °C

    Strandurlaub auf der Insel "ohne Zeit".

  • Tromø

    16 de septiembre, Noruega ⋅ 🌧 12 °C

    Tromsø, das Tor zur Arktis.

    Gemütlich schlendern wir durch die, mit 80.000 Einwohnern, größte Gemeinde Nordnorwegens und bestaunen die farbenfrohen Häuser. Wir gönnen uns, für ein kleines Vermögen, Kaffee und Kuchen in einer schnuckeligen Kaffeebar gegenüber des HardRockCafes.

    "Man war nicht wirklich in Tromsø, wenn man nicht in der Ølhallen, der ältesten Kneipe, war.", erklärte uns die nette Dame vom Merch-Shop. Außer uns war da niemand drinnen, deshalb trauten wir uns nicht recht ein Bier zu bestellen. Obwohl die 72 Zapfhähne in dem gemütlichen Keller uns schon sehr anlachten. Es ist übrigens die nördlichste Brauerei der Welt, seit 1877 in Familienbesitz.

    Am frühen Nachmittag dröhnte drei mal tief grollend, von den Bergen ringsum widerhallend, das Signalhorn des seit 1893 täglich zur gleichen Zeit hier eintreffenden Postschiffes, der Hurtigruten. Heute spuckt es allerdings hauptsächlich Touristen an Land.

    Ein leckerer Hotdog und ein nettes Gespräch mit dem Verkäufer schützten uns nicht vor einer Möwenattacke, die doch glatt ein Stück Semmel aus der Hand stibitzte.

    Die "Eismeerkatedrale" sehen wir uns nur von außen an. Soll es einen Eisberg darstellen, eine Samihütte, Trockengestelle für Fisch oder ein Bootshaus? Selbst der Architekt erklärt sich bei verschiedenen Gelegenheiten unterschiedlich...
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  • VW-Werkstatt

    17 de septiembre, Noruega ⋅ 🌧 13 °C

    Öfter mal was Neues ausprobieren. Da unser Caddy nach dem Tanken uns die gelbe Motorwarnleuchte wie eine rote Zunge entgegenstreckt, suchen wir die, zum Glück nahegelegene, VW-Werkstatt auf. Trotz unseres perfekten Schul-Englischs versteht der bedächtige Werkstattmeister unser Problem direkt. Unser Zuhause wird zum Fehler auslesen entführt und wir dürfen in einer gemütlichen Besucherecke mit WLAN warten. Langsamen Schrittes kommt der Meister und gibt erst mal Entwarnung. Die Lambda-Sonde zickt wohl gelegentlich. Er hat keine da und sie muss auch nicht sofort getauscht werden. Also können wir beruhigt weiterziehen. Natürlich nicht ohne zu fragen, was wir schuldig sind. Für die zehn Minuten Arbeitszeit möchte er nichts haben, nicht einmal Trinkgeld. "Das macht man in Norwegen nicht", erklärt er uns. Dankbar für die absolut unkomplizierte Aktion geht es für uns weiter.Leer más

  • Andøya

    17–19 sept., Noruega ⋅ ☁️ 8 °C

    Wir fahren mit einer kleinen Fähre in die Nacht hinein auf ziemlich rauher See. Die Flaschen finden keinen Halt und rutschen von den Tischen. Das Bild gegenüber, das mit nur einem Nagel befestigt ist, neigt sich bei jeder Welle um fast 30°. Zum Glück können wir es gut vertragen.

    Wir erreichen Andøya, die nördlichste Insel der Vesterålen in tiefster Dubkelheit. Morgens überrascht Sie uns mit einem menschenleeren, kilometerlangen Sandstrand. Da kann Daniela nicht wiedersehen, sich ins arktische Nordmeer zu stürzen, zumal Petrus uns heute einen herrlichen Sonnenschein schickt. Auf jeden Fall ist das Wasser mit 10°C hier, dank Golfstrom, wesentlich milder als im See des 3-Länder-Ecks.

    Bei der Spurensuche im Sand finden wir neben Möwen-, Schnecken- und Wattwurmspuren auch niedliche Otterspuren.

    Quasi direkt an den Strand anschließend, ragen die rauhen, gezackten, beinahe bedrohlich wirkenden Bergspitzen empor.
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  • Whalewatching

    19 de septiembre, Noruega ⋅ ⛅ 8 °C

    Leider haben wir die Polarlichter verschlafen. 😭 Auf Fotos von anderen Reisenden dürfen wir dennoch teilhaben. Die Stimmung muss traumhaft gewesen sein.

    Dafür geht es heute mit der MS Alba auf Walbeobachtung. Nach einer Stunde Fahrt auf rauher See, die uns ganz schön durchschaukelt, entdecken wir die ersten Fontänen und bald darauf den mächtigen Pottwalrücken. Die zur Verfügung gestellten Kaffee und Kekse sind richtig lecker, werden aber nicht von allen angenommen. Einige sind ganz blass um die Nase und beschäftigen sich lieber mit der weiß-blauen Sykepose-Tüte. Wir brauchen die zum Glück nicht.

    Nach einer ganzen Weile, in der die Crew das Walklicken hört und zu orten versucht, gibt es erneut eine Fontäne. Moby Dick gleitet friedlich vor unseren Blicken durch das Wasser, bis sich schließlich seine mächtige Schwanzflosse majestätisch hebt und langsam im Meer versinkt. Ein wirklich magischer Moment.

    Am Abend werden wir mit einem zauberhaften Sternenhimmel und ganz leichten Polarlichtern belohnt, die wir leider nicht zu Foto bringen, dafür umso mehr bestaunen können.
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  • Bodø

    22 de septiembre, Noruega ⋅ ☁️ 10 °C

    Die Mini-Metropole des Nordens mit seinen 40.000 Einwohnern reißt uns nicht vom Hocker. Vergeblich suchen wir eine Altstadt, landen dabei immer wieder im Glashuset, einem Einkaufszentrum mit Glasdach. Shoppen kann man hier. Wir verbringen die Nacht im Hotel und genießen ein nordisches Geburtstags-Frühstücksbuffett.Leer más

  • Polarkreis

    22 de septiembre, Noruega ⋅ ☁️ 6 °C

    Für uns geht es heute mit einem gewagten Sprung wieder über den nördlichen Polarkreis Richtung Süden. Es sind kaum Menschen unterwegs, was wir sehr genießen! Im Kinosaal des Polarkreiszentrums wird uns verdeutlicht, wie sich der Polarkreis innerhalb von 40.000 Jahren nach Norden und dann wieder nach Süden verschiebt. Pro Jahr sind es ungefähr 14 Meter, momentan nach Norden. Also genau genommen war der Sprung hinein ins Irgendwo...Leer más

  • Marmorslottet

    23 de septiembre, Noruega ⋅ ☁️ 7 °C

    Kleine, feine Wanderung zum Marmorschloß bei Mo i Rana. Der Weg beginnt völlig entspannt an einem, per PayPal bezahlbaren Parkplatz - mit WLAN (!) - mitten im Nichts.
    Dank des Regens in der Letzten Nacht verschluckt der Matsch teilweise unsere Schuhe, wir bedanken uns jedes Mal mit einem lauten Schmatzen, wenn er uns wieder freigibt. Weiter geht es über steile Wurzelhänge, glatte Holzbohlen und Anstiegen über Geröll. Eine knifflige Kletterpassage und Krabbeln durch Felsspalten später, werden wir mit einem grandiosen Blick auf vom Wasser umspülten Marmor belohnt.Leer más

  • Ereignisreicher Tag

    24 de septiembre, Noruega ⋅ ☀️ 10 °C

    Hat jemand schon mal auf einem Induktionsherd mit der Alu-Bialetti Kaffee gekocht? Geht nicht... Doch geht nicht, gibt's für uns nicht! Heiko hat eine zündende Idee und wir können unseren morgendlichen Kaffe in der großzügigen, warmen Küche genießen.

    Unterwegs mussten wir die Radschrauben nachziehen, nach über 3000 km machten die sich nämlich beim Fahren mit einem merkwürdigen Klopfen bemerkbar. Zum Glück können wir uns selbst helfen und mit dem Nachziehen der Schrauben war das Geräusch weg.

    Auf dem Campingplatz kann unser Caddy zeigen, was in ihm steckt. Ein T4 hat sich in der matschigen Wiese festgefahren, erst versuchen wir zu schieben, Hölzer unterzulegen, nichts hilft. Die Reifen fressen sich immer weiter in den Morast und der Schlamm fliegt uns um die Ohren. Also werden die Abschleppseile aneinandergereiht. Mit vui Gfui zieht der Caddy den Bus Zentimeter für Zentimeter auf den rettenden Kies. Das Jubelgeschrei aller Umstehenden ist riesig.
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  • Aurora borealis

    24 de septiembre, Noruega ⋅ 🌙 8 °C

    Die Wahrscheinlichkeit von Auftreten der Polarlichter für hier ist heute Nacht recht gut. Allerdings bringt der Vollmond den Fjord zum Strahlen und ringsherum gibt es relativ viele Lichtquellen. Wir bezweifeln, dass wir die Mutter Aurora zu Gesicht bekommen. Zu, für uns, nachtschlafender Zeit, halb elf Uhr, klingelt der Wecker. Wir schälen uns aus den kuscheligen Schlafsäcken und begeben uns in die windstille kalte Nacht hinaus. Immer wieder müssen wir uns kurz im Caddy aufwärmen. Bis wir kurz vor Mitternacht einen helleren Streifen im Nordosten am Berg aufwärts steigen sehen, der sich permanent verändert. Wir halten durch, auch wenn wir unser Bett rufen hören. Ist es doch so schön anzusehen, wie das grüne Licht am Himmel für uns tanzt. Wir sind dankbar, dass wir das erleben dürfen!Leer más

  • Torghatten

    25 de septiembre, Noruega ⋅ ☁️ 11 °C

    "In den Berg hinein, unter dem Berg hindurch, auf den Berg hinauf und um den Berg herum."

    Vor über hundertfünfzig Jahren haben fleißige Sherpas aus Nepal ca. 1100 Stufen gelegt, damit wir einen angenehmen Aufstieg haben. Wir kommen recht schnell am Loch im Berg an und fragen uns, ob das schon alles war. Wir treffen Einheimische, die wir fragen, wo es zum Gipfel geht. Tatsächlich müssen wir komplett absteigen und an anderer Stelle in den Bergpfad einsteigen.

    Nebenbei erfahren wir noch vom "Fjälltrimmen". Wenn man in einem Gebiet 8 der 10 vorgegebenen Fjällwanderungen macht und sich entweder digital per QR-Code oder oldskool in ein Gipfelbuch einträgt, bekommt man eine Urkunde und hat wohl eine Chance auf einen Gewinn. So erzählen die beiden Wanderinnen.

    So leicht der Aufstieg über die Treppenstufen war, so knifflig ist es hier nach oben zu kommen. Zum Glück ist der "Weg", der in Deutschland diesen Namen nicht bekäme, gut sichtbar mit roten Punkten (zum Teil auf losen Steinen 🤣) markiert. Wir kämpfen uns Meter um Meter hinauf, bis wir an einem Grat aufgeben. Weiter oben sehen wir zwar ein Seil, das uns helfen würde, aber wir bleiben vernünftig. Jetzt gibt's erst mal Brotzeit und Kaffee mit tollem Blick auf das Meer mit seinen unzähligen Schären. Gut gestärkt begeben wir uns hinab, was zum Glück gut zu bewältigen ist. Es gibt noch einen ca. 6 km Rundweg um den Berg herum, den wir auch noch mitnehmen und so die Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich heben.
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  • Elchjagd

    26 de septiembre, Noruega ⋅ ☁️ 8 °C

    Die letzte Nacht in Norwegen verbringen wir frei stehend an einem See. Hier finden wir allerhand Tierspuren. Die Elchspur erkennen wir direkt, andere Spuren, so googeln wir, sind mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Vielfraß. Doch auch Bären, Wölfe und Luchse gibt es hier.

    Während eines kurzen Spaziergangs durch einen verschlafenen Wald auf der Suche nach der "Marmorhöhle" (welche wir im Übrigen nicht gefunden haben) begegnen wir Einheimischen, die gerade mit mehreren Jeeps an der Stelle parken, wo wir uns nicht hinstellen wollten, weil wir dachten, es ist die Ausweichspur. Der Älter sprach von "you don't scary?" und "moose" im einem noch schlechteren Englich als unserem. Einer der Jüngeren erklärte, sie beginnen gerade mit der Elchjagd. Also gilt für uns: nichts wie weg hier...

    Viel zu schnell erreichen wir die Norwegisch-Schwedische Grenze.
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  • Östersund

    27 de septiembre, Suecia ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir verbringen einen wunderschönen sonnigen Herbstnachmittag in Östersund. Ein nettes Städtchen, das an diesem Sonntag sehr verschlafen wirkt.

    Am Campingplatz wird es ein wenig knifflig, da die Rezeption nicht mehr geöffnet ist. Also ran ans Telefon mit unserem perfekten Englisch... Erstaunlicher Weise klappt das ganz gut. Sogar einem 78-jährigen Spreewälder, der hier eine Hütte gebucht hat und nur ein paar halbe Worte Englisch kennt, konnten wir helfen.Leer más

  • Waldbaden mit allen Sinnen

    28 de septiembre, Suecia ⋅ ☁️ 11 °C

    Kurzer Spaziergang (als Fahrpause) durch einen verwunschenen Trollwald zum Fettjeåfallet, einem Wasserfall, der wohl zu den größten und schönsten von Schweden zählt.

    Auch hier waren die Sherpas zugange und legten leicht begehbare Wege und Stufen.

    Vor einer Holzbrücke werden wir gebeten, beim Schnee schaufeln zu helfen. Was haben wir ein Glück, dass es so warm ist, daß die kleinen Regentropfen nicht auf unseren Nasenspitzen gefrieren.

    In diesem Wald riecht es so intensiv nach Wald, dass er uns viel achtsamer atmen lässt.

    Den recht frischen Braunbärenkot entdecken wir erst auf dem Rückweg, was uns tatsächlich nur wenig ängstigt, denn auch hier ist der Bär menschenscheu.
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  • Mora

    29 de septiembre, Suecia ⋅ ☀️ 11 °C

    Dalarnas-Pferde Werkstatt:
    Die weltweit (uns haupsächlich von IKEA zur Weihnachtszeit) bekannten, zumeist roten Holzpferdchen mit Blumenmuster finden hier ihren Ursprung. Früher haben Forstarbeiter die dunkle Winterzeit genutzt, um aus Holzresten Spielzeugpferde für ihre Kinder zu schnitzen und mit der roten Farbe ihrer Häuser zu bemalen. Auch heute noch werden die Figuren hauptsächlich in Handarbeit gefertigt, und wir können sogar in der Werkstatt den Arbeitern beim Sägen, Schleifen und Polieren zusehen, mit vielen bunten Pinseln werden in einem Verkaufsraum die bunten Muster aufgemalt. Besucher können ausgedägte Holzfrmen, Mora-Messer und Farben hier kaufen und selbst fertig schnitzen und bemalen.
    Wir kommen nicht umhin uns einen einfachen Pferdchenanhänger für unseren Weihnachtsbaum zu kaufen.

    Vasaloppet:
    In Mora befindet sich das Ziel des seit 1922 jährlich stattfindenden 'Vasaloppet', einem der weltweit größten Skiwettbewerbs in klassischem Langlauf über 90 km. Er findet zu Ehren des Edelsmannes Gustav Vasa statt, der 1520 zum Widerstand gegen 'Dänemarks aufgezwungener Union' aufrief. Sein Volk allerdings war skeptisch. Er floh in die Gegend von Dalarna. Er wurde gefangen genommen, konnte aber vor den Soldaten des dänischen Königs fliehen, auf Skiern. Sein Volk indes erkannte mittlerweile die Gräueltaten der Dänen und so schickten sie die beiden besten Skifahrer los, ihn zurück zu holen. Was ihnen dann in Sälen, am Startpunkt des heutigen Vasalaufs, gelang. Vasa kehrte zurück nach Mora, wo er den Kampf leitete. Nach zwei Jahren gewinnen die Schweden ihre Unabhängigkeit.
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  • Cliff Burton

    30 de septiembre, Suecia ⋅ ⛅ 19 °C

    Metallica. Worldtour 1986. Auf dem Weg zwischen Stockholm und Kopenhagen geschah der schreckliche Unfall, bei dem Cliff Burton, der Bassist, sein Leben verlor. In einer lang gezogenen Kurve - Sekundenschlaf.
    Wir besuchen die Gedenkstätte an jener Kurve, die mit frischen Blumen, jede Menge Plecs und sogar einer Gitarre von Fans geschmückt ist. Wir geben den Blumen Wasser und verweilen kurz dort.

    Unterwegs steht am Straßenrand ein großer Elch, den wir erst als Elchschild vermuten. Doch dann bewegt er sich und sucht das Weite im Wald. Dort steht sogar noch ein weiterer Elch. Auf unserer Reise haben wir mittlerweile fünf dieser majestätischen Tiere gesehen.

    Als wir auf dem Campingplatz ankommen, zeigt das Thermometer 20 °C. So kommen wir doch noch zu unserem Sommerurlaub. 🤣
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