Fertig gewandert - das wird gefeiert!
April 13 in Nepal ⋅ ☀️ 26 °C
Low Camp (3000m) - Sidhing (2200m) gewandert, dann Jeep nach Pokhara
Ein letztes Mal erwachen wir morgens im Gebirge, ein letztes Mal einstellige Temperaturen im Schlafgemach. Im Gegensatz zu vor zwei Tagen im Low Camp haben wir morgens auch Bergsicht auf den "Fishtail", den wir schon zuvor bestaunen durften.
Der Abstieg von rund 800 hm war in rund zwei Stunden zügig gewandert und da wir wieder sonnigeres Wetter hatten und in niedriger Höhe unterwegs waren, wurden wir auch mit "kurze-Hose-Wetter" aus dem Annapurna-Gebirge verabschiedet. Wir haben uns für die Rückfahrt mit dem Jeep entschieden, statt noch ein gutes Stück Schotterpiste zu laufen. Die Jeep-Fahrt war auf jeden Fall ein Erlebnis und das Fahrzeug war spürbar genau richtig. Gut durchgeschüttelt waren wir durchaus froh, nach rund einer Stunde wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und erstmal in Pokhara zu Mittag zu essen.
Auch wenn wir im Gebirge mit Vollpension für rund 25 € pro Person und Tag schon günstig unterwegs waren, ist es gerade bei Lebensmitteln krass, wie groß der Preisunterschied zwischen den Bergen und dem flachen Land ist. Allen Sparfüchsen in der Reisegruppe schmeckt leckerer Milchtee noch besser, wenn's ihn für 30 Cent je Tasse gibt...
Nach etwas relaxen im Hotel ging es dann zum Abend hin auf die Straßen: heute wird ins neue nepalisische Jahr 2083 reingefeiert mit einem Straßenfest, wie wir es alle noch nicht erlebt haben.
Pokhara als zweitgrößte Stadt Nepals wird zur Partymeile mit mehreren Bühnen, ganz viel Streetfood (das allermeiste wird erstaunlich einheitlich für 100 Rupien = 60 ct verkauft) und spannenden Musikdarbietungen.
Wir testen uns im vollen Vertrauen auf unser präventives Durchfallmittel durch die Kulinarik und lassen uns treiben, bis um Mitternacht mit einem Feuerwerk das neue Jahr begrüßt wird und wir kurz darauf müde in unsere Betten fallen.
Wir sind dankbar für den großen Zufall, genau zu den großen Festtagen hier in Pokhara zu sein und zu sehen und erleben wie gefeiert wird, wenn die Touris nebensächlich sind und wir uns einfach untermischen dürfen.
Der Mardi-Himal-Trek hat unsere Zeit hier gut gefüllt, auch wenn wir uns etwas mehr davon erhofft haben. Jetzt freuen wir uns aber über die deutlich längere Zeit, die wir in der Stadt Pokhara verbringen können, um noch mehr von den Menschen und der Kultur zu erleben.Read more

























