Regenwald, Fisch & Wein
3 hours ago in Australia ⋅ ☁️ 21 °C
Liebe Leute,
es hat etwas gedauert aber da sind wir wieder. Die letzten Tage waren auf der einen Seite sehr entspannt und auf der anderen sehr regnerisch. Montag morgen ging es bei gutem Wetter in Richtung Ellis Beach, nördlich von Cairns. Die Fahrt von gut 4h führte uns sichtbar in den tropischen Regenwald. Unser Campground lag malerisch in allererster Meeresreihe, sodass wir bei offenen Hecktüren fast ins Meer springen konnten. Dieses war je nach Gezeitenlage maximal 3 Meter entfernt. Für Dienstag hatten wir uns einiges vorgenommen. Allerdings spielte das Wetter einfach nicht mit. Zudem bekamen wir nun doch die Auswirkungen des Zyklons Narelle zumindest am Rande mit. Ein nördlich liegender, nur mit dem Boot zu erreichender Nationalpark war nicht mehr anfahrbar, die Fähre hatte sich während des Zyklons losgerissen. So machten wir uns einen entspannten Tag am Campingplatz, nur von einer kurzen Wanderung am Strand und zu einem nahen Wasserfall unterbrochen.
Mittwoch stand dann nochmal ein Wechsel der Lokalität auf dem Plan. So fuhren wir nach Cairns auf einen zentral liegenden Campingplatz. Trotz Wetter ließen wir uns nicht vom Innenstadtbesuch abhalten und schauten uns teils klitschnass in der Stadt um. An sich ist Cairns keine „hässliche“ Stadt. Allerdings sind wir hier das erste Mal mit Armut und einer großen Zahl Obdachloser konfrontiert worden. Gerade Bars waren auch zu früher Tageszeit schon gut besetzt. Die Stadt ist sehr grün, da es keinen Stadtatrand gibt, hat man auch dort eine große künstliche Lagune geschaffen. Abends kam dann noch eine Email - unser Gebot für ein Sitzplatzupgrade in die Businessclass wurde angenommen.
Gestern ging es dann gewohnt früh aus dem Bett. Die Reste wurden gefrühstückt und der Camper Besenrein gemacht. Da wir zum Glück vor ab ein Paket mit Volltanken gebucht hatten, machte Matthias es sich zur Aufgabe, das Auto so leer wie möglich zurückzugeben. Bei den jetzt herrschenden Spritpreisen ein gutes Geschäft. Die Rückgabe verlief anstandslos, sodass wir nach ein paar Stunden am Flughafen ganz vorne im Flugzeug platz nehmen konnten. Mit leckerem Pale ale für Matthias und Wein für Charlotte gab es dann noch eine leckere Mahlzeit über den Wolken. Eigentlich möchte man gar nicht mehr anders reisen..
Die Nacht verbrachten wir nochmal in einem Hotel in Sydney. Sehr zentral gelegen, haben wir uns heute Morgen auf den Weg gemacht, ein kulinarisches Highlight und eine „fällige Verabredung“ anzugehen. Ersteres war der neue Fischmarkt in Sydney. Rappelvoll konnte man neben jeglichen frischem Fisch auch fertige Speisen kaufen. Unser absolutes Highlight: Lachssushitacos - einfach wow! Und das morgens um 10. Geschäfte waren Feiertagsbedingt geschlossen, aber nicht unser zweites Ziel: Yo-CHI Frozen Yogurt. 6 mal waren wir insgesamt dort (seit Noosa gab es keine Läden mehr) und werden es wohl vermissen. Nun sitzen wir am Flughafen und lassen unsere Reise Revue passieren. Bis Düsseldorf habe wir auch gute 24 Stunden dafür Zeit.
Wir hoffen, dass ihr Spaß beim lesen hattet.
Auf bald!Read more
Magnetic Island
March 28 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Ja Moin,
wir grüßen von Magnetic Island. Nach unserer warmen Nacht bei BP waren wir früh wach und machten uns auf dem Weg zum Ferryterminal. Unseren Van konnten wir zum Glück auf einem bewachten Parkplatz abstellen - in Townsville gibt es nämlich einige Probleme mit Einbrüchen in Fahrzeuge. Die Überfahrt an sich ging problemlos von statten und war in 30 Minuten geschafft. Vom Hafen aus wollten wir unser Gepäck im Airbnb platzieren, aufgrund einer Baustelle wurden aus 20 Minuten dann aber 45 Minuten in der prallen Sonne zu Fuß. Naja, kaum geschafft ging es dann wieder los. Mit dem Bus fuhren wir zur Forts Junction. Von dort aus starten mehrere Tracks. Wir wählten einen Rundweg. Dieser verlief entlang von Ruinen aus dem WW2, die man zu dieser Zeit aus Angst vor eine Japanischen Angriff baute. Zudem leben in dieser Gegend ca. 800 wilde Koalas, von denen wir
immerhin einen schläfrigen Gesellen zu Gesicht bekamen. Der Weg war ordentlich anstrengend, die Insel aber wunderschön. Beeindruckend ist auch, dass große Teile der Insel reiner Nationalpark undicht erschlossen sind. Mit dem Bus ging es dann wieder in Richtung Airbnb, mit einem Stop bei den sogenannten Rockwallabies. Wie der Name sagt, leben an an einer Landzunge einige Wallabies zwischen Felsen. Wenn auch verboten werden diese immer durch Touristen gefüttert und sind insgesamt sehr zutraulich. Bei Burger und Bier ließen wir den Tag dann im Nomads Hostel ausklingen und verbrachten eine sehr entspannte Nacht in einem richtigen Bett.
Heute Morgen ging es wie gewohnt früh los. Nach einer Stärkung mit Kaffee brachte uns der Bus nach Horseshoe bay, der nördlichsten Siedlung der Insel. Der Sonntags stattfindende Markt bietet vor allem Kleinod zum Kauf und bietet am Strand eine idyllischen Anblick. So erkundeten wir dort noch ein wenig die Insel, bis es Abschied nehmen hieß.
Für die Nacht hatten wir uns einen kostenlosen Campground am Meer ausgesucht. Da es nachts aber noch 25 Grad waren und wir aufgrund der Moskitos kein Fenster richtig öffnen konnten, buchten wir uns spontan noch in eine powered campsite ein. Bisher war das tatsächlich einer der schönsten Campgrounds!Read more
Sommer, Sonne, Sonnenschein
March 27 in Australia ⋅ ☀️ 29 °C
Ahoi ihr Landratten,
wir melden uns zurück. Wir hatten ein paar herrliche Tage in Airlie Beach. An unserem zweiten Morgen ging es dann los Airlie Beach zu erkunden. Der kurze Turtle Coast Walk lies uns in der Erwartung eines entspannten Vormittags, doch weit gefehlt. Wir hatten im Vorhinein den Weg zum honeyeater lookout herausgesucht. Am Trailhead angekommen war dieser als Grade 4 - schwerer Weg markiert. Naja, das hält uns nicht auf. Schweißtreibende 2 Stunden hoch und 1,5 runter wurden von einem tollen Blick über die ganze Küstenlandschaft belohnt. Nach dem Abstieg gab es dann erstmal eine Acaibowl zur Belohnung, sowie ein Sightseeing in der Stadt.
Der nächste Tag begann ernüchternd. Ein Anruf kündigte an, dass unsere gebuchte Segeltour aufgrund eines Motorschadens gecancelt wurde. So waren wir gezwungen online noch schnell eine Alternative zu finden. So starteten wir um 8:15 auf dem lila Katamaran Camira. Skipper Jiggo brachte uns und die gut 70 anderen Passagiere sicher auf dem Weg in Richtung Whitsunday Islands. Dazu gab es direkt auch Kaffee und Crossaints. Erster Stopp nach gut 1,5h war die Bucht der kleinen Dumbell Island. Aufgrund der Quallensaison in Schutzanzügen, konnten wir durch das Korallenriff der Bucht schnorcheln. Das war wirklich toll, Bilder müssen wir aber nachliefern - die schlummern in einer Einwegkamera. Nach dem Ausflug wurden wir dann mit den Worten begrüßt, die Bar sei nun eröffnet - Yey. Weiter ging es in Richtung Whitsunday Island. Dort setzten wir mit dem Tender über und wanderten zuerst zum Hill Inlet Lookout, gefolgt von entspannter Zeit am Whitehaven Beach. Wow! Der Sand schneeweiß und wohl in einer Reinheit, die weltweit ihresgleichen sucht. Zudem wurde Fluch der Karibik 5 hier gedreht. Wiederum an Bord gab es ein großes BBQ Buffet sowie wir uns auf den Weg zurück gen Airlie Beach machten.
An unserem letzten Morgen in Airlie Beach wurden wir am Campground von einem Shuttle eingesammelt und zu einer Schotterflugpiste gebracht. Dort starteten wir zu einem Rundflug. Die Tags zuvor von unten bestaunte Natur durften wir nun auch von oben sehe, sowie das Great Barrier Reef. Was soll man sagen, die Welt von oben ist einfach schön - lasst die Bilder für sich sprechen.
Nach unserem Flug machten wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Ziel: Townsville. Zum schlafen hatten wir diesmal keinen Campground auserkoren. Wir nächtigten an einer Raststätte. Mal eine ganz andere Erfahrung. Größtes Problem dabei war der fehlende Strom fürs Auto, sodass wir bei 30 Grad Außentemperatur im Camper schlafen mussten.
AdiosRead more
Fahren und fahren
March 24 in Australia ⋅ ☀️ 28 °C
Hallo ihr Lieben,
diesmal gibt es nur ein kurzes Update. Nach unserer K‘Gari Tour haben wir abends noch auf einem wirklich schönen Campground gestanden, sind aber am nächsten Morgen früh raus und gut 6 Stunden gefahren. Zwischenziel war die kleine Stadt Yeppoon. Wir hatten etwas Termindruck, da wir dort eine neue Batterie eingebaut bekommen haben. Und hey - das Problem scheint wirklich gelöst. Die Mitarbeiter im Batterieladen waren super nett und haben mit viel Engagement den aufwändigen Wechsel vorgenommen. Wir waren dann noch einkaufen und haben uns die Küste von einem Overlook angeschaut. Auch gestern ging es wieder früh ins Bett, da wir heute die nächsten 6 Stunden vor uns hatten. Der Bruce Highway, den wir schon seit einigen Tagen fahren verläuft im Hinterland und dafür dass er eine Hauptverkehrsader der Ostküste ist, ist er teilweise sehr leer. Die Landschaft ist super grün und immer wieder hügelig, nennenswerte Besonderheiten haben wir jedoch nicht wahrgenommen. Pause haben wir in eine hübschen Kaffee gemacht und sind am späten Nachmittag dann in Airlie Beach angekommen. So viel können wir verraten, der Ausblick war einfach toll - dazu aber die Tage mehr. Wir haben einen tollen Campground zwischen Palmen im Grünen und haben noch der täglichen Vogelfütterung beigewohnt. Die Kakadus und kleinen bunten Papageien waren kaum zu halten und bestürmten uns um was zu Futtern ab zu bekommen. Aber seht selbst!Read more
K‘Gari
March 21 in Australia ⋅ ⛅ 26 °C
Hallo - da sind wir wieder, mit viel erlebten im Gepäck!
Zuerst einmal müssen wir noch von unserem Aufbruch aus Noosa berichten. Erhofft hatten wir uns einen Sonnenaufgang am See mit darin springenden Kangaroos, aufgrund der großen und lauten Menge an Menschen, ist es aber leider nicht dazu gekommen.
Der wirkliche Aufreger des Tages kam allerdings noch - unsere Batterie war wieder leer. Ein Nachbar konnte uns zum Glück Starthilfe geben, sodass wir uns auf den Weg nach Rainbow Beach machen konnten. Dort wurde unser Auto noch einmal vom Abschleppdienst gesichtet und für Montag ein Termin für das Einbauen einer neuen Batterie vereinbart. So konnten wir uns noch ein wenig die Ortschaft anschauen, die fast ausschließlich vom Tourismus nach Fraser Island (K'Gari) lebt. Beeindruckend oberhalb des Strandes liegt Carlo Sandblow. Eine mehrere hundert Meter fassende "kahle Stelle" aus Sand auf einem Berg, die wir schon aus den Everglades sehen konnten.
Das Highlight folgte aber am nächsten morgen. Wir fanden uns bei Dingo*s Adventures ein und teilten uns mit knapp 30 weiteren Teilnehmern auf 4 alte Toyota Landcruiser auf. Angeführt von unserem Guide Dane, fuhren wir mit wechselnden Fahrern in Richtung K'Gari (aboriginal name für Fraser Island). Auf einer kleinen Landzunge ohne erkennbare Anlegestelle befuhren wir eine kleine Fähre, die uns am wenige hundert Meter entfernten Strand der Insel wieder absetzte. Über den Strand fuhren wir dann durch Wasser, über Stock und Stein, hoch und runter. So hielten wir zuerst an einem ins Meer mündenden Bachlauf und zum mittag in die kleine Ansiedlung Eurong. K'Gari ist die größte Sandinsel der Welt und hat dazu maximal 200 Bewohner, von denen die meisten nur angestellte sind. Die oben genannte Siedlung hat ein paar entsprechende Behausungen, ein Hotel, eine Tankstelle und einen Laden, sowie Handyempfang. Den gibt es sonst auf der Insel aber quasi nicht. Zu essen hatte man Wraps für uns vorbereitet. Nach einer guten Stunde ging es weiter. Durch den tiefsten Regenwald mit beeindruckender Vegetation ging es gut eine Stunde zum Lake McKenzie. Dieser liegt deutlich über Meeresniveau ist aber so klar wie eine Wasserflasche und hat Trinkwasserqualität. Zudem ist der Sand an seinem Strand zu 99% rein. Einfach wunderschön und so erfrischend. Wir waren total begeistert. Die ganze Zeit galt übrigens erhöhte Vorsicht wegen Dingos. Diese leben zu Dutzenden auf der Insel und sind trotz ihrer niedlichen Hundeoptik sehr gefährlich. Nächster Stop war an Central Station, wo einst ein Lebensmittelpunkt der Aboriginal People war. Im anliegenden Fluss gebaren die Frauen zB ihre Kinder.
Zum Abend hin ging es dann in unser Camp im Norden der Isel. Besagtes Camp ist in Strandnähe im Wald und mit einem Dingozaun versehen. Es gibt mehrere überdachte Koch und Gemeinschaftsareas für jeweils gut 30 Leute. Darum herum sind immer wieder 6 Doppelzelte unter einer großen Regenplane. Die Toiletten sind mit fließend Wasser und für 2 Dollar kann man sogar duschen. Man hatte uns verschiedene Salate, sowie Grillwaren zur Verfügung gestellt, mit denen wir uns versorgten. Aufgrund der aktuell wohl sehr angespannten Situation mit den Dingos (im Januar ist erst eine 19. jährige im Zusammenhang mit einem Dingoangriff verstorben) war es nicht möglich das Camp nochmal zu verlassen. Ebenso ist es aufgrund von tückischen Strömungen und Haien in direkter Strandnähe nicht möglich im Meer zu schwimmen. So ging es wie immer zeitig ins Bett. Nach einer regnerischen Nacht und bei Charlotte der Angst vor potenziellen 8-beinigen Besucher, ging es auch früh wieder aus den Federn.
Eines der am häufigsten fotografierten Motive auf der Insel war unser nächstes Ziel. Das Wrack der SS Maheno, die dort vor vielen Jahren auf Grund lief, unter den Wetterbedingungen bot sich eine durchaus bedrohliche Szenerie. Letztes Ziel der Tour war denn der Eli Creek. Ein kleiner Fluss, der aus einer Quelle (halb Regenwasser halb artesisch) mit Trinkwasser gespeist wird. Wir haben dort dann eine ganze Weile verweilt und mit den anderen Teilnehmern unter anderem einen Sandburgenwettbewerb veranstaltet. Zudem ließ sich ein Dingo in direkter Nähe bei uns Blicken und wagte auch einen näheren Blick auf unseren Fußball.
Zum Mittagessen ging es dann wieder nach Eurong, wo sich die Sonne wieder blicken ließ und am späten Nachmittag wieder über den Strand und die Fähre zurück nach Rainbow Beach.
Geschafft aber voller Eindrücke können wir nur sagen: das war toll!Read more
Schon wieder Florida?!
March 19 in Australia ⋅ ☁️ 26 °C
Hallo alle,
Da sind wir wieder. Vorgestern sind wir erstmal entspannt in den Tag gestartet und haben uns dann auf dem Weg zum Eumundi Market gemacht. Auf nen Mittwoch in einem Kaff haben wir wirklich nichts erwartet, wurden jedoch durch einen riesigen Markt überrascht. Zudem war er wirklich gut besucht. Verschiedenste Händler boten diverse Waren an, dabei auch mal keine Souvenirs die es in jeder Stadt gibt. Was uns dazu aufgefallen ist, besonders oft gibt es hier auf solcherlei Märkten Wahrsager und Gin mit Probiermöglichkeit. Wir haben uns noch was zu essen gegönnt und sind eine Runde am Noosariver gelaufen. Dann ging’s zurück zum Campingplatz, wo wir einen entspannten Nachmittag verbracht haben.
Gestern haben wir dann ausgeschlafen, unsere Sachen gepackt und sind zum nur wenig entfernten Campground im Noosa Habitat gefahren. Und hier kommen wir zum Titel unseres heutigen Beitrags. Dieses liegt in den Everglades. Die gibt es nämlich nur hier und in Florida. Auf unserem Campground leben zudem gut 200 Kangaroos, die sich allerdings etwas abseits aufgehalten haben. Mittags sind wir dann mit einer Bootstour durch die Everglades gestartet. Das war wirklich toll. Das sogenannte Brackwasser entsteht wo Salz auf Süßwasser trifft und ermöglicht beeindruckende Spiegelungen. Tiere waren vor allem zu hören, ein paar auch zu sehen. Als es dann auch noch Bier und Prosecco „aufs Boot“ gab, war die Laune perfekt.
Auf baldRead more
Auf nach Noosa
March 17 in Australia ⋅ ⛅ 27 °C
Hello again,
gestern Morgen ging es direkt Richtung Norden nach Noosa. Bei bewölktem aber gutem Wetter checkten wir auf unserem Campground ein und fuhren direkt weiter in den Noosa Nationalpark. Es war ganz schön was los und einige Surfrr zu sehen. Am Dolphin Point waren leider keine zu sehen, dafür war aber einer der berühmten natürlichen Pools an der Küste gut gefüllt. Das Städtchen an sich ist wirklich sehr schön, aber auch teuer. Insgesamt merkt man klimatisch aber auch, dass wir uns langsam in den Tropen befinden. Das kulinarische Highlight des Tages beschaffte uns wieder toogoodtoogo. Mittags gab es Sushi und abends eine Box von Chip‘n‘mix. Hier zieht man sich frische Fritten seiner Wahl aus einem Automaten und toppt sie mit allem von Pulled Beef bis Guacamole.
Heute Morgen haben wir uns spontan entschieden einen Strandtag einzulegen. Obwohl unsere Wetterapp Bewölkung voraussagte hatten wir bestes Kaiserwetter und fuhren zum Sunshine Beach (hört hört). Es war insgesamt wirklich super leer und die Wellen waren wirklich eine Wucht. Trotz zweimalig kräftigen eincremens und australischer Sonnencreme waren wir der dem hiesigen „Lawrence“ leider nicht vollends gewachsen. Eine wichtige Sache gab es dann aber in Noosa noch zu tun. Neben einem weiteren Abschnitt vom Coastalwalk galt es sich noch von Yo-Chi zu verabschieden. Weiter im Norden gibt es nämlich leider keine Läden mehr. Auf dem Campground von lauten Vogelgezwitscher begrüßt, genießen wir noch den sternenklaren Nachthimmel.
Auf baldRead more
Brisbane
Mar 14–16 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Ahoi,
wir sind etwas in Verzug geraten - sorry!!
Vorgestern sind wir nach Brisbane gefahren, der letzten Millionenstadt auf unserer Reise und gleichzeitig der Hauptstadt von Queensland. Unser Campground war gute 17 Km von der Innenstadt gelegen - weit denk ihr - nicht in Brisbane. Es gibt ein fantastisches ÖPNV Netz, mit einer Busspur parallel zur Autobahn, die die Fahrt in die Innenstadt innerhalb von 20 Minuten ermöglicht. Und das für 50 Cent (AUD). Wenn man innerhalb einer Stunde nach verlassen des Busses das nächste Verkehrsmittel betritt, bleibt es bei dem Preis. Dazu gehören sogar Fähren.
Wir haben uns erst einmal die direkte Innenstadt angeschaut, sind dafür zum Kangaroopoint gelaufen und wurden mit einer tollen Skylineblick belohnt. Danach ging es in den botanischen Garten, der ursprünglich dafür angelegt wurde, anbaubare Pflanzen in Australien zu finden. Da wir uns kurz vor St Patricksday befinden, gab es neben einem kleinen Fest auch irische Livemusik in der Stadt, wirklich toll. Da Brisbane keine Strände hat, gibt es zudem Pools direkt am stadtdurchquerenden Fluss, die sehr beliebt sind. Zum Tagesabschluss haben wir uns noch von einer der oben erwähnten Fähren durch die Stadt fahren lassen. Kulinarisches Highlight waren zudem die Kangaroospieße die wir uns am Campground zubereitet haben.
Der nächste Tag ging dann zeitlich etwas entspannter los. Um 10:00 besichtigten wir das Daisy Hill Koala Center, wie u.a Kranke oder in der Wildnis nicht überlebensfähige Koalas leben. Daraufhin ging es wieder in die Stadt, wo wir uns weitere Stadtteile und Läden anschauten. Zwei echte Highlights in Australien sind für uns übrigens toogoodtoogo und Yo-Chi. Bei ersterem gab es zuerst Sushi und bei zweiterem dann wie schon 3x in diesem Urlaub Frozen Yogurt.
Zusammenfassend haben wir Brisbane als schöne und vor allem grüne Stadt empfunden, die sicher eineiige Lebensqualität bereithält. Touristisch sehen wir sie jedoch als nicht so spannend empfunden.
Bis morgen!Read more
Welcome to Miami!
Mar 12–14 in Australia ⋅ ☀️ 31 °C
Da sind wir wieder!
Gestern morgens ging es in Byron Bay noch schnell zum Farmers Market. Leckere Sachen zu wirklich gesalzenen Preisen mit einer Prise Hippieflavour. Dann aber schnell weiter. Goldcoast war unser nächstes Ziel. Gut 2 Stunden entfernt fuhren wir eine ganze Zeit an Villen entlang, die an einem mit dem Meer verbundenen Kanalsystem lagen, davon jede mit eigenem Wasserzugang. Wer da aber denkt, der bauliche "Höhepunkt" sei schon erreicht, kann sich gewahr sein, dass dem nicht so ist. Die Stadt liegt über viele Kilometer direkt am Strand, wer einmal an der Küstenlinie angelangt ist, bekommt eine durchaus beeindruckende Skyline präsentiert. Sehr ähnlich zu Miami in den USA. So gibt es hier auch einen gleichnamigen Stadtteil. Unser Campground liegt in Mitten solcher Hochhäuser, ist aber trotzdem mit einigen Grünanteilen. Wir nutzten direkt den noch jungen Tag und die zeitverschiebungsbedingte gewonnene Stunde und schwangen uns auf Fahrräder. Damit ging es die Küstenlinie hinab in Richtung Burleigh Head Nationalpark. Bei dem uns ein beeindruckender Blick zur Skyline erwartete. Man kann fast durchgängig an der Strandpromenade entlangfahren. Den Weg gen Norden bestritten wir dann mit einem Gewaltmarsch in der Sonne am Strand und landeten schließlich im weltberühmten Surfers Paradise. Da waren zwar keine Surfer, aber viele Touristen am Strand und in den Malls, Restaurants und Bars drumherum. Bei traumhaftem Sonnenuntergangslicht ging es dann zurück zum Campground.
Der heutige Tag begann für uns beide mit etwas neuem, für Matthias etwas absolut neues. Wir waren beim Reformer Pilates. Unsere Trainerin Paris empfing uns in einem Studio 3 Minuten von unserem Camper entfernt und lies und 45 ordentlich schwitzen. Bei dem heute wesentlich schwüleren Wetter wirklich anstrengend. Nach einem guten Frühstück machten wir uns dann nordwärts auf den Weg zur großen Marina. Neben einigen schicken Hotels ankern dort vor allem alle möglichen großen Yachten. Allerdings dominieren dort aktuell einige Baustellen, sodass wir nicht sonderlich beeindruckt waren. Der anschließend geplante Strandtag und der Besuch des Strandmarktes in Surfers Paradise fielen dann Nachmittags leider sprichwörtlich ins Wasser, sodass in einer Regenpause nur der Campgroundpool drin war. Wir sind aber guter Dinge, dass Australien morgen wieder mit gutem Wetter für uns aufwartet.Read more
Am östlichsten Punkt Australiens
March 11 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Hallöchen,
gestern morgen machten wir uns direkt auf den Weg nach Byron Bay. Ein kleiner Ortskern mit netten Cafes und Geschäften direkt am Strand. In den Morgenstunden waren weniger Menschen unterwegs, nur allgegenwärtig waren die Surfer im Meer. Der Strand ist kilometerlang und mit seinem weißen Sand wirklich wunderschön. Er endet in südöstlicher Richtung am Cape Byron, dem östlichsten Punkt Australiens, über dem ein Leuchtturm über die Bucht wacht. Dort hinauf gibt es einen schönen Weg, direkt über dem Meer entlang. Aber nicht nur Surfer nutzten die Wellen, auch eine Gruppe Delfine war zu sehen. Dort angekommen hatten wir einen tollen Blick auf die gesamte Umgebung, bei fast 40 Km/h Windgeschwindigkeiten, musste man aber auch alles am Körper halten. Die dadurch sichtbaren Wellen waren wirklich beeindruckend. Zurück am Main Beach nutzten wir dann die Gelegenheit und warfen uns selbst in die Wellen. Herrlich erfrischend, aber die Strömung nicht zu unterschätzen. Das ging dann auch für eine ganze Zeit gut, bis uns ein ordentlicher Regenschauer jäh unter die Baumgrenze zwang. So machten wir uns auf den Weg zurück zum Camper.
Heute morgen wurden wir von blauem Himmel begrüßt uns so viel können wir vorweg nehmen - dabei blieb es auch. Wir hatten uns einiges vorgenommen und wollten eigentlich den Bus nehmen. Der fährt hier aber erst ab 10 Uhr. Also haben wir im Van alles fahrtauglich gemacht und sind zuerst zur "the farm" gefahren. Eine Biofarm mit Nutztier und Gemüseanbau mit Farmverkauf, Cafe und Restaurant. Wirklich schön gemacht, aber wirklich auch sehr teuer. Da wir nun schon einmal mit dem Auto unterwegs waren, ging es spontan noch zu den Killen Falls, ganz in der Nähe. Auf dem Weg zurück hielten wir schließlich noch in einem kleinen Ort mit drei chicen Läden und einem General Store mit tollem Kaffee und herrlichem Gebäck. Unser Auto brachten wir zurück auf dem Campingplatz und nutzten den nun fahrenden Bus um wieder nach Byron Bay zu kommen. Wir bummelten durch die Geschäfte und setzten uns eine Zeit einfach zum ausspannen ans Meer. Zum Ende des Tages gab es dann Fish and Chips und eine Pizza.Read more
Es geht weiter nach Norden
March 9 in Australia ⋅ 🌧 24 °C
Hallo liebe Leute,
da sind wir wieder. Morgens noch von Kangaroos begrüßt, haben wir uns auf den Weg nach Port Macquarie gemacht. Dabei wurden wir leider immer wieder von einzelnen Regenschauern begleitet.
Bekannt ist der Ort jedoch vor allem auch durch sein Koalahospital - das leider geschlossen war. Dafür konnten wir jedoch die dazugehörige Breeding Centre besuchen. Dort werden vor allem Koalas aufgepäppelt, die nicht mehr zurück in die freie Wildbahn können. Wie ihr auf den Bildern seht, geht aber auch alles sehr entspannt von statten. Unser Campground war hingegen kein sonderliches Highlight und auch wetterbedingt überzeugte Port Macquarie nicht. So begann der nächste Tag für uns wieder in aller Frühe. Wir packten alles zusammen und wollten losfahren - doch falsch gedacht - das Auto sprang nicht an. Die hilfsbereiten Australier konnten leider nicht helfen, sodass wir den NRMA (ADAC IN Australien) rufen mussten. Das dauerte dann insgesamt fast 2,5 Stunden. Kontinuierlicher Regen versüßte uns die Wartezeit. Simple Starthilfe war die Lösung. Wir hoffen sehr, dass das ein einmaliges Ding war und nicht die Lichtmaschine den Geist aufgibt.
Endlich konnten wir uns auf den langen Weg nach Byron Bay machen. Das Wetter war unter aller Sau und kann gelinde gesagt nur besser werden, für morgen sind wir da aber guter Dinge.
Bis morgen mit hoffentlich sonnigen Nachrichten!Read more
Von Sydney nach Diamond Head
March 7 in Australia ⋅ ⛅ 24 °C
Hallo Zusammen,
Tag 2 in Sydney startete wie schon der erste in aller Frühe. Wir begannen mit einem Früshtück in der schönen Gegend Surrey Hills. Absolute beliebt dabei in Australien: das Reubensandwich. Pastrami, Sauerkraut, Pickles und Senfsauce sind ein Gedicht. Somit gut gestärkt ging es in den Botanischen Garten. Unmittelbar in der Nähe der Oper gelegen und wunderschön angelegt. Die Brusthohe Mauer zur großen Bucht suggeriert eindeutig nicht, dass es sich um den Ozean handelt. Was fällt noch auf? Sydney ist als Stadt sehr grün und unheimlich sauber. Für ein paar Souvenirs sind wir weiter in die Paddymarkets und nach Chinatown gezogen. Im Vergleich zu anderen Hauptstädten war dieses jedoch sehr klein. Toll ist auch die Kombination von altehrwürdigen Bauten und neumodischen Wolkenkratzern.
Heute Morgen war es dann soweit und wir holten unseren Camper ab. Nachdem wir das Basismodell gebucht hatten, gab es aufgrund des wohl sehr knappen Fahrzeugbestandes einen mit ein paar Extras wie AC und Toilette/Dusche. Ziemlich zerkratzt und dreckig, aber anscheinend technisch einwandfrei. So wagten wir uns in den Linksverkehr und machten einen ersten Stop bei Aldi. Das Sortiment australienspezifisch, wohl aber das mit Abstand günstigste. Weil keiner von uns Geld dabei hatte, mussten wir erstmal einen Aldiaustralienchip kaufen.
Von uns lagen nun gute 3,5h Autofahrt. Die ersten Stunden auf der Autobahn, gesäumt von wechselnder Natur (Urwald, Ozeanarme und Mangroven) . War die letzte Stunde von immer schlechter werdenden Straßenbedingungen begleitet. Der letzte Teil der Gravelroad nur gerade so schneller als Schrittgeschwindigkeit, folgte die Belohnung doch auf dem Fuße. Der Diamond Head Campground. Direkt hinter den Dünen mit überall Kangaroos zwischen den Campern, die friedlich ihr Gras mampfen. Nach einem kleinen Snack, liegen wir jetzt groggy in unserem Bett und genehmigen uns mit dem Rauschen des Ozeans im Ohr eine Mütze Schlaf.
Auf baldRead more
Woolloomooloo
Mar 5–8 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Geneigte Leserschaft,
wir grüßen aus Woolloomooloo. Dienstagmorgen ging es endlich los. In knapp 25h von Düsseldorf über Istanbul und Kuala Lumpur nach Sydney. Und unser Hotel befindet sich im oben genannten Stadtteil. Die Flüge gingen auch trotz der aktuell angespannten Flugsituation, sehr entspannt von statten. Ab Kuala Lumpur hatten wir jeweils eine ganze Reihe für uns alleine.
Unser Hotel ist sehr urig und liegt nur 15 Minuten zu Fuß von der Opera weg. Unser Zimmer ist sehr „britisch“ und hat leider nur einen Ventilator - bei 30 grad Außentemperatur nicht wirklich ausreichend. Aber wir sind ja auch nicht zum Stubenhocken gekommen. Nach einer kurzen aber erholsamen ersten Nacht waren wir schon um 5 auf den Beinen - zu früh(?) - denkste. Die Australier sind absolute Morgenmenschen und haben vor dem 9to5 erst noch ihren 5to9 - machen vor allem gemeinsam Sport. Wir sind in Richtung Sonnenaufgang mit dem Bus zum Coogee Beach aufgebrochen und wurden von einer riesen Traube von Menschen in Sportkleidung erwartet. Von dort aus sind wir den berühmten Bondi to Coogee walk gelaufen. Ca. 1,5h am Ozean entlang. Sehr idyllisch - auch der Friedhof der mehrere hundert Meter Küste eingenommen hat. Angekommen in Bondi, waren wie schon zuvor etliche Menschen am schwimmen und Surfen. Ab 8 Uhr leerte sich das Wasser dann aber merklich. Leider wollte das mit dem Wetter nicht so wie geplant, sodass wir immer wieder einen stark bewölkten Himmel hatten. So konnten wir den Bondi Beach nach ein paar Bagels dann aber doch noch in der Sonne genießen. Viele nette Geschäfte und Restaurants säumen dort die Straßen, man merkt jedoch an den Preisen, wie beliebt der Ort ist.
Danach haben wir den Bus zum Sydney Opera House genommen. Dort wimmelt es wirklich vor Leuten. Die Oper selbst ist für uns vor allem aus der Entfernung beeindruckend gewesen. Das Dach ist tatsächlich gefliest. Um einen möglichst tollen Blick zu gewinnen, sind wir mit einer der öffentlichen Fähren nach Manly gefahren, einer vorgelagerten Halbinsel. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde mit charmanter Innenstadt und tollem Strand. Der Rückweg mit der gleich Fähre wurde mit Panoramablicken auf Oper und Harbour Bridge belohnt. Der nach Hauseweg durch die Einkaufsstraße Pittstreet bildete den Abschluss des Tages.
Wir sind gespannt was uns morgen erwartet!Read more





























































































































































































