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Ring of Fire, Teil 2

Teil 2! Wieder entlang des Pazifischen Feuerrings - diesmal nur ein Land, voll mit Vulkanen 🌋 🌋 🌋 Indonesien 🇮🇩 Okumaya devam et
  • Şu anda
    🇮🇩 Manado, Indonesien

    Von Tangkoko nach Manado

    Dün, Endonezya ⋅ ☁️ 29 °C

    Wir verlassen die Hütte am Nationalpark und ziehen um nach Manado, das ist die nächstgrößere Stadt. Wir brauchen Zeit und schnelles Internet, um die nächsten Etappen der Reise zu planen. Da ist ein Business-Hotel 🏨 besser geeignet als die Dschungel-Hütte. 🏡 Und der Reiseführer verspricht, dass es in Manado auch ein paar Dinge zu Entdecken gäbe.Okumaya devam et

  • Tangkoko Nationalpark

    3 Mayıs, Endonezya ⋅ ⛅ 26 °C

    Schon wieder zeitig aufstehen 🫩 Die Tour in den Nationalpark startet 6:00 Uhr - unser Gastgeber ist auch gleichzeitig unser Guide und führt uns durch den Dschungel. Wir sehen viele Schopf-Makaken und einen Bärenkuskus - letzterer ist gar kein Bär, sondern ein Beuteltier, verwandt mit Koalas🐨 und Kängurus 🦘 Beide sind endemisch in Sulawesi. Außerdem bekommen wir noch Eisvögel und die riesigen Nashornvögel gezeigt und finden auch noch schlafende Fledermäuse in einem Baum 🦇 Nach der Rückkehr in die Unterkunft gibt's ein spätes Frühstück und dann vergammeln wir den Tag in Erwartung der Führung in der Dämmerung. 17 Uhr gehen wir wieder in den Nationalpark - zielgerichtet zu einem der Schlafbäume der Kobold-Makis und erwischen die entzückenden nachtaktiven Äffchen tatsächlich beim Aufwachen, bevor sie sich im Dunkeln auf die Jagd nach Insekten aufmachen. Eine Vogelspinne 🕷️ fällt auf dem Rückweg noch mit ab und dann ist der Tierbeobachtungs-Tag auch schon vorbei.
    Der Großteil der Fotos ist diesmal nicht von mir, sondern von unserem Guide, der ein Teleskop dabei hatte, auf dem er das Handy angebracht hat. Damit hat er nicht nur die Fotos gemacht, sondern wir konnten die Tiere auf dem Display super sehen, auch wenn sie weit entfernt waren.
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  • Von Jakarta nach Sulawesi

    2 Mayıs, Endonezya ⋅ ☁️ 29 °C

    Wir kommen ums Fliegen ✈️ nicht drum herum, wenn wir von einer Insel zur anderen wollen. Heute also von Java nach Sulawesi. Das liegt direkt auf einer tektonischen Plattengrenze und hat daher viele Vulkane und außerdem noch eine interessante Tierwelt zu bieten. Wir übernachten gleich neben dem Nationalpark im Norden der Insel, in einer schlichten, aber großen und sauberen Hütte mit Familienanschluss.Okumaya devam et

  • Mayday Mayday

    1 Mayıs, Endonezya ⋅ 🌧 27 °C

    Heute ist 1. Mai, auch hier in Indonesien ein Feiertag. Nach einem ausgiebigen Frühstück beschließen wir, ins Nationalmuseum zu gehen - das ist fußläufig vom Hotel gleich neben dem Nationaldenkmal. Allerdings kommen wir da nicht an, weil wir in die zentrale Mai-Feier rund um das Nationaldenkmal hinein geraten. Es sind Menschenmassen unterwegs, die aus allen Landesteilen mit Bussen angereist sind. Wir kommen nur schrittweise voran, aber alle sind freundlich 😊 Die große Kundgebung ist schon vorbei, aber wir bekommen noch etwas vom anschließenden Bühnenprogramm mit. Das ist wie Festival, nur ohne Bier 🍻 Wahrscheinlich ein tieferer Einblick in die indonesische Kultur als uns das Museum hätte vermitteln können.Okumaya devam et

  • Anak Krakatau 🌋

    30 Nisan, Endonezya ⋅ ⛅ 29 °C

    Die frühen Vögel fangen den Vulkan 🌋 Na ja, so ähnlich 😉 Wir wollen zum Krakatau, einer Vulkaninsel in der Sundastraße zwischen Java und Sumatra - ein absolutes Muss für die Vulkanenthusiasten auf dem Feuerring 🌋 Allerdings ist der Vulkan schwer zu erreichen, natürlich wieder nur mit Guide, außerdem ist noch eine Bootsfahrt von der Nordküste Javas aus notwendig. Eigentlich wollten wir von dort aus starten, aber die Gegend scheint das Usedom Indonesiens zu sein - über den Feiertag und das lange Wochenende ist alles ausgebucht oder 🐷 teuer. Also buchen wir die Tour von Jakarta aus und da geht's 5 Uhr los.
    Hier ein bisschen Vulkangeschichte zur Überbrückung der drei Stunden Autofahrt 😉 Auf der Vulkaninsel Krakatau hatten sich die Holländer in ihrer Kolonie hübsch eingerichtet, bis der Vulkan 1883 ausbrach, fast 40.000 Todesopfer forderte und riesige Tsunamis auslöste. Seine letzte Explosion, bevor er im Meer versank, ist das bis heute lauteste bekannte Geräusch der Geschichte. An der Stelle, wo sich die Insel befand, schauen heute noch ein paar Berggipfel aus dem Meer und in der Mitte der unterseeischen Caldera hat sich ein neuer Vulkan gebildet: der Anak Krakatau - das "Kind des Krakatau". Der ist auch sehr aktiv, hatte 2018 seinen letzten Ausbruch und ist auf Warnstufe Orange.
    Dahin fahren wir also zwei Stunden mit einem laut dröhnenden Schnellboot, haben totales Glück mit dem Wetter und unser Guide geht sogar mit uns auf den Gipfel. Wir können von oben auf den Lava-Dom schauen und es ist einfach nur fantastisch 🌋❤️🌋
    Nach einer Fahrt rund um den Vulkan legt das Boot noch am "Mutter-Krakatau" an, wo wir an einem Strand ein Mittagessen bekommen. Baden wollen wir nicht (ziemlich viel Müll ☹️), also geht's zurück nach Java. Dort empfängt uns strömender Regen, die Rückfahrt nach Jakarta dauert durch die Staus ewig, aber wir sind happy 🌋😊🌋
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  • Von Flores nach Jakarta

    29 Nisan, Endonezya ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute ist super Wetter, aber wir müssen zurück nach Jakarta - morgen haben wir uns einen der Höhepunkte der Reise vorgenommen, den Krakatau 🌋 Wir haben vor dem Abflug noch Zeit und da wir vorhaben, wieder nach Flores zu kommen, schauen wir uns ein bisschen um und fangen noch ein paar Postkarten-Ausblicke ein 🏝️
    Vom Flughafen Jakarta nehmen wir den Zug in die Stadt, eine komfortable und preiswerte Variante und vor allem staufrei 🚗🚛🚌🛺🚐🛵🛵🛵🛵
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  • Von Bali nach Flores

    27–28 Nis, Endonezya ⋅ 🌧 28 °C

    Wir verlassen Bali und fliegen nach Flores, von hier aus wollen wir uns die Komodo-Warane anschauen. Das geht natürlich wieder mal nur mit einer gebuchten Tour - Bootsfahrt, Nationalpark, Guide etc. Als wir am Montag auf Flores ankommen, fängt es an, in Strömen zu regnen und hört bis Dienstag Nachmittag nicht wieder auf. Zum Glück können wir die Tour stornieren - wir haben keine Lust auf Wasser von allen Seiten 🌧️🌊 Also verbringen wir einen Regentag im Beach Hotel und bekommen abends noch den allerschönsten Sonnenuntergang der bisherigen Reise 🌅Okumaya devam et

  • Sonntag! Strand?

    26 Nisan, Endonezya ⋅ ☁️ 30 °C

    Es ist mal wieder Sonntag und ein Strandspaziergang ist dran. Allerdings brechen wir den recht schnell wieder ab: nur dort, wo die Hotels den Strand kehren, ist er überhaupt begehbar - ansonsten alles voller Müll ☹️ Und die meisten Hotels haben sowieso große Poolanlagen, im Meer baden ist gar nicht vorgesehen.
    Dann lieber Wäsche waschen im Hotel: gegen einen geringen Obolus kann man / frau an den Waschmaschinen und Trocknern selbst tätig werden, sehr praktisch. Zur Belohnung den üblichen Sonntagskuchen und abends Sonnenuntergang. Morgen verlassen wir Bali - der Hype um die Insel hat sich uns nicht erschlossen, wir waren aber auch nicht in den Touristen-Hotspots 📸
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  • Batur 🌋

    25 Nisan, Endonezya ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir wollen den einzigen einigermaßen erschlossenen Vulkan Balis erwandern. Wie immer will man uns eine Sunrise-Tour verkaufen - das ist der Standard. Alle Touristen sollen um 2 oder 3 Uhr in der Nacht mit Taschenlampe einen Berg hochkraxeln, um dann gegen 6 Uhr die Sonne ☀️ aufgehen zu sehen 😳 Am Batur sind es jeden Morgen 600 bis 700 Menschen - ohne uns. Wir gehen 7 Uhr los, müssen aber einen Guide nehmen, weil man alleine nicht aufsteigen darf. Aus meiner Sicht reine Geldschneiderei, weil der Weg breit ausgetreten ist und nicht im geringsten gefährlich. Ich verstehe aber auch, dass die Leute hier von irgendwas leben müssen. Unser Guide versteht überhaupt nicht, warum wir den Sonnenaufgang nicht wollen, als Ersatz bekommen wir im Vulkandampf gekochte Eier zum Frühstück auf dem Kraterrand. Ein weiterer Highlight: ein Stück des Weges zurück zur Unterkunft fahren wir auf den Motorrädern von unserem Guide und seinem Sohn mit 😳
    Gestern bereits haben wir - fliegengenervt - beschlossen, heute wieder abzureisen, irgendwie stimmt die Energie des Ortes nicht für uns. Wir gönnen uns noch Kaffee und Kuchen in einer wirklich hübschen Bäckerei und versuchen dann, uns über die immer und überall funktionierende App ein Auto nach Denpasar zu bestellen. Das klappt auch, allerdings wird der Fahrer von der örtlichen Taxi-Mafia vertrieben 😳 Mit einem der lokalen Transportunternehmer einigen wir uns dann doch auf einen Preis und sind gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang in Denpasar am Strand. 🌅 Uff 🫡
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  • Von Ubud zum Gunung Batur

    24 Nisan, Endonezya ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir fahren zwei Stunden nach Norden, um zum Batur zu kommen. Die Fahrt ist schrecklich - ich glaube, unser Fahrer kann gar nicht Auto fahren. Weiter geht's mit der eigentlich sehr schönen Hütte am See, mit eigenem Warmwasser-Pool und Aussicht auf den Vulkan Agung. Das Problem sind massenweise Fliegen 🪰🪰🪰🪰🪰 Das stand schon in den Bewertungen, aber wir dachten, so schlimm wird's schon nicht sein. Es ist schlimmer .... Wahrscheinlich kommen sie von den Zwiebelfeldern und vom massenweise Müll, der überall herumliegt. Krönung des Tages ist mein Abendessen - ich wollte die lokale Spezialität "Fischsuppe mit Tilapia aus dem See" probieren. Hab ich bekommen 😂Okumaya devam et

  • Ubud, Tag 3

    23 Nisan, Endonezya ⋅ ☁️ 30 °C

    Der letzte Tag in Ubud beginnt für mich frühmorgens mit einer wunderbaren Yoga-Stunde auf einem Dachgarten mit Aussicht. Wir sind zu fünft und Open Air-Yoga ist toll 🧘🏻 Danach wird das Frühstück am Pool serviert und wir überlegen, was wir mit dem Tag anfangen. Wir entscheiden uns für eine Wanderung zu Reisfeldern, wobei Wandern, Schlendern, Spazierengehen aufgrund fehlender oder extrem schmaler Bürgersteige eher schwierig ist. Man muss immer aufpassen, dass einem die Motorräder nicht über die Füße fahren. Aber wir bekommen es hin und finden den Wanderweg, der sich als ruhig und sogar einigermaßen kühl erweist. In einem Café inmitten von Reisterrassen und Fischteichen gibt's den obligatorischen Kuchen, diesmal Bananen-Pancake - sehr lecker 🍌🥞 Franks Highlight sind die riesigen Goldfische 🐟🐟🐟 Unterwegs landen wir noch im *Water Palace", bei dem ich nicht so richtig weiß, wo die Kunst aufhört und der Kitsch anfängt 😏 Nach Zahlung des Eintrittsgeldes bekommen alle einen Sarong umgebunden, man muss eine Jacke anziehen und die Männer müssen ein traditionelles Tuch um den Kopf binden. Der Tempel ist sehr schön und scheint echt zu sein, der Rest ist - glaube ich - Touristenbespaßung.
    Morgen wird's wieder ernst 😉 wir machen uns auf den Weg zum einzigen Vulkan Balis 🌋
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  • Ubud: Tempelchen und Tempel

    22 Nisan, Endonezya ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir machen Sightseeing in Ubud: die Stadt besteht hauptsächlich aus Klamottenläden, Cafés, Restaurants, Unterkünften, Massageangeboten und Souvenirshops - und natürlich den zugehörigen Touristen. Wir nehmen uns da nicht aus, wobei uns die Einkaufsverlockungen weniger interessieren. Frank braucht einen Haarschnitt, beim Barber 💈 gibt's eine Kopf- und Nackenmassage gratis dazu - schließlich sind wir auf Bali. Ansonsten sind an jeder Ecke Tempel aller Größen, jedes Haus und jedes Grundstück hat einen eigenen. Wir schauen uns den Ubud Palace an, dort wohnen noch immer die Nachfahren der ehemaligen Herrscherfamilie. Das obligatorische Nachmittags-Gewitter sitzen wir in einem Café ab 🥃🥧 nicht die schlechteste Überbrückung. Und abends im Restaurant wird der traditionelle Feuer 🔥 Tanz für die Gäste aufgeführt.Okumaya devam et

  • Ubud: Affenwald

    21 Nisan, Endonezya ⋅ 🌧 26 °C

    Wir sind drei Tage in Ubud und stürzen uns gleich am ersten Tag in die Haupt-Attraktion: den heiligen Affenwald 🐒 Auf ca. 12 Hektar leben mitten in der Stadt ca. 1.200 Langschwanz-Makaken. Sie werden gefüttert und wohnen inmitten der Tempelanlagen und der riesigen Bäume. Man soll seine Brille, Handy, Kamera etc. gut festhalten, weil sie wohl auch aufdringlich werden und Sachen klauen. Uns haben sie ignoriert 🙊🙉🙈 Im Park war es relativ kühl und wir hatten eine gute Zeit mit dem Angucken von Affen und Menschen 😉Okumaya devam et

  • Von Java nach Bali

    20 Nisan, Endonezya ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir verlassen das angenehm kühle Flusstal und machen uns auf den Weg zum Fährhafen Ketapang. Dort fahren die Fähren nach Bali ohne Fahrplan, sondern immer dann, wenn sie voll sind. Wir bezahlen umgerechnet einen Euro pro Person, warten nicht lange und schon sind wir auf dem Wasser. Die Überfahrt dauert nicht lange, aber die Fähre muss ewig warten, bis in Gilimanuk ein Anlegeplatz frei wird. Zum Glück haben wir im Vorfeld einen Transfer bestellt, der uns nach der Ankunft schon erwartet und dann vier Stunden (für 125 Kilometer) durch völlig verstopfte Straßen bis zu unserer Unterkunft nach Ubud im Zentrum der Insel fährt. Nach dieser Fahrt glaube ich, Bali ist überbewertet 😳 Aber wir sind ja noch ein paar Tage hier und ich gebe der Insel eine Chance 🏝️ Unsere Unterkunft ist super schön, es gibt einen Sonnenuntergang und zur Feier des Tages auch mal einen Cocktail. Und abends Frösche 🐸 🐸🐸Okumaya devam et

  • Sonntag!

    19 Nisan, Endonezya ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute machen wir mal nichts 💪 Der erste richtige Ruhetag nach vier Wochen Reise. Der Unterkunftsbeauftragte hat mal wieder eine wunderbare Übernachtung gefunden - riesige Kuppelzelte, die auf Plattformen an einem Hang mitten im Wald stehen. Unten fließt ein Fluss, es ist schön kühl, die Frösche 🐸 quaken und gegen die Mücken hilft das bereit gestellte Spray. Weil Sonntag ist, müssen wir natürlich Kaffee trinken und Kuchen essen. Vorher gönne ich mir noch eine balinesische Massage - die Entspannung ist perfekt. Und eine gute Überleitung für morgen - wir verlassen Java und weiter geht's nach Bali 🚢Okumaya devam et

  • Vulkan Ijen

    18 Nisan, Endonezya ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Unterkunft wollte uns ein Gesamtpaket für die Besteigung des Ijen verkaufen, bei dem wir Mitternacht (!) losfahren sollten und in der Nacht den Berg hochsteigen, um dann den Sonnenaufgang zu sehen 😳 Wir hatten genug Sonnenaufgang und entscheiden uns für die Tour auf eigene Faust - ohne Guide, ohne Mahlzeiten und ohne Sonnenaufgang ☀️ Nur den Fahrer bestellen wir für 5:00 Uhr, damit wir 6:00 Uhr am Berg sind. Als wir ankommen, bezahlen wir Eintritt und tatsächlich wird unser Gesundheitszeugnis geprüft und auch einbehalten. Schade eigentlich, ich hätte es gern bei den nächsten Vulkanen auch vorgewiesen 🌋
    Das Besondere am Ijen ist ein riesiger säurehaltiger Kratersee, gern das "größte Säurefass der Welt" genannt und der aktive Schwefelabbau. Arbeiter gewinnen aus den Fumarolen am Grund des Kraters gleich neben dem Säuresee Schwefel und schleppen ihn erst die Kraterwand hoch und dann mit Bollerwagen den Berg hinunter ins Tal. Extrem gefährlich und gesundheitsschädlich ☠️
    Als wir gegen 6:00 Uhr schön langsam die 600 Höhenmeter in Angriff nehmen, kommen uns (ohne Übertreibung) hunderte von Sonnenaufgangs-Touristen entgegen und wir sind sooo froh über unsere Entscheidung gegen die Nachtwanderung! Der Weg ist steil, wir brauchen für die vier Kilometer 1,5 Stunden und werden mit einem phantastischen Blick in den Krater belohnt. Es sind auch nur noch wenige andere da, obwohl erst jetzt die Sonne richtig durchkommt und die Wolken aus dem Krater nach oben zieht. ☀️ Für den Rückweg bieten die Minenarbeiter die Fahrt in ihren Bollerwagen an, liebevoll Ferrari und Lamborghini genannt. Wir verzichten und geben lieber Geld für die Fotos. Gegen 10:00 Uhr sind wir wieder unten im Basecamp und bekommen 11:00 noch ein spätes Frühstück in der Unterkunft. Den Rest des Tages verbringen wir mit Tee trinken und Natur gucken auf der Terrasse 🍵🍵
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  • Vom Bromo nach Banyuwangi

    17 Nisan, Endonezya ⋅ ☁️ 27 °C

    Aller guten Dinge sind drei - noch mal früh aufstehen, zum Aussichtspunkt laufen und das Naturschauspiel genießen: Sonnenaufgang, Bromo und Batok im Nebelmeer, der Semeru macht Aschewolken 🌋 Nach dem Frühstück checken wir aus und fahren zurück nach Probbolingo, wo wir in den Zug steigen und nach vier Stunden in Banyuwangi ankommen. In der Nähe liegt der Vulkan Ijen, der unser nächstes Ziel ist. Die netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unterkunft organisieren uns einen Fahrer für morgen früh und vor allem das Wichtigste: ein Gesundheitszeugnis 😳 Ohne das Papier darf man nicht auf den Ijen 🌋Wir werden am Nachmittag schnell zu einer Arztpraxis gefahren, wo eine sehr freundliche Ärztin unser Allgemeinbefinden abfragt (sehr gut natürlich), außerdem Blutdruck misst und auf die Waage müssen wir auch. Noch jeder 50.000 Rupien bezahlen (2,50 €) und schon ist unsere Vulkantauglichkeit amtlich und mit Stempel bescheinigt 💪Okumaya devam et

  • Bromo: Wandertag

    16 Nisan, Endonezya ⋅ 🌧 16 °C

    Wir stehen heute nicht ganz so zeitig auf, erst 5:00 Uhr 😅 und laufen schnell auf den Rand der Caldera, nur ein paar Minuten von unserer Hütte entfernt. Dort gibt's auch einen Aussichtspunkt, nicht ganz so hoch wie der gestrige, aber eben gleich vor der Haustür. Außer uns sind noch massenweise indonesische Schulklassen und Reisegruppen da 😳 Wir kommen kaum zum Vulkan gucken, weil wir ständig gefragt werden, ob man mit uns Selfies machen kann. Eine ältere Dame spricht uns in perfektem Englisch an, ob ihre "Students" nicht ein bisschen Konversation mit uns machen könnten - sie seien der Vorbereitungskurs für die Aufnahme an der Universität in Jakarta. Wir willigen ein und schon geht der Sprachkurs los. Unter anderem werden wir gefragt, welche touristischen Highlights in Deutschland wir empfehlen können - da ich den jungen muslimischen Frauen schwerlich das Oktoberfest nahelegen kann, retten wir uns mit Berlin 🌃 Dabei werden wir per Handy gefilmt und ich kann nur hoffen, dass das Video mit uns - unausgeschlafen und ungekämmt - nicht als Lehrfilm verwendet wird. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto können wir uns dann wieder dem Bromo und dem Semeru widmen 🌋 und danach dem Frühstück 🍜🍳
    Am Tag machen wir dann eine Wanderung durch die Caldera, sehr beeindruckend und schön, sich mal wieder richtig die Füße zu vertreten. Wir sind die Einzigen mit dieser Art der Fortbewegung, alle anderen sind zu Pferd 🐎, mit dem Motorrad 🛵 oder dem Jeep 🚘 unterwegs.
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  • Bromo 🌋

    15 Nisan, Endonezya ⋅ 🌙 13 °C

    Der Bromo ist der Höhepunkt unserer Indonesien-Vulkane 🌋 Alle Vulkanbegeisterten (und wahrscheinlich auch viele andere) kennen die ikonischen Bilder mit dem Bromo im Sonnenaufgang 🌋☀️🌋 und dem Nebel in der Caldera.
    Das wollen wir natürlich live sehen 🤩 Also stehen wir halb drei in der Nacht auf und steigen gemeinsam mit vielen anderen hinauf zum Aussichtspunkt. Dort friere ich zum ersten Mal seit drei Wochen mal wieder 🥶 während wir bis 5:00 Uhr warten, dass die Sonne aufgeht. Es ist gar nicht so voll, wie der Reiseführer und die Blogs behaupten, aber wir sind auch nicht am Wochenende und auch nicht in der Hauptsaison hier. Als sich die Sonne endlich zeigt, werden alle unsere Erwartungen übertroffen. Wir sehen im Hintergrund auch den Semeru, einen weiteren derzeit sehr aktiven Vulkan 🌋 Indonesiens. Und er spuckt schöne Aschewolken in den Sonnenaufgang ☀️
    Danach fahren wir mit einem Jeep noch hinunter in den Krater, um den Bromo zu besteigen. Wir müssen vom Parkplatz noch ein gutes Stück bis zur berühmten Treppe laufen, die auf dem Kraterrand hinauf führt. Oben haben wir einen fantastischen Blick in den Vulkan, der laufend Dampfwolken in die Höhe schickt. Nachdem wir uns satt gesehen haben, gehen wir wieder zurück und landen gegen 9:00 Uhr endlich am Frühstücksbüfett des Hotels. Wir sind so platt von den Eindrücken, dass wir den ganzen restlichen Tag nichts mehr hinbekommen außer auf der Terrasse sitzen und gucken.
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  • Von Surabaya zum Bromo

    14 Nisan, Endonezya ⋅ 🌧 14 °C

    Wir fahren von Surabaya mit der Bahn nach Probbolingo, dort werden wir abgeholt und fahren nach Cemerolawang, wo wir direkt am Hang der Caldera für drei Nächte ein Hütte gemietet haben. Gleich nach der Ankunft drehen wir eine erste Runde auf dem Rand der Caldera und schauen zum Bromo 🌋 und dem daneben stehenden Batok. Auf 2.000 Metern Höhe ist ein angenehmes Klima: fast frühlingshafte Temperaturen und nachts kühlt es sogar richtig ab. 🌘Okumaya devam et

  • Von Yogyakarta nach Surabaya

    13 Nisan, Endonezya ⋅ ☀️ 33 °C

    Heute fahren wir weiter nach Surabaya - Zwischenstation auf dem Weg zum Bromo 🌋 Da es über vier Stunden Zugfahrt und eine Hotelübernachtung nicht viel zu erzählen gibt, hier noch ein paar Impressionen aus Yogyakarta. Wir haben in den vergangenen Tagen nicht nur die beiden Tempel besucht und den Merapi NICHT gesehen 😅 ein bisschen Sightseeing in der ehemaligen indonesischen Hauptstadt war auch noch drin. Es gibt einen Sultanspalast, eine Stadt in der Stadt - gut abgeschirmt hinter hohen Mauern. Heute allerdings nicht mehr bewohnt, sondern als Museum geöffnet. Die Niederländer haben eine Wasserburg gleich daneben gebaut, die man auch besichtigen kann. Und dann gibt's noch den Malioboro, die Hauptstraße der Stadt - Einkaufsmeile, touristischer Hotspot und Achse vom Merapi zum Meer. Wir sind nicht alles abgelaufen 😁
    Heute also mit der Bahn nach Surabaya und morgen weiter zum Bromo 🌋
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  • Vulkan Merapi

    12 Nisan, Endonezya ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir sind ja auf dem Feuerring, um Vulkane zu sehen. In der Nähe von Yogjakarta liegt der Merapi, einer der aktivsten 🌋 Indonesiens. Weil er so aktiv ist, ist er auch gesperrt und man muss eine Tour buchen, um wenigstens an den Fuß des Vulkans zu kommen. Das haben wir uns für heute vorgenommen und als wir am frühen Nachmittag losfahren, ist es strahlender Sonnenschein und der Merapi von der Straße vor unserer Unterkunft aus klar zu sehen. Na ja, dann passiert das, was wir schon beim Feuerring Teil 1 ab und zu hatten: als wir ankommen, regnet es in Strömen 🌧️🌧️🌧️ Aber gebucht ist gebucht, also rein in den Jeep 🚘 Die erste Station der Tour ist ein etwas makabres Museum mit Überresten von Haushaltsgeräten, die den letzten großen Ausbruch von 2010 nicht wirklich überlebt haben. Dann geht's zum Aussichtspunkt (ihr ahnt es, wir sehen NICHTS) und dann noch zu einem Bunker, der aber nicht mehr benutzt wird, weil er beim letzten Ausbruch 2021 nichts genützt hat. Auf dem Rückweg geht die Welt unter, die Straßen verwandeln sich in Sturzbäche - aber alle, auch die Rollerfahrer 🛵, fahren ungerührt weiter.Okumaya devam et

  • Tempel Prambanan

    11 Nisan, Endonezya ⋅ 🌧 30 °C

    Gestern das buddhistische Heiligtum 🙏, heute ist der hinduistische Tempel dran. Zwar nicht mit Superlativ, aber trotzdem einer der größten Südostasiens🛕Prambanan ist auch über 1.000 Jahre alt und wurde der Legende nach in einer Nacht gebaut - weil die Prinzessin vom Prinz verlangte, dass er 1.000 Tempel in einer Nacht bauen soll, andernfalls kann er das mit der Hochzeit vergessen. Hat wohl nicht so ganz geklappt - weil: er war fast fertig und dann hat sie die Sonne eher aufgehen lassen ☀️ Zur Strafe steht sie jetzt versteinert in einem der Tempel 🛕 Es sind jedenfalls drei Haupttempel - der größte für Shiva, den Zerstörer und Erneuerer, die beiden etwas kleineren daneben für Vishnu und Brahma. Und dann gibt's noch unzählige andere, überall steht eine Hindu-Gottheit drin. Viele sind auch schon zerstört, die Steine wurden im 19. Jahrhundert zum Straßenbau benutzt, bevor man das Ganze im 20. Jahrhundert wieder entdeckt und restauriert hat.
    Wir sind am späten Nachmittag dort, weil wir noch Tickets für die Ramayana-Aufführung haben. Das hatte ich im Internet entdeckt, als ich die Eintrittskarten für den Tempel gekauft habe und habe sie einfach dazu gebucht. Wir lernen: Ramayana ist traditionelles indonesisches Tanztheater, es geht natürlich um die Liebe 💞 worum auch sonst 💞 Die Aufführung ist Open Air, vor der Kulisse der Tempel im Sonnenuntergang und einfach nur unbeschreiblich - schaut euch die Videos an!
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  • Tempel Borobudur

    10 Nisan, Endonezya ⋅ 🌧 28 °C

    Eigentlich wollen wir ja zum Merapi 🌋 aber da liegen noch zwei Tempel auf der Strecke 😁 Heute geht's also zum Borobudur, dem größten buddhistischen Heiligtum der Welt 🪷
    Man darf allerdings nur mit einer Gruppe in die Tempelanlage und auch nur eine Stunde auf den Tempel selbst und nur mit besonderen Latschen, die aber im Eintrittspreis inbegriffen sind 🩴🩴 und die man hinterher auch mitnehmen kann. Wir erwischen die größte Mittagshitze 🥵☀️🥵 aber toll ist es trotzdem! Die Ebenen symbolisieren die verschiedenen Stufen der buddhistischen Lehre, wir kommen nur bis Stufe 8 (das ist das Nirwana). Die letzte Stufe ist dem Buddha vorbehalten. 🕉️
    Nach der Tempelbesichtigung entlädt sich wie jeden Nachmittag ein heftiges Gewitter - aber als wir in der Unterkunft ankommen, ist es fast vorbei, die Italiener sind abgereist und wir verbringen Zeit im Pool und kühlen uns wieder runter.
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  • Ankommen in Yogyakarta

    9 Nisan, Endonezya ⋅ 🌧 28 °C

    Die Reise lebt von Gegensätzen: im Dschungel auf Sumatra hatten wir ein Zimmerchen (immerhin mit Moskitonetz), in Jakarta ein superschickes Hotel und jetzt in Yogyakarta wohnen wir in einem wunderschönen Garten mit ein paar Hütten, einer Selbstversorger-Küche und Pool. Es ist entspannt und ruhig, außer wenn die italienische Familie mit zwei Kindern im Pool ist 🥴 Wir organisieren die nächsten Tage und spazieren einmal zum Geldautomaten. Das macht sonst niemand, alle fahren Motorroller 🛵 Der Geldautomat steht in einem Supermarkt und Frank findet tatsächlich im obersten Regal in der hinteren Ecke zwei Packungen Spagetti und sogar fertige Tomatensoße. Käse gibt's hier nicht, aber wir freuen uns trotzdem 🍝🤩🍝Okumaya devam et