Granada empfing uns genau am Osterwochenende. Das bedeutete volle Strassen, viele Einheimische und eine besondere Stimmung in der ganzen Stadt. Viele Familien stellten auf dem Trottoir einen Pool hin, um sich drin abzukühlen. Überall gab es Vorstellungen, Livemusik und kleine Events. Die Stadt war lebendig und gleichzeitig unglaublich schön anzusehen.
Zwischen den bunten Kolonialhäusern, den Kirchen und den kleinen Plätzen spürt man sofort den besonderen Charme von Granada. Wir verbrachten viel Zeit damit, einfach durch die Strassen zu laufen, die Sonne zu geniessen und das Treiben zu beobachten.
An einem Tag machten wir gleich zwei Ausflüge. Zuerst eine Bootstour durch die Isletas de Granada im Lake Nicaragua. Die vielen kleinen Inseln sind beeindruckend und jede wirkt ein bisschen anders. Manche sind dicht bewachsen, auf anderen stehen kleine Häuser oder Restaurants. Man kann easy eine Insel kaufen und scheinbar auch damit machen was man will. ZB Airbnb, viel Geld verdienen damit.
Am selben Tag ging es weiter zum Masaya Volcano. Die Lava sieht man dort nicht direkt glühen, aber im Rauch erkennt man ein rötliches Leuchten aus dem Krater, was dem ganzen Ort eine ziemlich eindrückliche Stimmung gibt. Man muss auch schauen, dass man nicht direkt in der Rauchwolke stark atment, es ist sehr hustreizend.
Den Rest der Zeit genossen wir einfach das Leben in der Stadt. Ein bisschen herumspazieren, gut essen, die Atmosphäre aufsaugen und die Sonne geniessen. Granada hat einen ganz besonderen Charme und gehört definitiv zu den schönsten Städten in Nicaragua für mich bis jetzt.Read more