• Von Uplistsikhe nach Tbilisi

    Sep 13–14 in Georgia ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht und bestens bewacht von einem Straßenhund, der sich vor unserem Mausmobil postiert hatte, machten wir uns auf, die Felsenstadt in Uplistsikhe zu erkunden. Wir waren sehr früh dran und hatten demzufolge keine anderen Besucher um uns herum. Schon nach wenigen Metern waren wir uns einig, dass diese Anlage deutlich interessanter ist als die Felsenstadt in Vardzia. Am Ende unseres Rundgangs hatten wir sogar das Glück, ein Konzert von mehreren Sängern zu erleben. Das war Gänsehautfeeling pur!
    Als nächstes Ziel hatten wir uns die Kirche in Samtavisi vorgenommen. Aufgrund von Sprachproblemen hatten wir es so verstanden, dass die Kirche geschlossen sei. Erst als andere Besucher kamen, erfuhren wir, dass wir einfach nicht passend gekleidet waren. Da die Greyhoundin immer ein entsprechendes Tuch mit sich führt, hatte sie die Möglichkeit, die Kirche von innen zu besichtigen.
    Nun war es nicht mehr weit bis nach Mzcheta. Dort parkten wir direkt neben der Kirche Samtavro. Viele Gläubige drängten sich in dieser kleinen Kirche. Nachdem wir alles besichtigt hatten, gingen wir in die Stadt zur Swetizchoweli-Kathedrale. Auch hier herrschte großer Andrang, denn es wurde am laufenden Band geheiratet und getauft. Fantastisch waren die Wandmalereien in dieser Kathedrale. Zum Ende unseres Rundgangs wurden wir von einem jungen Mann angesprochen, der uns eine Kerze überreichte. Natürlich haben wir diese gleich angezündet und mit einem Gebet versehen.
    Nach einer Ruhepause in einem Café machten wir uns auf nach Tbilisi. Je näher wir der Hauptstadt kamen, umso mehr nahm der Verkehr zu. Dank unseres Navigationssystems fanden wir den Parkplatz bei der Public Service Hall ohne Probleme. Lediglich die Einfahrt zum Parkplatz bereitete etwas Schwierigkeiten. Dass wir dabei ein kurzes Stück entgegen der breiten Einbahnstraße fuhren, störte aber keinen der entgegenkommenden Autofahrer.
    Mittlerweile war es früher Abend geworden. Wir gingen deshalb direkt zum Restaurant “Racha“, welches im Reiseführer Lonely Planet empfohlen wurde. Und wir wurden nicht enttäuscht! Die Speisen waren lecker und preisgünstig, und der Chacha schmeckte ebenso. Für uns ungewöhnlich war, dass dieser mindestens in 1/4 l ausgeschenkt wurde.
    Nach dem reichlichen Abendessen mussten wir unbedingt einen Verdauungsspaziergang einlegen und erkundeten ein bisschen die nächtliche Altstadt. Natürlich gehörte dazu auch ein Besuch der Friedensbrücke und eine Fahrt mit dem Ballon, um die nächtliche Stadt von oben zu betrachten.
    Und damit endete unser erster Tag in der Hauptstadt von Georgien.
    Read more