Joined November 2018 Message
  • Day23

    Australia, you wonderful!

    January 17 in Australia ⋅ ⛅ 25 °C

    Dieser Urlaub begann nicht wie andere Urlaube... denn natürlich haben wir uns vorab Gedanken gemacht. Brände überall und unglaubliche Hitze. Furchtbare Bilder und Horroszenarien. Doch Australien ist einfach verdammt groß und es lässt sich vieles nicht aus der Ferne beurteilen. Denn unsere Reiseroute hat uns von vielem ferngehalten und wir hatten sehr viel Glück. Vor allem mit dem Wetter. Auch wenn wir das spontan vielleicht nicht gleich zu schätzen wussten (sintflutartige Regenfälle im Outback, come on!) Doch wohin wir kamen, wurde es gerade kühler und der Rauch verzog sich. Was heute noch vernebelt für Flugausfälle gesorgt hat, war tags darauf wieder klar und rein. Und so haben auch wir die Brände „nur“ über die Medien miterlebt. Und sind dankbar dafür. Denn wir haben ein fantastisches Land entdeckt (zumindest den Ostteil): grandiose Landschaften und viel Natur (man fragt sich allerdings immer noch, was der eine oder andere Hügel so beherbergt, Ameisen, Termiten, Bienen), freundlichen Menschen (an der offizielle Anrede Darling, Honey und Love müssen wir uns aber noch gewöhnen), die aber hartnäckig auf der falschen Seite fahren, hippe Städte mit noch hipperen Bewohnern (Auffällig: der australische Mann trägt gerne Moustache... the 80ies are back!), kuschelige Tiere (auch wenn es Känguru-Skrotum als Schlüsselanhänger gab)... einfach unbeschreiblich und unvergesslich!
    Australia, you beautiful, Du warst sehr gut zu uns!
    Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day20

    Fraser Island: Bingo, Dingo!

    January 14 in Australia ⋅ ⛅ 24 °C

    Teil 3 des Insel-Hoppings an Australiens Ostküste führt uns nach Fraser Island, einer der größten Sand-Inseln der Welt. Überraschenderweise ist der Sand aber sehr bewachsen und sehr hügelig, wie wir bei unserem Ausflug im Bus feststellen müssen. Sehr zum Verdruss unserer mehrheitlich deutschen Mitreisenden werden wir ordentlich durchgeschüttelt auf unserer Tour zu den schönsten Spots der Insel. Und derer gibt es etliche: Lake MaKenzie strahlt in weiß-türkis-blau mitten im Wald, im Regenwald stehen teils Jahrhunderte alte, riesige Bäume und der 75 Miles Beach lädt auch uns ein, Kilometer über Kilometer am Wasser entlang zu heizen - immer die Geschwindigkeitsbegrenzung einhaltend natürlich. Das ist vermutlich der einzige Strand an dem hierfür sogar Verkehrszeichen aufgestellt sind. Trotzdem entdecken wir aus dem Augenwinkel noch einen kleinen Dingo. Einen von ca. 300, die auf der Insel leben. Sieht süß aus, der kleine Wolf im Hundepelz. Noch ein Stopp am Wrack der Maheno, die langsam von den Gezeiten abgetragen wird, einmal die Füße im kühlen Süßwassernass von Eli Creek entsanden und schon werden wir wieder ins Resort geschaukelt, wo uns die Zikaden und Frösche gellend mit einer „La Ola“ empfangen.Read more

  • Day19

    Great Keppel Island - wooow!

    January 13 in Australia ⋅ ⛅ 27 °C

    Und wir dachten, Hamilton Island sei das Paradies... Nachdem wir gestern 500km insgesamt und davon 300 km geradeaus durch die Einöde gefahren sind (immer schön links, mit Schaltwagen, habe selten so oft die Scheibe gewischt...), sind wir gegen Spätnachmittags in Rosselyn Bay bei Yeppoon angekommen. Und da war außer unserem Hotel erstmal irgendwie... nix. Noch nicht mal Sonne. Der Arsch der australischen Heide sozusagen. Als wir schon dachten, wir müssten verhungern, haben wir ein tolles Restaurant versteckt um die Ecke entdeckt. Gottseidank, denn nach dem Hochgefühl der letzten Tage war das schon fast die Grenze zur Depression.
    Also schwingen wir uns nach tollem Frühstück im tollen Restaurant und bei Naja-Wetter auf die Fähre nach Great Keppel Island. Immer noch etwas skeptisch, aber doch etwas zuversichtlicher, schließlich bläst uns der Wind um die Ohren. Und dann: WOW. Wir werden direkt an einem der 17 Inselstrände abgeladen und und müssen die letzten Meter durchs Wasser waten. Und stehen auf einem quasi leeren weißen Sandstrand, vor uns liegt das türkisfarbene Meer, über uns strahlt die Sonne, wir können unser Glück nicht fassen. Diese Insel steht den Whitsunday Islands wirklich in nichts nach, außer eben in der Anzahl der Touristen. Glücklich grinsend verbringen wir den Rest des Tages am Strand und an der Strandbar, bevor wir wieder zur Fähre waten müssen.
    Read more

  • Day17

    GREAT Barrier Reef

    January 11 ⋅ ⛅ 27 °C

    Als wir an Bord des Boots gehen, das uns ins Great Barrier Reef bringen soll, sind wir noch skeptisch. Zu viele Menschen drängeln sich an der Anlegestelle, zu groß erscheint das Schiff. Aber es hat etwas für sich, denn so einfach kommt man da ja nicht hin. Ziel der Ausfahrt ist ein riesiger Ponton, der am Hardy Reef fest verankert ist. Hier spielt sich alles ab und bald verteilen sich die Massen auf verschiedene Aktivitäten. Wir nähern uns dem Riff erstmal von oben, per Helikopter. Allein die Fahrt zum Landeplatz ist schon ein Abenteuer, per fahrbaren Mini-Pontonle werden wir an den Heli-Ponton angeliefert. Auf dem Weg dahin begegnen wir zwei Meeresschildkröten, die sich gerade eine Qualle teilen. Yummie, nur eine tote Qualle ist eine gute Qualle. Und schon geht sie ab die wilde Fahrt durch die Lüfte, Abstufungen von blau, grün, türkis, petrol, marine, himmelblau breiten sich vor uns aus, man kann die Korallen aus der Luft ganz deutlich sehen, wie eine Mondlandschaft unter Wasser bilden sie faszinierende Muster und Formen. Angeblich sogar ein Herz (auf alle Fälle gute Vorlagen für psychologische Tests: „Und was sehen Sie hier?“).
    Ganz beeindruckt stolpern wir in die nächste Aktivität: durch einen umgebauten Bootsrumpf lassen sich die Korallen und ihre Bewohner im Detail betrachten - ohne nass zu werden. Wir beschließen dann doch, nass zu werden. Profimässig ausgerüstet mit Anzug, Flossen, Maske und Schwimmweste geht es los. Es ist ein guter Ort, um Schnorcheln zu lernen. Eine neue Welt tut sich auf, wie im Traum treibt man durch dieses komplexe Gebilde: riesige Muscheln reißen ihr Maul auf, runde, pilzartige Formen wechseln sich ab mit den dünnen Fingern anderer Korallen, Myriaden kleiner Fische huschen vorbei, während ein großer Barsch sein Territorium bewacht und Napoleonfische (Danke, Google!) trotz ihrer Größe ganz leicht zu schweben scheinen. Wirklich unglaublich, dieses Paralleluniversum, mystisch irgendwie und dabei so fragil.
    Read more

  • Day15

    Hamilton Island - Welcome to Paradise

    January 9 in Australia ⋅ ⛅ 27 °C

    Hamilton Island ist Teil der Whitsunday Inseln, ein kleines Archipel vor der Küste Queenslands, ungefähr zwischen Brisbane und Cairns. Winziger Flughafen, Landeanflug als würde man im Meer landen, schnell übers Rollfeld gelaufen und schwupp: Paradies! Eher etwas tropisches Klima, wunderbar warmes Wetter, Palmen, weiße Strände, türkisfarbenes Wasser. Und eine nette kleine Marina mit noch netteren großen Yachten darin. Kakadus fliegen laut kreischend in Geier Sturzflug-Manier durch die Luft und lassen sich auch ganz gerne mal auf unserem Balkon nieder.
    Aaahhh, dolce farniente, wir lassen die Seele baumeln und geben uns der schwierigen Frage hin, welches Eis es denn zum Nachtisch sein soll.
    Read more

  • Day14

    Viecher

    January 8 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Rückweg unserer Tour führt weiter die spektakuläre Küstenstraße entlang, die nach dem zweiten Weltkrieg von heimkehrenden Soldaten gebaut wurde. Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme eigentlich, aber sicher eine mit guter Aussicht. Die Stars des Nachmittags finden wir aber ein bisschen abseits. Drei puschelige Koalas hängen in den Bäumen, völlig unbeeindruckt von der kleinen, juchzenden Menschentraube, die sich unter ihnen bildet. Da blinzelt man vielleicht mal müde ohne seine bequeme Schlafposition zu wechseln, und man lässt sich auch nicht von seinen leckeren Eukalyptusblättern ablenken. Da werden die lauten und bunten Papageien glatt zu Statisten und die armen, braunen Enten am Boden nimmt eh keiner mehr wahr. Danach legen wir noch einen kleinen Halt am Golfclub von Anglesea ein ( klingt very British). Hier fühlt sich Familie Känguru sehr wohl, es ist schön schattig, das Futter wird bewässert und gepflegt, sollen die Golfer doch drumherum spielen, schließlich waren die Beuteltiere zuerst da. Und wir haben die obligatorischen Tiere an einem Nachmittag abgehakt.Read more

  • Day14

    13 Opossls

    January 8 in Australia ⋅ ☁️ 19 °C

    Früh geht es los ab Melbourne, durch hügelige, malerische Felder, vorbei an verschiedensten Kühen, fein sortiert nach Farbe. Nach fast drei Stunden erreichen wir die Great Ocean Road mit den „Opossls“ wie unser Aussie- Tourguide sagt. KurzeVerwirrung, wollten wir wirklich Opossums sehen? Oder was ist das für ein Tier? Natürlich meint er Apostel, aber da muss man erstmal drauf kommen. Eigentlich sollten es ja zwölf sein, aber Wind, Wetter und Gezeiten haben sie auf acht dezimiert. Fünf liegen unter Wasser, also sind es genau genommen dreizehn Apostel-Felsen. Man nähert sich ihnen über einen gut angelegten Küstenpfad, alles für Menschenmassen ausgelegt, gottseidank sind wir vor allen anderen da. Denn der erste Blick auf die weißlichockergelborangeeinbisschenbraunen Felsen ist A-TEM-BE-RAUBEND! Kann man nicht anders sagen. Und man kann sich auch nicht satt sehen. Auch nicht an den anderen Highlights der Great Ocean Road wie der London Bridge (has fallen down...) oder der Bay of Islands. Diese Küste ist wirklich gigantisch schön und wir freuen uns, dass wir sie auch bei Sonne und ohne Rauch genießen können.Read more

  • Day13

    Melbourne - Coffee and Street Art

    January 7 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute also Melbourne. Die Rauchwolke, die gestern noch über der Stadt hing, hat sich verzogen, allerdings ist es etwas frisch und bewölkt. Ideal eigentlich für die Stadtführung, die uns im Schweinsgalopp an allen Highlights vorbeiführt. Melbourne, obwohl noch recht jung, hat eine Menge Geschichte und Geschichten zu erzählen. Jeder Straßenzug besticht durch ein anderes Flair, auch hier ein bunter Architektur-Mix : hier Business, dort Uni, 19. Jahrhundert trifft Moderne, klassisches England grenzt an China-Town und alles kommt gut miteinander aus. Und die größten Schätze findet man in den kleinsten Gassen. Street Art: bunt, grell, provokant und mit einer großen Portion Rock 'n' Roll in der AC/DC Lane. Und mittendrin, gut versteckt, zwei kleine Bansky-Mäuse. Die Fülle an Bars und Cafés ist einfach unglaublich. Denn beim Thema Kaffee versteht der Melbourner keinen Spaß, das ist hier eine Kunst für sich. Schnell einen „Flat White“ getrunken und weiter geht es ins Shopping-Areal. Kleine historische Passagen bieten einiges, vom Souvenir über Schokolade bis hin zu allem, was die Hexe von heute so braucht (Kein Quatsch: Witchcraft, sogar mit Schlussverkauf, 20% auf alles!). Wir hören im ehemaligen Gefängnis noch die Geschichte des berüchtigten Ned Kelly und seiner Kelly Gang (ist alles nicht gut ausgegangen), bevor die Tour im Captain Melville, Melbournes ältesten public house, bei Bier, Soft Drinks und Pub-Food endet.
    Am Nachmittag lassen wir uns in St.Kilda am Strand den Wind um die Ohren wehen. Schnell ein Bummel durch die Geschäfte und dann zurück in die Innenstadt, um doch noch einmal in Ruhe einen Blick auf die reichhaltige Straßenkunst zu werfen. Gleich an der ersten Ecke staunen wir nicht schlecht: was mittags noch eine bunte aber unzusammenhängend bedeckte Wand war, sieht jetzt aus wir ein Gesamtkunstwerk. Und der Künstler ist noch bei der Arbeit. Fasziniert schauen wir live zu, wie ein neues Werk entsteht - geübt, in aller Ruhe, ohne sich von Passanten stören zu lassen, Creation in progress.
    Read more

  • Day11

    Watarraka - Kings Canyon

    January 5 in Australia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute dürfen wir ausschlafen! Musik erklingt erst um 4 Uhr, denn es regnet immer noch. Eine Frage hängt in der Luft: Werden der Canyon und alle Straßen offen sein? Gut, dass wir den Truck haben, denn der kommt überall durch! Wir sind weit entfernt von sengender Sonne und brütender Hitze. Aber wir haben mal wieder Glück: zur Wanderung klart es auf, es herrschen perfekte Temperaturen, die uns die steile Steigung zum Rundweg über dem Canyon leicht bewältigen lassen. Man sieht deutlich den Unterschied zum Uluru oder Kata Tjuta: das Gestein wirkt geschichtet als wäre ein sehr pedantischer Handwerker am Werk gewesen. Fantastische Ausblicke, der frische Geruch der Erde, die ein bisschen nach Tabak und Leder riecht, verschiedenste Pflanzen, Wasserfälle und am Ende der Tour lässt uns ein Fluss, der normalerweise ausgetrocknet ist, noch kniehoch durch erfrischendes Wasser waten. Watarraka ist ein wahrlich königlicher Abschluss unserer Tour ins Outback. Zurück nach Alice Springs geht es über eine Dirt Road, bis auf ein paar große Pfützen, die wir zum Spaß aller mit vollem Elan nehmen, ist vom Regen der Nacht nichts mehr zu sehen. Wir treffen sogar noch eine Herde wilder Kamele, die uns genauso erstaunt ansehen wie wir sie. So geht unser Abenteuer im Outback zu Ende. Alles in allem hatten wir sehr viel Glück, wir mussten nicht in der Hitze braten und haben eine Landschaft gesehen, wie sie sich nur selten zeigt.Read more

  • Day10

    Kata Tjuta - Embrace the Rain!

    January 4 in Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Freundliche Musik weckt uns um 3:45 am Morgen, der Regen hat sich nach dem Sturm der Nacht momentan gelegt, schnell werfen wir einen Blick auf den Uluru bei „Sonnenaufgang“ und nach kurzer Fahrt liegen die 36 Felsendome von Kata Tjuta („The Olgas“) wolkenverhangen vor uns - ein sehr seltenes Spektakel. So selten, dass Duffman fast in Ekstase verfällt. Wenn der Guide anfängt Bilder zu machen, weiß man, dass man etwas sehr Besonderes sieht. Und unser Guide würde noch viel fotografieren an diesem Tag.
    Raus aus dem Bus fängt es tatsächlich wieder an zu tröpfeln... Wandern im Regen, das hat was von Costa Rica, fast vermisse ich meinen Regenponcho, aber mit so einem Cape hätte man auch nicht so einfach die Buschtoilette besuchen können. Über steinige Pfade erwandern wir das Valley of the Winds, um uns herum erwacht die
    Natur: Wasserfälle, die man vielleicht einmal im Jahr sieht, Frösche balzen hektisch und quaken wie Schafe, es riecht nach frischer Erde. Und die Temperaturen sind herrlich zum Wandern, glücklich erreichen wir den „Gipfel“, wo uns besagter Wind um die Ohren pfeift. Der Rückweg ist weniger nass und bis wir den Truck erreichen, sind wir wieder trocken und um eine fantastische Erfahrung reicher. Am Nachmittag erreichen wir 300 km weiter das zweite Camp, das wirklich sehr abgelegen auf dem Gelände einer Rinderfarm liegt. Die Farm ist immerhin mit eigenem Rollfeld ausgestattet für den Notfall. Alles ist sehr einfach, zwei Toiletten, zwei Duschen, statt Türen Duschvorhänge (Danke, Ikea!!). Aber immerhin gibt es dank des Regens fließendes Wasser. Denn es regnet unaufhörlich, es ist nur noch fröstelig warm, alles nass und klamm und wir freuen uns über die paar langen Sachen, die wir dabei haben. Auch diese Nacht werden wir nicht im Swag unter den Sternen verbringen, aber dafür in unserm Zelthaus schlafen wie kleine Uluru-Steinchen.
    Read more

Never miss updates of Hélène - on the road with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android