• Elvis Sockmonkey
  • Elvis Sockmonkey

Hoch hinaus 2026

Bergauf ist auch eine Richtung 😆
Vogesen, Jura und vor allem die Alpen - über die Route des Grandes Alpes
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  • Trip start
    June 29, 2026

    Erste Nacht: Blick auf die Vogesen

    June 29 in France ⋅ ☁️ 25 °C

    Vom Familienbesuch geht es am Nachmittag über die Grenze nach Frankreich. Den ersten Stopp machen wir in Raon-l'Étape. Auf dem kostenlosen Stellplatz genießen wir den Abend, essen saarländische Spezialitäten und ein Teil des Teams fängt schon mal mit Atemübungen an. Französische Konfrontationstherapie gegen Höhenangst🙈😂.Read more

  • Erste kleine Bergetappe

    June 30 in France ⋅ ☁️ 21 °C

    Am Morgen gab es erstmal eine "Tradition" und 2 Croissants. Unglaublich, wie lecker das frisch gebackene, noch ofenwarme Brot ist. Franzosen haben das echt drauf!
    Heute ist ein Fahrtag geplant, um uns ins Jura-Gebirge und damit ein Stück näher an die Alpen zu bringen. Unterwegs gesellen sich zu den saarländischen Köstlichkeiten noch solche aus Frankreich hinzu: Taboulé, Oliven, Käse, Schinken und Melone. Im Departement Jura fahren wir die ersten, kleinen Bergpässe und durchqueren kleine Ortschaften und felsige Schluchten. Unseren Platz für die Nacht finden wir bei einem Bauern in knapp 1000 m Höhe.
    Mit Kuhglocken-Gebimmel im Hintergrund sitzen wir bei endlich angenehmen Temperaturen lange draußen. Zum Abendessen genießen wir die vom Bauern hergestellten Würste und den geräucherten Speck.
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  • Über das Jura-Gebirge zum Genfer See

    July 1 in France ⋅ 🌧 20 °C

    Wir hatten eine sehr ruhige Nacht auf dem Bauernhof. Frisch gestärkt machten wir uns auf schlängelnden Wegen auf in Richtung Lac Leman, wie er hier heißt. Nach einer schönen Pass Straße fuhren wir an der Schweizer Grenze entlang und fanden ein schattiges Plätzchen am See. Ein paar Menschen waren hier schwimmen, und mit den leichten Wellen hat man gleich ein Urlaubsgefühl. Mit den Rädern fuhren wir nach Thonon-les-Bains, dem offiziellen Nullpunkt der Route des Grandes Alpes.Read more

  • Les Gorges du Pont du Diable

    July 2 in France ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir starten nun ganz offiziell unsere Route des Grandes Alpes. Von Thonon-les-Bains aus fahren wir und viiiiele Radfahrer Richtung Süden. Hoch sind wir noch nicht, aber die ersten Kilometer machen schon Lust auf Mehr. Steile Felswände und ein gemächlich plätscherndes Flüsschen begleiten uns bis zu les Gorges du pont du diable - die Schluchten der Teufelsbrücke. Ein gewaltiger, eindrucksvolle Ort! Nach einem kleineren Spaziergang über rund 200 naturbelassen Stufen hinunter durch einen idyllischen Wald geht es weiter in die Tiefe. An der Teufelsbrücke in eine durch Erosion entstandene Höhle, die sich nach oben allerdings öffnet und bizarre Felsenstrukturen und ausgewaschene "Töpfe" bereithält. Diese sind durch den Fluss, der hier hindurchfließt, entstanden.... als die Höhle vor ein paar Jahrmillionen noch unter Wasser stand.
    Über ein verwinkeltes System der unzähligen Treppen und Podeste kann man hindurch gehen und überall neue Blickwinkel entdecken. Sehr lohnenswert!!!🥰🥰🥰
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  • Alpenpass und Postkartenidylle

    July 2 in France ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach dem Schluchtenerlebnis blieb der Puls weiterhin hoch. Über eine Passstraße, nicht breiter als ein Waldwirtschaftsweg, fuhren wir immer höher und nach einigen Serpentinen erreichen wir den Col de L‘Encrenaz. Danach steuerten wir unseren FrancePassion-Platz an, eine Auberge auf 1500 m Höhe mit einer Traumaussicht wie an den Horizont projiziert. 😍 Staunend sitzen wir lange Zeit mit Blick in die Weite.
    Dass dann auch noch eine Kuhherde mit Glocken den Stellplatz kreuzt, ist schon kitschig-schön 😆.
    Zum Abendessen kehren wir in der typisch savoyischen Auberge ein. Das Menu war einfach phantastisch! Zuerst zwei regionale Biere (eines mir Brombeeren und Kirschen) zur Charcuterie (Wurst und Schinken), dann ein Käsefondue mit Pilzen, das ganz anders schmeckte, als wir es kennen. Es war viel würziger und cremiger. Dazu ein Wein. Zum Dessert gab es „faisselle“, eine Art Mascarpone (?), hausgemacht, mit selbstgemachter Aprikosenmarmelade, noch nie etwas Vergleichbares gegessen! Nach einem Schnäpschen (einmal Tannennadel und einmal aus Heu (?), aber leeeeecker!) torkeln wir zurück zum Biest.
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  • Kurven, Wintersport und Käse

    July 3 in France ⋅ ☀️ 18 °C

    Auch heute ging es wieder bergauf und bergab über die Pässe, die man von der Tour de France kennt : Col de la Colombière, Col des Araviz, Col de Saisies. Was für hübsche Wintersportorte es hier gibt! Einige Sessellifte waren in Betrieb und transportierten jetzt Mountainbikes und Menschen in die Höhe.
    Nach einer Pause mit frischem Brot überraschte uns der Lac de Roselend durch sein Türkises Wasser in einer unbeschreiblich schönen Berglandschaft. Hier, auf 1830 m Höhe fanden wir ein Plätzchen an einem Wanderweg. Bei unserem Gastgeber, dem Bauern auf einer Almhütte, kauften wir Käse und beenden den Tag erneut mit rosa leuchtenden Bergen und Kuhglockengebimmel.
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  • Ganz weit oben

    July 4 in France ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach dem Kaffee vor dem Womo ging es über den Cormet de Roselend auf 1968 m und gemütlich wieder runter. Nach einer kurzen Irrfahrt in Bourg-Saint-Maurice fanden wir dann doch noch den richtigen Weg zu den bekannten Wintersportorten Tignes und Val d‘Isère. Durchfahren reichte uns, die hohen Hotels waren mehrheitlich geschlossen, nur einige Schickimickitouris waren unterwegs. Noch ein Stausee, und dann begann auch schon die Fahrt zum höchsgelegenen Col de l‘Iseran. Mit uns waren Hunderte Rad- und Motorradfahrer sowie Solarfahrzeuge unterwegs. Die Ausblicke waren unbeschreiblich, die Fahrt auf dem kleinen Sträßchen manchmal angsteinflößend 😆. Oben angekommen sah man nur glückliche Gesichter, und auch der bisher höchste von uns gefundene Geocache durfte nicht fehlen.
    Beim Runterfahren wurde uns bewusst, wie verrückt diese Radrennfahrer sein müssen: rasend schnell werden die engen, uneinsehbaren Kurven genommen, ohne Angst vor den ungesicherten Abhängen. Wir lassen mehrfach die Sportler überholen 🙈. In Bonneval kaufen wir noch ein Baguette und machen eine Pause.
    Die angefahrenen Park- und Stellplätze haben uns nicht gefallen, aber wir fanden ein wenig off-road ein schattiges Plätzchen am Fluss, an dem wir heute die Eindrücke verarbeiten und übernachten.
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  • Gute Nacht auf dem Col du Télégraphe

    July 5 in France ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute haben wir uns gegen eine Passfahrt mit Moppeds, Rennrädern und Sonntags-Ausflüglern entschieden. Zu viele, zu warm 😆. Wir haben ganz lange ausgeschlafen auf unseren Freistehplatz am Fluss, dann haben wir eine kleine Offroadeinlage erlebt hin zu einem schönen Plätzchen zum Rumgammeln, der aber leider von Mücken eingenommen wurde. Also sind wir zu einem kleinen Wanderparkplatz gerollt und sind erst am Nachmittag zum Col du télégraphe gefahren. Die Aussichten sind hier auch grandios, und auf dem Stellplatz hier fanden wir ein Plätzchen für uns. Somit gibt es nach einem leckeren Abendimbiss eine Nacht aufm Pass.Read more

  • Col, Col, Col, Col und Col

    July 6 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Vom Col du Télégraph sind wir ganz früh gestartet - was den Vorteil hatte, dass wir quasi alleine zum Col de Galibier fahren konnten. Vorher fiel uns noch eine kleine Strohfiguren-Ausstellung ins Auge, die wir uns noch anschauen. Bis ganz nach oben zum Col durften wir ja nicht, aber der kurze Tunnel hat auch Spaß gemacht. Am Tunnelausgang wurden wir von einem freundlichen Bauarbeitertrupp gestoppt, die Abfahrt sei noch 3 Stunden gesperrt. Ach so... Deshalb kam uns auch keiner entgegen 😆🙈. Somit gab es ein gemütliches Höhenfrühstück, einen kleinen Spaziergang und dann ging es auch schon nach 1 1/2 Stunden wieder weiter. Auch hier waren wir wieder fasziniert von der Landschaft hier auf über 2600 m Höhe.
    Dann fuhren wir weitgehend unbemerkt über den Col Lautaret und hängten den Col de Izoard mit seiner bizarren Felslandschaft noch dran. Schließlich wollten wir eigentlich in Var übernachten, allerdings gefiel uns der Ort, der Stellplatz und auch die Nachbarn nicht, deshalb ging es nach einer Mittagspause gegen Abend auch noch über den Col de Vars nach Jausiers. Der kostenlose Stellplatz war in Ordnung, also blieben wir hier. Puh, was waren das wieder für Eindrücke! 🥰
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  • Col de la Bonette 😍

    July 7 in France ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute früh nahmen wir noch etwas enttäuscht einen anderen Col zum Ziel. Wir hatten gestern erfahren, dass der anvisierte Col de la Cayolle auf der Route des Grandes Alpes nicht für uns geeignet ist, maximale Höhe wäre 3m, Breite 2,40m, das passt nicht. Na gut, dann eben über den eher unspektakulären Col de Restefond und dann über den Col de la Bonette. Was für eine Überraschung! La Bonette stellte sich als einer der beeindruckendsten, wenn nicht sogar DER beeindruckendste Col heraus. Reichlich Kurven und Kehren in teilweise sattgünen Alpenwiesen, dann in grauen Schotterwüsten, in der Ferne bei phantastischem Wetter kantige Gipfel, weite Steilhänge und Wege und Straßen wie auf einer Carrerabahn, alte Festungsanlagen, ein verlassenes Dorf und Bunker in verschiedenen Größen. Und fast ganz oben eine Straßenkreuzung 😂.
    Am Col oben, nach der letzten Kurve, ein Wahnsinnspanorama. 🥰🥰🥰
    Als wir dann wieder im Womo saßen, ging das Autoradio an - Van Halen mit "Jump”. Haben wir dann aber nicht gemacht 🤣🤣🤣.
    Auch die Fahrt runter war nicht weniger spannend. Jeder Meter runter bedeutete aber auch Temperaturen immer weiter hoch, also fanden wir einen schattigen Platz auf einem Camping Car Park, der wohl mal ein alter Campingplatz gewesen ist. Angelegt in Tortenstücken mit Hecken und fast alles frei, das passte! Wäsche, Dusche, Geschirr erledigt und Elektroprobleme gelöst, gute Nacht! 💤 🌙
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  • Zivilisation, Klimawandel und Natur

    July 8 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Gestern nahmen wir die letzten Cols der Route des Grandes Alpes in Angriff. Der Col Saint Martin war, joa - und diese Bausünde ganz oben 🙈 - wir waren bisher besseres gewohnt 😆. Imposant im Sinne von erschreckend war die Fahrt durch das Tal der Vésubie, wo 2020 in verheerend Wetterphänomen riesige Schäden angerichtet hat. Durch ungünstige Wetterlagen zwischen Mittelmeer und Alpen kam es zu einer Schneeschmelze und massiven Stürmen, die das Tal innerhalb vom Stunden überflutete und Erdrutsche auslöste. Bilder vom Ahrtal kamen uns in den Sinn. Hier wird der Lauf des aktuell minipupsikleinen Flusses auf locker das zwanzigfache verbreitet und die Böschung durch Felsblöcke meterhoch verstärkt. Experten gehen davon aus, dass solche Wetterlagen mit dem Klimawandel zunehmen werden.
    Bei rund 36 Grad füllen wir die Vorräte auf.
    Der sagenumwobene Col de Turini mit seinen steilen, engen Haarnadelkurven (alle ohne Zurücksetzen gemeistert 💪) war dann der letzte erwähnenswerte Col, auch wenn wir von den Verkehrsschildern offen angelogen wurden: wenn alle 200 m ein Schild vor "2 Haarnadelkurven" (oder übersetzt: 2 Schnürsenkel) ankündigt, aber es insgesamt 45 sind, dann ist das wenig vertrauensfördernd. 😂
    Damit ist die Route für uns beendet, wir wollen bei diesen Temperaturen definitiv nicht ans Mittelmeer. Nach einer kleinen Pause unter dem Maulbeerbaum (lecker!) fuhren wir dann zu unserem France Passion Stellplatz bei einem Olivenbauern - in Italien, 300 m hinter der Grenze 😊. Hier wird Olivenöl und alles Sonstige daraus hergestellt und Lavendel verarbeitet. Bruno erklärt mit Leidenschaft den Ernte- und Verarbeitungsprozess und ist besonders stolz, dass Fürst von Monaco Albert sein Olivenöl benutzt. Das fürstliche Öl, Oliven und ein Aufstrich aus heimischem Honig und Haselnüssen🥰 kommt mit.
    Im Schatten unter alten Olivenbäumen, fast ohne Zivilisationsgeräusche und nur mit dem lauten Balzen der unzähligen Grillen und dem eintönigen Ruf der Zwergohreule genießen wir den Abend.
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  • Planänderung

    July 9 in France ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute morgen war es schon bald so heiß, und so stellten wir fest, dass ein Fahrtag im klimatisierten Auto eine gute Alternative sein könnte. Außerdem fehlte uns auf unserer Cachelandkarte ein Länderpunkt von Monaco 😁. Und noch dazu konnten wir somit den letzten offiziellen Col ( Col de Castillon) nebst Nebencol ( Col de St. Jean, eine Single track road 🙈) der Route des Grandes Alpes doch noch erledigen und in Menton, das uns mit Palmen begrüßte, den offiziellen Schlusspunkt setzen.
    Im Womo an der Cote d'Azur zu cruisen ist nicht so schön, wie es sich anhört. Menton, Monte Carlo oder Nizza sind voller Menschen und Autos, nicht zu vergessen die schlängelnden Mofas und Roller, jeder Quadratzentimeter ist meist fünf- oder mehrstöckig bebaut. In Monaco gibt es verteilt sogar 90 öffentliche Aufzüge zu Wohnungen, anderen Hochhäusern oder bis runter in die City. Hier konnte das Biest auch ein paar Mal verwegen hupen, so wie das alle hier machen 😆.
    Nach einem Einkauf bei Decathlon in Grasse kamen wir auf schmalen Wegen zum heutigen France Passion Platz bei einem Olivenbauern. Im Laden neben der Manufaktur konnten wir die Köstlichkeiten probieren, und so wandern Olivenpaste, Tapenade, Olivenöl und Olivenmarmelade ins Womo. Es kühlte heute nicht wirklich ab, aber im Olivenhain steht es sich traumhaft ruhig und einsam.
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  • Mirabeau

    July 10 in France ⋅ ⛅ 32 °C

    Die Hitze begleitet uns weiter. Ein Stück Route Napoleon fahren wir durch Dörfchen wie aus dem Reiseführer und über kleinere Cols, ohne dass es abkühlt. Einen (ersten) Stellplatz finden wir in der Nähe eines privaten Citroën-Museums. Der Sammler stellt hier Autos aus, die sowohl alt und im Originalzustand sind als auch wenige Kilometer habe. Wir sahen vor allem DS und 2CV aus den 50ern bis zu den 90gern, die liebevoll präsentiert werden. Zu jedem Wagen gibt es ein mehrsprachiges Dossier mit technischen Details, Besonderheiten und der Geschichte dieses Autos und wie es hier her kam. Traumhaft schöne Autos, manche mit weniger als 100 km gelaufen ✨.
    Der Stellplatz sagte uns bei 38 Grad nicht zu, somit fuhren wir noch eine Weile, bis wir auf einem einsamen Hügel ein Plätzchen beim Bauern fanden.
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  • Hitze und Gewitter in der Provence

    July 11 in France ⋅ ☁️ 26 °C

    Wir fahren westlich, diesmal möchten wir nämlich wirklich wieder auf den Mont Ventoux, der auf unserem letzten Wintertrip geschlossen war. Nach einer Offroadeinlage (mit nur 3 Reifen auf der Erde) füllen wir den Kühlschrank und fahren durch typisch provencalische Landschaften. Einen Traumplatz inmitten der Felder mit Blick auf den Mont Ventoux auf 1000 m Höhe und mit angenehmen 25 Grad finden wir über France Passion. Die Gastgeber bauen Lavendel und Lavandin an und produzieren Honig Produkte. Die Eier kriegen wir zum Lavandin, Lavendelpaté und Salzkaramellhonig geschenkt. Am Abend gab es dann noch ein richtiges Unwetter mit Gewitter, Regen und Hagel, hoffentlich auch mit einer schönen Abkühlung.Read more

  • Hoch hinaus zum Mont Ventoux

    July 13 in France ⋅ ☁️ 29 °C

    Gestern haben wir noch eine weitere Nacht auf dem schönen Platz zwischen den Lavendel- und Getreidefeldern verbracht. Nach einer Tasse Kaffee fuhren wir dann zum Frühstück auf den Mont Ventoux. Montag. Um 10. Im Sommer, also heiß. Uns kamen schon zig Rennfahrer von oben entgegen, und vor uns waren ebenso viele unterwegs. Nach dem Frühstück erklomm ein Teil des Teams den Gipfel und einen Cache, das andere Teil des Teams blieb derweil lieber in Toilettennnähe 🙈😆. Es war leider eher bewölkt und diesig, aber trotzdem sehr schön. Gegen Abend wurde es voll auf dem Berg, viele Menschen, die in den französischen Feiertag hineinfeiern wollten, mit Picknick-Zubehör, Petanque-Kugeln, Kind und Kegel. Da wollten wir nicht stören und suchten uns einen ruhigen Stellplatz unterhalb des Gipfels.Read more

  • Dank an die Klimaanlage 🙈

    July 14 in France ⋅ ⛅ 33 °C

    Gleich morgens stieg die Temperatur am Mont Ventoux wieder an, auf der Wetterkarte ist fast ganz Frankreich dunkelrot. Also entscheiden wir uns für einen Fahrtag Richtung Jura. Mit dem Ausblick Richtung Alpen ging es wieder mal nach oben. Der Col de Perty war wieder was ganz anderes. Vorbei an Olivenbäumen und Lavendelfeldern schrauben wir uns über enge Serpentinen bis auf 1302 m Höhe. Der Mont Ventoux ist noch als Berggipfel zu sehen. Wunderschön hier! Rund um Grenoble war es dann bei bis 40 Grad kaum auszuhalten, somit genossen wir die schöne Landschaft und Alpenpanorama im klimatisierten Auto.
    In Sichtweite eines kleinen Schlösschen stehen wir nun auf einem einsamen France Passion Stellplatz, mit tierischen Nachbarn und schauen das Halbfinale.
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  • Tour de France Warm up

    July 16 in France ⋅ ☁️ 26 °C

    Den Tag gestern verbrachten wir wie vorgestern auch als Fahrtag mit über 35 Grad Hitze. Somit landen wir nach einem großen Hüpfer am Fuße der Vogesen. Moment mal, ist da nicht gerade die Tour de France? Chat GPT empfiehlt uns, gleich morgens loszufahren, um am Ballon d'alsace ein Plätzchen zu suchen, an dem wir an 2 Tagen gleich 2 Etappen sehen können. Oder wir sollen das Gebiet weiträumig umfahren.
    Wir entscheiden uns für die Tour, wann hat man denn sonst mal die Möglichkeit dazu?
    Also stehen wir heute unterhalb des Gipfels am Straßenrand, zusammen mit Womos, Vans und Dachzelten aus aller Herren Länder. Schon jetzt sitzen alle mit ihren Campingstühlen am Fahrbahnrand, winken den vorbeifahrenden Fahrzeugen zu und feuern mutige Rennradlern und -radlerinnen an. Einige mit hochtechnisierten Rennrädern, mit Ebikes, aber auch mit Klapprad, Uraltmodell oder Liegerädern.
    Morgen mittag geht es hier los, die Straße wird Freitag und Samstag gesperrt sein.
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  • Tour de France

    July 17 in France ⋅ ⛅ 21 °C

    Schon früh morgens ging es los mit unzähligen Radfahrern, Team-Wagen und Gendarmeriefahrzeugen, auch Bombenräumkommando und Soldaten mit mehreren Fahrzeugen 😳. Begrenzungen und Werbefahnen wurden aufgestellt, Hunderte Schaulustige erklommen bepackt mit Stühlen, Kühlboxen und Motivationsplakaten den Gipfel, viele mit Trikots, Kostümen, Flaggen oder Accessoires im Bergwertung-Style. Als dann auch die Straßen schließlich für Zivil-Radfahrer gesperrt wurde, klackerten die Radschuhe der Sportler auf dem Asphalt, weil sie ihr Rad nun schieben mussten.
    Alle waren bester Stimmung, auch unsere Nachbarn vom Niederrhein, aus Frankreich, Belgien, Spanien und Holland. Die Tour scheint für die Franzosen ein Familienevent zu sein, alle Altersgruppen waren dabei.
    Mit der großen Werbekarawane ging es dann los: wunderschön gestaltete Werbewagen machten gute Stimmung und warfen Geschenke in die Menge. Wir fingen dabei ein Paket Werbenudeln, 2 Weichspüler, Chips, Minisalamis, M&Ms, 2 Flaschenöffner, Cracker und eine Orangina-Flagge 😊.
    Dann fuhren in einem Affentempo die ersten Rennfahrer nebst Ersatzteilwagen vorbei, dann immer wieder Rennräder und wieder Autos. Zwischendurch auch immer wieder Polizeimotorräder und Notfallwagen, über uns kreisen Hubschrauber.
    Keine 20 Minuten später war alles vorbei 😂.
    Dann kamen auch alle Schaulustige und Zivilradfahrer gleichzeitig den Berg runter.
    Danach legte dann da Aufräumkommando los: Mülltüten wurden eingesammelt, Fahrbahn Markierungen abgebaut, während wir zum Hochzeitstag Steaks auf den Grill legten.
    Ein echtes Highlight, dieser Tour de France - Tag!
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  • Rheinebene

    July 18 in Germany ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach dem Frühstück beschlossen wir, uns die Vogesen noch einmal im Sommer anzuschauen, nachdem an Ostern ja noch einige Passstraßen gesperrt waren. Aber irgendwie wollte das Gebirgsgefühl nicht so richtig aufkommen, und deshalb fuhren wir auf der Suche nach einem Restaurant in die Rheinebene. Bei einem Winzer stehen wir ruhig und deutlich einsamer in der Natur und nach einem Spaziergang zum Ort gab es erstmal ein Weinchen als Aperitif und später ein köstliches Essen in einem Weinlokal. Auf dem Nachhauseweg kamen wir nicht an den Selbstbedienungsständen der hiesigen Obst Bauern vorbei, ohne einzukaufen: Riesige Zwetschgen, Aprikosen und Pfirsiche, süße Kirschen und eine Bauerngurke kommen mit. Auf dem Foto liegt übrigens ein handelsüblicher Apfel als Größenvergleich 😆.Read more

  • Zwischen Berg und Thal

    Yesterday in France ⋅ ☀️ 22 °C

    Die letzte Nacht verbrachten wir neben einer Marmeladenmanufaktur - bis um 7 Uhr die Straßenwalze kam😆. Zuvor gab es das erste Mal im Urlaub eine Cacherunde, es war nicht so heiß, es ging mit dem Rad am Kanal entlang und somit war alles prima, sogar mit Klettereinlage!
    Heute besuchten wir das kleine Städtchen Obernai. Die Shoppinggötter waren uns wohlgesonnen, also durften 3 Hosen und ein T-Shirt mit. Danach erklärten wir unseren Urlaub als beendet und der Tracker wurde ausgeschaltet. Konnte ja keiner ahnen, dass wir hier, zwischen den Orten Berg und Thal einen traumhaften Platz finden, auf dem wir ganz alleine in der Natur stehen und auch ein bisschen cachen konnten. Hiermit sagen wir also Adieu und à la prochaine, France! Die nächsten Tage gehören noch der Familie und dann sind wir wieder zu Hause. Es war ein spektakulärer Urlaub! ⛰️🗻🏔️
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    Trip end
    July 20, 2026