• Abenteuerlicher Flug & relaxte Wanderung

    March 29 in Nepal ⋅ ☁️ 9 °C

    Kathmandu (1400) - Lukla (2860) - Phakding (2610)

    Um 3:30 Uhr ging unser Wecker, denn die Flüge nach Lukla können vom Wetter am besten morgens starten. Dass full-service-Paket ist ungewohnt aber hat auch was für sich: wir bekommenen ein Breakfast-Paket, ein Mitarbeiter fährt uns zum Flughafen, unser Guide empfängt uns direkt bei der Landung. Aber der Reihe nach:

    Da aktuell viele Gäste wegen gecancelter Flüge überrascht den Nahen Osten ausbleiben, fliegen die Inlandsflüge von Hauptstadt-Flughafen. Normalerweise fliegen die kleinen Maschinen vom außerhalb gelegenen Flughafen in Ramechhap (4 h Jeepfart von Kathmandu). Nachdem wir mehrfach schon dachten, unser Flug sei an der Reihe war es dann gegen halb acht so weit (auf dem Ticket stand ne Stunde eher). Damit hatten wir aber Glück im Vergleich zu den Vortagen, wo einige Flüge wegen schlechter Sicht nicht starten konnten.

    In einer Maschine für 14 Passagiere geht's auf jeden Fall recht gemütlich zu. Typisch nepalisisch wurde die Maschine von fast genauso vielen Mitarbeitern vorbereitet...
    Richtig gut war die Sicht aber auch so nicht - also etwas weniger Bergpanorama auf dem Flug als erhofft. 10 Minuten von der Landung in Lukla lichteten sich die Wollen etwas und die Landung per Sicht konnte sicher geflogen werden. In Summe kann man schon sagen, dass wir auch happy waren, als wir sicher gelandet sind auf der nur rund 500m kurzen Landebahn mit 12 Prozent Steigung.
    By the way: bei 14 Fluggästen geht auch die Gepäckausgabe flott 😄

    In einer Lodge gab's dann ein anderthalbtes Frühstück (wir haben uns für Omelett und Sandwich entscheiden) und wir haben unseren Guide Ambar kennengelernt. Er hat all unsere Permits besorgt und wir konnten in die erste Etappe starten. Diese war heute mit rund zweieinhalb Stunden ziemlich kurz, ab morgen kommen dann die vollen Wandertage. So konnten wir unser Mittagessen schon am Etappenziel im "Royal Sherpa Hotel" in Phakding genießen. Wir haben frisch zubereitete Frühlingsrollen mit verschiedenen Füllungen und Pommes ausprobiert. Anschließend haben wir am Nachmittag einen großzügigen Nap einlegen, um etwas Schlaf nach der kurzen Nacht nachzuholen.
    Da es noch recht früh am Nachmittag war und wir uns körperlich gut fühlten, entschieden wir uns, noch ein paar (Höhen-)Meter zu sammeln, um die Akklimatisierung zu fördern. Dabei wurden wir von nepalesischen Kindern zum Fußballspielen herausgefordert. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen. Im Laufe der Zeit mussten wir jedoch feststellen, dass die Einheimischen etwas besser mit der dünnen Luft klar kommen und die Jungs durchaus geschickter am Ball waren als wir. Nach einer kurzen Rast in einem höher gelegenen Dorf haben wir uns auf den Rückweg in unsere Lodge gemacht.
    Vor dem Abendessen gab es ein Briefing von Ambar zu unserem morgigen Tag, der uns nach Namche, einen etwas größeren Ort, führen wird. Das Essen war wieder sehr lecker und wir nutzen aktuell noch die große Auswahl an Gerichten, die mit steigender Höhe sicherlich nachlassen wird.
    Nach diesem langen Tag geht es heute früh ins Bett.
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