• Reise nach Riga

    Dün, Letonya ⋅ 🌬 4 °C

    Direkt bei der Abreise war ich mir sicher, dass die Entscheidung, weiterzureisen, richtig war, weil Schneeregen über Nidda niederging. Eine halbe Stunde später zweifelte ich wieder, weil der Himmel stahlblau war und die Sonne provokant lachte. Als ich das Café verließ und mich der kalte Wind traf, wusste ich, dass es richtig sein würde, nach Riga zu fahren.
    Auf dem Weg dorthin hielt ich zweimal: Einmal in Palanga, was an sich nicht erwähnenswert ist; und dann noch im lettischen Liepaja, was ich ganz nett fand, weil es noch viel gibt aus dessen Blütezeit, des beginnenden 20. Jahrhunderts: Jugendstil und viele schmucke Holzvillen.
    In Riga hatte ich dann Polizeikontakt mit einer sehr netten Polizistin (und einem jungen Polizisten, der allerdings kein Wort sagte) und weiß jetzt: Wenn die Polizei einen mit Blaulicht auffordert, stehen zu bleiben, muss man sofort bremsen und darf nicht bis zur nächsten Nebenstraße fahren; man darf nicht aussteigen, sondern muss im Auto sitzen bleiben, bis die Polizistin kommt. Und man darf nicht auf der linken Spur mit 30 kmh fahren. Sie fuhren dann vor mir her, damit ich den Parkplatz des Hotels finden konnte, den ich gesucht hatte. Die Polizistin war sehr nett. Ich hätte ein Foto machen sollen
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