• Übernachtung & Abendessen im Chateau Mosmieri

    September 8 in Georgia ⋅ ☀️ 18 °C

    Das Weingut ist nach einem langen Feiertag unsere erste Übernachtung in Georgien, es liegt mitten in der Weinregion Kachetien mit großartigem Blick über das Alazani-Tal zum Großen Kaukasus.

    Gegründet wurde Mosmieri 2015 von dem Deutschen Jörg Matthies, der bereits seit 2009 in Georgien lebte und in Eurasien in verschiedensten Infrastrukturprojekten arbeitete. Er verliebte sich nach eigenen Angaben in das Land und seine Weinkultur und machte daraus schließlich sein Lebensprojekt. 2019 wurde er zum Gründer, Eigentümer und Generaldirektor von Chateau Mosmieri.

    Der Name „Mosmieri“ stammt aus dem älteren Georgischen und bezeichnet sinngemäß einen Menschen, der Wein trinkt und Wein zu schätzen weiß – also gewissermaßen einen Weinliebhaber.

    2015 begann das Unternehmen, Weinberge anzulegen und das Weingut aufzubauen. 2017 war die eigentliche Kellerei und das Hotel mit Pool fertiggestellt. Dabei wollte Matthies offenbar bewusst zwei Welten miteinander verbinden: moderne Kellertechnik mit temperaturkontrollierten Edelstahltanks und traditionelle georgische Weinbereitung in 24 große, in den Boden eingelassene Qvevris. Er arbeitet auch mit französischen Eichenfässern aus dem Burgund. Interessant ist auch, dass Mosmieri von Anfang an auf einheimische georgische Rebsorten setzte, insbesondere Saperavi und Rkatsiteli, statt beispielsweise europäische Rebsorten in den Mittelpunkt zu stellen.

    Wir beziehen also unser Zimmer, Joe springt schnell einmal kurz in den Pool und dann gehen wir auch schon zum Abendessen, zu dem uns eine 4-er Weinprobe der eigenen Weine serviert wird. Es ist traumhaft schön hier, wir genießen das allerbeste Essen unserer bisherigen Reise und die herrliche Abendstimmung.
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