• Peter Winker
  • Peter Winker

Auszeit Sizilien/ Cran Canaria

En 31-dags äventyr från Peter Läs mer
  • Resans start
    1 mars 2024
  • Angekommen in Giardini Naxos 🙏🏻

    1 mars 2024, Italien ⋅ ☁️ 11 °C

    Habe erst mal das Apartment bezogen und bin gleich 50 m unterhalb in eine Pizzeria. Hier trifft sich die ganze einheimische Jugend. Total cool, laut und die Pizza schmeckt lecker 🍕😊🙏🏻 Dann erst einmal auspacken. Morgen wird das Wetter schön. Ich denke, ich werde erst einmal die Gegend erkunden und sicher Taormina einen Besuch abstatten.Läs mer

  • Wanderung zum Monte Veneretta

    3 mars 2024, Italien ⋅ ☀️ 15 °C

    Mit dem Vorhaben, das schöne Wetter zu nutzen bin ich die große Tour direkt aus Giardini Naxos hoch zum Monte Veneretta gelaufen, über Taormina und Castelmola. Leider hing oben am Gipfel eine dicke Wolke und so war mir die meiste Zeit die Sicht auf den heute eigentlich freien Ätna verwehrt. Zum Glück hatte ich die Chance schon in Taormina genutzt und ein paar Bilder von diesem majestätischen Koloss gemacht. Am Ende war die Tour länger als gedacht und nach 24 km und knapp tausend Höhenmetern war ich froh, wieder in Giardini angekommen zu sein. Mein rechtes Knie hat es mir allerdings nicht gedankt.Läs mer

  • Isola Bella und Castiglione di Sicilia

    4 mars 2024, Italien ⋅ ☁️ 13 °C

    Nachdem ich mir gestern mein ohnehin schön lädiertes Knie etwas zu sehr überbeansprucht hatte, war heute nur eine Tour mit dem Auto möglich. Vormittags war ich am wunderbaren Strand vor der Isola Bella, die wohl sicher einem sizilianischen Mafiosi gehört(e). Nach einer kleinen Stärkung in Giardini war dann der Plan, zur Alcantara Schlucht zu fahren. Aber irgendwie habe ich die falsche Adresse eingegeben und so dauerte die Fahrt länger, als gewollt. Zwischendurch erschien mir die pittoreske Stadt Castiglione di Sicilia am Horizont. Wie ein überdimensionaler Adlerhorst prangt sie auf dem Berg. Ein wenig Anmutung von mittelalterlichen Neubaublocks hat es zwar auch, aber Alles in Allem sehr eindrucksvoll. Die Schlucht habe ich dann ausgelassen, weil mir A mein Knie immer noch schmerzte und B das Ganze dort eine totale Touri Veranstaltung ist. Zurück in Giardini wurde ich noch von einem schönen Abendpanorama von Taormina belohnt.Läs mer

  • Catania

    5 mars 2024, Italien ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Tag begann mit Regen. Da mein Knie immer noch nicht besser ist, habe ich mich gegen eine Wanderung und für einen Städtetrip nach Catania entschieden. Mit dem Zug ging es von Taormina-Naxos in die 300.000 Einwohner zählende zweitgrößte Stadt Siziliens. Catania erwartete mich dann mit wechselhaftem Wetter, einem ausgesprochen morbiden Charme und viel altertümlicher Architektur. Zuerst bin ich zum bekannten Fischmarkt, Pescheria di Catania, der aber leider schon im Aufräumen begriffen war. Dennoch ist diese Area sehr typisch für Catania und definitiv einen Abstecher wert. Vorbei an Gemüseständen und mit einer kleinen Stärkung mit extrem leckeren Burger mit Käse und Tomaten und einem guten Messina Bier habe ich dann die Altstadt erkundet. Aber seht wie immer selbst.

    PS: Bei den Bildern über die Stadt von der Kuppel der Badia di Sant'Agata ist hinten rechts am Horizont eigentlich der riesige Ätna zu sehen. Leider war er in dramatische Wolken gehüllt, was aber nicht minder spektakulär aussah.
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  • Taormina

    6 mars 2024, Italien ⋅ ☀️ 15 °C

    Taormina hat mich dann doch noch einmal gelockt. Das Wetter war fantastisch und ich dachte mir, bevor ich lange im Auto sitze, fahre ich ins Nachbardorf, wenn man schon so einen schönen Ort vor der Haustür hat. Nach einem Bummel durch die wunderbaren Gassen bin ich dann irgendwie im "Café Wunderbar" direkt auf der Piazza IX Aprile bei dem einen oder anderen Glas Vino Bianco hängen geblieben. Besseres war an diesem Tag definitiv nicht zu erleben. Rechts von mir der gewaltige, schneebedeckte Ätna und vor mir das scheinbar unendliche und türkisfarbene Ionische Meer.Läs mer

  • Ortigia - Syrakus

    7 mars 2024, Italien ⋅ ☀️ 18 °C

    Syrakus - dieser Name klingt schon so geheimnisvoll. Also habe ich mich auf den Weg gemacht, um diese Stadt an der Südostküste mit den griechischen Einflüssen zu erkunden. Da ich aber nur begrenzt Zeit hatte, habe ich mich für den vorgelagerten Stadtteil Ortigia entschieden, sollte er doch der schönere sein. Und tatsächlich verzaubert Ortigia den Besucher schnell mit seinen schmalen Gässchen, den vielen kleinen Restaurants und der beeindruckenden
    Cattedrale metropolitana della Natività di Maria Santissima, der Kathedrale von Syrakus, die auf der Piazza Duomo, steht. Ein kurzer Abstecher zum Castello Maniace und vorbei war sie wieder, die kurze Geschichtsstunde.
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  • Catania - Fischmarkt

    8 mars 2024, Italien ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Pescheria di Catania, der Fischmarkt von Catania hat es mir doch irgendwie angetan. Dieses bunte und quirlige Treiben, der dezente Fischgestank :) an jeder Ecke und die irgendwie schon ziemlich einzigartigen Straßen mit ihren Gemüsehändlern sind ein Eldorado für jeden Fotografen. So habe ich mich wieder einmal ausgelassen, unterschiedlichste Menschen in ihren ganz eigenen Situationen heimlich oder auch direkt zu fotografieren und versucht, diese besondere Stimmung einzufangen. Daneben muss ich immer wieder die Häuserzeilen mit ihrem morbiden Charme einfangen. Wenn man die schmiedeeisernen Geländer der Balkone sieht, kann man nur erahnen, dass dies mal eine wohlhabende Stadt gewesen sein muss. Lange ist es offenbar her...Läs mer

  • Umzug nach Santa Flavia

    9 mars 2024, Italien ⋅ ☁️ 19 °C

    Einmal quer über die Insel ging es heute. Ziel war Santa Flavia bei Palermo. Gut 200 km durch das Landesinnere Siziliens. Die Landschaften wechselten sich ab. Vom vulkanisch geprägten Umland des Ätna, vorbei an grünen Bergen, die fast an Schottland erinnerten, bis dann endlich wieder das Meer auftauchte. Die Küste ist wirklich sehr schön, hohe Berge rund um Palermo am Horizont, aber leider etwas viel Industrie und Anlandehäfen für Öl und Gas in Termini Imerese. Die neue Ferienwohnung in S.Flavia ist aber sehr schön und so erwartete ich den Abend, als ich Milla vom Flughafen in Palermo abholen konnte. Sie besucht mich nämlich für eine Woche.

    Unterwegs musste ich doch einmal anhalten, als das schöne Centuripe am Horizont auftauchte.
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  • Cefalù

    10 mars 2024, Italien ⋅ ☁️ 19 °C

    Der Tag begann mit einer großen Wolke, die irgendwie nichts verschwinden wollte. dennoch machten wir uns auf den Weg nach Cefalu, diesem wunderschönen Städtchen an der Nordküste Siziliens. Sie ist bekannt für ihre normannische Kathedrale, ein festungsähnliches Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert mit aufwändigen byzantinischen Mosaiken und imposanten Zwillingstürmen. Mit seinem herrlichen Strand und dem charmanten Stadtzentrum hat Cefalù alles, was man sich von einem Urlaubsort wünschen kann. Gut vorzustellen, dass das Küstenstädtchen zu den beliebtesten Destinationen auf Sizilien gehört und im Sommer sicher regelrecht überflutet von Touristen sein muss. Die wunderschöne Kathedrale, die charmanten Gassen und Plätze und die zahlreichen Geschäfte und Restaurants suchen Ihresgleichen. Wir haben den Aufstieg zum Rocca di Cefalù genommen und die Stadt von oben begutachtet. Toll wie sich die Häuser aneinanderschmiegen und die Dächer fast ineinander übergehen. Dahinter das azurblaue Meer, was will man mehr ?Läs mer

  • Palermo

    11 mars 2024, Italien ⋅ ⛅ 16 °C

    Wenn man in Sizilien ist, darf Palermo nicht auf der Reiseroute fehlen. Verbindet man mit diesem Ort doch das typische Sizilien, ein bisschen Kriminalität, Handtaschendiebstähle, Mafia, chaotische Strassen, herunter gekommene Strassen und enge Gassen, in die man sich nicht hineingetrauen mag. Aber abgesehen von diesen eher negativen Klischees entpuppte sich Palermo als eine Stadt mit einem wunderschönen Kern, aufregender Architektur und charmanten Menschen auf dem Mercato di Ballarò. Höhepunkt neben dem verrückten Markttreiben, auf dem es alles mögliche zu essen gab, war die wunderschöne Kathedrale von Palermo, eine architektonisch vielfältige Kirche aus dem 12. Jh. mit 4 Glockentürmen, auf deren Dach man steigen konnte, um die Stadt von oben zu sehen. Daneben waren wir noch in den Katakomben von Cappucini - der alten Kapuziner Gruft mit ihren über 1.500 Mumien. Ein wirklich schauderhafter Anblick. Man durfte aus Respekt vor den Toten keine Fotos machen. Schaut es euch bei einem Besuch von Palermo selbst an. Ein Zombiefilm ist harmlos dagegen :)Läs mer

  • S. Flavia - Archeological Area Solunto

    12 mars 2024, Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    Der Tag begann sonnig. Nach einem kurzen Besuch des hauseigenen Strandes unserer Unterkunft machten wir uns auf den Weg zum Archeological Area Solunto. Solunto, die Felsenstadt, von den Karthagern gegründet.

    Solunto wurde im 4. Jh. v. Chr. von den Karthagern gegründet und verblieb über hundert Jahre lang unter ihrer Kontrolle. Bereits im 19. Jh. hatten Ausgrabungen einen Teil der Stadt ans Licht gebracht; 1952 wurden sie wieder aufgenommen und in den folgenden Jahren weitergeführt. So wurde ein beträchtlicher Teil der Stadt wieder sichtbar gemacht, an dem sich das um die Mitte des 4. Jh. v. Chr. ganz neu organisierte Stadtgefüge ablesen lässt.
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  • Capo Zafferano und Kathedrale Monreale

    13 mars 2024, Italien ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Beginn dieses sonnigen Tages machten wir uns auf den Weg zum Capo Zafferano, das neben seiner natürlichen Schönheit auch noch einen wohl intakten, aber verlassenen Leuchtturm beheimatet. Von hier hat man einen schönen Ausblick zum Golf von Palermo. Über das Küstenörtchen Astra ging es zum heutigen Hauptziel , dem "Dom von Monreale, ein mystischer Ort zwischen Legende und Wirklichkeit." So beschreibt es der Reiseführer. Dieses in der ganzen Welt bekannte Baudenkmal zeigt keinen einheitlichen Stil; vielmehr vereinigen sich hier verschiedene Vorlieben, die einerseits auf die Architektur Nordeuropas, andererseits auf die arabische Baukunst verweisen. Besonders bemerkenswert ist der schier grenzenlos wirkende Innenraum mit seinen fantastischen, mit Gold unterlegten Mosaiken und seinem Grundriss eines lateinischen Kreuzes, interessanterweise vom deutschen König "Wilhelm d. Gutem" errichtet. Den Abend verzauberte uns ein unbeschreibliches Wolkenschauspiel über die Meer.Läs mer

  • Palermo

    14 mars 2024, Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute ging es noch einmal mit dem Zug nach Palermo. Über den bunten und hektischen Markt von Ballaro gingen wir zur ebenso belebten Innenstadt und besichtigten wieder einmal eine Kirche (davon gibt es hier übrigens mehr als genug) - Santa Caterina, von derem Dach uns ein beeindruckender Sonnenuntergang erwartete. Hinter der schlichten Außenfassade des Klosters Santa Caterina warten ein Innenhof mit plätscherndem Brunnen, eine Klosterkirche und eine Dachterrasse. Fast 700 Jahre lebten hier Nonnen des Dominikanerordens in Klausur und schufen sich ein kleines Paradies. Von hier oben hat man einen Überblick über die wichtigsten Monumente im Zentrum der Stadt, darunter die Fontana Pretoria.

    Fast daneben bilden die beiden aneinanderliegenden Kirchen Martorana und San Cataldo ein imposantes Duo. Perfekt inszenieren sie sich vor der Bergkulisse im Hintergrund. Auch diese Aussicht macht süchtig.
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  • Santa Flavia

    15 mars 2024, Italien ⋅ ⛅ 17 °C

    Vorletzter Tag - chillen am Strand der Spiaggia Kafara.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück mit frischen Brötchen von einem der unzähligen und super guten Bäcker hier haben wir den Tag ausnahmsweise mal mit Faulenzen verbracht. Ausschlafen, Brötchen und frische Orangen holen, Kaffee mit der Bialetti machen... das werde ich wohl am Meisten vermissen. Nach dem Frühstück waren wir am hauseigenen Strand und auch, wenn es im Wasser noch etwas frisch war, selbstverständlich im Meer. Die Wasserqualität ist ausgesprochen gut und mit Blick auf das Kap und die vielen kleinen Fischerboote draußen am Horizont eine wunderbare Sache.

    Morgen ist der Tag noch mal ziemlich vollgepackt, bevor es am Abend wieder nach Hause geht.
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  • Segesta

    16 mars 2024, Italien ⋅ ⛅ 16 °C

    Am Tag der Heimreise fuhren wir noch zu den Tempelanlagen von Segesta und nach Trapani. Während Trapani leider als (einzige) Enttäuschung gelten kann, waren die altgriechischen Tempelanlagen in Segesta durchaus sehenswert.

    Der Flug war dann unkompliziert und nach einer pünktlichen Landung in Nürnberg, haben wir dann noch den Zug nach Jena ( wo Milla wohlbehalten ausgestiegen ist) und Erfurt bekommen, so dass ich schlussendlich um 5 Uhr morgens wieder in Erfurt angekommen bin.

    Jetzt zwei Tage Pause und dann geht es am Dienstag früh wiederum von Nürnberg nach Cran Canaria. ☀️
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  • Maspalomas

    21 mars 2024, Spanien ⋅ ☀️ 22 °C

    Viel gibt es nicht zu erzählen. Das Hotel ist wirklich klasse und ausgesprochen riesig. Heute habe ich erst die andere Hälfte gesehen 😂 Der zweite Tag am Pool, Sport , faulenzen und Sonne. So war ja auch der Plan.

    Dennoch war ich heute mal kurz „draußen“ und habe die nähere Umgebung erkundet. Die Strandpromenade rund um den Faro de Maspalomas ist schrecklich, daher dauerte der Ausflug auch nicht lange. Zum Abend hin ergab sich noch ein schönes Motiv Richtung Berge. Es wird mich wohl bald da hinziehen ❤️
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  • Roque Nublo

    23 mars 2024, Spanien ⋅ ☁️ 10 °C

    Oder besser Roque Neblo, denn an diesem Tag empfingen mich die Berge mit unfreundlichem Wetter und vielen Wolken. Schon der gestrige Tag war durchwachsen mit leichten Regenschauern. Dennoch habe ich mir für 3 Tage ein Auto gemietet und beschlossen, das Inselinnere zu sehen. Dabei fiel mir wieder ein, dass ich vor fast genau 20 Jahren das letzte Mal hier war. Fataga, das süße kleine Dorf im Barranco de Fataga erinnerte mich an unsere erste Reise hier her. Der Duft von blühenden Zitronenbäumchen hat sich tief eingebrannt, die wundervollen Pinien mit ihren extrem langen Nadeln sind noch im Gedächtnis hängen geblieben. Je weiter man vom Meer weg fährt, desto schöner wird die Insel. Hohe Berge, tiefe Schluchten, die fast an den Grand Canyon erinnern, und die Vegetation nimmt zu. Die Pinien haben einen festen Stand in dieser unwirklichen, vulkanischen Landschaft. Es wird immer grüner, je weiter man hoch kommt. Oben am Pass zum Roque Nublo auf gut 1.700 m Höhe erwarten mich Nebel und Wolken. Dennoch wage ich den kurzen Trip zum wohl bekanntesten und mit 1.813 m dritthöchsten Berg Gran Canarias. Meine eigentliche Wanderroute muss ich aber nach einem kurzen Besuch des Roque wegen starken Regens abbrechen. So bleibt nur der erneute Versuch am morgigen Tag.Läs mer

  • Roque Nublo 2.0

    24 mars 2024, Spanien ⋅ ☁️ 13 °C

    Der nächste Tag erwartete mich dann wie erhofft mit freundlichem Wetter und so setzte ich mich wieder ins Auto und begab mich auf den Weg. Heute sollte es bei sonnigen Bedingungen klappen. Schon oben am ersten Pass, dem Mirador Astronómico de la Degollada de las Yeguas, auf ca. 480 m Höhe wurde ich mit einem herrlichen Weitblick belohnt. Oben am Mirador de la Goleta angekommen zeigte sich das Gebirge auch von seiner freundliche Seite und so konnte ich den Roque und meine geplante kleine Wanderrunde absolvieren. Herrliche Weitblicke über die Insel und mal angesehen davon, dass der Roque als touristisches Highlight an diesem Tag sehr gut besucht war, vollendeten die Runde zu einer absoluten Genusstour. Zum Schluss hin trübte sich das Wetter wieder etwas ein, aber an diesem Tag bin ich trocken wieder runter gekommen.Läs mer

  • Era de Mota - Canal de Riego

    25 mars 2024, Spanien ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Anfahrt war relativ lang und ich dachte schon, na ob sich das lohnt ? Die Ostküste Cran Canarias ist wirklich unschön und bis zum Start der Tour zuckelte es sich gut 1 h bis zum als Wanderparkplatz ausgeschriebenen Ort. Dort angekommen habe ich mich gleich zwei mal verlaufen, bis ich den Toureinstieg gefunden hatte. Dann wurde es aber besonders. Vorbei an riesengroßen Agaven, Kakteen und über Lapislazuli gefüllte Wege gelangte ich in der Schlucht an und wurde von meterhohem Schilf und einem fröhlich dahinplätschernden Bächlein begrüßt. Das Schilf war überall und teilweise konnte man nur gebückt oder durch Tunnel, die in das Schilf gehauen waren vorwärts kommen. Über Stock und Stein ging es vorwärts und es war wirklich schön und so unerwartet feucht. Das sonst so trockene Inselklima war hier gar nicht zu spüren und so ergab sich eine ganz spektakuläre Tour entlang des Bächleins, was zum Schluss (oder Anfang hin - da ich den Weg anders herum gegangen war) in einer Levada endete, die den Bauern wohl heute noch zur Bewässerung Ihrer Plantagen dient. Alles in allem eine sehr schöne Tour.Läs mer

  • Meloneras - Resümee

    31 mars 2024, Spanien ⋅ ☀️ 22 °C

    Letzter Tag der Reise... ich überlege schon die ganze Zeit,. was ich als Abschluss, als Resümee schreibe, aber so richtig fällt mir nichts ein. Was war das Schönste, was hat mich am meisten bewegt, was möchte ich das nächste Mal vermeiden? Was mache ich bei der nächsten größeren Reise anders ?
    Mein ursprünglicher Plan, in Sizilien zu starten und dann über Süditalien und die Toskana zurück zu fahren, hatte sich ja schnell durch mein lädiertes Knie zerschlagen. Das hatte mich anfänglich so eingeschränkt, dass ich mir in dieser Zeit ein sonniges Plätzchen mit viel Erholung, zwischendurch Sport und einfach auch mal abhängen gewünscht hatte. Zudem kam, dass mich die ersten Tage in Sizilien von den Eindrücken her doch ziemlich überfrachtet hatten und ich dachte, wenn das in Italien jetzt noch 2-3 Wochen so weiter geht, wird das am Ende auch keine erholte Auszeit. Die zweite Woche mit Milla war dann sehr schön, aber der Plan für den zweiten Teil schon gefasst. Auch wenn ich jetzt im Nachhinein nicht böse über 12 Tage am Pool in einem sehr schönen Hotel bin, so waren doch die ersten Tage auf Sizilien die wertvolleren. In der Rückschau bleiben natürlich immer die neuen Eindrücke, neuen Orte und Erlebnisse im Gedächtnis. Und Sizilien hatte wirklich viel davon zu bieten. Die Zeit am Pool ist dann doch eher verschwendet. Vielleicht hätte ich auf Cran Canaria noch mehr machen sollen, hätte vielleicht auch noch einmal den Standort wechseln sollen, so wie auf Sizilien..? Wer weiß...

    Für die nächste größere Reise- und ich habe ja noch 1 Monat angesparte Zeit - wird es auf jeden Fall etwas außerhalb Europas. Mit einem besseren Plan, einem unbekannten Ziel und dem Wissen, was ich beim nächsten Mal anders machen möchte. Vielleicht doch noch einmal Südamerika oder eben doch, wie ursprünglich geplant, Südostasien. Ja, das wird es sicherlich.

    Ich bin auf jeden Fall dankbar, dass ich mir diesen ersten Teil meiner Reise verwirklichen konnte und freu mich auf die nächste.
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    Resans slut
    31 mars 2024