Ometepe
Apr 5–9 in Nicaragua ⋅ ☀️ 34 °C
Von Granada ging es zuerst zum Hafen Puerto de San Jorge, von wo die Fähre nach Moyogalpa auf Ometepe fährt. Leider war Sonntag und es fuhren keine Busse. Also nahmen wir halt ein Taxi. Nicht ganz Backpackerstyle, aber man kann nicht immer gewinnen.
Unsere Unterkunft lag ganz im Südwesten des unteren Inselteils bei Mérida (Finca de Magia). Ein richtiges Jungleleben. Mitten im Grün steht dort ein Turm aus Bambus, Bachsteinen und Gips, die Dusche ist unter freiem Himmel, vier Welpen und deren Eltern rennen herum, eine Katze beobachtet das Geschehen und irgendwo sitzt auch mal eine Tarantel oder eine Gottesanbeterin.
Mit dem Roller flitzten wir über die Insel, mal über Asphalt, mal durch Sand. Wir besuchten Ojo de Agua, spazierten durch den Schmetterlingspark und um den See in Reserva Charco Verde, genossen verschiedene Strände und plauderten mit ein paar Locals.
Am nächsten Tag mieteten wir bei Playa Mango zwei Kajaks und paddelten in den Río Istián hinein. Überall Vögel, Kühe standen bis zum Hals im Wasser und wir sahen sogar ein paar Kaimane. Dazu die Aussicht auf den mächtigen Concepción Volcano. Danach gab es zur Belohnung einen richtig feinen Double Smash Burger.
Später fuhren wir noch einmal rund um den südlichen Inselteil am Maderas Volcano entlang. Am unteren Ende bis Richtung Balgüe hatte es plötzlich fast keine Touristen mehr, dafür kleine Dörfer und ein super authentisches Gefühl. Mega spannend dort durchzucruizen, auch wenn unser Benzin langsam knapp wurde. Anschliessend genossen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang bei Playa Peru.
Am letzten Tag nahmen wir den lokalen Bus zurück nach Moyogalpa, erledigten ein bisschen Arbeit am Laptop, planten unsere Weiterreise nach Costa Rica und gönnten uns zum Abschluss noch eine richtig gute Pizza.
Fazit: Ometepe ist Natur, Abenteuer und Inselleben in einem. Zwei Vulkane die mitten in einem riesigen See eine Insel bilden, mit viel Dschungel und einer super entspannten Atmosphäre. Und das Verrückteste: Obwohl es ein Süsswassersee ist, leben hier tatsächlich Haie (Bullenhaie). Ein Ort, an dem man problemlos länger hängen bleiben könnte.
Was heisst Ometepe:
Es stammt aus der indigenen Sprache Nahuatl. „Ome“ bedeutet zwei und „tepetl“ bedeutet Berge. Also die zwei Vulkane / Berge die ja schlussendlich diese Insel bilden.
Wieso Balgüe mit ü:
Das ü im Spanischen wird verwendet, um anzuzeigen, dass das u in den Kombinationen güe oder güi ausgesprochen werden muss. Normalerweise ist das 'u' nach einem 'g' vor 'e' oder 'i' stumm (z.B. guerra), aber das Trema (¨) macht es hörbar.
Hauptmerkmale:
Aussprache: Es wird wie ein kurzes, deutsches „u“ ausgesprochen.
Verwendung: Nur vor 'e' oder 'i' (güe, güi), wie in vergüenza (Scham) oder pingüino (Pinguin).
Unterschied: Ohne Punkte ist es stumm (guerra), mit Punkten ist es laut (güe).
Warum Haie im Lake Nicaragua:
Im Lake Nicaragua leben Bull Shark, weil diese Haiart sowohl im Salz- als auch im Süsswasser überleben kann. Sie schwimmen vom Caribbean Sea über den San Juan River in den See, vor allem um zu jagen und weil das ruhigere Süsswasser vermutlich auch ein sicherer Ort für ihre Jungtiere ist.Read more






























RUEDI - hakuna matata.
sieht aus wie der Ethna in Sizilien, den wir morgen "erklimmen" werden!
Traveler
Igitt😳😳