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2026 01 Zeeland / NL

A 47-day adventure by A und B unterwegs & RockyRacoonGC Read more
  • Trip start
    January 10, 2026

    Domburg

    January 10 in the Netherlands ⋅ ☁️ -1 °C

    Gegen 10:30 Uhr haben wir den PKW gepackt und starten nach Domburg, wo wir ein Ferienhäuschen gemietet haben. Das steht ab 15 Uhr für uns bereit.

    Nachts hatte es etwas geschneit und die A4 ist bis zur Grenze vereist und teilweise rutschig. Überraschenderweise halten sich die meisten an die vorgegebene Geschwindigkeit von 80 km/h und so passieren wir nur einen Unfall - ein LKW, der etwas zur Seite gerutscht ist. Sofort hinter der Grenze sind alle Fahrspuren völlig freigeräumt und wir kommen gut vorwärts. Nur in Antwerpen verfahren wir uns in der seit Jahren bestehenden Großbaustelle, weil wir die Anweisungen des Navis nicht richtig interpretieren.

    Gegen 15 Uhr erreichen wir unser Ziel und richten uns ein. Dann spazieren wir ins Zentrum von Domburg, schauen uns etwas um und sind erstaunt, wie viele Restaurants hier am Spätnachmittag geöffnet haben. In einem davon essen wir leckeren Fisch und verbringen den Abend dann im gut geheizten Ferienhäuschen.
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  • Middelburg

    January 11 in the Netherlands ⋅ ☁️ 1 °C

    Die Sonne scheint und es ist kalt - zwar "nur" null bis ein Grad, aber bei dem Wind fühlt es sich kälter an. Wir fahren nach Middelburg. Die Hauptstadt der Provinz Zeeland liegt auch auf der Halbinsel Walcheren, von Domburg nur ca. 15 Kilometer entfernt.

    Uns gefällt es sehr gut hier, die typisch niederländische Bebauung wechselt sich mit vielen historischen Gebäuden ab. Es gibt viel zu sehen und zu fotografieren. Menschen sind nicht sehr viele unterwegs. Vielleicht liegt es an der Kälte?

    Um die Mittagszeit besuchen wir ein Restaurant und genießen ein leckeres Kipsaté. Das wärmt uns etwas auf, aber nach weiteren 1,5 Stunden herumlaufen fühlen sich Finger und Füße wieder eiskalt an und wir fahren zurück in unser gut geheiztes Ferienhäuschen.
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  • auf Hexensuche

    January 12 in the Netherlands ⋅ 🌧 9 °C

    Gestern Abend hat es begonnen zu regnen, so werden die Schneespuren beseitigt. Morgens haben wir schon sieben Grad plus. Die Wettervorhersage spricht von Wind und einem trockenen Tag. So beschließen wir, heute auf Hexensuche zu gehen.

    Zwischen Domburg und Oostkapelle liegt die große Geocaching-Runde "The Wish of the Witches". Das sind 34 Geocaches, deren Koordinaten wir schon zu Hause errätselt haben. Nun wollen wir die versteckten Döschen auch finden.

    Den PKW stellen wir auf einem Parkplatz vor Oostkapelle ab, von dort gehts los über schmale Straßen und durch die Felder. Was wir finden, begeistert uns absolut: jedes Versteck ist wunderschön gebastelt und mit unterschiedlichen Hexen und auch Anforderungen versehen. Meist sind es Holzkästen, die am Baum befestigt sind. Alle mit unterschiedlichen Öffnungsmechanismen. Manchmal sind sie mit einem Schloss gesichert und wir müssen den Schlüssel noch separat suchen.

    Von der Runde finden wir 18 Geocaches, dann sind wir fast vier Stunden unterwegs und der Schrittzähler hat die 11.000 überschritten. Wir sind an einer Stelle, von der wir über eine Abkürzung von 1,5 Kilometer wieder zum PKW zurückkommen können. Das machen wir, die ganze Runde schaffen wir heute nicht.

    Wir fahren nach Domburg, wo auch montags um 15 Uhr Restaurants geöffnet sind. Heute gibt es Pfannkuchen, erst herzhaft, dann süß. Lecker! Als wir das Restaurant verlassen, regnet es. Das stört uns allerdings nicht sehr.
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  • Neeltje Jans

    January 13 in the Netherlands ⋅ ☁️ 8 °C

    Für heute ist Regen angesagt. Tatsächlich bleibt es grau, von der Sonne ist nichts zu sehen und so erscheinen auch die meisten Fotos eher im schwarz-weiß-Look.

    Wir fahren ein Stück auf dem neun Kilometer langen Oosterschelde-Sturmflutwehr. Das wurde als Teil der niederländischen Deltawerke nach der Flutkatastrophe von 1953 gebaut, um die Provinz Zeeland und andere Küstengebiete vor Sturmfluten und Hochwasser zu schützen. Statt eines festen Damms besitzt das Sperrwerk durchlässige Tore, die bei Sturmfluten geschlossen werden können. In der übrigen Zeit bleiben die Tore geöffnet. Durch diese Bauweise bleiben die Gezeiten und der Salzwasserzufluss zum Naturschutzgebiet Oosterschelde erhalten.

    Die künstliche Insel Neeltje Jans, auf der wir uns etwas umsehen, diente ursprünglich als Arbeitsinsel für den Bau der Deltawerke. Heute ist sie vor allem durch den im Winter geschlossenen Deltapark bekannt – ein Freizeitpark, der auch den Bau der Sturmflutbarrieren thematisiert.
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  • Burgh-Haamstede

    January 13 in the Netherlands ⋅ ☁️ 9 °C

    Irgendwann wird uns der Regen, der inzwischen eingesetzt hat, zuviel und wir kehren zum PKW zurück. Ein Mittagessen wäre jetzt schön, vielleicht hört der Regen ja danach wieder auf?

    Ein Blick ins Internet zeigt offene Restaurants in Burgh-Haamstede. Der Ort ist schnell erreicht. Fischsuppe und Käsekroketten sind lecker, aber auch nach dem Genuss regnet es weiter. Trotzdem drehen wir eine kleine Runde durch das Zentrum.Read more

  • Schleuse bei Ouddorp

    January 13 in the Netherlands ⋅ 🌧 8 °C

    Anschließend fahren wir noch weiter Richtung Ouddorp, allerdings nicht in den Ort sondern zur kleinen Schleuse. Diese ist ein Teil des Hochwasserschutzes am Grevelinger Meer, dem größten Salzwasserbinnensee Westeuropas.

    Uns lockt ein Geocache an diesen Ort. Nachdem wir die Antworten dafür zusammengetragen und das erwünschte Foto gemacht haben, treten wir die Rückfahrt nach Domburg an.
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  • Manteling van Walcheren

    January 14 in the Netherlands ⋅ ☁️ 6 °C

    Die Geocaching-Runde, die wir uns für heute ausgesucht haben, liegt im ca. 740 Hektar großen Naturschutzgebiet „Manteling van Walcheren“ in der Nähe von Oostkapelle.

    Der Weg führt uns durch die tanzenden Bäume von Walcheren, durch die Dünen und zum Schloss Westhove. Kaum irgendwo in Europa wachsen Laubwälder - niedrige, mannshohe Eichen mit gewundenen Stämmen - so nah an der Küste. Die Eichenwälder wurden im 18. Jahrhundert zum Schutz der Landhäuser gepflanzt. Der Name Manteling weist auf die Schutzfunktion hin; wie ein Mantel schützt es vor den heftigen Seewinden.

    Durch die abwechslungsreiche, wunderschöne Landschaft sind wir ein paar Stunden unterwegs, heute begleitet von der Sonne bei elf Grad plus.
    Anschließend fahren wir wieder nach Domburg zu einem sehr späten Mittagessen. Wir probieren wieder ein anderes Restaurant, es gibt Hähnchenbrust, tatsächlich mit sehr viel Gemüse. Natürlich dürfen die Frietjes nicht fehlen - die gibt es zu fast allem als Beilage und schmeckten uns bisher ausnahmslos sehr gut.
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  • am Strand von Domburg

    January 15 in the Netherlands ⋅ 🌬 8 °C

    Heute lassen wir den PKW erst mal am Ferienhaus stehen. Der Strand ist gut zu Fuß erreichbar. Zuerst erklimmen wir die ca. 25 Meter hohe "Hoge Hil", die Düne von Domburg. Von hier aus haben wir trotz des sehr bedeckten Himmels eine wunderschöne Aussicht auf Domburg, den Strand, die Dünen und das Meer. Auf der Düne stehen schwarze Marmorplatten, die die Orte der Gemeinde Veere darstellen.

    Auf dem Weg durch die Dünen passieren wir auch den „Badpaviljoen“ - ein Domburger Wahrzeichen. Das historische Gebäude stammt aus dem Jahr 1889 und war einst ein internationaler Treffpunkt für die europäische Elite. Es diente als Schauplatz für Konzerte und Gesellschaften. Nach der letzten Restaurierung beherbergt das frühere Kaffee- und Badehaus luxuriöse Apartments - angeblich die teuersten Wohnungen der Niederlande - sowie ein extrem teures Restaurant, wie wir der draußen ausgehängten Speisekarte entnehmen können.

    Wir nehmen unser Mittagessen wieder im Zentrum von Domburg zu uns – heute mal in einem Fischrestaurant. Es gibt Leng - wieder soooo lecker!

    Nach einer kurzen Pause im Ferienhaus fahren wir noch in die Nähe von Meliskerke, wo wir ein paar Geocaches suchen. Danach zeigt der Schrittzähler 12.550 und wir haben uns für heute genug bewegt.
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  • Vlissingen

    January 16 in the Netherlands ⋅ ☁️ 9 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir heute nach Vlissingen. Etwa 20 Kilometer von Domburg entfernt liegt die Hafenstadt an der Mündung der Westerschelde. Vlissingen ist ein wichtiger Ort für die Schifffahrt, als Standort für Lotsen, die Schiffe durch die engen Fahrrinnen der Westerschelde nach oder zu den Seehäfen von Terneuzen und Antwerpen leiten.

    Wir sehen uns etwas im Zentrum um und lassen uns dabei natürlich von den Geocaches leiten, die uns interessieren. Schließlich landen wir in einer Brasserie, wo es eine kleine Stärkung für uns gibt. Inzwischen hängt der Himmel wieder voller dicker Wolken, aber es bleibt trocken.
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  • Après-Ski Expedition

    January 17 in the Netherlands ⋅ ☁️ 8 °C

    Nein, wir sind nicht unter die Wintersportler gegangen. Aber bei Zanddijk gibt es eine gut vier Kilometer lange Geocaching-Runde, die den Namen "Après-Ski Expedition" trägt. Die haben wir uns für heute vorgenommen. Die dazugehörigen Rätsel hatten wir schon zu Hause gelöst.

    Bei Nebel fahren wir in Domburg los, aber schon nach wenigen Kilometern kommt die Sonne durch die Wolken und der Himmel wird blau. Im Ort finden wir einen Parkplatz und dann starten wir über Feldwege und schmale Sträßchen. Die Runde ist sehr abwechslungsreich, teils muss man die Geocaches aus den Bäumen angeln, teils sind es wieder Holzkästen oder ähnliches, was an Bäumen versteckt wurde. Alle „Behälter“ haben etwas mit Wintersport zu tun - alles Handarbeit, zum Teil mit dem 3D-Drucker. Der Bonus-/Finalcache ist besonders aufwendig gestaltet. Glücklicherweise haben wir die Schloss-Codes für die beiden Schlösser, mit denen er gesichert ist.

    Nach 2,5 Stunden sind wir wieder am PKW und haben 14 Funde zu verzeichnen. Da wir ziemlich verschwitzt sind – die dicke Winterjacke ist viel zu warm heute – fahren wir erstmal wieder zurück ins Ferienhaus.

    Später gehen wir noch nach Domburg zum Essen. Zum Abschluss gibt es nochmal Kibbeling.
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  • Wolphaartsdijk

    January 18 in the Netherlands ⋅ ☁️ 5 °C

    Heute klingelt schon um 7 Uhr der Wecker, denn es heißt, Abschied von Domburg zu nehmen. Bis 10 Uhr müssen die Schlüssel des Ferienhäuschens abgegeben sein. Vorher wollen wir natürlich noch frühstücken und das Auto fertig packen. Alles läuft gut und wir sind pünktlich bei der Hausverwaltung.

    Bevor wir Zeeland verlassen, fahren wir noch nach Wolphaartsdijk – von Domburg aus etwa 35 Kilometer. Hierhin lockt uns natürlich ein Geocache am „Golven, dijk en hand“ („Wellen, Deich und Hand“)-Denkmal, das von einer 16-jährigen Schülerin entworfen wurde. Es erinnert an 31. Januar 1953. Den ganzen Tag tobt ein schwerer Sturm. Niemand denkt an mögliche schlimme Folgen, also gehen alle einfach zu Bett. Doch dann bricht um 3 Uhr nachts der Deich südlich des Aardebollewegs. Wolphaartsdijk und Oud-Sabbinge werden überflutet. Häuser und Felder stehen unter Wasser. Vierzehn Menschen und viel Vieh kommen in dieser Katastrophennacht ums Leben. Vier Polder werden überflutet, das Wasser bleibt wochenlang dort stehen. Durch das salzige Wasser wird das Land unbrauchbar, die meisten Häuser sind beschädigt. Erst 1961 werden die daraufhin geplanten Schutzmaßnahmen beendet.

    Bei dem schönen Wetter heute fällt es nicht leicht, ins Auto zu steigen und nach Hause zu fahren. Aber was sein muss … Die Autobahnen sind nicht überfüllt, kein Stau, wir sind schneller in der Heimat als erwartet. Da bleibt noch Zeit für eine Pizza beim Italiener. Und dann ist leider mal wieder eine wunderschöne Reise zu Ende.
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    Trip end
    February 25, 2026