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Vamos a Portugal...2025

Eine neue kalte Jahreszeit, eine erneute Überwinterung in wärmeren Gefilden 😊 Meer informatie
  • La Rochelle, die schöne Rebellin

    4 maart, Frankrijk ⋅ ☀️ 17 °C

    Rebellisch?, das kann jeder ,aber La Rochelle ganz besonders. Sie ist bekannt, im 16. Jahrhundert eines der ersten Zentren der Reformation gewesen zu sein und wurde deswegen im 100 jährigen Krieg von Kardinal Richelieu 1 Jahr belagert...
    Folge: von 25000 Einwohnern sind nur 6000 dem Hungertod entkommen.

    Heute leidet in dieser extrem schönen, mittelalterlichen geprägten Innenstadt, mit 3km Arcaden, keiner mehr an Hunger.

    Auch wir haben einen Erstversuch der französischen Patisserie gestartet und 2 Macarons und einen Baba du Rhum gekostet...extrem lecker, obwohl wir sonst gar nicht sooo süß unterwegs sind.

    Der Gang durch das Quartier de Chaine toppte unseren Rundgang.

    Von hier aus, wurde auch Quebec in Kanada entdeckt bzw. gegründet... eine sehr geschichtsträchtige und handelstüchtige Stadt..wir kommen wieder.

    Super angenehm war jedenfalls, dass die Innenstadt autofrei ist, aber trotzdem extrem belebt und doch sehr chillig. Vielleicht liegt es auch an den vielen kleinen Läden, der unendlich vielen Bars und Bistros oder der zahlreichen, tollen Restaurants...auf jeden Fall laden diese mit ihrer Aussengastronomie zum verweilen ein, so auch bei uns...ein Kaffee vor der alten Markthalle im Sonnenschein tat merklich gut 😉

    Bei der Einfahrt und Ausfahrt in die/ der Stadt, aber auch im nahen Umland, "lagerten" junge, witzig verkleidete junge Leute, die jeden Fahrer um Geld "anbettelten"... sehr ausgelassen das Ganze, fast wie Karneval....und sicher schon etwas mit Tradition....
    Wir konnten leider nicht herausfinden, womit diese große Aktion zu tun hatte....vielleicht Abi-Abschluss? Gerne lesen wir Wissenswertes von euch.
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  • Unterwegs im Namen der Sardine

    6 maart, Frankrijk ⋅ ☁️ 11 °C

    Die Nacht am kleinsten Hafen der Welt, in Lauziére, war sehr ruhig, aber die Aussicht auf die beleuchtete Brücke zur Île de Ré megaschön.

    Weiter gings für uns relativ nah an der Küste entlang.

    Wir staunen über die überfluteten Flächen und das immens große Kanal-, Fluss- und Seensystem... die Niederlande sind eine Wüste dagegen.

    Wir fuhren nach Saint Gilles de la Vie, der Stadt des Sardinenfangs und -vertriebes an Frankreichs Atlantikküste von "Jahrgangssardinen" überhaupt.

    Der Reisende, Neuling und Unwissende in Sachen "Welt der Fischkonserven und Konservensammler" staunt: staunt über die Welt des Sardinenkonservendesigns und die Preise...aber der Sammler von Jahrgangssardinen ruht in sich und verputzt die vorsichtig handegeschuppten, verlesenen und verpackten Fischlis sowieso frühestens in 10 Jahren.... nun denn... die Stadt sonst? Na ja...

    Im Land des Wassers und der Kanäle fanden wir dann einen Stellpatz in Le Perrier....böse, wer da an das Mineralwasser denkt ...wir standen trockenen Reifens an der leicht erhöhten Kirche über Nacht.

    Noch fast 6 Wochen ohne Regen ging es dann am heutigen Morgen bei Dauerniesel in die Zentrale des sexualisierten Französischen Film.... na klar, nach Pornic !!

    Das Einzige, was sich dort auszieht, ist ebenfalls die Sardine, aber das Städtchen selbst ist sehr pitoresk, selbst bei Ebbe- hier schon mit mindestens 4 Meter Tidenhub ... gut zu Fuß ist das Städtchen in einer Stunde zu Erlaufen.

    Und wie wir feststellen, sehr teuer und nochmal teuer. Auch das Bier ist seit Anfang des Jahres mit 160 % Erhöhung der Biersteuer, unbezahlbar...0,5 L für 7,50 ? Pour moi, non! Merci!

    Nantes bei Regen?, auch ein Nein, Danke... dann lieber mal wieder über eine große Brücke an der Loiremündung und weiter Richtung Rennes.

    Die Fahrt durch das wilde Herz der Bretagne ist schön, teils mit liebevoll sanierten alten Steinhäusern und ihren blauen Festerläden...aber leider steht auch hier ungewollt viel unter Wasser, durch die starken Regenfälle. Seen dort, wo google maps nichts anzeigt. Umgekehrte Verhältnisse zu Südspanien.

    Wir landen auf der Suche nach einem Stellplatz in verschiedenen bretonischen Dörfern und am Ende dann mal wieder an einer Kirche... im Landkreis Le Rheu, was übersetzt "das Rheuma" heißt...aber noch gehen hier alle gaaaanz aufrecht und ohne schmerzverzerrte Gesichter...
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  • Rennen in Rennes...

    7 maart, Frankrijk ⋅ ☁️ 13 °C

    ...sollte man nicht, dafür ist die Stadt zu schön 😉

    Unsere Etappe war heute nur schlappe 15 km lang und nach etwas Suchen, hatten wir auch einen Parkplatz gefunden, der nur fußweit von der Altstadt entfernt war.

    Irgendwie waren wir im Vorfeld gar nicht so überzeugt davon, ob wir uns Rennes überhaupt anschauen sollten, aber nach unserem Besuch, waren wir komplett überzeugt,dass ein Besuch absolut lohnenswert ist.

    Wir schlenderten wieder einmal durch eine sehr schöne Altstadt, diesmal im bretonischen Stil...wir lieben diese Fachwerkhäuser.

    Beim Einparken hat uns ein netter Franzose angesprochen und uns den heutigen Markt am Place de Lices empfohlen...nix wie hin, das gucken wir uns an...vorbei an alten Gebäuden und durch kleinere Sträßchen, waren wir auch relativ schnell da.

    Der Markt war richtig groß und es ging vorbei an frischem Gemüse, Blumen, Käse, Fleisch...durch zwei alte Markthallen und einem Teil mit "Fressmeile"...dort nahmen wir einen kurzen Snack ein und auf ging es weiter, die Stadt erkunden.

    Etliche alte Kirchen, das Rathaus, das Parlament, Teile der alten Stadtmauer, immer wieder die bretonischen Häuschen, die Oper, unzählige Bars und Restaurants, meistens gut gefüllt...all das hat uns gut gefallen...savoir vivre in Purform....

    Danach ging weiter nach Saint Malo, an der Küste...leider komplett in Nebel gehüllt.

    Trotzdem hat die Landschaft etwas sehr mythisches.

    Wir fanden einen kleinen Stellplatz etwas außerhalb von St. Malo und hoffen, dass wir morgen einen freien Blick auf die Buchten und die geschichtsträchtige Hafenstadt haben...
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  • Wie man sieht, sieht man nichts

    8 maart, Frankrijk ⋅ ☁️ 10 °C

    ...der Nebel verschlingt einfach alles.

    Von Rennes aus ging es Richtung St Malo, das Küstenstädtchen wollten wir uns unbedingt anschauen. Leider legte sich schon frühzeitig das weiße Mäntelchen über die Landschaft...also kurzer Stopp und wir beratschlagten, wie es weiter gehen sollte. Wir beschlossen, die Stadt für morgen ins Programm zu nehmen, vielleicht hat sich der Nebel bis dahin verzogen.

    Nach einigen gescheiterten Versuchen an den Strand zu kommen, gaben wir dieses Vorhaben auf und stellten uns küstennah auf einen einfachen Wohnmobilstellplatz...zu sehen gab es eh nicht viel...ihr wisst schon...Nebel.

    Nach der ruhigen Nacht schauten wir gespannt aus dem Fenster...ist er weg ?...nee, leider nicht 😒. Wir fuhren trotzdem noch mal zum Strand, um vielleicht einen kleinen Blick auf das Meer zu erhaschen, was bei einer kleinen Klippenwanderung gelang.

    Anschließend dann der Versuch jetzt etwas in St Malo zu sehen, aber auch hier...nix...wir standen 50 m neben der Hafenfestung, aber es war maximal zu erahnen, wie sie aussehen könnte.

    Also erneute Planänderung: wir fahren hoch in die Normandie, vielleicht sehen wir da mehr.

    Die Überlandfahrt bescherte uns tolles Wetter mit Sonne und klarer Weitsicht, Zuversicht machte sich breit...topp.

    Ein kurzer Stopp in Avranches und eine obligatorische Kirchenbesichtigung und weiter ging es.

    Um so näher wir der Küste kamen...ihr ahnt es...Nebel...unglaublich! Die Landschaft wirkte zwar mystisch, das war es dann aber auch.

    Wir suchten uns einen ruhigen Platz an einem Flüsschen und einer Dorfkirche und hoffen, dass die bretonisch-normannische Suppe morgen endlich ausgelöffelt ist.
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  • ...durch's Ländle

    10 maart, Frankrijk ⋅ ☁️ 11 °C

    ...als wir heute morgen die Augen aufschlagen und raus schauen, waren wir sehr erfreut, ....der Nebel hatte sich tatsächlich verzogen 😊...zwar hatte es in der Nacht geregnet, aber jetzt war schönstes Wetter...

    So fuhren wir ganz entspannt noch einige Kilometer an der Küste entlang, Ulli wollte noch einmal das Meer sehen, bevor wir ins Hinterland abbiegen. Hier und da hielten wir in kleinen Orten und schnupperten noch mal die salzhaltige Meeresluft, dann wurde aber der Blinker rechts gesetzt und für diese Reise verabschiedeten wir uns vom Meer.

    Es ging über Nebenstrassen Richtung Pont-Audemer...kleine Kanäle durchfliessen dieses kleine Städtchen...und natürlich beherbergt es auch eine interessante Kirche 😉 ansonsten bietet es aber nicht viel mehr.

    Weiter nach Le-Bec Hellouin...laut Google eins der schönsten Dörfer der Picardie. Aber bevor wir die Kamera gezückt hatten, waren wir auch schon wieder an den kleinen Häuschen im Hobbit-Style vorbei.

    Es ging noch ein paar km durch schöne Landschaft, die Natur streckt sich allerorts dem Frühling entgegen und wir fanden letztendlich einen ruhigen Stellplatz in der Nähe der Seine in Moulineaux...
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  • Klein Hollywood im Waldgebiet

    10 maart, Frankrijk ⋅ ☁️ 12 °C

    In Lyons de La Forêt versammelten sich nicht nur zur Belle Epoque, bekannte Künstler und Musiker, wie u.a. Maurice Ravel...ja ihr wisst schon, der mit dem Bolero... auch Godart verfilmte hier "Madame Bovary" und Truffaut tat es für " Das grüne Zimmer".

    Auch wir finden das Dorf wunderschön, und "mon dieu" : die Kulissen sind echt.

    Tatsächlich ist das Dorf schon um Zeiten Wilhelm des Eroberers, im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt worden, der nahebei eine Burg erbauen ließ.

    ... man findet ein schönes Hotel, mit Michelinsternrestaurant, ab 100 € das Diner aufwärts, welches als Auxberge seit ca. 1640 n.Chr. existiert ....auch die sehr alte und topp erhaltene Markthalle, zeugt von alten Handelsrouten.

    Heute sehen wir eher hochpreisige Restaurants und Cafes, zugegenermaßen sehr schön eingerichtete und urgemütliche Gastronomie...

    Das ist wohl dem 4. Blümchen auf dem Ortsschild geschuldet. Dem geneigten Frankreichfahrer sind die Ville Fleuri sicherlich bekannt. Maximum sind 3 Blümchen und nur ein nationaler Ausschuss entscheidet, welcher Ort sich um ein 4. Blümchen bewerben darf.

    Nun, der Ort ist wirklich jedes Blümchen und einen Abstecher wert.
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  • Genickstarre

    10 maart, Frankrijk ⋅ ☁️ 14 °C

    bekommt man wenn man versucht bis ganz nach oben zu gucken...die Rede ist von der Cathédrale Saint-Pierre de Beauvais. Sie zählt zu den bedeutendsten Kirchen der Gotik und hat das höchste, gotische Kirchengewölbe der Welt...stattliche 47 m...das bekommt man leider schlecht mit der Kamera eingefangen.

    Weiter befindet sich eine astronomische Uhr aus dem Jahre 1866 in einem Seitenschiff

    Uns haben aber auch die wahnsinnig aufwendig hergestellten Bleiglasfenster fasziniert...sie werfen ein ganz besonderes Licht in diese tolle Kirche.

    Direkt daneben befindet sich ein Tor der ehemaligen Stadtmauer. Heute dient der Turm als Muśee de l'Oise. Bei unserem kleinen Spaziergang entdeckten wir noch einige alte Häuser, aber ansonsten gab es für uns in der Stadt nicht mehr wirklich viel zu sehen und so ging es zurück zum nahegelegenen Stellplatz um noch ein Stückchen weiter zu fahren...

    Am Ende fanden wir einen schönen Stellplatz auf einer kleinen Insel in Janville...hier läuft der Canal Latéral à l'Oise beidseitig an unseren Fenstern vorbei und ab und an kommt mal ein Schiffchen vorbei und wiegt uns hoffentlich in einen guten Schlaf...
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  • Regentage sind Fahrtage

    12 maart, Duitsland ⋅ 🌙 6 °C

    Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und ist nicht erpicht darauf anzukommen. Laotse

    Trotzdem: Von Janville aus sind wir bei Regen, Regen und nochmals Regen sehr geplant nur gen Osten , Richtung nach Hause gefahren .

    Schlossbesuch in Pierrefond, Laon, Reims mit ihren gotischen Kathedralen, all das reizte uns so gar nicht mehr.

    Wir schafften es recht gemütlich nach Luxemburg und nach Tanken und Kaffee kaufen, verbrachten wir dort noch eine ruhige Nacht an einem Sportplatz.

    Heute morgen gings dann noch mal 2 Stunden bei versöhnlichem Sonnenschein nach Hause.

    Wagen fertig ausgeräumt, Wäsche läuft und der liebe Aramis schnurrt auf meinen Beinen und lässt sich verwöhnen.

    Fazit:
    Portugal war wieder einmal sehr schön und wir haben Neues entdeckt, Glück hatten wir mit dem Wetter und mit unseren Mamas. Schade, dass wir nicht noch einmal zurück gefahren sind, aber das heftige Wetter , ließ das sinnlos erscheinen.

    Dafür haben wir Spanien etwas ausgiebiger genossen, mit lieben Menschen sind wir gereist, ebensolche immer wieder getroffen und wir konnten Sonnenschein genießen.

    Ein Riesendankeschön geht auch an unsere Katzennanny Heike, die sich hingebungsvoll dem Kater gewidmet und auch das Haus versorgt hat. Ohne sie wäre diese Reise nicht möglich gewesen.

    Reisen bedeutet nicht nur, Neues zu sehen, sondern auch etwas zurück zu lassen. Nicht nur Türen zu öffnen, sondern sie auch zu schließen und nur vielleicht zurück zu kehren. Doch man kann die Orte, die man verlassen hat, immer noch sehen, wenn man die Augen schließt.

    Danke an euch fürs Mitreisen!!!🥰
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    Het einde van de reis
    12 maart 2026