• Namaste Kathmandu!

    March 29 in Nepal ⋅ ☁️ 14 °C

    Um 18.15 Uhr ging es am Flughafen Köln-Bonn los. Turkish Airlines brachte uns zunächst gut nach Istanbul und nach zwei Stunden Umstiegszeit nach Kathmandu. Zwei bis vier Stunden mäßig erholsamer Schlaf im Flugzeug ließen uns müde aber erleichtert, dass alles reibungslos funktioniert hat, in Kathmandu ankommen. Nach 1,5 Stunden Visa und Einreiseprozedur wartete vor der Tür des Flughafens jemand mit einem Schild unserer Agentur „Green-Valley-Nepal-Treks“ auf uns.

    Wir wurden sofort mit landestypischen Blumenketten aus echten Blumen begrüßt und zum Hotel im Touristenviertel Thamel in der Stadt gebracht.
    Es dauerte ungefähr 200 Meter, bis die erste Kuh quer auf der Straße stand und der Verkehr schlängelte sich selbstverständlich drum herum.
    Gesetze werden hier übrigens ernst genommen: auf Motorrädern muss der Fahrer einen Helm tragen. Haben auch alle. Aber kein einziger Mitfahrer 😅

    Die Leute sind uns Touristen gegenüber hier sehr zuvorkommend und haben unser Gepäck ein- und ausgeladen und ins Hotel gebracht. Für uns noch etwas ungewohnt aber an den Service aus 5 Mitarbeitern für uns drei Gäste werden wir uns sicher mit der Zeit gewöhnen.

    Noch bevor wir auf unser Zimmer gegangen sind haben wir im Büro von Green-Valley-Nepal-Treks, welches zwei Häuser nebenan war, unser Pre-Trip-Meeting absolviert. Wir haben nochmal den Ablauf der gesamten Tour durchgesprochen und über die notwendige Ausrüstung gesprochen. Raj hat den vollen Überblick und wir gehen mit gutem Gefühl in das was vor uns liegt.

    Anschließend sind wir zurück in unser Hotel, wo wir unsere Zimmer bezogen haben. Das Gepäck durften wir selbstverständlich nicht selber dorthin tragen sondern mussten uns helfen lassen. Nach etwas ausruhen und einrichten haben wir uns auf gemacht um das Touristenvirtel Thamel zu erkunden.

    Mit als erstes haben wir am Automaten-Spiel so viel Geld abgehoben, dass wir es später in mehreren Rollen unter uns aufgeteilt haben (vielleicht liegt das aber auch daran, dass der größte Schein mit 1000 Rupien rund 6 Euro wert ist 😄)
    Thamel ist das touristische Zentrum und es gibt unzählige Läden, aber eigentlich nur rund sechs verschiedene: Outdoor-Ausrüstung, Woll-Produkte, allgemeine Kleidung, Klangschalen, Obst und Kioske.
    Wir haben uns direkt im ersten Woll-Fachgeschäft in den Laden verliebt und ein paar geplante und ein paar ungeplante Sachen gekauft.
    Dass in den wuseligen kleinen Straßen dank Linksverkehr tendenziell immer auf der anderen Seite gegangen und ausgewichen wird lernen wir dann vielleicht, wenn wir in zweieinhalb Wochen wieder in Kathmandu sind…

    Zum Abendessen haben wir uns für nepalesisch indische Küche entschieden und irgendwie war alles ein Spur schärfer als beim Inder in Deutschland. Super lecker war es, und viel.

    Abschließend haben wir dann noch die Rucksäcke final gepackt und um neun Uhr Ortszeit waren wir im Bett, denn der Wecker ging um 3:30 🥳 wie gut, dass wir die Nacht davor fast nicht geschlafen haben, dann kann man besser um 16 Uhr deutscher Zeit schlafen gehen 😄

    Nach reibungslosem Transfer zum Flughafen sitzen wir jetzt wieder am Gate für unseren kurzen Inlandsflug nach Lukla. Aktuell ist durch den Iran Krieg deutlich weniger los, sodass die Inlandsflüge auch über den internationalen Flughafen abgewickelt werden können. Das spart uns ein paar Stunden Jeep-Fahrt, ist für die Tourismus-Branche echt ein Problem. Uns könnte es einen weniger stark frequentierten Weg bescheren 🙃
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