• Auckland - Tauranga

    22 Mart 2023, Yeni Zelanda ⋅ ☀️ 20 °C

    *22.03.23*
    Gleich in der Nähe war der „Shakespear-Regionalpark“. Wir liefen eine größere Runde vorbei am „Gully“ Wasserfall, hinauf über eine Kuh- und Schafsweide und mit immer mal wieder ein paar Exkrementen am Schuh, bis zu einem Lookout. Hier hatte man von fast allen Richtungen ein Blick übers Meer. Zurück am Parkplatz bereiteten wir unser Frühstück zu. Einen kurzen Moment nicht hingesehen, machte sich tatsächlich eine Möwe über mein Müsli her. Den restlichen Tag verbrachten wir wieder am Strand. Als das Wasser immer weniger wurde, konnte man mach rechts und links auch ziemlich weit langlaufen.

    *23.02.23*
    So! Letzter Versuch nochmal kurz aus Auckland rauszukommen. Mal sehen, ob es diesmal klappt. Wir suchten uns Tauranga als Ziel heraus. Nachdem wir eine Weile im Stau standen, kamen wir am Nachmittag dort an. Der Campingplatz war zum Glück direkt am Strand. Hier liefen wir etwas entlang, schwammen eine Runde und legten uns in die Sonne. Nach dem Abendessen machten wir noch einen längeren Strandspaziergang. Seit langem gab es auch mal wieder einen richtig schönen Sonnenuntergang zu sehen.

    *24.03.23*
    Heute sollte es auf den Mount Maunganui gehen. Mehrere Routen führen hier hinauf. Ca. eine halbe Stunde später waren wir schon oben. Wie, das wars schon? Wir dachten, es würde etwas anspruchsvoller sein. Am Aussichtspunkt versammelten sich mehrere Schulklassen. Hatten wohl Wandertag. Die Gegend hier war tatsächlich ziemlich schön, weshalb wir noch eine Weile am Strand verbrachten und durch die Innenstadt liefen. Anschließend fuhren wir zurück zu unserem Campingplatz. Von dort aus gingen wir noch in ein Café und liefen später wieder am Strand entlang. Diesmal allerdings in die andere Richtung.

    *25.03.23*
    Morgens fuhren wir zurück nach Auckland, da wir um 12 Uhr mit zwei deutschen Geschwistern verabredet waren, die sich den Camper anschauen wollten. Tatsächlich haben die Flyer im Hostel etwas bewirkt. Als wir schnell alles ordentlich machen wollten und das Bettlaken ausschüttelten und kurz beiseite legten, hat eine Möwe sich allen Ernstes mitten aufs Laken entleert, die auf der Laterne über uns saß. Tipp: Parkt niemals unter einer Straßenlaterne, wenn Möwen oder Tauben in der Nähe sind.
    Die beiden Deutschen waren zum Glück gleich überzeugt und kauften unseren Van. Zur Ummeldung und Übergabe haben wir uns für Montag verabredet. Top! Quasi in letzter Minute, bevor wir ihn erneut auf dem Sonntagsmarkt für weniger Geld angeboten hätten, da wir Dienstag ja weiterfliegen, haben wir ihn noch für einen guten Preis wieder verkaufen können.
    Zwei Belgier, die es mitbekamen, kamen auf uns zu und fragten, wie wir den Kontakt mit den beiden hergestellt haben. Sie sind auch gerade dabei, ihren loskriegen zu wollen. Sämtliche Tipps, die wir zuvor von anderen bekamen, leiteten wir weiter und konnten ihnen so hoffentlich helfen.
    Tzja, da sitzen wir mal wieder. In Auckland… in dem Ort, den wir ja so toll finden. Nochmal irgendwohin fahren lohnt sich diesmal wirklich nicht, so entwarfen wir für morgen ein Tagesprogramm innerhalb der Stadt und versuchen, das Beste draus zu machen.

    *26.03.23*
    Nach dem Aufstehen machten wir grob erstmal das Auto sauber. Dann sollte unser Plan für den Tag beginnen. Zuerst suchten wir uns einen kleinen Wasserfall heraus. Als wir ankamen, waren wir plötzlich in einem total abgeranzten Viertel. Der offizielle Weg war eigentlich mit einem Geländer abgesichert und gesperrt. Am Rand konnte man jedoch einen Trampelpfad sehen, der trotzdem dahin führte, wo wir hin wollten. Am Wasserfall angekommen, wussten wir, warum es abgesperrt war. Der Sturm vor ein paar Wochen hat auch hier ordentlich viel Schaden angerichtet. Das Wasser muss höher gestanden sein, als der Wasserfall insgesamt ist. Der Gehweg war zum Teil rausgebrochen und das Treppengeländer abgerissen. Wir versuchten ein wenig nach oben zu klettern, bis wir leider in einer Sackgasse landeten.
    Dann steuerten wir in die Innenstadt hinein. Hier fuhren wir ungefähr zehn Mal im Kreis, bis wir einen Parkplatz fanden. Ich hasse es, in einer fremden Stadt mit einem überdimensional großem Auto einen Parkplatz suchen zu müssen. Leider gab es hauptsächlich nur Parkhäuser, für die wir zu hoch waren, sodass wir am Straßenrand einen suchen mussten. Hier suchte Maja nach einem Geburtstagsgeschenk für Stefan. Unser letzter Halt sollte nochmal ein Spaziergang sein, dessen Weg an einem Felsen an der Küste entlangführt. Dieser war leider auch abgesperrt und hier kam man nirgends anders durch. Also fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz und verbrachten dort den restlichen Nachmittag und Abend.

    *27.03.23*
    Die letzte Nacht in unserer Little Lucy ist vorbei. Nun heißt es Abschied nehmen von unserem Van, den wir so lieb gewonnen haben, dass wir ihn am liebsten mit nach Deutschland nehmen würden. Wir fuhren zum Waschsalon, um dort vor der Übergabe die Bettsachen für unsere Nachfolger noch durchzuwaschen. In der Zwischenzeit packten wir unsere Sachen zusammen. Dann trafen wir uns mit den anderen beiden am AA-Büro. Dort meldeten wir das Auto auf sie um. Mit einem Uber fuhren Maja und ich dann zur Unterkunft, die wir für die letzte Nacht gebucht haben. Hier sortierten wir einmal unsere ganzen Sachen durch, da es ab jetzt wieder mit den Backpacks weitergeht. Am Nachmittag kam Stefan dazu, den wir auch vorerst das letzte Mal sehen. Er bleibt noch länger in Neuseeland und hat noch keinen weiteren Reiseplan.
    Morgen geht es dann für fünf Tage nach Hawaii!
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