Welcome to the Jungle!
April 16 in Nepal ⋅ ☀️ 33 °C
Heute war wieder früh aufstehen angesagt, denn die Überland-Busse fahren in der Regel um halb acht bis acht los. Also wurde flott das Maximum aus dem Frühstücksbuffet rausgeholt, bevor wir vollelektrisch zum Busbahnhof geshuttelt wurden.
Die heutige Fahrt war allerdings kürzer und wir erreichten unseren Zielort Sauraha am Chitwan Nationalpark bereits vor zwölf Uhr.
Am "Busbahnhof" wurden wir mit Namensschild in Empfang genommen. Busbahnhof ist ein großes Wort für eine Schotterfläche mit Klo. Wobei dieses Klo von uns feierlich den Award “ekligste Toilette des Urlaubs" verliehen bekommt. Randvoll ist das eine, aber die Menge an Maden etc., die sich um die Zersetzung kümmerten, haben neben Verdreckung der Endstufe den Ausschlag gegeben. Vielleicht hat hier einfach der "Standortvorteil" bei rund 35 Grad in der prallen Sonne den Ausschlag gegeben...
Unser Hotel hob sich dankenswerterweise davon deutlich ab und unsere Zimmer waren mit leistungsstarken Klimaanlagen ausgestattet, die auf Wunsch bei besagter Außentemperatur Zieltemperaturen von 18 Grad nicht nur versprachen, sondern auch erreichten. Nachdem der Nachweis erbracht war, konnten dann aber guten Gewissens auch moderatere Innentemperaturen gewählt werden, die weniger als 20 Grad unter der Außentemperatur lagen.
Nach dem Mittagsbuffet haben wir dann den Pool ausgecheckt, bevor es nachmittags einen Dorfspaziergang mit Besichtigung eines traditionellen Hauses, den ersten Tieren und dem Besuch der Elefanten-Aufzuchtstation gab. Hier bildet das nepalesische Militär Elefanten aus, die dann im Nationalpark eingesetzt werden, um zur Unterbindung von Wilderei "Streife" zu gehen.
Insgesamt erleben wir den nepalisischen Staat durchaus handlungs- und umsetzungsfähig, gerade auch wenn es um Umweltfragen geht:
Durch das Ausrufen und Durchsetzen des Nationalparks konnten sich die Tierbestände deutlich erholen. Im Everest-Gebiet haben wir uns selber daran beteiligt, Müll aus dem Gebirge zu tragen. Beim Mardi-Himal-Trek war das Heizen mit Holz verboten (...auch wenn wir uns danach gesehnt haben). Da die Herstellung von traditionellen Ein-Baum-Kanus den Bestand einer Baumsorte gefährdet hat, dürfen neue Boote nicht mehr aus Holz sein (sondern aus GFK wie daheim). Das ließe sich noch eine Weile fortsetzen...
Vor dem Abendessen waren wir dann noch bei der Aufführung einer lokalen Tanzgruppe, bei der uns besonders die "Stock-Tänze" gefielen, bei der rhythmisch mit Stöcken aufeinander gekloppt wurde. Das durchaus auch so energisch, dass ein Stock zu Bruch ging, für den aber Ersatz schon bereitgehalten war. Die Tänze waren den traditionellen Tänzen der Tharu nachempfunden, die die Ureinwohner der Region sind.
Abschließend erfreuten wir uns am abendlichen Buffet, wo wir aus den letzten Wochen bekannte und neue Speisen testen konnten (und noch nicht akzeptiert haben, dass das der Buffetumfang unser Magenvolumen übersteigen könnte...).
Wir sind gut im Dschungel angekommen, morgen geht's dann auf die verschiedenen Safaris.
Und wir haben schon eine Idee, warum der Zaun, der das ganze Dorf umschließt, der best gepflegtesten ist, den wir so gesehen haben...Read more


























Julius Wohlrath
Ob das so sinnvoll ist (große) Tiere anzuketten ⛓️💥 Keine Freunde 👎🏼
TravelerNe das ist schon unzufriedenstellend.
TravelerWir haben da länger drüber nachgedacht: auf der einen Seite ist das echt schwierig. Auf der anderen Seite machen wir mit Pferden in Deutschland nichts anderes. Das sind halt deren Reittiere und die kommen zwei Mal am Tag zum Fluss und haben den ganzen Nachmittag Freigang. Wir haben überlegt das es wahrscheinlich nicht so einfach möglich ist ein sicheres Gehege für die Starken Tiere zu bauen und Desswegen Ketten die einzige Möglichkeit sind… hilft auf jeden Fall die Wilderei der Nashörnern massiv zu reduzieren.