• Einkehrstop, die zweite

    September 15 in Armenia ⋅ ☀️ 28 °C

    Von unserem Wanderweg unten in der Schlucht aus erkennen wir oben auf der Klippe zwei Restaurants mit herrlicher Panorama-Aussicht. Wir steuern gleich das erste an, es sieht sehr gemütlich und einladend aus. Wir nehmen Platz, bekommen die Karten, und dann passiert nichts mehr, gar nichts. Zwei Kellner unterhalten sich, schauen ins Handy und strafen uns mit Missachtung. Okay, wir geben ihnen noch fünf Minuten. Als diese verstrichen sind, stehen wir auf und gehen. Ich frage die Dame, die uns die Karten gebracht hat, noch im Hinausgehen auf Englisch, ob sie uns nicht bedienen möchte, aber offensichtlich versteht sie mich nicht oder will mich nicht verstehen. So ziehen wir weiter ins nächste Restaurant.

    Hier sind wir die einzigen Gäste, werden aber sehr herzlich und zuvorkommend begrüßt. Der Kellner spricht kein Englisch, er bringt uns die Karten, und wir möchten mal einen armenischen Wein probieren. Wir bestellen einen White Wine und ich von der alkoholfreien Getränkekarte ganz mutig „Rural Tan“.

    Am Ende bekommen wir Rotwein und eine Art Trink-Joghurt, davon aber gleich anderthalb Liter! Wir müssen beide so lachen und schauen mal, was wir davon schaffen werden. Je länger wir sitzen, desto schöner wird die Landschaft. Eigentlich müssten wir noch bis kurz vor Sonnenuntergang hierbleiben. Es ist einfach traumhaft schön! Aber leider liegt unser heutiges Hotel in Jerewan.
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