Der Countdown läuft, in zwei Tagen steigen wir in die Bahn, um zu unserer Fähre zu kommen. Hier in diesem Blog kannst du unsere Reise mitverfolgen. Liebe Grüße Lea und Lea
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  • Day98

    Voilà Web-Translation

    October 6, 2018 in Hungary ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem wir die vielen Aktivitäten und Budapest hinter uns gelassen hatten, kehrten wir zu einem geregelten Radlerinnen-Leben an der Donau zurück. Wir freuen uns über die gute Beschilderung, die (meistens) guten Fahrradwege, die schöne Donau und sind ganz aus dem Häuschen, den Bäumen beim bunter werden zusehen zu können. Die Insekten (z.B. Mücken, Wespen und Wanzen, mit denen angeblich nicht gut Kirschen essen ist, weil sie zum Himmel stinken können) haben uns auch wieder, was uns ein bisschen auf den Keks geht. Doch auch andere Tierchen kreuzen manchmal unseren Weg: LeaH hat zweimal fast eine Schlange auf dem Gewissen gehabt. Einmal drohte dem armen Tier der Tod durch Ertretung, am nächsten Tag durch Überfahrung. Sie hatten Glück im Gegensatz zu vielen ihrer Artgenossen, die auf plattgefahrene Weise immer wieder unseren Weg säumen. LeaK hatte mit all dem jedoch nichts am Hut, sie packte aus Krankheitsgründen endlich mal wieder die Hängematte aus und chillte an der Donau.
    Inzwischen sind wir in einem berühmten Paprikaanbaugebiet angelangt und haben uns die Geschichte der Paprika in einem Museum zu Gemüte geführt. Leider fanden wir kein Restaurant, in dem wir unser Verlangen nach einem vegetarischen Paprikagericht stillen konnten. Aber immerhin mussten wir nicht wieder nur frittiertes Gemüse (so wie gestern) essen.

    Da wir uns fast täglich bei der Suche nach Unterkünften oder Restaurants über die wundervollen Internet-Übersetzungen amüsieren können, möchten wir diesen Eintrag auf Translational darbieten:

    Transla-English:

    After having spent a lot of activities and Budapest, we committed ourselves to a well-maintained Bicycle Life with a Danube element. We are delighted with the Good Signs, the (Most) Good Bicycle Routes, a Beautiful Danube this is very excited, because the trees can be seen in a color. Insects (such as mosquitoes, larvae, and beetles, which are said to be NOT JOHN FOR A CHERRY, because they are smelly at the sky), are returned, which is a bit in the cookie. But sometimes other animals cross the road: LeaH has almost twice been a snake in their conscience. After the poor animal was threatened with death by passing the next day. They were fortunate, unlike those breeds who have repeatedly flattened the way in several ways. But LeaK had nothing to do with this, and finally filled the hammock again for illness and cooled down on the Danube. Meanwhile, we arrived at a Famous Wine Producer Area and the paprika we learned its history in a Museum. Unfortunately we could not find a restaurant where we could satisfy a desire for a vegetarian dish of pepper. But at least I did not have to settle for roasted vegetables (mint yesterday).

    Since we have a day of sunshine we can entertain you in a hotel or restaurant Searching for wonderful web translations Through this, we would like to introduce this entry into a translational language:

    Transla-Deutsch:

    Nach vielen Aktivitäten und Budapest haben wir uns einem gepflegten Fahrradleben mit einem Donauelement verschrieben. Wir freuen uns über die guten Zeichen, die (most) guten Radrouten, eine schöne Donau das ist sehr aufgeregt, denn die Bäume sind in einer Farbe zu sehen. Insekten (wie Moskitos, Larven und Käfer, von denen man sagt, dass sie NICHT JOHN FOR A CHERRY sind, weil sie am Himmel stinken), werden zurückgebracht, was ein bisschen in dem Keks ist. Aber manchmal kreuzen andere Tiere die Straße: LeaH ist fast zweimal eine Schlange in ihrem Gewissen gewesen. Nachdem das arme Tier am nächsten Tag durch den Tod bedroht wurde. Sie hatten Glück, im Gegensatz zu jenen Rassen, die wiederholt den Weg in mehrfacher Hinsicht geebnet haben. Aber LeaK hatte damit nichts zu tun, füllte die Hängematte endlich wieder krank und kühlte auf der Donau ab. Inzwischen sind wir in einer berühmten Weinproduktionsgegend angekommen und haben die Paprika in einem Museum kennengelernt. Leider konnten wir kein Restaurant finden, wo wir ein vegetarisches Gericht mit Pfeffer servieren konnten. Aber wenigstens musste ich mich nicht mit geröstetem Gemüse begnügen (Minze gestern).

    Da wir einen sonnigen Tag haben, können wir Sie in einem Hotel oder Restaurant unterhalten. Auf der Suche nach wundervollen Web-Übersetzungen Hiermit möchten wir diesen Eintrag in eine translationale Sprache einführen
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    Traveler

    Minze gestern!!! X-D

    1/30/19Reply
     
  • Day93

    Ode an Pest

    October 1, 2018 in Hungary ⋅ ☁️ 13 °C

    Sie wollten doch näher an die Partymeile
    sich nochmal jung fühlen - für eine Weile.
    So fuhren sie den Berg herab -
    auf der Straße - das war etwas knapp.
    Doch - papperlapapp - da kamen auch Radwege vom aller feinsten,
    es gab keinen Unfall, auch nicht den allerkleinsten.
    Sie erreichten im jüdischen Viertel Das Nest, ihr Hostel -
    und warden direkt wieder quietschfidel.
    Ein Ort zum sich wohl fühlen, wie eine WG
    und ein Piano gab es, mit ganz viel Tee.
    Um die Ecke gab es Bars in alten Ruinen
    und leckeres Essen unterschiedlichster Cuisinen.
    Vor allem Langosch hatte es ihnen angetan,
    doch auch Geschichte stand auf dem Plan.
    Stadtführung, -spaziergang und noch ein Museum
    und schon war auch die Zeit in Pest wieder rum.
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    Traveler

    ... und wo geht es jetzt hin???

    10/4/18Reply
     
  • Day90

    Von zweien, die auszogen, die Familie...

    September 28, 2018 in Hungary ⋅ ⛅ 17 °C

    ...zu besuchen

    Es war einmal...
    Vor langer, langer Zeit, da reisten zwei Frauen mit ihren Fahrrädern durch die baltischen Länder und trafen auf eine Familie mit zwei kleinen Kindern, die auf dem Weg zum Ufer des Meeres waren. Sie sprachen ein paar Worte und schon ward eine Einladung zum weit entfernten Heim der estnisch-ungarischen Familie ausgesprochen. Die beiden Frauen fuhren und fuhren und kamen nach einigen Monden an diesem weit entfernten und als Budapest bekannten Ort an. Dort erwartete sie auf der Buda-Seite der Stadt ein hoher Berg, den sie hinauffahren mussten, um zum Haus der Familie zu gelangen. Sie keuchten und ächzten, aber am Ende hatten sie einen wunderbaren Blick über die schon im Glanz der Laternen liegende Stadt, denn es war Abend geworden. Sie wurden herzlich von den beiden Eltern mit ihren holden Zwillingen im Alter von 5 Jahren aufgenommen, bekamen Speis und viel ungarischen Weinestrank und gingen am nächsten Tage sogar gemeinsam zum Salsa-Feste auf ein Boot, welches am Donaufluss ankerte. Nach ein paar Tagen wurde es den beiden Frauen jedoch anstrengend, immer den Berg mit dem Bus zu erklimmen (mit dem Rad getrauten sie sich schon gar nicht mehr) und sie standen vor dem Dilemma: Sollten sie bei der sympathischen Familie bleiben oder näher in die Stadt ziehen? Nach vier Nächten, viel Wein, gemeinsamen Speisen, einer Einführung ins Kupferhandwerk, Spielen mit den Zwillingen, Brunch, Besuchen von Photografieausstellungen und Unterricht im ungarischen Zählen (1,2,3...) verließen die beiden Frauen das schöne Haus und zogen auf die Pest-Seite der Stadt. Und die Moral von der Geschicht: Fürchte dich vor Einladungen nicht. :)Read more

  • Day88

    Länderhopping

    September 26, 2018 in Slovakia ⋅ ☀️ 14 °C

    Vor den Bergetappen hatten wir ja anfangs noch einiges an Respekt, aber jetzt, wo wir die Berge hinter uns lassen, sind wir fast etwas wehmütig. Aber auch die hügelige Landschaft im Süden der Slowakei gefällt uns sehr gut und wir bereiten uns unterwegs gut auf den Herbst und Winter vor: sammeln am Wegrand Bucheckern, Äpfel, Trauben und Walnüsse ein.
    Mittwochabend haben wir dann tatsächlich die Donau erreicht und uns auf der ungarischen Seite im schönen Städtchen Esztergom in dem etwas üsseligen, aber seinen Zweck erfüllenden, Rugbyhotel einquartiert. Am nächsten Tag hatten wir dann auch schon wieder genug von Ungarn und sind zurück in die Slowakei gefahren (die ungarische Sprache und Währung hat uns einfach zu sehr überfordert - ist schon krass nen Haufen 10.000er Scheine in der Hand zu halten - 1 Forint sind 0,003 €). OK, eigentlich war auf der slowakischen Seite der Donau einfach nur der (angeblich) bessere Weg und nach ein paar Kilometern (auf mit Wiesen bewachsenen Deichen, schlaglöchrigen Feldwegen und gerade so befahrbaren Eisenbahnbrücken) waren wir auch schon wieder in Ungarn. Der Donauradweg bis Budapest hat uns auch super gefallen - und Erinnerungen an das Rheintal geweckt. Und irgendwie hat es doch auch was, mal wieder auf einer flachen Strecke zu fahren und nicht fast 2 Stunden für 10 km zu brauchen.
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  • Day87

    Schockgefrostet

    September 25, 2018 in Slovakia ⋅ ☀️ 11 °C

    Seit drei Tagen ist auch der Winter mit 6-12 Grad (nachts sogar mal 1°C - sind wir froh gerade nicht zu zelten!), Regen und Wind in den slowakischen Bergen angekommen und wir haben alle möglichen potentiell wärmenden und schützenden Klamotten ausgepackt, sogar Handschuhe. So richtig glauben können wir es noch nicht - es war doch gerade noch Sommer! Dieses Wetter ist für die Berge nur so medium praktisch: Beim Radeln, Pausieren und vor allem den Abfahrten wird einem echt rattenkalt, aber wenn es den Berg hochgeht - und das auch noch steil - müssen wir wieder ein bisschen was ausziehen, da wir sonst vor Hitze umkommen... Oben angekommen können wir aber oft trotzdem die wunderschöne Landschaft genießen. Oder Hirsche beim röhren hören. Oder essen. Oder einen Platten flicken.
    Apropos... Die letzten drei Tage haben unsere Platten-Statistik völlig in die Höhe schießen lassen. In drei Tagen hatte LeaK drei Platten - und immer an einem anderen Rad! (Okay, das hört sich komisch an, sie fährt ja nicht Dreirad...)
    An einem fies kalten Morgen in der Stadt Martin hatten wir noch eine nette Begegnung mit den Menschen aus dem Fahrrad-Sport-Laden neben unserer Pension: LeaK wollte eigentlich nur kurz eine Pumpe ausleihen und am Ende bekamen wir Tee bzw. Kaffee, quatschen über eine Stunde mit den Verkäufern, kaufte sich LeaK neue Fahrradhandschuhe (einer der alten war vor Wochen verschwunden) und kamen gut aufgewärmt und froh über die nette Begegnung wieder aus dem Laden.
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    Cooles Foto!

    9/27/18Reply
     
  • Day84

    In the Middle of Slowakia

    September 22, 2018 in Slovakia ⋅ 🌧 10 °C

    Seit ein paar Tagen chillen wir in der Niederen Tatra, Teil der Karpaten, eventuell auch Beskiden genannt (wir haben die Nomenklatur dieser Berge hier noch nicht ganz durchschaut). Wobei chillen eigentlich das falsche Wort ist, denn LeaH schläft und kuriert eine Erkältung aus und LeaK macht Ausflüge in die umliegenden Berge.
    LeaHs Tag: Schlafen, essen (u.a. LeaKs vergessenes Lunchpaket), zum Supermarkt laufen, Jesus auf einem kleinen Aussichtsberg besuchen, schlafen, telefonieren, eine Serie gucken, frustriert sein über's Kranksein (mehrmals am Tag).
    LeaKs Tag: Lunchpaket machen, mit dem Rad in die Berge fahren, sich wundern wo das Lunchpaket ist, eine Eishöhle mit geschmolzenem Eis und eine alte Mine besichtigen (letztere war aufgrund fehlender Taschenlampe noch weniger sehenswert).
    Heute, am letzten "Chilltag" hat sich unsere Aktivitätsniveau wieder etwas angeglichen, denn wir sind zusammen ca. 4 km den Berg entlang einer Landstraße hochgelaufen. Die erhoffte Aussicht auf die Hohe Tatra blieb jedoch leider aus, da der restliche Berg nicht begehbar war und den Blick auf die ohnehin wolkenverhangenen Berge versperrte. Der restliche Ausblick war aber trotzdem ganz hübsch und jetzt freuen wir uns drauf, morgen weiter zu radeln.
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  • Day80

    Kein Ponyschlecken in den Bergen...

    September 18, 2018 in Slovakia ⋅ 🌙 12 °C

    ... oder: nur die Harten kommen in den Garten.

    Die ersten richtigen Bergetappen haben wir gut hinter uns gebracht (auch wenn wir beide schon kurz davor waren, unser Rad aus lauter Frust in den Graben zu schmeißen) und sind inzwischen in der Slowakei angekommen. Der letzte Tag in Polen war sehr schön - wir sind über uns selbst hinausgewachsen und haben drei ordentliche Anstiege mit teilweise schon sehr schönen Aussichten zurück gelegt. Dabei haben wir mehrmals festgestellt, dass es doch eigentlich ziemlich bekloppt ist, dass wir uns bis zu anderthalb Stunden den Berg im Schneckentempo hocharbeiten um danach genauso viele Höhenmeter in einem Bruchteil der Zeit wieder herunter zu rollen.

    Am ersten Tag in der Slowakei mussten wir darauf warten, dass sich der Nebel verzieht um einen super schönen Blick auf den Stausee, an dem wir übernachtet haben, und die dahinter liegenden Berge zu genießen. Danach ging es über ziemlich zerbröselte Straßen und schotterige Waldwege durch die Berge - auch diesmal wurden wir wieder mit wunderschönen Ausblicken belohnt.

    Wir sind schon ziemlich stolz auf uns - gegen die letzten 3 Tage sind die 110 km von vorletzter Woche Ponyschlecken.
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    Traveler

    Da könnt Ihr wirklich stolz auf Euch sein! Weiter schöne Aussichten und andere Belohnungen - der Weg ist das Ziel!😎👍

    9/18/18Reply
    Traveler

    Respekt!!!!!!!!!! Und wunderschön, ich wäre gerne bei euch!!

    9/19/18Reply
    Traveler

    Sara, dann pack dein Rad ein und komm her! Wir freuen uns über Besuch :)

    9/20/18Reply
    Traveler

    Vergiss es, dafür bin ich zu unsportlich ;-)

    9/20/18Reply
     
  • Day78

    Der Berg ruft...

    September 16, 2018 in Poland ⋅ ⛅ 10 °C

    ...oder: Jetzt machen wir mal wirklich Sport.

    Nachdem wir ursprünglich mal vorhatten den Eurovelo 11 von Polen durch die Slovakai nach Ungarn zu nehmen, sind wir jetzt doch auf dem direkteren Weg durch die Karpaten nach Budapest. Der Weg nennt sich Amber Trail und wir sind im Internet darauf gestoßen. Über zwei Ecken haben wir von einem Menschen aus der Slovakei eine Google Map mit der eingezeichneten Route bekommen.
    Die Landschaft gefällt uns schon sehr gut, aber die letzten zwei Tage am Rand des Gebirges hatten es auch schon in sich. Nach ein paar Anstiegen mit 10, 12 und sogar 14% brannten die Oberschenkel. Dafür wurden wir mit wunderschönen Ausblicken auf Berge und Wälder (die langsam schon bunt werden) belohnt.
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  • Day75

    Krazy Krakow

    September 13, 2018 in Poland ⋅ ⛅ 24 °C

    Krakau hatte uns von der ersten Minute an verschluckt und wir waren mitten drin im Gewusel der touristischen Altstadt, den Free Walking Touren und dem Nachtleben in den Kellerkneipen. Nachdem uns unser Tourguide am ersten Nachmittag die bewegende Geschichte Krakaus sowie einige Anekdoten aus seiner Kindheit im Kommunismus näher gebracht hatte, verloren wir uns abends bereits im Gewirr der Kneipen mit Live-Musik und lernten sehr nette Menschen aus mehr oder weniger entfernten Ländern kennen. Obwohl die echt beeindruckende jam session irgendwann zu Ende war und wir sie gegen richtig schlechte Karaoke tauschten und am Ende noch in einer geheimen Bar mit Pornos (auf dem Thekenbildschirm) landeten, war der Abend so witzig, dass wir erst um 5 Uhr im Bett waren. Wir fühlten uns, als wären wir wieder im Durchschnittsalter Krakaus (26 Jahre), aber als wir am nächsten Tag aufstanden, war die Illusion passé. "Etwas" müde, aber mit großem Interesse lernten wir auf unserer nächsten Walking Tour viel über das jüdische Leben in Krakau, den jüdischen Stadtteil Kazimiers, Schindlers Fabrik und den Holocaust. Am Weichselufer stellten wir eine verblüffende Ähnlichkeit zum Frankfurter Mainufer fest und hatten fast ein bisschen Heimweh. Abends gab es trotz Müdigkeit noch eine Portion jam session. Tag drei in Krakau verbrachten wir teilweise unterirdisch, denn man hatte unter dem Marktplatz im Schmutz der Jahrhunderte viele interessante Dinge zutage gefördert (z.B. alte Straßen, Münzen, Menschen- und Pferdeknochen, Fundamente...) und diese in einem Museum ausgestellt. Schon faszinierend, wie viel Meter Dreck sich unter den Pflastersteinen befinden - und das nicht nur in Krakau! Abends gab's mal wieder was auf die Ohren, da wir tagsüber durch Zufall ein Plakat einer altbekannten Band entdeckt hatten: Das Gypsy Ska Orquestra hatte einen Auftritt und wir waren wieder am Start. Am nächsten Tag erwartete uns der lang geplante, aber nicht unbedingt ersehnte Ausflug nach Auschwitz. Wir hatten eine Tour von Krakau aus gebucht, mit Führung durch Auschwitz I und Birkenau. Leider hatten wir beide den Eindruck nicht alles emotional auf uns wirken lassen zu können, da das Tempo zu schnell und die Massen der Besuchenden einfach zu groß waren. Trotzdem war der Besuch dieser grausamen Lager ein Einblick in die dunkelsten Abgründe der Menschheit und wir fühlten uns dementsprechend schrecklich. Ein paar Stunden nach unser Rückkehr nach Krakau wurden wir wieder etwas aktiver und fröhlicher und hatten abends sogar wieder Lust auf gute Gitarrenmusik. Außerdem hatten wir uns noch mit einem unserer neuen Bekannten verabredet, um ihm unser Zelt anzuvertrauen. Er hat es im Nachtbus mit nach Budapest genommen, wo es nun auf uns wartet.
    Am fünften Morgen spuckte uns die Stadt unter einem Schleier aus Regentropfen wieder aus. So wurde es ein nasser Abschied von der schönen Zeit in der tollen Stadt. Seit dem rollt es sich leichter, so ohne Zelt. ;)
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  • Day72

    Wir sind entzückt

    September 10, 2018 in Poland ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach unserer längsten Etappe auf dieser Reise überhaupt (über 100 km!!) erreichten wir unerwartet ein Tal mit schönem Bach und tollen Felsen. Wir waren ganz entzückt, uns plötzlich in solchen Landschaften wiederzufinden. Voller Euphorie fuhren wir vier französischen Wohnmobilen den steilen Berg hoch hinterher zum Campingplatz, um dort festzustellen, dass er geschlossen hat. Also ließen wir uns zurück ins Tal rollen (ca. 1 km) und kamen total durchgefroren dort an, weshalb wir ganz froh über unsere warme Ferienwohnung waren, die wir dort direkt für zwei Nächte bezogen. Am nächsten Tag wanderten wir von Höhle zu Höhle, hatten tolle Ein- und Ausblicke, sahen Fledermäuse und waren weiterhin von diesem landschaftlichen Tapetenwechsel entzückt. Auch die Herkuleskeule und das Schloss nebenan beeindruckten uns sehr. Definitiv ein lohnenswerter Besuch.Read more