• Trælanípan und Bøsdalafossur

    July 25, 2025 in Faroe Islands ⋅ 🌬 12 °C

    Um heute wieder etwas wacher zu werden und mich sportlich zu betätigen, ging ich direkt wieder auf Wanderung. Mein Ziel war dabei nichts weniger als eine der am häufigsten fotografierten Klippen der Färöer.
    Trælanípa ist eine senkrechte Felswand, die 142 Meter aus dem Meer ragt. Der Name bedeutet übersetzt Sklavenklippe. Angeblich hat sie ihren Namen aus der Wikingerzeit, als hier alte und kranke Sklaven vom Berg in das Meer gestoßen wurden.
    Entlang des Sees Leitisvatn lief ich zu den Klippen. Ein kleiner Trampelpfad, der auch immer wieder kleinere Bäche kreuzte, führte mich stetig bergauf.
    Ich bewunderte die tollen Klippen, die erst hoch in den Himmel zu steigen scheinen und dann senkrecht ins Meer abfallen.
    Anschließend folgte ich (mehr oder weniger) einem teilweise erkennbaren Pfad über Felsen wieder hinunter zum Leitisvatn. Besonders bekannt ist er für die optische Täuschung, bei der der See aussieht, als würde er hoch über dem Meer schweben – daher auch sein Beiname: der See über dem Ozean.
    Am Ende des Sees befindet sich der etwa 30m hohe Wasserfall Bøsdalafossur, über den das Wasser direkt in den Atlantik fließt.
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