• W-Trek 1 Camp Grey

    10. januar 2024, Chile ⋅ ⛅ 9 °C

    Nach dem Boot ist da das Camp Paine Grande.
    Gut ausgeschildert geht es für mich nach Camp Grey. Das sind zwar nur etwa 275 Höhenmeter, doch mit ständigem auf und ab, dazu der kräftige, von vorne kommende Wind, sind es gefühlt viel mehr - fast 500 Höhenmeter. Ich marschiere durch, komme an meine Grenze, bin echt froh wie ich in Grey eintreffe! Kurz vor Grey ist da ein Tier, reh-/hirschartig , drei Männer filmen wie verrückt, verlangen Ruhe, ich mache deswegen eine Pause, gehe dann vorbei, das Tier ist eta 3 Meter über mir und guckt, geht nicht weg, ich mache eine Foto gehe weiter. Ein paar Minuten später kann ich schon Einchecken, Gutschein für Essen und Campingplatz erhalten, dann einen Platz fürs Zelt suchen. Aufstellen geht gut. Isomatte - da habe ich kurz ein Problem, bis ich begreife, wie der Luftsack zu benutzen ist 😄 - es geht doch rasch damit die Matte zu füllen! Schlafsack aufschütteln.
    Dann schauen wo Handy und Uhr laden - alle Plätze besetzt - gönne mir einen Halbliter Bier für etwa 10 CHF (Süssgetränke meist 3,3 dl sind um 4 CHF) sehe dabei im Laden auch Steckdosen - frage - und darf da laden. Ich schaue auch nach Internet. Die Station selbst hat, aber kein Öffentliches. Da ist eine Wifi-Zone - aber eine Stunde kostet über 10 US$, ich gönne mir lieber ein zweites Bier dafür!
    Gehe dann Duschen, wie immer ist vor den Duschen eine ziemlich braune Sosse. Schaffe es aber einigermassen das zu umgehen und nicht wieder dreckige Füsse zu kriegen. So leicht bekleidet geht es auch gut, friere nicht. Hatte beim Hochgehen zuviel an und Stück für Stück ausgezogen.
    Auf 1800 ist meine Essenszeit angesetzt. Ich bin überrascht über das Angebot Huhn in Sosse, ein Mix aus Samen, Reis und schwarze Bohnen. Dazu Suppe, ein Tellerchen Salat, alles Buffet. Man kann Orangensaft oder Wasser trinken, es gibt Kaffee und dazu noch ein Dessert. Das beste Essen seit langem und ich habe einen Mordshunger! Mein Magen/Darmproblem scheint auch gut zu sein. In Puerto Natales war das Essen in Restaurants eintöniger, nur einmal so gut, Preis Leistung ist hier echt ok! Direkt vor Ort hätte ich weniger bezahlt als mit der Vorbuchung - muss man aber wissen!
    Ich rede noch mit Leuten, es wird hauptsächlich Englisch gesprochen, auch deutsch und Portugiesisch - bald verziehe ich mich aber! Um 10 Uhr schlafe ich schon.
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