McCarthy Road
September 17 in the United States ⋅ ☁️ 11 °C
Beim Aufwachen waren wir fast schon überrascht über den Sonnenschein nach 2 Tagen Regen. Heute stand Kilometer machen auf dem Programm. Alles dem Richardson Highway entlang Richtung Süden. Die Aussichten sind einfach grossartig! Taiga aus gelben Wäldern (Espen und Birken) und grünen Wäldern (Fichten), dann wieder Tundra ohne Bäume, Seen- und Flusslandschaften, Berge,... Man fühlt sich wie mitten in einer Naturdoku. Einfach traumhaft. Auch unser erstes Stachelschwein haben wir gesehen, leider lag es neben seinen Innereien. Rest in Peace oder eher Pieces.
Unterwegs haben wir in Glennallen noch getankt und danach das Visitor Center des Wrangell-St.-Elias-Nationalparks besucht und sind dann in diesen weitergefahren. Der Nationalpark ist ohne Superlative kaum zu beschreiben. Er ist der grösste der USA (grösser als die Schweiz) und beherbergt 9 der 16 höchsten Berge Nordamerikas. Ausserdem befindet sich in ihm das Bagley Icefield, welches das grösste zusammenhängende Gletscher-Eisfeld ausserhalb der Polregionen ist. Womit er aber nicht protzen kann sind Strassen, davon gibt es nämlich genau 2 mit einer Gesamtlänge von nicht mal 170km.
Bevor wir uns auf eine von diesen gewagt haben, gab es noch einen Spaziergang mit Blick auf die Berge und Beobachten von Eichhörnchen. So herzig. Höchsttemperatur war übrigens 15°C, also ganz angenehm. Danach sind wir losgefahren auf der McCarthy Road. Diese ist 96 Kilometer lang und anfangs wars wie die Strasse zum Montlinger Schwamm. Mal asphaltiert, dann Schotter, dann wieder aspahltiert, irgendwann dann nur noch Schotter. Die Ausblicke waren fantastisch. Sarahs Angst dass wir die Klippe runterstürzen, einen Platten einfahren, von der Strasse abkommen oder irgendwelche Tiere an- (z.B. Elche oder Bären) oder überfahren (z.B. Eichhörnchern oder Hasen) waren gänzlich unbegründet (ausser bei 1-2 Eichhörnchen und Fichtenhühnern sind wir nicht ganz sicher). Das Wissen, dass das Befahren der Strasse mit unserem Mietwagen nicht erlaubt ist, hat's nicht besser gemacht. Die einspurige Kuskulana Bridge aus dem Jahr 1910 welche dammi hoch ist, haben wir aber auch erfolgreich überquert. Verkehr hatte es so gut wie keinen, wie wir dann festgestellt haben, weil die Kupfermine am Ende der Strasse (Touristenmagnet) sowie das ganze Dorf seit 3 Tagen im 8-monatigen Winterschlaf sind. Bei der Gilahina River Bridge einer alten Holzbrücke, welche früher als Zugbrücke für den Abtransport von Kupfer aus der Mine verwendet wurde, haben wir unseren Stellplatz gefunden. Nach einem feinen Chili con Carne und dem üblichen Feierabendprogramm ging es bald ab ins Bett.Read more























Traveler
Bitz wiä Finnland 😍
Traveler
nur grösser 😁