• Galapagos - Santa Cruz

    May 22, 2023 in Ecuador ⋅ ⛅ 27 °C

    *22.05.23*
    Morgens ging es zum Flughafen. Wenn man auf die Galapagos-Inseln möchte, muss man hier einige Schritte mehr befolgen. Zuerst wird das Gepäck auf Lebensmittel durchgecheckt und dann muss man sich eine Nationalparkkarte für 20$ ausstellen lassen und einen Rückflug nachweisen.
    Auf der Insel Baltra angekommen, muss man weitere 100$ Touristengebühr bezahlen und das Gepäck wird erneut durchgecheckt und von außen desinfiziert. Dann fährt man mit einem Bus zum Fährenhafen, dort mit einem Boot auf die Insel Santa Cruz und mit einem weiteren Bus zum bewohnten Teil.
    Einige Zeit später kamen wir dann an und es regnete erstmal ordentlich. Auf dem Weg zur Unterkunft lagen schon überall Robben, Meeresechsen und Pelikane herum.
    Dann gingen wir einkaufen und machten uns etwas zu essen. Eine Katze spazierte bei uns mit ein und aus, legte sich auf meinen Schoß und in mein Bett. Scheint, als hätten wir mal wieder ein Haustier mit dazu gebucht.

    *23.05.23*
    Vormittags liefen wir zum Playa Tortuga. Ein langer schmaler Weg führte eine halbe Stunde lang durch eine trockene Kakteenlandschaft, bis wir da waren. Der Sand war extrem fein und klar. Nicht einmal Steine oder Muscheln lagen herum. Am ersten Strandabschnitt ist schwimmen verboten, da dies ein Surferstrand ist. Jedoch waren die Wellen total klein. Schwimmen durfte man trotzdem nicht. In der Bucht, die gleich um die Ecke war, dagegen schon. Hier war das Wasser still. Leider war das Wasser vom Regen so trüb, dass wir beim Schnorcheln nicht einmal die Hand vor Augen gesehen haben.
    Überall schwirrten hier diese dinosaurierartigen Meeresechsen herum. Wir verbrachten eine ganze Weile am Strand, gingen immer mal wieder schwimmen und holten uns alle einen netten Sonnenbrand.
    Am Abend, liefen wir noch durch die Straßen. Überall sind schöne Bars und Restaurants und natürlich jede Menge Souvenirshops.

    *24.05.23*
    Auf dem heutigen Programmpunkt stand der Lava Tunnel. Hier sind wir erst ein Stück mit dem Bus bis Santa Rosa gefahren und von dort aus ging es noch 3,5km zu Fuß weiter. Als wir auf die Schotterstraße einbogen, sah man gleich schon die erste große Schildkröte im Gras sitzen. Auch ein freilaufender Esel begegnete uns auf dem Weg.
    Kurz vor Tunneleingang musste man dann Eintritt bezahlen. Es führte eine Treppe hinunter und wir waren die Einzigen hier. Leider war man nach 10 min schon wieder draußen. Das letzte Stück musste man unter einem Felsen durchkriechen. Der Rest war eher unspektakulär. Am Ausgang waren auch wieder einige Schildkröten unterwegs.
    Wir liefen wieder zurück und mussten noch eine Weile auf den Bus warten. Am späteren Nachmittag gingen wir noch einkaufen, kochten und saßen noch etwas draußen.

    *25.05.23*
    Stefan und Maja gingen gleich morgens nochmal los zum Schnorcheln. Ich machte stattdessen schon mal wieder Ordnung in der Wohnung.
    Am Nachmittag ging es dann zum Hafen und mit dem Boot hinüber auf die Insel Isabela. Die Fahrt ging 2,5 Stunden und war ziemlich wild. Wir sind gefühlt mehr geflogen, als auf dem Wasser gefahren und dementsprechend ständig ziemlich hart auf die Wasseroberfläche aufgeprallt. Manchmal war es gar nicht so einfach auf seinem Sitz sitzen zu bleiben, da wir so mit herumgeschleudert wurden. Erstaunlich, dass sich niemand der Passagiere übergeben musste. Fix und fertig kamen wir dann auf der sogenannten Seepferdcheninsel an. Der Ort wirkte auf den ersten Blick sehr einladend und spiegelte eine lockere Atmosphäre wider. Sie gefiel mir gleich noch besser, als Santa Cruz.
    Im Hotel wurden wir von einer älteren Dame sehr herzlich empfangen. Ausgiebig erklärte sie uns was sie alles noch im Angebot hat, welche Trips sie organisieren und was es zum Frühstück gibt. Man schaffte es kaum, sich aus dem Gespräch loszulösen.
    Da es schon spät war, gingen wir nur noch in ein nicht weit entferntes Restaurant und anschließend direkt ins Bett.
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