Beauty und Disneyland - 2. Tag Pokhara
April 14 in Nepal ⋅ ⛅ 26 °C
In Pokhara verbringen wir jetzt drei Übernachtungen am Stück, also können wir erstmal so lange schlafen, bis das Hotel auf dem Zimmer anruft ob wir das Frühstück noch wahrnehmen wollen.
Während Steffi danach mit einer einstündigen Maniküre verwöhnt wurde, chillten Maxi und Fabian auf dem Rooftop des Hotels - fast wäre es zum fest vorgenommenen Buch lesen gekommen.
Für unsere gewonnene Zeit in Pokhara haben wir uns ein wenig Touristen-Programm vorgenommen. Mitten in der Stadt gibt es Devi’s-Fall, einen Fluss, der plötzlich in einem Loch im Boden verschwindet (benannt nach Frau Devi, die eines Tages beim Baden im Fluss abstürzte, wodurch das Loch erst entdeckt wurde). Diesen Ort kann man besuchen, und wenn nicht grade Großbaustelle dort ist kann man bestimmt auch etwas davon sehen.
Nebenan gibt es die Gupteshwor Mahadev Cave, eine unterirdische Höhle. Der Zugang wurde als Tempel für den hinduistischen Gott Shiva gebaut und sieht sehr beeindruckend aus. Tief in der Höhle hört man ein lautes Rauschen, denn dort kommt besagter Devi‘s Fall an. Wir waren sehr froh, als wir die Höhle wieder verlassen konnten, war es dort doch unglaublich eng und sehr überfüllt.
Zum Mittagessen ging es bewusst ein paar hundert Meter vom touristischen Zentrum weg und wir wurden dafür mehr als belohnt. Mal schauen, ob wir uns nach den drei Wochen hier wieder dran gewöhnen werden, selbst zu kochen...
Nach einem relaxten Nachmittag und Kajak fahren auf dem stadtprägenden See ging es zum Abend dann in den zweiten Tag vom Neujahrsfest. Wir probierten die Köstlichkeiten, die wir am Vortag noch ausgelassen hatten und sind durch das Freizeitpark-Gelände "Disneyland Pokhara" gegangen. Mal schauen, wann Disney sie verklagt...
Hier gibt's jedenfalls viel retro Jahrmarkt-Abenteuer für wenig Geld, vor allem wenn man vertraut, dass schon alle Fahrgeschäfte irgendwie ausreichend gecheckt und sicher sein werden. Vor den Fahrgeschäften ging es für uns zur Akklimatisierung erstmal auf die Inlineskater-Bahn und in glücklicherweise sturzfreie Runden.
Dann begannen die wilden Fahrten für 60-90 ct. Für alle technisch Interessierten gab es spannende Antriebstechnik über Transmissions-Riemen (schön offen laufend wie in der Industrie vor 1900) und einem steuernden Mitarbeiter, der einen langen Hebel zum Auskuppeln und einen zum Bremsen hat.
Mit etwas zeitlichen Abstand bestiegen wir ein schräg laufendes Karussell, einen Break-Dance und ein auf Turbo laufendes Riesenrad. Durch die großzügig bemessenen Fahrzeiten reichte uns das und wir verspürten mehr Verlangen nach einfach festem Boden unter den Füßen als nach Essen oder dem nächsten Fahrgeschäft.
Werden wir etwa alt? Ja werden wir. Also zumindest einer von uns. Nach kurzer Gratulation um Mitternacht endet dieser Tag, bevor morgen Geburtstag gefeiert wird und wir uns dazu ein Upgrade gönnen...Read more



























