Von Kutaisi in die Nähe von Zestafoni
Sep 9–10 in Georgia ⋅ ⛅ 21 °C
Kein Laut störte unseren Schlaf in der Nacht. Eine solche himmlische Ruhe haben wir selten.
Durch den wuseligen Verkehr von Kutaisi fuhren wir zur Kathedrale, die hoch über der Stadt thront. Direkt bei der Kathedrale fanden wir sofort einen Parkplatz. Nach der Besichtigung des beeindruckenden Gebäudes hatten wir Glück und konnten drei georgischen Sängern bei einem kleinen Konzert zuhören. Anschließend gingen wir hinab in die Stadt. Unser erstes Ziel war der Kolchis Brunnen. Dieser außergewöhnliche Brunnen besticht durch seine vielen Tier-Skulpturen, ohne aber überladen zu wirken. Nachdem wir uns satt gesehen hatten und die Auslöser unserer Kameras eine Pause brauchten, schlenderten wir ein bisschen durch die Innenstadt. Am großen Markt beendeten wir unseren Rundgang. Dort wird wirklich alles angeboten. Neben Obst und Gemüse beziehungsweise Käse und Fleisch wurden auch Bücher, Kleidung und Haushaltsgeräte feilgeboten. Wir konnten dort auch eine Besonderheit von Georgien probieren: Nüsse, welche auf einen Faden aufgezogen werden und anschließend mit einem Gemisch aus Traubensaft und Mehl ummantelt werden.
Der Weg durch die Stadt mit unserem Mausmobil zu unserem nächsten Ziel war ganz schön aufregend, denn die Straßen waren schmal, der Verkehr stark und die Schlaglöcher tief. Aber wir meisterten auch diese Herausforderung und erreichten bald das Kloster Motsameta. Dieses Kleinod liegt auf einem Bergrücken, kann aber bequem über einen Fußweg erreicht werden.
Nach der Mittagspause fuhren wir weiter nach Nikortsminda zur dortigen Kathedrale. Das Kloster Gelati sahen wir nur aus der Ferne an, da es schon seit Jahren wegen Restaurierungsarbeiten eingehüllt ist.
Nach einer sehr kurvenreichen Fahrt erreichten wir Nikortsminda und bekamen einen Parkplatz direkt vor der tausendjährigen Kathedrale. Diese wirkt schon von außen sehr beeindruckend, da die Fassaden mit außergewöhnlichen Ornamenten und figürlichen Darstellungen verziert sind. Von innen ist sie zudem mit wunderschön Fresken ausgeschmückt.
Nach diesem kulturellen Highlight fuhren wir zurück ins Tal. Die Suche nach einem Übernachtungsplatz gestaltete sich etwas schwierig, da zum einen nur wenige Plätze bei park4night zu finden waren und zum anderen weitere Möglichkeiten kaum vorhanden sind. Schlussendlich fanden wir neben der Autobahn einen relativ ruhigen Platz bei einem kleinen Restaurant. Mit einem leckeren Espresso im Mausmobil beendeten wir diesen heutigen Kulturtrip.Read more




























