• Uta Vogel
  • Uta Vogel

Womo-Tour Frankreich-Spanien

Die Pyrenäen waren schon lange für uns Sehnsuchtsort, und jetzt wurde es endlich wahr. Wir sind in den Sommerferien gefahren, was vielleicht nicht ganz der ideale Zeitpunkt war, an den Küsten zu voll und meist zu heiß, aber traumhaft schön! Read more
  • Radtour um den Süden der Île de Ré

    July 29, 2024 in France ⋅ ☀️ 25 °C

    Auch heute ist es für unsere Begriffe viel zu heiß, doch was wir uns vorgenommen haben, ziehen wir in der Regel auch durch. So strampeln wir teilweise ziemlich erschöpft, mit heißem, hochrotem Kopf die 42 km über die südliche Insel und freuen uns über jeden kleinen Zwischenstopp, am allerliebsten im Schatten. Wir hoffen für die nächsten Tage inständig auf kühleres Wetter und ich sehne mich tatsächlich etwas nach dem herrlich erfrischenden feinen Niesel-Regen, den wir in Orléans hatten.Read more

  • Meeresfrüchte im Ré Ostréa

    July 29, 2024 in France ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir können nicht anders, das erste einladende Restaurant mit frischen Meeresfrüchten auf der Strecke ist unseres. Man sitzt herrlich mit Blick aufs Meer, im Schatten genießen wir die frische Brise und werden sehr herzlich bedient. Auch danach hätte es entlang der Strecke noch einige weitere Probier-Stationen gegeben, aber das konnten wir ja nicht ahnen.Read more

  • Saint-Martin-de-Ré

    July 29, 2024 in France ⋅ ⛅ 28 °C

    Als historische Hauptstadt der Île de Ré und dank seines unvergleichlichen maritimen Charmes ist Saint-Martin-de-Ré gleichermaßen sehens- und liebenswert.

    Rund um seinen Hafen angelegt und von seiner durch den berühmten und überaus fleißigen Baumeister Vauban befestigten Stadtmauer geschützt, ist es ein Ort der Sommerfrische, der Kultur und der ausgedehnten Restaurant-Szene.

    Hier bergen die kleinen Gässchen zahlreiche historische Kulturschätze der Insel: die Vinaterie, ein Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, das Hôtel de Clerjotte im Renaissance-Stil oder auch die Zitadelle, von der aus einst die Gefangenen in ihre Straflager aufbrechen mussten. Wir erleben ein belebtes Stadtzentrum mit geschichtsträchtigen Gebäuden und einem urigen Hafen für Fischer und Freizeitsegler.

    Die Geschichte von Saint-Martin-de-Ré: Saint Martin ist bereits im 10. Jahrhundert ein Dorf und im Mittelalter ist der Hafen als Stadtkern mit Handwerkern, Verkäufern und Händlern bevölkert, die Wein und Salz exportieren und Getreide und Holz importieren.

    Die kommerzielle und strategische Bedeutung von Saint-Martin-de-Ré rückt das Dorf in den Mittelpunkt diverser Begierden. Eine erste dreimonatige Belagerung im Jahr 1627 durch den Herzog von Buckingham bringt den königlichen Festungsbaumeister Vauban dazu, zwischen 1681 und 1685 die Befestigungsanlagen und die Zitadelle zu errichten und gleichzeitig den Hafen und die Meeresfront auszubauen. 1696 wird die Stadt abermals von einer englisch-holländischen Flotte angegriffen, wobei zahlreiche Häuser zerstört und die Kirche beschädigt werden.

    Im 18. Jahrhundert folgt eine Phase des Wohlstandes, in der in verschlungenen, engen Gassen, vom Wind geschützt, schöne bürgerliche Häuser errichtet wurden. Von 1874 bis 1938 wird Saint-Martin zum Sammelort für Sträflinge, bevor sie nach Neukaledonien und vor allem Guyana weitergeschickt wurden.

    Heute ist die Kommune mit ihren 2700 Einwohnern und ihrer reichen historischen Vergangenheit für uns der schönste Ort auf der Insel mit zahlreichen Restaurants, Terrassen und Bistros sowie um Dekorations-, Konfektionskleidungs- und Souvenirläden.
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  • Port de la Flotte

    July 29, 2024 in France ⋅ ⛅ 28 °C

    Der nächste Ort La Flotte gefällt mit seinem authentischen Charme und seiner idyllischen Umgebung. Diese ehemalige kleine Kaufmannsstadt gehört heute übrigens zu den schönsten Dörfern Frankreichs, denn sie verfügt über ein außergewöhnliches, historisches und kulturelles Erbe. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören u. a. die Kirche Sainte-Catherine, die Abtei Les Châteliers und das Fort la Prée. Wir streifen den Ort nur ganz kurz und fahren der Hitze wegen lieber weiter.Read more

  • Leckeres Abendessen beim Italiener

    July 29, 2024 in France ⋅ ☀️ 25 °C

    Zurück im Campingplatz gibt’s erst einmal eine eiskalte Dusche und danach eine ausgiebige Siesta.

    Auf park4night wurde der Italiener auf unserem Campingplatz mehrfach gelobt, also statten wir ihm heute Abend einen Besuch ab. Es handelt sich um ein familiengeführtes Unternehmen, das Vater, Sohn und Tochter führen. Papa ist Deutsch-Italiener und ursprünglich in Bremen Zuhause, er hat sich nach der Trennung von Mama in eine Deutsch-Französin verliebt, die hier auf der Insel einen ayurvedisches Massagesalon führte und so kam vor 8 Jahren Papa hierher und nach und nach auch die Kinder. Die Tochter spricht vier Sprachen und begrüßt uns herzlich, das Essen wird frisch zubereitet und ist hausgemacht. Wir kommen mit deutschen Tischnachbarn ins Gespräch, die Frankreich schon sehr intensiv mit dem Wohnmobil bereist haben und auch schon in den Pyrenäen waren. So haben wir einen sehr schönen Abend.Read more

  • Militärisches Rochefort

    July 30, 2024 in France ⋅ ☁️ 27 °C

    Am nächsten Morgen verlassen wir die Insel und fahren in knapp einer Stunde nach Rochefort. Wir haben zentrumsnah geparkt, die Räder ausgepackt und sind losgezogen, eigentlich nur um die Innenstadt zu erkunden. Der zentrale Platz ist sehr schön angelegt, umgeben von vielen ehemals militärischen Gebäuden.

    Am Ufer der Charente gelegen hat die Stadt viele Zeugen aus ihrer glorreichen, von der Seefahrt geprägten Vergangenheit bewahrt. Diese prestigeträchtige Stadt, die von Colbert auf Initiative Ludwigs XIV. gegründet wurde, verdankt ihre Berühmtheit in erster Linie ihrem Militärarsenal, in dem in zweieinhalb Jahrhunderten 550 Schiffe gebaut wurden.

    Hier wurde beispielsweise die Hermione gebaut, die legendäre Fregatte, die den Marquis de La Fayette beförderte. Ihr atemberaubender Nachbau, der dank eines Vereinsprojekts mit den Materialien und Techniken der damaligen Zeit gebaut wurde, wurde 2015 nach 18 Jahren Arbeit fertiggestellt. Heute fasziniert dieser Ort kleine und große Besucher gleichermaßen.

    Die königliche Seilfabrik, die in einem 374 Meter langen, prachtvollen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist, ist ein bedeutender Ort der Seefahrtsgeschichte von Rochefort. Diese Manufaktur, in der Seile für die königliche Marine hergestellt wurden, beherbergt heute das Internationale Meereszentrum.

    Das Nationale Marinemuseum befindet sich im Stadthaus Cheusses, einem der ältesten Gebäude der Stadt. Zu sehen sind dort etwa hundert Modelle und Sammlungen über die Geschichte des Arsenals. Die ehemalige Marinemedizinschule, die 1722 gegründet wurde, war die erste Schule der Welt, die Chirurgen ausbildete, die auf Kriegsschiffen mitfuhren.

    Wir kommen heute in der Hoffnung, in das ein oder andere Museum einzutauchen und uns dort abzukühlen. Doch wir hatten glücklicherweise die Räder dabei und haben uns am Ende für eine Entdeckungstour durch die Stadt und in ihre Umgebung entlang der Charente auf dem Euro-Velo 1 entschieden, das hat sich wirklich gelohnt, wie wir finden!
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  • Die Corderie Royale

    July 30, 2024 in France ⋅ ☁️ 30 °C

    Das „Versailles auf See", die Corderie Royale, bzw. die königliche Seilerei zeugt mit ihrer Architektur von der Größe und der Macht Ludwigs des XIV. im 17. Jahrhundert; sie ist länger, als der Eiffelturm hoch ist.

    Die Königliche Seilerei wurde zwischen 1666 und 1669 erbaut und belieferte die königliche Marine und ihre Schiffe mit Seilwerk - und das für die kommenden drei Jahrhunderte. Aber das erste und wichtigste industrielle Gebäude des Marinearsenals von Rochefort konnte den Fortschritt nicht aufhalten: es fiel dem Aufkommen von Stahlseilen und Dampfmaschinen zum Opfer. Im Jahr 1862 wurde die Herstellung von Seilen eingestellt. Danach wurde das Gebäude für verschiedene Tätigkeiten genutzt. Als das Marinearsenal von Rochefort 1927 aufgegeben wurde, schloss auch die Seilerei endgültig ihre Türen.

    Verlassen und vergessen in dieser Militäranlage, deren Zugang für die Öffentlichkeit untersagt war, wurde die Königliche Seilerei 1944 von deutschen Truppen in Brand gesetzt. Ohne die Unterstützung von Admiral Dupont, dem es gelang, sie unter Denkmalschutz zu stellen, wäre sie vielleicht völlig zerstört worden. Was für ein großes Glück für die Stadt!
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  • Le Pont Transbordeur - die Schwebefähre

    July 30, 2024 in France ⋅ ☁️ 30 °C

    Die Schwebefähre Rochefort ging im Jahr 1900 in Betrieb und ist das Werk des französischen Ingenieurs Ferdinand Arnodin. Seit dem Jahr 1976 ist das Bauwerk als Monument historique anerkannt.

    Sie ist ein Ingenieurbauwerk, das die beiden Ufer der Charente zwischen Rochefort und Échillais miteinander verbindet, ohne den Schiffsverkehr zum Marinearsenal und dem Hafen von Rochefort zu behindern. Sie ist die letzte ihrer Art in Frankreich. Auf jeder Seite der Charente befinden sich jeweils zwei stählerne Pylone von 68 m Höhe. Ein 175 m langer Brückenträger verbindet die Stützen in 50 m Höhe über dem Hochwasserstand. Eine von diesem Brückenträger abgehängte Gondel ermöglicht den Fahrgästen von einem Ufer an das andere zu gelangen. Wir haben gerade Glück und können erleben, wie die Fähre um 14:00 Uhr Fußgänger und Radfahrer auf die andere Flussseite befördert. Sie schwebt sehr ruhig über das Wasser hinweg.Read more

  • Brouage: der Stern im Sumpf

    July 30, 2024 in France ⋅ ☁️ 31 °C

    Zwischen Rochefort und der Île d’Oléron versteckt sich Brouage als zackiger Stern im Sumpf des Département Charente-Maritime. Unter dem hohen Himmel der südwestfranzösischen Atlantikküste grasen Pferde auf den salzigen Weiden im Schatten der Festungsmauer.

    Wer wie wir trotz allergrößter Hitze auf der Wehrmauer entlang geht, sieht die schnurgeraden Kanäle, bunte Holzhütten, flache Kähne und unzählige Taschen und Körben (poches) aus Polyethylen am Boden: Brouage ist heute eine Hochburg der Austernzucht.

    Das weiße Gold: Die Salzgärten im Marais de Brouage betrieben einst die Mönche der Prioratskirche Saint-Hilaire. Bereits im Mittelalter bedeckten die Salzgärten mehr als 8.000 Hektar. Salz galt damals als weißes Gold und war das einzige Mittel, um Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Käse haltbar zu machen.

    Brouage stieg zur Salzkammer Frankreichs auf und versorgte Nordeuropa. Das Salz aus Brouage war besonders beliebt bei den Kabeljaufischern, die vor Neufundland den begehrten Speisefisch jagten. Damals wurden in Brouage während der Saison täglich 200 Schiffe aus ganz Frankreich, aber auch aus den Niederlanden, England und Skandinavien abgefertigt.

    Richelieus Festung: 1627 wurde Kardinal Richelieu der Gouverneur von Brouage. Während der Belagerung von La Rochelle (1627/28) hatte er dort Schutz gefunden. Von seinem Sitz aus konnte er das geschäftige Treiben im Hafen betrachten – und den Schiffsverkehr zwischen dem Festland und der Île d’Oléron kontrollieren.

    Brouage galt damals als uneinnehmbar. Auf seine 4000 Einwohner kamen, je nach politischer Lage, 500 bis 2000 Soldaten der Garnison.
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  • Die Île d’Oléron

    July 30, 2024 in France ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach der Überquerung des Viadukts erreichen wir die größte französische Insel an der Atlantikküste, die gleichzeitig auch die südlichste ist. Die 32 km lange und 8 km breite „leuchtende Insel“ ist bekannt für ihre herrlich feinen Sandstrände, ihre bezaubernde Natur und ihr reiches Kulturerbe. Auf dem Programm sollten Wanderungen oder Radtouren, Spaziergänge am Meer, Ausflüge oder Entspannung stehen. Wäre es nur nicht so heiß und schwül.

    Die Oleron ist eine Insel des Lichts, die reich an Farben und Kontrasten ist. Es ist selten, dass man eine solche Vielfalt auf so engem Raum sieht. In nur wenigen Kilometern gelangt man von einem Badeort zu einer Austernzucht, von einem Kiefernwald zu einer Moorlandschaft und von einem feinen Sandstrand zu einer Felsenküste. Am bekanntesten ist die Insel Oleron wahrscheinlich für ihre natürliche Wildheit.
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  • Entdeckungstour nach Le Château-d’Oléron

    July 30, 2024 in France ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir haben uns für 15,50 € auf dem Wohnmobilstellplatz eingebucht, packen die Räder aus und radeln los in die Festungsstadt (bevor ihr fragt: Vauban wars) Le Château-d’Oléron, die wir schon nach 5 Minuten erreichen. Hier gibt es einen kleinen Badesee, in dem ordentlich was los ist, mächtige Festungsanlagen, kunterbunte Fischerhütten, heute auch Flohmarkt und das in der Hochsaison übliche Treiben und Flanieren.Read more

  • Fischerhafen von Le Château d‘Oleron

    July 30, 2024 in France ⋅ ⛅ 28 °C

    Aufgrund der Lage ist Le Château-d’Oléron zugleich ein bedeutender Hafen der Austernzüchter. Seit der Römerzeit werden hier Austern gezüchtet. Seit dem 19. Jahrhundert werden sie in speziellen Klärbecken gereinigt und verfeinert. Dazu wurden zunehmend auch die früheren Becken für die Salzgewinnung verwendet. Hier erhalten die Austern durch die mikroskopische Alge Navicula ostrearia ihren besonderen Geschmack und ihre charakteristische smaragdgrüne Farbe.

    Die ehemaligen Hütten der Austernzüchter im pittoresken Hafen werden mittlerweile als kunterbunte Künstlerateliiers und Souvenirshops genutzt.
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  • Abendessen im À la Pêche aux Moules

    July 30, 2024 in France ⋅ ☀️ 28 °C

    Das Restaurant haben wir über Google und die durchweg positiven Rezessionen entdeckt. Die Muscheln gehören zu den Besten, die wir je gegessen haben. Die Pommes sind hausgemacht, knusprig und ebenfalls super lecker! Wir waren die zweiten Gäste, die am Tresen ihr Essen bestellt haben, daher waren wir einigermaßen überrascht, dass alle Getränke in Pappbecher und die Muscheln in Aluschschalen serviert wurden. Das wirkt etwas befremdlich in der heutigen Zeit.

    Wir kommen ins Gespräch mit unseren deutschen Nachbarn, die inzwischen schon zum dritten Mal da sind und einem französischen Ehepaar, das eigentlich aus Saint Die in den Vogesen stammt und ein Ferienhaus hier im Ort hat. Sie lieben ihre Insel und geben uns einige Tipps, vielen lieben Dank dafür!
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  • Fahrradtour im Süden der Île d‘Oléran

    July 31, 2024 in France ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einem kleinen Frühstück im Wohnmobil machen wir heute eine Fahrradtour im wunderschönen und sehr abwechslungsreichen Süden der Île d‘Oléran.

    Es geht zunächst durch ehemalige Sümpfe, vorbei an verträumten Häusern, durch schattenspendende Wälder, vorbei an windschiefen uralten Bäumen zu einem erfrischenden Badestopp im Atlantik. Herrlich das Wasser!

    Zurück geht es quer über die Insel durch Sumpflandschaften zu der Route d‘huitre mit vielen Austern-Fischereien und Probierstationen.
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  • Radtour auf dem EV1 bei Royan

    July 31, 2024 in France ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir haben ja noch einiges vor uns auf unserer Reise, daher verabschieden wir uns nach zwei Tagen schweren Herzens von der bezaubernden Insel. In einer knapp 45-minütigen Fahrt erreichen wir die Küste bei Royan. Dank park4night haben wir zentrumsnah und kostenfrei geparkt und haben sogar entfernten Meerblick. Mein so sehr geschätztes Komoot schlägt uns eine wunderschöne Radtour entlang der Küste vor. Als wir losfahren, haben wir noch keine Ahnung, dass 20 ganz wunderbare, abwechslungsreiche und sehr kurzweilige Kilometer direkt an der Küste und durch wunderschöne Villenviertel auf einer Teilstrecke des Euro Velo 1 vor uns liegen. Es geht immer wieder durch einzelne, von Steilküsten gesäumte Buchten, vorbei an den für diese Region so typischen Fischerhäusern.Read more

  • Fahrt nach Bordeaux entlang der Gironde

    August 1, 2024 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Als wir heute Morgen in Royan aufbrechen, ist uns eigentlich noch gar nicht klar, wie der Tag laufen wird. Joe hat sich eine Strecke entlang der Gironde rausgesucht, die durch die leicht hügelig und überwiegend landwirtschaftlich genutzte Landschaft mäandert. Wir halten immer wieder an und machen kurze Fotostops, genießen die Aussicht und lassen uns einfach treiben.Read more

  • Postkartenidyll: Talmont-sur-Gironde

    August 1, 2024 in France ⋅ ⛅ 23 °C

    Helle Kalksteinklippen, kleine weiß getünchte Häuser, eine romanische Kirche aus Sandstein und tief unten die Fluten der Gironde: Talmont-sur-Gironde ist ein Bilderbuch-Ort. Und zur Hauptsaison im Sommer als eines der schönsten Dörfer Frankreichs ein Touristenmagnet, da lohnt es sich, wie wir, ganz früh am Morgen da zu sein. Wir hatten das kleine Städtchen noch fast für uns.

    Die romanische Kirche Sainte-Radegonde. Sainte-Radegonde ist niemand anderes als die heilige Radegunde, die um 520 n. Chr. in Thüringen geboren wurde. Sehr früh wurde sie Vollwaise. Daher wuchs sie mit ihren beiden Brüdern am Hofe ihres Onkels, König Herminafried, auf. Nach der Schlacht an der Unstrut, die die Thüringer gegen Chlothar I. verloren, wurde sie im Jahr 531 an die Somme verschleppt und neun Jahre später gegen ihren Willen mit dem Frankenkönig verheiratet. Bei Hofe lebte sie sehr asketisch. Sie ließ die Fleischschüsseln vorbeigehen und ernährte sich ausschließlich von Gemüse. Er habe sich eine Nonne genommen, spottete der Hof, als die Ehe kinderlos blieb.

    Radegundis entzog sich dem Hofleben. Sie widmete sich lieber den Armen und Kranken – und floh ins Kloster. Als Diakonin gründete sie 558 n. Chr. mit der Abtei zum Heiligen Kreuz das erste Frauenkloster Europas. Im 9. Jahrhundert heiliggesprochen, entstanden in Frankreich rund 150 ihr geweihte Kirchen. Auch in England, in Kanada, sogar im Kongo bauten man ihr zu Ehren Kirchen. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Abteikirche Sainte-Croix de Poitiers. Dort gedenkt man alljährlich am 13. August der Schutzheiligen der Weber und Töpfer.
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  • Mittagessen in Bourg

    August 1, 2024 in France ⋅ ⛅ 28 °C

    Allmählich macht sich bei uns der Hunger bemerkbar und TripAdvisor empfiehlt uns das Cuisine & Dependance. Nachdem wir die letzten zig Kilometer weit und breit kein Restaurant gefunden haben, sind wir überaus froh und dankbar, dass dies heute geöffnet ist.

    Ein eigentlich recht großes Restaurant, noch ohne Gäste, aber mit äußerst freundlicher Bedienung und wie sich noch rausstellen wird, mit herausragender Küche und hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis. Wir genießen ein fantastisches Tunfisch-Tartar vorweg, leckeres Risotto mit Gambas und Rindfleisch mit Pesto und Parmesan. Sehr lecker! Schade, nur, dass hier - wie bedauerlicherweise so oft in Frankreich - Raucher leider keine Rücksicht darauf nehmen, ob ihre Tischnachbarn gerade das Essen serviert bekommen. Wir schlagen unsere Gastgeberin vor, darüber nachzudenken, getrennte Bereiche für Raucher und Nichtraucher auf der Terrasse anzubieten. Uns würde es jedenfalls beglücken und sie findet die Idee eigentlich auch gar nicht schlecht
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  • Erkundungs-Fahrt durch Bordeaux

    August 1, 2024 in France ⋅ ⛅ 29 °C

    Als wir Bordeaux erreichen, bedauern wir ein wenig, dass wir von Royan aus nicht die Fähre auf die andere Fluss-Seite genommen haben, denn dort hätten wir einige der ganz großen Weingüter besuchen können. Doch jetzt ist es leider zu spät dafür. Auf park4night wird gewarnt, dass es auf dem Parkplätzen von Bordeaux sehr turbulent zugehen soll. In Rezession wird berichtet, dass Diesel geklaut, Laptops entwendet oder vor den Fahrzeugen mit Drogen gehandelt werde. So parken wir zur Sicherheit ziemlich außerhalb und nehmen einige Zusatzkilometer mit dem Fahrrad gerne in Kauf. Die Stadt mit dem Rad zur erkunden ist eine sehr gute Entscheidung, sie ist unheimlich weitläufig und man bekommt so doch sehr viel zu sehen.Read more

  • Jardin Public in Bordeaux

    August 1, 2024 in France ⋅ ⛅ 29 °C

    Der sehr schöne und einladende öffentliche Garten beherbergt ein Arboretum, eine Bibliothek und ein Naturhistorisches Museum. Es gibt viele Attraktionen für Kinder: Puppentheater, Schaukeln, Spielplätze, ein historisches Karussell oder Cafés und Restaurants. Es ist immer wieder schön zu sehen und zu erleben, wie Menschen solche Erholungsangebote gerne annehmen. Unter den Bäumen und im Gras wird gepicknickt oder Siesta gehalten.Read more

  • Monument aux Girondins

    August 1, 2024 in France ⋅ ⛅ 29 °C

    Das Monument aux Girondins auf der Place des Quinconces in Bordeaux erinnert an die Abgeordneten der Gironde, die während der Französischen Revolution Opfer des Terrors wurden. Es handelt sich um eine Gedenksäule im Stil des Historismus, die von reich ausgestalteten allegorischen Figurengruppen umgeben ist. Das Denkmal stammt aus den Jahren 1894 bis 1902. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die in Metall gegossenen Figurengruppen am Fuß der Säule abmontiert, um eingeschmolzen zu werden. Sie tauchten jedoch nach dem Ende der deutschen Besatzung wieder auf und bilden seit 1983 wieder einen Teil des Denkmals.Read more