• Zu den Färöer-Inseln

    July 24, 2025 in Iceland ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute morgen hatte ich Glück, am Campingplatz direkt eine freie Dusche zu erwischen. Anschließend fuhr ich die kurze Strecke zum Check-in und reihte mich in die Warteschlange für das Boarding ein. Dabei bewunderte ich die logistische Meisterleistung, in diesem kleinen Ort hunderte von Autos nach Größe und Reiseziel zu sortieren und in Reihen zu parken.
    Überraschenderweise wurden die Autos in Richtung Färöer zuerst an Bord geholt und so war Findus das zweite Auto auf der Fähre.
    Ich beobachtete noch, wie wir Seyðisfjörður verließen und durch den Fjord in Richtung Meer fuhren.
    Anschließend schlief ich den halben Tag, da ohnehin nichts Spannendes passieren würde und ich wusste, dass der Tag noch lang werden würde.
    Abends packte ich meine Sachen dann zusammen und zog auf ein bequemes Sofa in der Bar ganz oben auf dem Schiff um.
    Hier blieb ich, bis wir bei absoluter Dunkelheit gegen 1 Uhr nachts Ortszeit die Ausläufer der Färöer erreichten. Dann wechselte ich in den Außenbereich, der dank einiger Heizstrahler und Windschutz-Wände ganz angenehm war. Auch wenn es komplett dunkel war, leuchteten doch ab und zu die Lichter eines Ortes und ich sah die Umrisse der riesigen Berge.
    Pünktlich um 3 Uhr Ortszeit legten wir an und ich fuhr von der Fähre. Angekommen auf den Färöern!
    Übrigens wurden diese Inseln erstmals von schottischen Mönchen besiedelt, die hier Ruhe und Einsamkeit nutzten. Zur eigenen Versorgung brachten sie Schafe mit. Nun haben Mönche jedoch das Problem, dass sie - im Gegensatz zu den Schafen - keinen Nachwuchs produzieren... Irgendwann starben die Mönche dann aus, die Klöster waren verlassen und nur die Schafe blieben.
    Als dann die Wikinger kamen, fanden sie Inseln voller Schafe und nannten sie Får-Oya - "Schaf-Inseln".
    Gegen vier Uhr hielt ich dann auf einem Rastplatz und schlief erstmal noch ein paar Stunden.
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