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Ein wenig Südwärts ☀️

Wo wir genau landen und wie die Route aussieht, wissen wir nicht, aber das ist ja ganz typisch für uns. Wahrscheinlich wird es ein bisschen von Frankreich, der Schweiz, Italien und Österreich. Read more
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    🇮🇹 Montalto Dora, Italien

    Mont Cenis Pass

    Sep 17–18 in Italy ⋅ ☁️ 27 °C

    & haben wir blauen Himmel? Die erste Frage, die mir in den Kopf kommt. So weit oben in den Bergen kann es auch komplett „graue Suppe“ geben. Leif ist vor mir aufgestanden und hat raus geschaut. Er konnte keinen Meter gucken, alles grau 👀 Gesagt hat er es mir nicht 🤭😅 Als ich zur Dachluke schaute, sah ich ein wenig blau. Aber noch viele Wolken. ☁️ Zum Frühstück wird es aber wunderbar und wir entscheiden uns, noch bis zum Staudamm bzw. der Festung zu laufen, die wir auf der Gegenüberliegenden Wasserseite sehen konnten.

    Das erste Mal auf der Reise kramen wir unsere Jacken raus 🥶 und starten bei unter 10 Grad. Schnell sehe ich mit dem Fernglas die ersten Murmeltiere. 🥺😍 Die Farben und die Sonne machen alles so traumhaft schön anzusehen.

    Wie so oft haben wir die Dauer, Entfernung und Höhenmeter total unterschätzt und sind ohne etwas zu trinken oder Sonnencreme los. 🫣 Warum macht man die gleichen Fehler immer wieder? 😆 Insgesamt waren wir 4 Stunden unterwegs und haben die Aussicht und die unzählig vielen Tiersichtungen sehr genossen (Ziegen, Esel, Kühe und jede Menge Murmeltiere).

    Leider mussten wir den Pass dann wieder verlassen. Eine Dusche und Wasser mussten her. Dafür ging es nach Italien, etwas vor Turin. Dort haben wir einen Campingplatz rausgesucht. Dort angekommen, steht bereits am Tor - voll gebucht 😩 Ich frage, ob wir gegen eine Gebühr Duschen und Wasser auffüllen können, dies wurde leider abgelehnt. Also ging es eine Stunde weiter Richtung Norden, zum nächsten Stellplatz. Der hat alles was wir brauchten und gefällt uns richtig gut. Vorher konnten wir Online auch schon die Auslastung sehen.

    Dann wurde nur noch gekocht, abgewaschen, gespielt und entspannt. 😎 Wir waren doch sehr kaputt vom Tag.
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  • Unerwartet & atemberaubend

    Sep 16–17 in France ⋅ ☀️ 17 °C

    Wie im letzten Bericht angekündigt, ist unser heutiges Tagesziel wieder ein See. Diesmal ist es ein Stausee an einer historischen Passstraße - der Col du Mont Cenis.

    Auf dem Weg dorthin fahren wir entlang einzigartiger französischer Bergkulissen 🏔️. In der Ferne entdecken wir eine Anhöhe mit einer gewaltigen Festung. Wie so oft halten wir am Straßenrand für ein Foto. Wir wollen aber mehr erfahren, da dieses Bauwerk wirklich beeindruckend ist. In den ersten Google-Rezessionen steht etwas von „Kostenfrei zu besichtigen“. 🤭 Das mögen wir ja. Also Route gecheckt und einen kurzen Weg zurück in Kauf genommen und so verbrachten wir den Tag doch wieder anders als gedacht, aber genau das macht diese Art des Reisens für uns aus 😌

    Letztendlich haben wir uns zwei alte Festungen angeschaut:

    1. Fort Victor-Emmanuel
    das zwischen 1819 und 1834 errichtet wurde, um das italienische Piemont zu schützen und mögliche französische Einfälle zu verhindern. Es konnten 1500 Mann aufnehmen.

    2. Fort Marie-Christine (deutlich besser erhalten und heute noch als Restaurant und Bar genutzt)
    erbaut im 19 Jahrhundert.

    Anschließend ging es weiter zur Passstraße. Wir durchfahren Ski-Orte die „fit für den Winter“ ⛷️ gemacht werden und aktuell nicht erahnen lassen, was hier in wenigen Monaten an Trubel herrschen wird. Die Orte wirken noch wie im Winterschlaf. 💤 Wir schlängelten uns den Berg hoch und können erstmals den Stausee sehen. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. 🥺 Dieses Panorama ist atemberaubend. Wir finden eine schöne Ecke zum Übernachten und haben keinen Handyempfang bzw. Internet mehr. Das brauchen wir auch gar nicht, denn draußen läuft der schönste Film der Welt:

    360 Grad Bergpanorama, minütliche Änderungen von Sonne, Wolken, Farben des Sees, Licht und Wind. Ein paar Tropfen 🌧️ gibt es auch und anschließend einen Regenbogen 🌈 😍 Jede Richtung aus dem Auto verändert sich mit jedem Mal wieder hinsehen und wir können wirklich nur noch staunen. Für mich 👩🏻 ist das hier der schönste Spot, an dem wir je übernachtet haben. Ein Wunder der Natur. 🎁
    Vielleicht kommt es ja ein wenig über die Fotos rüber ✨

    Ich 👩🏻 habe mir für den nächsten Tag blauen Himmel gewünscht - ob das wohl geklappt hat? 🫣 Etwas wärmer musste man sich für die Nacht aber einkuscheln…. Morgens 5 Grad Außentemperatur und 9 Grad im Bulli 🥶
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  • Sommertag in und um Annecy

    Sep 15–16 in France ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir sind in malerischer Umgebung aufgewacht. 🏔️ Nicht die ruhigste Nacht aber die Kulisse war einmalig. Michelle ist zum Bäcker gegangen und hat eingekauft. Etwas mit Händen und Füßen, als es darum ging, welche der 8 verschiedenen Baguettesorten es sein soll, aber am Ende hat alles gut geklappt. Wir suchen uns eine Bank in der Sonne am See und frühstücken. ☀️

    Dann machten wir uns auf den Weg in Richtung Annecy. Dort hat Leif einen Parkplatz etwas außerhalb rausgesucht. Wir packten die Räder aus und fuhren eine Stunde auf einem grandiosen Fahrradweg nach Annecy rein. Berge, See und Sonne… ☀️ Besser kanns nicht sein. Auf dem Hinweg zählte der Radzähler 🚲 2800 Radfahrer für den Tag. In der Stadt angekommen sind wir erstmal überwältigt, da die Blicke atemberaubend waren aber auch sehr viel los war. Wir schlenderten ein paar Stunden durch den Ort und machten uns auf den Rückweg. Für diesen hatten wir uns noch ein Highlight aufgespart.

    Die heiß ersehnte Badesession. 😍 In dieser Umgebung macht es noch viel mehr Spaß und Abkühlung konnten wir bei den Temperaturen wirklich gebrauchen. 🥵

    Anschließend wurde eingekauft und übernachten konnten wir in einem Vorort am Rathaus. Erlaubt von 20 - 8 Uhr. Das bedeutete auch früh aufstehen, aber das ist okay - insbesondere, weil wir noch Deutsche Nachbarn bekommen haben, die erzählten, dass sie keinen Campingplatz bekommen haben, da alles voll war. Somit hatten wir uns den Platz gut ausgesucht 🤭

    Wir fuhren morgens direkt weiter in Richtung eines weiteren Sees —> Die scheinen unser Urlaubsmotto zu sein 🫣☺️. Frühstück gab es on the Road an einem schönen Aussichtspunkt.
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  • Ups and Downs beim Grenzhopping

    Sep 14–15 in France ⋅ ☀️ 23 °C

    Frisch geduscht starten wir relativ früh und ohne Frühstück in den Tag. Frühstück gibt's heute auf dem Weg, der uns mal wieder eine Grenze passieren lassen sollte. Es geht für einen Abstecher nach Genf. Da in Städte rein fahren (vor allem welche die man nicht kennt) immer wenig Vergnügen und viel Stress ist, suchen wir uns etwas außerhalb vorab einen Parkplatz und wollen dann die Räder nehmen. Stellt sich raus: Toll in Theorie, Katastrophe in Praxis. Denn Genf und seine Vororte bestehen dieser Tage primär aus Baustellen und natürlich ist unser Parkplatz auch einer gewichen. Alternativen? Gibt es nicht. Laune? Im Keller. Auch weil sich das geplante Frühstück immer weiter verschiebt, Hangry 😠 Nach ewigem hin und her durch die Vororte sind wir plötzlich wieder zurück in Frankreich 😅 aber hier gibt es zumindest Parkplätze. Wir nehmen den ersten und freuen uns auf Baguette und Croissant. Während das Baguette noch lecker ist, ist das Croissant wirklich das Schlechteste was ich je hatte...und das ist Frankreich 😱
    Immerhin satt wagen wir dann einen zweiten Versuch nach Genf zu kommen. Also wieder über die Grenze und dieses Mal klappt's ganz gut. Wir parken direkt an einem Park, der auch einen kleinen Tierpark für lau beinhaltet und freuen uns über Esel und Schweine 🫏🥰
    Anschließend geht's bergab in die Stadt. Wir schlendern an der Rhone entlang bis zum Genfer See und lassen uns einfach treiben. Das Wetter ist perfekt und unsere ca. 4h in der Stadt fliegen dahin. Genf gefällt uns ganz gut. Ob man's gesehen haben muss? Nicht unbedingt. Und so verlassen wir die Stadt dann auch gen Süden und mal wieder über die Grenze nach Frankreich. Es folgt eine etwas abenteuerliche Fahrt, die hier auf unterschiedliche Emotionen trifft. Die Anekdote am Schild "Nur bis 2m Breite" beschreibt das ganz gut: Michelle: "Passen wir da durch?", Leif: "Ohne Spiegel ja 😁".
    Am Ende klappt das natürlich alles locker oder grade so ...kommt drauf an wen man fragt. Das Resultat bleibt gleich: wir landen an einem kleinen See mit wundervollem Ausblick, machen Essen und beten vor dem Schlafen für bessere Croissants 😬
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  • Tour des 4 lacs und ein idyllisches Bergdorf

    Sep 13–14 in France ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir starteten bei wunderschönem Wetter in den Tag und konnten mit bester Aussicht draußen frühstücken 😍 ☀️ Anschließend wurde alles verstaut und wir fuhren ca. 1,5h zum Wanderparkplatz der 4-Seen-Route, die wir uns am Abend zuvor als Wanderung herausgesucht hatten. 🥾

    Dort angekommen waren schon jede Menge Autos auf dem Wanderparkplatz. Wir hatten die Wahl einer Wanderung mit ordentlich Höhenmetern zu Beginn und somit Blick von oben auf die Seen oder einer Route unten an den Seen entlang. Letztendlich haben wir einen Zwischenweg genommen: Oben hin und an den Seen unten zurück und das war eine grandiose Entscheidung, denn so konnten wir gegen Ende nochmal die Füße abkühlen.

    Auf der Strecke kamen uns erstaunlich viele Menschen entgegen - wir vermuten, so viele Menschen haben wir noch nie auf einer Wanderung getroffen - aber die Ausblicke entschädigten das und alle waren sehr freundlich. Zudem haben wir so gut wie nie „Deutsche“ gehört. Das ist im Urlaub immer etwas schönes 😁 Leider konnte man an die höher gelegenen Aussichtspunkte sehr weit mit dem Auto ran fahren. Daher auch die vielen Menschen… Wir mögen es ja lieber, wenn man sich die schönen Ausblicke erarbeiten muss 😋

    An einem der Aussichtspunkte tauchte plötzlich wie aus dem Nichts der Mont Blanc auf. Einfach wunderschön und einzigartig. 🏔️ Insgesamt waren wir 4 Stunden bei bestem Wetter unterwegs.

    Nach der Wanderung steuerten wir einen Stellplatz an, der gegen Spende alle Services bietete, die wir brauchten. Wir bekamen den letzten freien Stellplatz. Somit gab es alle Ver- und Entsorgungen und eine Dusche. 🚿 Der Stellplatz war kein Traum aber die Gegend war malerisch schön, etwas in Sommerpause (Wintersportgebiet) und bot uns einen atemberaubenden Sonnenuntergang sowie ganz viel Kuhgeglocke 🌅 🐮 🔔
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  • Dreimühlen-Wasserfall und etwas Strecke

    Sep 12–13 in France ⋅ ☀️ 22 °C

    Frühstück gab es auf dem Wanderparkplatz vom Dreimühlen-Wasserfall. Während wir frühstückten lachte uns die Sonne an und der Parkplatz füllte sich. Gegen 11:30 Uhr spazieren wir zum Wasserfall. Der Weg war sehr schön und die Bäume lassen schon auf den Herbst deuten.

    Anschließend kauften wir ein und überquerten die ersten Landesgrenzen. In Luxemburg wurde nochmal für 2,12€ getankt.

    In Frankreich fuhren wir durch viele kleine Ortschaften und wurden dabei immer von der Sonne begleitet. Tagsüber hatten wir meist um die 25 Grad. ☀️

    An unserem Stellplatz für die Nacht färbte sich der Himmel in wunderschönen Farben und es gab einen schönen Sternenhimmel 🌟
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  • Erste Übernachtung

    Sep 11–12 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Spät zu fahren sollte uns vor Stau bewahren. Dem war aber nicht so. Wir konnten aber rechtzeitig abfahren und haben es zu unserem ersten Zwischenziel des Abends geschafft - der Wasserversorgung. 😅 Mit der späten Wasserversorgung konnten wir hoffentlich ein paar Liter Diesel einsparen. 🫠

    Um ca. 23:15 Uhr sind wir in der Eifel auf einem Schotterparkplatz angekommen und sind direkt ins Bett gefallen.

    Gefahren sind wir ca. 550km. Für unsere Fahrtverhältnisse also unglaublich viel 🤭
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  • Zwischenstopp

    September 11 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Da wir eher selten Richtung Süden fahren, bot sich ein Zwischenstopp in Bremen bei Leifs Kumpel, seiner Frau und den Zwillingen an. Wir haben uns einmal geupdatet und zusammen Kuchen gegessen. Danach ging es flott ins Outlet und zu Decathlon. Ich (👩🏻) habe nämlich auf der Fahrt festgestellt, dass ich meine Radklamotten vergessen habe. Die haben wir zum Glück bekommen.

    Anschließend wollten wir noch möglichst viel Strecke machen.
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  • Trip start
    September 12, 2026